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	<title>Egon Höller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T17:46:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egon_H%C3%B6ller&amp;diff=2126225&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: /* Leben */ präziserer Link NS-Ghetto</title>
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		<updated>2026-01-15T18:15:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; präziserer Link NS-Ghetto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egon Ambros Höller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juli]] [[1907]] in [[Kritzendorf]], [[Österreich-Ungarn]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch&amp;quot;&amp;gt;Taufbuch Kritzendorf, tom. D, fol. 113 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/kritzendorf/01-04/?pg=117 Faksimile]), abgerufen am 29. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[9. August]] [[1991]] in [[Kreuth]], [[Deutschland]]) war ein deutsch-[[österreich]]ischer [[Jurist]] und [[Nationalsozialist]]. Im [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutsch besetzten Polen]] war Höller als [[Kreishauptmann|Kreis-]] und [[Stadthauptmann]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Egon Höller wurde am 16. Juli 1907 als Sohn von Ambros Höller (* 3. September 1881 in [[Steyr]]; † 6. September 1943 in [[Klosterneuburg]]), Stationsaufseher bei den [[k.k. Staatsbahnen]], und dessen Ehefrau Barbara (geborene Wimmer; * 28. November 1880 in Kritzendorf) in Kritzendorf geboren und am 30. Juli 1907 auf den Namen Egon Ambros getauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch, Eltern&amp;quot;&amp;gt;Trauungsbuch Wien-Mariahilf, tom. XIX, fol. 50 ([https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/06-mariahilf/02-19/?pg=53 Faksimile]), abgerufen am 29. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Eltern hatten am 10. September 1905 in Wien-Mariahilf geheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Taufbuch&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trauungsbuch, Eltern&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höller beendete seine Schullaufbahn mit der [[Matura]]. Danach studierte er ab 1924 an der [[Wirtschaftsuniversität Wien|Hochschule für Welthandel]] und schloss sein Studium als Diplom-Kaufmann 1928 ab. Danach absolvierte Höller ein Studium der [[Rechtswissenschaft]]en und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] 1932 zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth481f&amp;quot;&amp;gt;Kurzbiografie bei Markus Roth: &amp;#039;&amp;#039;Herrenmenschen&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2009, S. 481f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, anschließend war er im österreichischen Innenministerium tätig. Er trat am 17. September 1932 der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.213.850).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/11521256&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandkühler454&amp;quot;&amp;gt;Thomas Sandkühler: &amp;#039;&amp;#039;Endlösung in Galizien. Der Judenmord in Ostpolen und die Rettungsinitiativen von Berthold Beitz 1941–1944&amp;#039;&amp;#039;, Bonn 1996, S. 454.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem gehörte Höller von Mitte April 1933 bis Anfang Oktober 1934 der [[Sturmabteilung|SA]] an. Er nahm 1934 am [[Juliputsch]] in [[Wien]] teil und wurde im März 1935 aus dem Staatsdienst entlassen. Wegen seiner Teilnahme am Juliputsch war Höller bis 1936 in [[Österreich]] inhaftiert und setzte sich danach ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] ab. Ab Juli 1936 absolvierte er sein Referendariat bei einem Rechtsanwalt und beim [[Kammergericht|Berliner Kammergericht]]. Mitte Mai 1937 trat er in den höheren Verwaltungsdienst ein und wurde im Rechtsamt des Flüchtlingshilfswerks der NSDAP tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth481f&amp;quot; /&amp;gt; Höller wurde 1937 deutscher Staatsbürger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl415&amp;quot;&amp;gt;Dieter Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Judenverfolgung in Ostgalizien, 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; München 1997, S. 415.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ an das Deutsche Reich war er beim Reichsstatthalter Wien beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth481f&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Schutzstaffel|SS]] trat er am 9. November 1938 bei (SS-Nummer 310.370)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/526442&amp;lt;/ref&amp;gt; und erreichte dort im November 1941 den Rang eines [[SS-Hauptsturmführer]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandkühler454&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Höller in das [[Generalgouvernement]] versetzt. Von Oktober 1939 bis Anfang Februar 1942 war Höller im Distrikt [[Krakau]] [[Kreishauptmann]] in Krakau-Land.