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	<title>Egon Hajek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T17:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egon Hajek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. November]] [[1888]] in [[Brașov|Kronstadt]], [[Siebenbürgen]]; † [[15. Mai]] [[1963]] in [[Wien]]) war ein siebenbürgischer [[Komponist]], [[Autor|Buchautor]], [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischer]] [[Pfarrer]] in Wien und Professor für [[Kirchenmusik]], der seinem [[Gau-Akt]] zufolge dem Nationalsozialismus nahestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Studium, Pfarramt und erste Lehrtätigkeit ===&lt;br /&gt;
Egon Hajek studierte an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]], Berlin, der [[Universität Kiel]] und an der [[Loránd-Eötvös-Universität]] in [[Budapest]]. 1913 promovierte er zum [[Doktorat|Doktor]] der Philosophie. 1925 wurde er in [[Hermannstadt]], Siebenbürgen, zum Pfarrer ordiniert. 1929 kam nach Österreich und übernahm das neue Pfarramt in [[Neubau (Wien)|Wien-Neubau]]; 1932 wurde er Pfarrer in [[Wien-Währing]] und [[Hernals (Wiener Bezirksteil)|-Hernals]] und blieb das bis 1956. Die Pfarre Wien-Währing hatte damals 20.000 Kirchenglieder und versammelte sich in der Wiener [[Lutherkirche (Wien)|Lutherkirche]], einem neugotischen Backsteinbau, mit mehr als 700 Sitzplätzen. Hajek führte Donnerstag-Abendgottesdienste (zweimal im Monat) ein, zu denen 400 Besucher kamen. 1935 wurde die Gründung eines „Lutherchores“ beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2024-12 |url=http://www.lutherkirche.at/include.php?path=content/content.php&amp;amp;contentid=39&amp;amp;PHPKITSID=1f2c10f56096d120e091a0fd1bc5ce06 |text=Lutherchor |archivebot=2024-12-01 23:53:57 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur NS-Zeit war Hajek Professor für [[Hymnologie]] an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Reichshochschule für Musik]] in Wien (ab 1938, und auch in der Nachkriegszeit, bis 1959). Hajek übernahm 1944 die Leitung des kirchenmusikalischen Referats im [[Oberkirchenrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Mit seiner [[Deutschnationalismus|deutschnationalen]] Einstellung hegte Hajek Sympathien für den [[Nationalsozialismus]]. Sein Gau-Akt in Wien ist ungewöhnlich umfangreich (48 Blätter) und reicht bis 1944. Die Frage, ob Hajek im Militärdienst war, wird darin verneint.&amp;lt;ref&amp;gt;Graf-Stuhlhofer: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Evangelische Professoren&amp;#039;&amp;#039;. 2000/01, S. 197, 201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde Hajek Partei-Anwärter. In der politischen Beurteilung des Gaupersonalamtes hieß es: „Während der Verbotszeit half er mit, die [[Sturmabteilung|SA]] der Bezirke 16 bis 19 im evangelischen Bund zu tarnen. Mit seiner Hilfe konnte das Volksheim Martin Luther&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Markuskirche (Ottakring)#Geschichte]]&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Ottakring]] eröffnet werden, das sich zur Gänze in den Händen der SA befand.“ Die Ablehnung seines Aufnahmeansuchens erfolgte Ende 1938 „da dieser Angehöriger des evangelischen Klerus ist“ – die [[NSDAP]] sah Parteimitgliedschaft und Pfarrerberuf als unvereinbar an.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Antrag und zur Ablehnung siehe Graf-Stuhlhofer: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Evangelische Professoren.&amp;#039;&amp;#039; 2000/01, S. 198f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hajek unterstützte die [[Schutzstaffel|SS]] sowie die NSV: Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1938 gab er eine „Aufnahme-Erklärung“ ab, um „Förderndes Mitglied der Schutzstaffel der NSDAP“ zu werden, außerdem wurde er Mitglied der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt]] (NSV).&amp;lt;ref&amp;gt;Graf-Stuhlhofer: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Evangelische Professoren.&amp;#039;&amp;#039; 2000/01, S. 198, 201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde Hajek von einem kirchendistanzierten Landsmann als NS-gegnerisch denunziert, ohne dass dieser jedoch klare Belege angeben konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Graf-Stuhlhofer: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Evangelische Professoren.&amp;#039;&amp;#039; 2000/01, S. 199f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verschiedene Beurteilungen über Hajek wurden eingeholt, ohne Folgen zu haben. Politisch wird er auch noch 1944 als „national eingestellt“ beurteilt, teilweise als „nationalsozialistisch“.&amp;lt;ref&amp;gt;Graf-Stuhlhofer: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Evangelische Professoren.&amp;#039;&amp;#039; 2000/01, S. 200–205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Autobiographie blickte Hajek auch auf die NS-Zeit zurück:&lt;br /&gt;
