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	<title>Egon Bönner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:22:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egon_B%C3%B6nner&amp;diff=743405&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-03-27T21:46:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egon Bönner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Dezember]] [[1901]] in [[Könitz]]; † [[12. April]] [[1981]] in [[Werne]]) war ein deutscher nationalsozialistischer Politiker und Staatskommissar von [[Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Egon Bönner unterbrach seine Schulausbildung in Göttingen im Januar 1919 und trat als freiwilliger Soldat auf Zeit in das [[Freikorps]] &amp;#039;&amp;#039;[[Freikorps Eulenburg|Eulenburg]]&amp;#039;&amp;#039; ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jüngerkes-Uniform&amp;quot;&amp;gt;Sven Jüngerkes: &amp;#039;&amp;#039;„Diese seltsame Ost-Uniform“ – Egon Bönner in Riga.&amp;#039;&amp;#039; In: Das Sonderarchiv des Russischen Staatlichen Militärarchivs (Bulletin Nr. 2), Dt. Hist. Inst., Moskau 2008, S. 77–87, hier S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Kampfeinsätzen im [[Kurland]] wurde er mit dem [[Baltenkreuz]] ausgezeichnet. Eine weitere Auszeichnung, den [[Schlesisches Bewährungsabzeichen|schlesischen Adler]], erhielt Bönner im Einsatz des Freikorps beim [[Aufstände in Oberschlesien|Aufstand in Oberschlesien]]. Bönner diente bis September 1919 im Freikorps. Danach setzte er seinen Schulbesuch fort und erhielt 1921 an der Oberrealschule seinen Abschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch in [[Göttingen]] begann Bönner eine Apothekerlehre und arbeitete als Apotheker-Assistent in [[Hann. Münden|Hannoversch Münden]]. Darauf begann er ein Jurastudium, welches er 1931 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bönner war von 1931 bis 1934 als Rechtsanwalt beim Amts- und Landesgericht in Duisburg tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1931 trat er in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 535.829).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/3590038&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat auch in die [[Sturmabteilung|SA]] ein und stieg bis zum [[Sturmabteilung#Dienstränge|Standartenführer]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1939 war Egon Bönner Landrat im [[Kreis Geldern]]. 1939 wurde er [[Bürgermeister]] und Stadtkämmerer in [[Essen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von August 1941 bis Ende 1942 leitete Bönner die Hauptabteilung II („Politik“) beim [[Reichskommissariat Ostland#Verwaltungsgliederung|Generalkommissariat Lettland]] in [[Riga]] und war ständiger Vertreter des Generalkommissars [[Otto-Heinrich Drechsler]]. Die deutsche Zivilverwaltung in Lettland war mittelbar an der Organisation und Durchführung des [[Holocaust]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Danker: &amp;#039;&amp;#039;Der gescheiterte Versuch, die Legende der „sauberen“ Zivilverwaltung zu entzaubern. Staatsanwaltschaftliche Komplexermittlungen zum Holocaust im „Reichskommissariat Ostland“ bis 1971.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert Bohn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Herrschaft in den „germanischen“ Ländern: 1940 - 1945&amp;#039;&amp;#039;. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-515-07099-0, S. 159–186.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die persönliche Beteiligung Bönners am Holocaust ist umstritten. Der Historiker Rüdiger Fleiter sieht bei Egon Bönner eine wesentliche Verantwortung für die massenhafte Ermordung der lettischen und deutschen Juden in Lettland.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Fleiter: &amp;#039;&amp;#039;Exkurs: Bürgermeister Bönner und die Judenverfolgung im Rigaer Getto.&amp;#039;&amp;#039; In: Stadtverwaltung im Dritten Reich - Verfolgungspolitik auf kommunaler Ebene am Beispiel Hannover, S. 248ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; In grundlegenden Darstellungen der Vernichtung der lettischen Juden findet Bönners Name allerdings keine Erwähnung,&amp;lt;ref&amp;gt;Andrej Angrick, Peter Klein: [http://books.google.de/books?id=dvxbP9tijLwC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;dq=angrick%20klein%20riga&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PP1#v=onepage&amp;amp;q=angrick%20klein%20riga&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;The „Final Solution“ in Riga:Exploitation and Annihilation, 1941-1944&amp;#039;&amp;#039;]. Berghahn Books, 2009, ISBN 978-1-84545-608-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Katrin Reichelt: &amp;#039;&amp;#039;Lettland unter deutscher Besatzung 1941-1944. Der lettische Anteil am Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; Metropol, Berlin 2011, ISBN 3-940938-84-X.