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth481f&amp;quot; /&amp;gt; Anschließend bekleidete er den Posten des [[Stadthauptmann]]s in [[Lwiw|Lemberg]] bis zum Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] und löste in dieser Funktion [[Hans Kujath]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandkühler454&amp;quot; /&amp;gt; In Lemberg begrenzte Höller die Ausgabe von Arbeitsbescheinigungen für [[Juden]], die als Schutz vor einer [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|Deportation]] in die [[Vernichtungslager]] überlebenswichtig war. Höller war gemeinsam mit [[Fritz Katzmann]] bei einer [[Ghetto in der Zeit des Nationalsozialismus|Ghettoräumung]] anwesend. Andererseits protestierte Höller eigenen Angaben zufolge gegen die am 1. September 1942 durchgeführte Erhängung von Angehörigen des [[Judenrat]]es, die von [[Erich Engels (SS-Mitglied)|Erich Engels]] geleitet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl284f&amp;quot;&amp;gt;Dieter Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Judenverfolgung in Ostgalizien, 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; München 1997, S. 284f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] wurde gegen Höller wegen Korruption und „großzügigem Lebenswandel“ ermittelt. Im April 1943 beantragte der [[SS- und Polizeiführer|Höhere SS- und Polizeiführer]] im Generalgouvernement [[Friedrich-Wilhelm Krüger]] die Versetzung von Höller, Kujath und [[Joachim Nehring|Nehring]] zur [[Waffen-SS]], da er bei ihnen die richtige SS-Einstellung vermisste. Dieses Ansinnen wurde jedoch von [[Gottlob Berger]] zurückgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sandkühler454&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende befand sich Höller bis zum Frühsommer 1946 in [[alliierte]]r [[Internierung]]. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft war er bei dem Unternehmen Palette GmbH beschäftigt. Höller wurde in einem [[Spruchkammerverfahren]] am 25. Mai 1948 als Mitläufer [[Entnazifizierung|entnazifiziert]]. Später machte sich Höller als Kaufmann selbstständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth481f&amp;quot; /&amp;gt; Ende September 1963 wurde Höller zu seiner Tätigkeit als Stadthauptmann vernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl284f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Karriere ==&lt;br /&gt;
Höller war als Angehöriger von &amp;#039;&amp;#039;Vienna Wien&amp;#039;&amp;#039; 1929 und 1930 österreichischer Meister im [[Stabhochsprung]]. Seinen dritten Titel gewann er 1932 als Mitglied des [[Wiener AC]].&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Amrhein u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Biographisch-Genealogisches Handbuch zur Geschichte der deutschen Leichtathletik 1891–1944&amp;#039;&amp;#039;. Groß-Zimmern 2025 publiziert über Deutsche Gesellschaft für Leichtathletik-Dokumentation als Bulletin Nr. 100, Seite 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Sandkühler: &amp;#039;&amp;#039;Endlösung in Galizien. Der Judenmord in Ostpolen und die Rettungsinitiativen von Berthold Beitz 1941–1944&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Nachfolger, Bonn 1996, ISBN 3-8012-5022-9.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Pohl (Historiker)|Dieter Pohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Judenverfolgung in Ostgalizien, 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1997, ISBN 3-486-56233-9.&lt;br /&gt;
* [[Markus Roth (Historiker)|Markus Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrenmenschen. Die deutschen Kreishauptleute im besetzten Polen – Karrierewege, Herrschaftspraxis und Nachgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein Verlag, Göttingen 2009. ISBN 978-3-8353-0477-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1074674626|VIAF=25283400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Holler, Egon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat in den besetzten Gebieten (1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Juliputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stabhochspringer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Höller, Egon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Höller, Egon Ambros (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Jurist und Nationalsozialist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juli 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kritzendorf]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kreuth]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
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