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	<title>Egon Ammann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egon_Ammann&amp;diff=1729321&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-04-17T15:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egon Ammann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1941]] in [[Bern]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000023532|Egon Ammann|13. Dezember 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[9. August]] [[2017]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Börsenblatt&amp;quot;&amp;gt;[https://www.boersenblatt.net/archiv/1356841.html &amp;#039;&amp;#039;Egon Ammann ist tot&amp;#039;&amp;#039;], boersenblatt.net, 11. August 2017, abgerufen am 11. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein Schweizer [[Verleger]] und Gründer des [[Ammann Verlag]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Egon Ammann begann nach der Schulzeit ein Studium der [[Altphilologie]] in [[Universität Freiburg (Schweiz)|Fribourg]] und in [[Universität Zürich|Zürich]], das er jedoch abbrach. Stattdessen machte er bei der Buchhandlung [[A. Francke Verlag|A. Francke AG]]  in Bern eine Lehre als Sortimentsbuchhändler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Börsenblatt&amp;quot; /&amp;gt; Danach lebte er zeitweilig in [[Istanbul]], wo er für die deutsch-türkische Buchhandlung von Franz Mühlbauer arbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;»Das Lesen ist das Allerwichtigste.« Egon Ammann im Dialog mit Verena Auffermann.&amp;#039;&amp;#039; In: Irmgard M. Wirtz, Ulrich Weber, Magnus Wieland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Literatur – Verlag – Archiv&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein, Göttingen / Chronos, Zürich 2015, S. 225–239, hier S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem unterrichtete er am dortigen [[Goethe-Institut]]. In die Schweiz zurückgekehrt, stellte ihn [[Otto F. Walter]] als Lektor in seinem [[Walter Verlag]] ein. Walter wurde jedoch kurz danach von dessen Aktionären aus dem Verlag gedrängt, so dass die Anstellung Ammanns hinfällig wurde. So gründete dieser 1966 seinen eigenen Verlag, den Kandelaber Verlag. Bei Kandelaber erschienen Bücher des damals noch unbekannten [[Gerhard Meier (Schriftsteller)|Gerhard Meier]], Aufsätze von [[Adolf Muschg]], Gedichte von [[Hans Rudolf Hilty]] und [[Felix Philipp Ingold]] sowie eine [[Anthologie]] von Gedichten aus dem [[Prager Frühling]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roman Bucheli 2011&amp;quot;&amp;gt;Roman Bucheli: &amp;#039;&amp;#039;Die vielen Leben des Egon Ammann.&amp;#039;&amp;#039; In: Neue Zürcher Zeitung vom 8. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der geschäftliche Erfolg blieb jedoch aus, 1970 musste der Kandelaber Verlag [[Insolvenz|Konkurs]] anmelden. Ammann ging nach [[Barcelona]] und war Lektor bei Editorial Seix Barral. Zudem verdingte er sich als „rejón“, als Diener eines [[Torero]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;»Das Lesen ist das Allerwichtigste.« Egon Ammann im Dialog mit Verena Auffermann.&amp;#039;&amp;#039; In: Irmgard M. Wirtz, Ulrich Weber, Magnus Wieland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Literatur – Verlag – Archiv&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein, Göttingen / Chronos, Zürich 2015, S. 225–239, hier S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 übertrug ihm [[Siegfried Unseld]] die Leitung der Schweizer Filiale des [[Suhrkamp Verlag]]es in Zürich. Ammanns Aufgabe war es, junge Schweizer Autoren aufzuspüren und zu fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;»Das Lesen ist das Allerwichtigste.« Egon Ammann im Dialog mit Verena Auffermann.&amp;#039;&amp;#039; In: Irmgard M. Wirtz, Ulrich Weber, Magnus Wieland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Literatur – Verlag – Archiv&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein, Göttingen / Chronos, Zürich 2015, S. 225–239, hier S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ammann Egon 28-41.jpg|mini|285x285px|Grabstelle auf dem Friedhof Schöneberg III]]&lt;br /&gt;
1981 gründeten er und seine Frau Marie-Luise Flammersfeld in Zürich den Ammann Verlag.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Haus der Weltliteratur.&amp;#039;&amp;#039; In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 4. Oktober 2011, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Anstoß gab ein Manuskript von [[Thomas Hürlimann]], dessen Erzählung „Die Tessinerin“ das erste Buch war, das der Ammann Verlag herausbrachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tilman Spreckelsen&amp;quot;&amp;gt;Tilman Spreckelsen: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Nische ins Licht der Welt. Pessoa, Mandelstam, Hürlimann: Zum Tode des Schweizer Verlegers Egon Ammann.&amp;#039;&amp;#039; In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12. August 2017, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfangs konzentrierte Ammann sich auf Schweizer Autoren, später verlegte er u.&amp;amp;nbsp;a. [[Fjodor Michailowitsch Dostojewski|Dostojewski]] in den Übersetzungen von [[Swetlana Geier]], [[Fernando Pessoa]], [[Konstantinos Kavafis]], [[László Krasznahorkai]], [[Georges-Arthur Goldschmidt]], [[Éric-Emmanuel Schmitt]], den im [[Gulag]] gestorbenen Dichter [[Ossip Mandelstam]] und [[Abraham Sutzkever]], den Chronisten des [[Ghetto Vilnius|Wilnaer Ghettos]].