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	<title>Ego-Gesellschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T10:59:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ego-Gesellschaft&amp;diff=453767&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kulturkritik: /* Kritik an der Ego-Gesellschaft */ Hinweis</title>
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		<updated>2023-02-03T13:14:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kritik an der Ego-Gesellschaft: &lt;/span&gt; Hinweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Veraltet|seit=2001}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schlagwort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ego-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Egogesellschaft) beschreibt die Verbindung einer &amp;#039;Anspruchsgesellschaft&amp;#039; mit einer &amp;#039;[[Ellenbogengesellschaft]]&amp;#039;. Sie vereint also [[Hedonismus]] mit Rücksichtslosigkeit. Sie gilt als eine negative Charakterisierung der &amp;#039;[[postmoderne]]n&amp;#039; Gesellschaft, ähnlich wie die &amp;#039;[[Erlebnisgesellschaft]]&amp;#039;. [[Individualisierung]] und der (negativ beurteilte) [[Wertewandel]] sind die soziologischen Grundbeobachtungen, auf denen das Gesellschaftskonzept beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort ist aus dem Wort „[[Ich|ego]]“ (lat. &amp;#039;&amp;#039;ich&amp;#039;&amp;#039;) und dem Wort „[[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]]“ zusammengesetzt und wird meist zur ironischen Umschreibung einer herrschenden [[Mentalität]] gebraucht, um damit den Zustand der Gesellschaft zu kritisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome der Ego-Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
Die Ego-Gesellschaft entsteht unter anderem im Zuge der [[Entfremdung]] und werkzeughaften Ausnutzung  menschlicher Beziehungen, d.&amp;amp;nbsp;h., [[Egoismus|egoistische]] Werte dominieren das Gesellschaftsleben. [[Korruption]] spielt eine große Rolle. Der Einzelne wird zum bezahlbaren Objekt. Dies führt zu sozialer Kälte und zur [[Solidarität|Entsolidarisierung]]; [[Gemeinsinn (Gemeinwohl)|Gemeinsinn]] und Mitmenschlichkeit kommen nicht mehr zum Tragen. Der Anteil normaler Arbeitsverhältnisse ist rückläufig, [[Prekarisierung|prekäre]] Beschäftigungen nehmen deutlich zu. Als eine gravierende reale Folge wird eine Kinderfeindlichkeit gesehen: „Kinder fallen der Ego-Gesellschaft lästig, Erziehung ist nicht mehr angesagt“, lautete 2001 die diesbezügliche Bestandsaufnahme der Journalistin [[Susanne Gaschke]] in &amp;#039;&amp;#039;Die Erziehungskatastrophe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik an der Ego-Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
Als Gründe werden der &amp;#039;&amp;#039;Werteverfall&amp;#039;&amp;#039; bzw. Wertewandel angeführt, wobei behauptet wird, dass [[Moral|moralische]] Grundlagen beliebig würden. Dies sei nur mit mehr [[Autorität]] und der Rückkehr zu [[Tradition|traditionellen Werten]] einzudämmen. Aus der Sicht einer durch [[Arbeit (Sozialwissenschaften)|Arbeit]] geprägten Erwerbsgesellschaft sei es eine Verbindung von [[Faulheit]], [[Dreistheit]] und [[Verachtung]]. Wobei eine Gesellschaft, welche aus lauter egoistischen Individuen bestehe, keine mehr sei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In dem von dem Soziologen [[Ulrich Beck]] 1997&amp;lt;ref&amp;gt;erste Auflage&amp;lt;/ref&amp;gt; herausgegebenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Kinder der Freiheit&amp;#039;&amp;#039; heißt es: &amp;#039;&amp;#039;Die Rede von der Egogesellschaft setzt voraus, dass sich ausschließt, was tatsächlich zusammengehört: Selbstverwirklichung und da sein für andere.&amp;#039;&amp;#039; Demnach müssten die negativen Symptome der Ego-Gesellschaft nicht durch weniger, sondern durch mehr politische Freiheiten bekämpft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den angeführten Kritiken widerspricht der Soziologe [[Helmut Klages]], der 2001 in dem Wertewandel ein hohes [[Humanpotenzial]] sieht, das allerdings noch nicht ausgeschöpft werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Klages: &amp;#039;&amp;#039;Brauchen wir eine Rückkehr zu traditionellen Werten?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Aus Politik und Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 51 (2001), Heft 29, S. 7–14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Beck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kinder der Freiheit&amp;#039;&amp;#039;. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1997, ISBN 3-518-40863-1. &lt;br /&gt;
* Susanne Gaschke: &amp;#039;&amp;#039;Die Erziehungskatastrophe. Kinder brauchen starke Eltern&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2001, ISBN 3-421-05465-7.&lt;br /&gt;
* [[Susanne Mayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland, armes Kinderland. Wie die Egogesellschaft unsere Zukunft verspielt; Plädoyer für eine neue Familienkultur&amp;#039;&amp;#039;. Eichborn Verlag, Frankfurt/M. 2005, ISBN 3-8218-3964-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaftsmodell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kulturkritik</name></author>
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