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch in anderen Biogrammen Bönners fehlt diese Bewertung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jüngerkes-Uniform&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1942 wurde Bönner zur [[Wehrmacht]] einberufen. Bis Herbst 1943 wurde er in [[Belgrad]] als [[Chef der Militärverwaltung]] beim [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] und Befehlshaber in [[Serbien]] eingesetzt. Ab Herbst 1943 bis zum Rückzug der deutschen Truppen aus [[Frankreich]] war er Militärverwaltungschef beim Befehlshaber Südwestfrankreich in [[Angers]]. Im Oktober 1944 wurde er als Nachfolger von [[Ludwig Hoffmeister]] zum Staatskommissar von Hannover ernannt. Bönner setzte gegen Ende des Zweiten Weltkriegs durch, dass Hannover kampflos den Amerikanern überlassen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Tasch]]: &amp;#039;&amp;#039;Hannover zwischen Null und Neubeginn&amp;#039;&amp;#039;. Madsack-Verlag, 1985, ISBN 3-923976-05-4, S. 24 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Übergabe der Stadt wurde er verhaftet und mit sofortiger Wirkung aus seinem Amt entlassen. Im [[Entnazifizierung]]sverfahren wurde er als Mitläufer eingestuft. Bönner starb am 12. April 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sven Jüngerkes: &amp;#039;&amp;#039;„Diese seltsame Ost-Uniform“ – Egon Bönner in Riga.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernd Bonnwetsch, Corinna Kuhr-Korolev, [[Matthias Uhl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Sonderarchiv des Russischen Staatlichen Militärarchivs. Forschungsberichte von Stipendiaten des DHI Moskau&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bulletin des Deutschen Historischen Instituts&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2.) Moskau 2008, S. 77–87. ([http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:352-opus-84888 Online])&lt;br /&gt;
* Sven Jüngerkes: &amp;#039;&amp;#039;Einsatz im Ostland – Egon Bönner in Riga.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Geschichtsblätter]] Neue Folge&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 62 (2008), ISBN 3-7752-5962-7, S. 63–90.&lt;br /&gt;
* Klaus Mlynek: &amp;#039;&amp;#039;Bönner, Egon.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 61 ({{Google Buch|BuchID= ShneE5mxmEUC| Seite= 61}}).&lt;br /&gt;
* Rüdiger Fleiter: &amp;#039;&amp;#039;Stadtverwaltung im Dritten Reich. Verfolgungspolitik auf kommunaler Ebene am Beispiel Hannovers.&amp;#039;&amp;#039; Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2006, ISBN 3-7752-4960-5, S. 248–251.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Thorsten Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;„Aber braun war ich nicht“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hannoversche Allgemeine Zeitung]] vom 18. Februar 2006. Artikel über Else Deuker, Sekretärin Bönners 1941 bis 1945, der kritisch auf eine Veröffentlichung&amp;lt;ref&amp;gt;Else Deuker: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an die Rolle Egon Bönners bei Kriegsende und am 10. April 1945 in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Geschichtsblätter]] Neue Folge&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 59 (2005), S. 171–180.&amp;lt;/ref&amp;gt; von ihr eingeht. ({{Webarchiv&lt;br /&gt;
|url = http://internet.hannover-stadt.de/stadtarchiv/hg/2005/2006_02_18_HAZ_HP_19.pdf&lt;br /&gt;
|wayback = 20070928043335 |text = Zeitungsartikel online; PDF, 477 kB}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Landräte des Kreises Geldern&lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Oberbürgermeister von Hannover&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034699024|VIAF=302770438}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bonner, Egon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Kreis Geldern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schlesischen Bewährungsabzeichens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Baltenkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Lettlands 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Jugoslawiens 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (serbische Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bönner, Egon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), Staatskommissar von Hannover&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Könitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Werne]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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