&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Geissler: [https://www.fr.de/kultur/literatur/holte-welt-deutsche-sprache-11019045.html &amp;#039;&amp;#039;Er holte die Welt in die deutsche Sprache. Der Schweizer Verleger Egon Ammann ist im Alter von 75 Jahren gestorben.&amp;#039;&amp;#039;] In: Frankfurter Rundschau vom 11. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Er sah Bücher, wo es sie noch gar nicht gab. Er fand die Poesie, wo andere achtlos vorübergingen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Roman Bucheli: &amp;#039;&amp;#039;Er war unter den Büchernarren der leidenschaftlichste und verrückteste.&amp;#039;&amp;#039; In: Neue Zürcher Zeitung vom 12. August 2017, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1983 brachte er [[Wole Soyinka]] heraus – und hielt dessen Bücher im Programm, auch als der Verwaltungsrat angesichts eines erbärmlichen Absatzes (in drei Jahren 14 Bücher bei einer Auflage von 5000 Exemplaren) darauf drängte, Soyinka auszusondern.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Hürlimann: &amp;#039;&amp;#039;Ahmed, der Levantiner. Laudatio auf Egon Ammann.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Himmelsöhi, hilf! Über die Schweiz und andere Nester&amp;#039;&amp;#039;. Ammann, Zürich 2002, S. 85–98, hier S. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann, 1986, erhielt sein Autor den [[Nobelpreis für Literatur|Literaturnobelpreis]], „einer vieler Glücksfälle, die den von Geldsorgen geplagten Verlag über einen längeren Zeitraum am Leben erhielten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tilman Spreckelsen&amp;quot; /&amp;gt; In wirtschaftlich schwierigen Zeiten unterstützen ihn [[George Reinhart]] und [[Monika Schoeller]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roman Bucheli 2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. August 2009 kündigte Egon Ammann die Schließung des Verlages zum 30. Juni 2010 an.&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Gründe für diesen Entschluss liegen im fortgeschrittenen Alter der Verleger und in einer Marktsituation, die für Literatur zunehmend schwieriger wird. Ein Verlag mit dem Profil des Ammann Verlags ist eng an die verantwortlichen Personen gebunden und kann ohne sie nicht fortbestehen. Marie-Luise Flammersfeld und ich haben gegeben, was wir zu geben hatten. – «Alles hat seine Zeit»&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Quelle=Verlagsmitteilung&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.boersenblatt.net/artikel-verlage.332912.html &amp;#039;&amp;#039;Ammann hört auf. Zum 30. Juli 2010 wird der Ammann Verlag seine publizistische Verlagsarbeit beenden.&amp;#039;&amp;#039;] boersenblatt.net, 10. August 2009, abgerufen am 14. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
An einen Konzern wollte oder konnte Egon Ammann seinen Verlag nicht verkaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Hieber: &amp;#039;&amp;#039;Luftikus aus Leidenschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 29. November 2022, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2010 lebten Egon Ammann und Marie-Luise Flammersfeld als [[Privatier]]s in Berlin,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roman Bucheli 2011&amp;quot; /&amp;gt; wo er 2017 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Ebel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Verlag zum Verlieben. Zeitgenossen erinnern sich an Egon Ammann&amp;#039;&amp;#039;. [[Süddeutsche Zeitung]], 20. Juli 2022; abgerufen am 23. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine letzte Ruhe fand er auf dem [[Friedhof Schöneberg III]] in der Stubenrauchstraße in [[Berlin-Friedenau]] (Abteilung 28, Nummer 41).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
* «Lesen ist für mich Reisen ohne wegzugehen.»&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.3sat.de/programm/?d=20100107 &amp;#039;&amp;#039;„... Reisen ohne wegzugehen“. Der Verleger Egon Ammann&amp;#039;&amp;#039;]. Ein Film von [[Peter K. Wehrli]], [[Schweizer Fernsehen]] 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;»Das Lesen ist das Allerwichtigste.« Egon Ammann im Dialog mit [[Verena Auffermann]].&amp;#039;&amp;#039; In: Irmgard M. Wirtz, [[Ulrich Weber (Autor)|Ulrich Weber]], Magnus Wieland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Literatur – Verlag – Archiv&amp;#039;&amp;#039;. [[Wallstein Verlag|Wallstein]], Göttingen / Chronos, Zürich 2015, ISBN 978-3-8353-1644-7 (Wallstein) und ISBN 978-3-0340-1285-0 (Chronos), S. 225–239.&lt;br /&gt;
* Thomas Hürlimann: &amp;#039;&amp;#039;Ahmed, der Levantiner. Laudatio auf Egon Ammann.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Himmelsöhi, hilf! Über die Schweiz und andere Nester&amp;#039;&amp;#039;. Ammann, Zürich 2002, ISBN 3-250-30010-1, S. 85–98.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;»Einem Stern folgen, nur dieses...« Egon Ammann und sein Verlag.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Marie-Luise Flammersfeld und [[Ingrid Sonntag]], Wallstein, Göttingen 2022, ISBN 978-3-8353-5179-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{AdR|133307697}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10906769X|LCCN=n85808700|VIAF=111382213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ammann, Egon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlagslektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ammann, Egon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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