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	<title>Egon Adler - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:02:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egon_Adler&amp;diff=818277&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Spürnase2013: /* Sportliche Karriere */</title>
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		<updated>2025-12-13T10:56:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sportliche Karriere&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Radsportler Egon Adler. Zum Maler siehe [[Egon Adler (Maler)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Egon Adler, XIII. Friedensfahrt.jpg|mini|hochkant|Egon Adler (1960)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egon Adler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1937]] in [[Großpösna]] bei [[Leipzig]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Präsidium der Sektion Radsport der DDR |Titel=Radsport-Woche |Nummer=21 |Ort=Berlin |Datum=1958 |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; † [[28. Januar]] [[2015]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;sachsen&amp;quot; /&amp;gt;) war ein [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Radsport]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Karriere ==&lt;br /&gt;
Mit 12 Jahren bestritt er sein erstes Radrennen auf einem selbst gebauten Rad. Zunächst war er Mitglied in der BSG Motor [[Stötteritz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Sport im Bild |Nummer=9 |Ort=Berlin |Datum=1959 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der gelernte [[Dachdecker]] startete später für den [[SC Rotation Leipzig]]. 1957 errang er seinen ersten bedeutenden Erfolg mit dem Gewinn des [[Tribüne Bergpreis]]es&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sv-lok.com/radsport/body_historie.html |titel=Sportverein Lokomotive Blankenburg 1949 e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2019-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diesen konnte er auch in den Jahren 1959, 1963 und [[Tribüne Bergpreis 1964|1964]] gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine radsportliche Karriere begann Adler 1949 als Zwölfjähriger auf einem Damenrad als Tourenfahrer. Sein erster Verein war die BSG Motor Stötteritz, später wechselte er zum SC Rotation, dann zum SC DHfK Leipzig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Rund um das Muldental]] war er 1955 erfolgreich. 1957 wurde Adler im Rennen der [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1957|UCI-Straßen-Weltmeisterschaften]] auf dem 45. Rang klassiert. Es war sein erstes Jahr in der Nationalmannschaft der DDR. 1958 nahm er zum ersten Mal an der [[Internationale Friedensfahrt 1958|Friedensfahrt]] teil und gewann die längste Etappe von [[Görlitz]] nach [[Berlin]]. In der Gesamteinzelwertung belegte er den fünften Platz. Diesen Erfolg konnte er im darauffolgenden Jahr wiederholen, wobei er weitere zwei Etappen für sich entschied. [[DDR-Bahn-Radmeisterschaften 1958|1958]] wurde er [[DDR-Meisterschaften im Bahnradsport|DDR-Meister]] in der [[Mannschaftsverfolgung]] und 3. in der Gesamteinzelwertung der DDR-Rundfahrt (mit zwei Etappensiegen) sowie im Jahr darauf DDR-Meister im [[Mannschaftszeitfahren]]. 1959 errang er die Silbermedaille im [[Zweier-Mannschaftsfahren]] bei den [[DDR-Meisterschaften im Bahnradsport|DDR-Meisterschaften]] und wurde Dritter bei [[Rund um Berlin 1959|Rund um Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1960 gewann Adler erneut zwei Etappen der Friedensfahrt und übernahm nach seinem Sieg auf dem neunten Teilstück erstmals das [[Gelbes Trikot|Gelbe Trikot]] des Gesamtführenden von seinem Mannschaftskameraden [[Manfred Weißleder]]. Nachdem ihm Weißleder durch seinen Erfolg auf der zehnten Etappe dieses wieder entrissen hatte, fuhr Adler auf dem Weg in seine Heimatstadt Leipzig wiederum ins „Gelbe“. Seine Führung in der Gesamtwertung konnte er behaupten, bis er am Schlusstag schwer stürzte. Nachdem er sich auf der Ersatzmaschine gerade wieder an das Hauptfeld herangekämpft hatte, erlitt er einen Defekt und verlor endgültig den Anschluss zum [[Peloton (Radsport)|Hauptfeld]]. Die bis dahin in der [[Mannschaftswertung]] führende [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Mannschaft beorderte ihren Kapitän [[Gustav-Adolf Schur|Täve Schur]] und Weißleder zur Unterstützung nach hinten. Weit über 150 Kilometer fuhr das Trio dem Hauptfeld hinterher, ohne das Peloton wieder zu erreichen. Nachdem damit sowohl Adler als auch Weißleder ihrer Siegchancen beraubt waren, konnte [[Erich Hagen]] die letzte Etappe in Berlin gewinnen und damit den Sieg der DDR sowohl in der Einzel-, als auch in der Mannschaftswertung unter Dach und Fach bringen. Egon Adler fiel am letzten Tag auf den siebenten Platz in der Gesamtwertung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Sommerspiele 1960/Radsport|XVII. Olympischen Sommerspielen]] in [[Rom]] nahm Adler zusammen mit Schur, Hagen und [[Günter Lörke]] am erstmals ausgetragenen [[Olympische Sommerspiele 1960/Radsport – Mannschaftszeitfahren Straße (Männer)|Mannschaftszeitfahren]] teil. Nachdem Lörke bei sengender Hitze früh vom Rad steigen musste, quälte sich Adler über die verbleibenden Kilometer. Teilweise wurde er dabei von Schur angeschoben. Trotzdem errangen die vier Fahrer die olympische Silbermedaille. Bei den [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1960]] auf dem [[Sachsenring]] wurde Adler Neunter. Im selben Jahr siegte er bei dem westdeutschen Klassiker Rund um Dortmund und gewann das Rennen [[Berlin–Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Jahresende wurde die erfolgreiche Friedensfahrt-Mannschaft um Schur, Adler, Hagen, Weißleder, [[Bernhard Eckstein]] und [[Johannes Schober (Radsportler)|Johannes Schober]] zur [[Sportler des Jahres (DDR)|Mannschaft des Jahres]] in der DDR gewählt. 1961 nahm Adler zum vierten Mal in Folge an der Friedensfahrt teil, konnte aber nicht an die Erfolge seiner früheren Teilnahmen anknüpfen und musste bereits auf der 5. Etappe aufgeben. [[Cottbus–Görlitz–Cottbus]] konnte er 1961 für sich entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im olympischen Jahr 1964 wurde er letztmals als Straßenfahrer in die DDR-Nationalmannschaft berufen und nahm an den deutsch-deutschen Qualifikationsrennen für Tokio teil. Er gewann das &amp;#039;&amp;#039;Niekyer Dreiecksrennen&amp;#039;&amp;#039;. Seinen letzten Erfolg auf der Straße feierte er 1965 beim Großen Preis von Torgau. Viermal in seiner Karriere gewann er &amp;#039;&amp;#039;Quer durch Wurzen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach fuhr Adler nur noch [[Steherrennen]] hinter [[Schrittmacher (Radsport)|Schrittmacher]] [[Horst Aurich]], wurde Zweiter bei der DDR-Stehermeisterschaft 1965 und erreichte bei den [[UCI-Bahn-Weltmeisterschaften]] in [[Anoeta]] bei [[Donostia-San Sebastián|San Sebastian]] den fünften Platz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sachsen&amp;quot; /&amp;gt; 1965 und 1966 gewann er den [[Großer Preis der Stadt Leipzig im Steherrennen|Großen Preis der Stadt Leipzig im Steherrennen]]. 1966 konnte er bei der DDR-Stehermeisterschaft nur noch Platz 6 belegen und beendete seine Karriere im Alter von 29 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliches und Privates ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Karriere arbeitete Adler als selbständiger Taxiunternehmer. Adlers Vater war ebenfalls als Radsportler aktiv. Er hat drei Schwestern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Sein Sohn [[Uwe Adler (Radsportler)|Uwe Adler]], der ebenfalls für den SC DHfK Leipzig startete, konnte in den 1980er Jahren als Radsportler nicht die großen Erfolge des Vaters erreichen, wurde aber 1987 Sieger der DDR-Bestenermittlung im [[Zweier-Mannschaftsfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egon Adler war der Onkel des Radrennfahrers [[Robert Förster]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;sachsen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wmk Mertins |url=https://issuu.com/wmk-mertins/docs/radsport-01-2015-web |titel=Radsport in Sachsen 1/2015 |werk=issuu.com |datum=2015-03-27 |seiten=26 |sprache=de |abruf=2015-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* olympische Silbermedaille im 100-km-Mannschaftszeitfahren 1960&lt;br /&gt;
* fünf Etappensiege bei der Internationalen Friedensfahrt (1958–1960)&lt;br /&gt;
* drei Friedensfahrt-Etappen im Gelben Trikot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1960: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Volker Kluge]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das große Lexikon der DDR-Sportler. Die 1000 erfolgreichsten und populärsten Sportlerinnen und Sportler aus der DDR, ihre Erfolge und Biographien.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89602-348-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Egon Adler}}&lt;br /&gt;
* {{radsportseiten|28217}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|13305}}&lt;br /&gt;
* {{FirstCycling|riderID=19198|text=Egon Adler}}&lt;br /&gt;
* [http://friedensfahrt-info.de/ff_erfolgetappensieger.html Erfolgreichste Etappensieger bei der Friedensfahrt]&lt;br /&gt;
* [http://friedensfahrt-info.de/ff_erfolggelbes_Trikot.html Häufigste Träger des Gelben Trikots bei der Friedensfahrt]&lt;br /&gt;
* {{C4F|2651|NAME=&amp;#039;&amp;#039;XIII. Internationale Friedensfahrt 1960 Prag – Warschau – Berlin&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|991cda3bd3184e6084ef766c363f3b11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1061989976|VIAF=312620466}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Adler, Egon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Radsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (SC DHfK Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler des Jahres (DDR)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Adler, Egon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Radsportler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Großpösna]] bei [[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spürnase2013</name></author>
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