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	<title>Egon Doerstling - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:51:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egon_Doerstling&amp;diff=2448973&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kanthe: Foto hinzugefügt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Der Adler (1941), Heft 06, Generalleutnant Egon Doerstling.png|mini|Generalleutnant Egon Doerstling (1941)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egon Doerstling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Januar]] [[1890]] in [[Chemnitz]]; † [[9. November]] [[1965]] in [[Garmisch-Partenkirchen]]) war ein deutscher [[General der Flieger]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Doerstling trat am 24. Februar 1910 als [[Charakter (Titel)|charakterisierter]] [[Fähnrich]] in das [[12. Königlich Sächsisches Infanterie-Regiment Nr. 177|12. Infanterie-Regiment Nr. 177]] der [[Sächsische Armee|Sächsischen Armee]] ein. Nach dem Besuch der [[Kriegsschule]] in [[Danzig]] avancierte er bis Ende März 1911 zum [[Leutnant]] und diente bis August 1914 als Kompanieoffizier. Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] rückte Doerstling in den Stab des II. Bataillons seines Regiments auf und wurde am 15. Juli 1915 zum [[Oberleutnant]] befördert. Im April 1916 wechselte Doerstling zur [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]] über, wo er bis Ende Januar 1917 eine Ausbildung zum [[Flugzeugführer]] und Beobachter in [[Hannover]] und [[Großenhain]] absolvierte. Anschließend kam er als Flugzeugführer in das Kampfgeschwader 4, später Kampfgeschwader 1 der [[Oberste Heeresleitung|OHL]]. Im Januar 1917 stieg Doerstling zum [[Staffelführer]] im Bombengeschwader 7  der OHL auf. Nach 100 Feindflügen sowie der beiden erfolgreichen Bombenangriffe auf [[Paris]] während der [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Großen Schlacht in Frankreich]] wurde Doerstling am 1. Mai 1918 durch [[Liste der Kurfürsten, Herzöge und Könige von Sachsen|König]] [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August III.]] mit dem Ritterkreuz des [[Militär-St.-Heinrichs-Orden]]s beliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Königlich Sächsische Militär-St. Heinrichs-Orden 1736-1918. Ein Ehrenblatt der Sächsischen Armee.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm und Bertha von Baensch-Stiftung, Dresden 1937, S. 201–202&amp;lt;/ref&amp;gt; Für sein Wirken während des Krieges erhielt er neben beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], das [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz, das Ritterkreuz II. Klasse des [[Albrechts-Orden|Albrechts-]] und des [[Zivilverdienstorden (Sachsen)|Verdienstordens]] sowie den [[Militärorden für Tapferkeit|Bulgarischen Militärorden für Tapferkeit]] IV. Klasse II. Stufe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn Verlag, Berlin 1930, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende und dem aufgrund des [[Friedensvertrag von Versailles|Vertrages von Versailles]] ausgesprochenen Verbotes der Fliegerei in Deutschland, wurde sein Geschwader aufgelöst. Doerstling schloss sich daraufhin der Grenzflieger-Abteilung 1 mit Sitz in [[Bautzen]] an. Im März 1919 wurde er dann in die [[Vorläufige Reichswehr]] übernommen und als Kompanieführer dem Reichswehr-Infanterie-Regiment 24 zugeteilt. In selber Funktion war er anschließend vom 1. Oktober 1920 bis 30. September 1924 im [[10. (Sächsisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|10. (Sächsisches) Infanterie-Regiment]] in Bautzen tätig. Für zwei Jahre war Doerstling dann im Stab des II. Bataillons, ehe er anschließend bis 30. September 1927 als [[Kompaniechef]] fungierte. 1927 ehelichte er Sibylle Freiin von Reitzenstein (1905–1997). Im Oktober 1927 wechselte Doerstling als Fliegerreferent in den Stab der [[Division (Reichswehr)|4. Division]] über, in welchem er bis September 1932 eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1932 wurde Doerstling zum Reinhard-Kurs beim Stabe des [[Gruppenkommando]]s 1 nach [[Berlin]] entsandt, wo er bis Juni 1933 zugleich ein Studium an der Universität belegte. Im Juli 1933 wurde er zum Abteilungschef im Luftschutzamt des [[Reichswehrministerium]]s ernannt, dessen Posten er bis Ende September 1933 ausfüllte. Am 1. Oktober 1933 trat Doerstling zur Luftwaffe über, wo er, mittlerweile im Range eines [[Major]]s zum Fliegerhorst-Kommandanten von [[Flugplatz Schleißheim|Schleißheim]] ernannt wurde. Im Januar 1935 kehrte er dann als Abteilungschef nach Berlin in das [[Reichsluftfahrtministerium]] zurück. Am 1. April 1936 stieg er, unter gleichzeitiger Ernennung zum [[Oberst]], zum Chef der 2. Abteilung im [[Generalstab]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] auf. Diese Funktion hielt Doerstling bis September 1937 inne und wechselte im Oktober 1937 als [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] zum [[Kampfgeschwader 253|Kampfgeschwader 253 „General Wever“]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1938 gab Doerstling dieses Kommando wieder ab und kehrte in das Reichsluftfahrtministerium zurück. Dort fungierte er von Juli 1938 über den Beginn des Zweiten Weltkriegs hinaus bis zum 6. August 1943 als Chef des Nachschubamtes, das später in das Amt des Chefs des Nachschubwesens der Luftwaffe umbenannt worden war. In dieser Funktion, erfolgten am 1. Januar 1939 die Ernennung zum [[Generalmajor]], zum 1. Dezember 1940 die Beförderung zum [[Generalleutnant]] sowie am 1. Juni 1942 die zum General der Flieger. Am 7. August 1943 wurde Doerstling zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] und Befehlshaber im [[Luftgau Holland]] ernannt. Mit der Umbenennung des Luftgaues in das [[Luftgau-Kommando Belgien-Nordfrankreich]] zum 1. Januar 1944 schied Doerstling aus dieser Funktion aus und trat vorübergehend ohne Kommandoeinsatz bis Ende Februar 1944 in die [[Führerreserve]] ein. Am 28. Februar 1944 erfolgte die Ernennung zum Kommandierenden General und Befehlshaber im [[Luftgau-Kommando XVII]] [[Wien]]. Doerstling beerbte dort seinen Vorgänger dem General der Flieger [[Stefan Fröhlich (General)|Stefan Fröhlich]]. Doerstling führte sodann das Luftgaukommando bis Kriegsende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Mai 1945 geriet er dann mit seinem Stab in [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 22. Dezember 1947 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935–1945.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abernetty–v.Gyldenfeldt.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1701-1, S. 207–208.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128330325|VIAF=40425688}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Doerstling, Egon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Niederlande 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Flieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Militär-St.-Heinrichs-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Ritter 2. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter II. Klasse des Sächsischen Zivilverdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militärordens für Tapferkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Doerstling, Egon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Flieger im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Januar 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. November 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kanthe</name></author>
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