:„Ich habe während der ganzen Verfolgungszeit weder die Stelle an der Staatsakademie auch nur vorübergehend verloren, noch bin ich als Nazi, der ich ja nicht gewesen sein konnte, belästigt worden.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hajek: &amp;#039;&amp;#039;Wanderung unter Sternen.&amp;#039;&amp;#039; 1958, S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er verschwieg jedoch, dass er sich um die Parteimitgliedschaft bemüht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges war Hajek einer von drei Pfarrern, die an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der [[Universität Wien]] wirkten: Hajek als Lehrbeauftragter für Kirchenmusik.&amp;lt;ref&amp;gt;Bischof [[Gerhard May (Bischof)|Gerhard May]] erwähnte im Jan. 1946 in einem sog. &amp;#039;&amp;#039;Amtsbrüderlichen Rundschreiben&amp;#039;&amp;#039;, dass Hajek von der theologischen Fakultät „einen Lehrauftrag für Liturgie und [[Hymnologie]]“ erhielt. Zitiert nach [[Gustav Reingrabner]], Karl Schwarz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quellentexte zur österreichischen evangelischen Kirchengeschichte zwischen 1918 und 1945.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1989 (= [[JbGPrÖ]] 104/105, 1988/89), S. 689.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1946 habilitierte er sich dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hajek war auch Schriftsteller und Komponist, schrieb zahlreiche Romane, Novellen, Gedichte und geistliche Spiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hajek starb 1963 und wurde am Evangelischen Friedhof Simmering (Grab Pfarrer 3) (im [[Wiener Zentralfriedhof]]) bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.evangelischerfriedhof11.at/promi_graeber/hajek.html |wayback=20160305033451 |text=Evangelischer Friedhof Simmering |archiv-bot=2019-09-02 17:38:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - evangelische Abteilung - Egon Hajek.jpg|mini|Egon-Hajek-Grabstätte am Wiener Zentralfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Musik. Ihre Gestalter und Verkünder in Siebenbürgen einst und jetzt. Musikalische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Kronstadt 1927 ([https://mek.oszk.hu/05800/05800/ Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Du sollst mein Zeuge sein. Lebenswege eines deutschen Bekenners.&amp;#039;&amp;#039; 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;König Lautenschläger. Leben und Abenteuer eines fahrenden Sängers aus Siebenbürgen.&amp;#039;&amp;#039; 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meister Johannes. Aus dem Werdegang der Deutschen in Siebenbürgen.&amp;#039;&amp;#039; 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sturm und Stille. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gefangene seines Herzens. Ein Roman um Lenau.&amp;#039;&amp;#039; 1954.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wanderung unter Sternen. Erlebtes, Erhörtes und Ersonnenes&amp;#039;&amp;#039; (Autobiographie). Stuttgart 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Czeike]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon Wien&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3. Wien 1994, S. 31.&lt;br /&gt;
* [[Franz Graf-Stuhlhofer]]: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Evangelische Professoren der Theologie im Spiegel der Gau-Akten. Dokumentation zu Beth, Egli, Entz, Hajek, Hoffmann, Koch, Kühnert, Opitz, Schneider und Wilke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für die Geschichte des Protestantismus in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; 116 (2000/01) S. 191–225 (zu Hajek S. 197–205, Fn. auf S. 220–222).&lt;br /&gt;
* Thomas Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirchenmusik in Österreich. Studien zu ihren Organisationsformen und Persönlichkeiten im 20. Jahrhundert (mit besonderer Berücksichtigung des Wirkens von Egon Hajek).&amp;#039;&amp;#039; Maschinschriftliche Dissertation. Universität Wien 1995, S. 23–145.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118700847}}&lt;br /&gt;
* Thomas Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Egon Hajek – zum 125. Geburtstag und zum 50. Todestag.&amp;#039;&amp;#039; In: [http://www.lutherkirche.at/Zeitung_2013_2.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Lutherkirche, Pfarrblatt der evangelischen Gemeinde A.B. Wien – Währing &amp;amp; Hernals.&amp;#039;&amp;#039;] Folge 257, Juni 2013 (PDF; 4,6&amp;amp;nbsp;MB), S. 14–15.&amp;lt;!-- Info: Nicht erreichbar am 27. Juni 2022. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118700847|VIAF=22936135}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hajek, Egon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siebenbürgen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hajek, Egon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=siebenbürgischer [[Komponist]], [[Autor]] und [[Pfarrer]]&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brașov|Kronstadt]], [[Siebenbürgen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Mai 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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