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	<title>Egmont von Chasôt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Datum ausgeschrieben (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Datumskonventionen&quot; title=&quot;Wikipedia:Datumskonventionen&quot;&gt;Wikipedia:Datumskonventionen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Pesne - von Chasot.jpg|mini|Egmont von Chasôt, porträtiert von [[Antoine Pesne]]. Aus der Sammlung von Friedrich&amp;amp;nbsp;II., heute im [[Haus Doorn]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Isaak Franz Egmont Graf von Chasôt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Isaac François Egmonde Vicomte de Chasôt&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1716]] in [[Caen]]; † [[24. August]] [[1797]] in [[Lübeck]]) war ein [[Preußen|preußischer]] Offizier und später Stadtkommandant der [[Lübeck|Hansestadt Lübeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Egmont von Chasôt entstammte der ursprünglich im [[Burgund]] ansässigen französischen Adelsfamilie Chasôt und erhielt seine Ausbildung bei der französischen Armee, aus der er wegen eines Duells, das für seinen Gegner tödlich endete, zu den Deutschen flüchten musste. Er machte die Bekanntschaft [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrichs des Großen]], der an ihm Gefallen fand. Ein 1852 entstandenes Gemälde von [[Adolph Menzel]] zeigt &amp;#039;&amp;#039;Friedrich den Großen und die Tänzerin Barbarina mit Chevalier de Chasôt, Graf Algarotti und General Rothenburg&amp;#039;&amp;#039;. In preußischen Diensten nahm er an der [[Schlacht bei Mollwitz]] und der [[Schlacht bei Hohenfriedberg]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Egmont Chasot.jpg|mini|links|Egmont von Chasôt, porträtiert von [[Stefano Torelli]], [[Museumsquartier St. Annen|St. Annen-Museum]], [[Lübeck]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran wurde er von Friedrich mit dem Orden [[Pour le Mérite]] ausgezeichnet und in den preußischen Grafenstand erhoben. 1740 war er Kommandeur des [[Garde-Jäger-Bataillon (Preußen)|Garde-Jäger-Bataillons]]. Nach einem weiteren Duell 1746 wurde er zu Festungshaft in [[Zitadelle Spandau|Spandau]] verurteilt, was seinem Verhältnis zu Friedrich aber keinen Abbruch tat. Nach einem Monat Haft wurde er begnadigt. 1750 wurde er zum Oberstleutnant befördert, fiel aber 1752 in Preußen in Ungnade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst ging er nach [[Neustrelitz]], wo er seit den 1740er Jahren schon mehrfach geweilt und sich ein [[Prinzenpalais (Neustrelitz)|Stadtpalais]] erbaut hatte. Hier kaufte er ein Lustschloss am südlichen Stadtrand von Neustrelitz, aus dem sich später das Stadtgut [[Marly (Strelitz)|Marly]] von [[Strelitz (Stadt)|Strelitz]] entwickelte, und wurde erster Intendant der um 1728 gegründeten Hofkapelle von [[Mecklenburg-Strelitz]]. Als Günstling der Herzogin [[Dorothea Sophie von Schleswig-Holstein-Plön|Dorothea Sophie]] weilte er häufig am Neustrelitzer Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Regierungswechsel in Mecklenburg-Strelitz 1752/1753, bei dem er möglicherweise in Ungnade fiel, ging er nach Lübeck. Schon 1754 wurde er Bürger der Hansestadt. 1759 wurde er hier als Nachfolger von [[Michael Detlef von Bradke]] zum Stadtkommandanten und Generalleutnant des [[Lübecker Stadtmilitär]]s ernannt. Als solcher war er zwar in keine ruhmreichen Schlachten mehr verwickelt, konnte aber für Lübeck den Schaden durch bedrohliche Situationen im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] gering halten, was die Lübecker bei seinen Ansprüchen auch einiges kostete. Er schuf sich vor den Mauern der Stadt an der [[Wakenitz]] ein bemerkenswertes Anwesen, das er &amp;#039;&amp;#039;Marli&amp;#039;&amp;#039; nannte (nach [[Schloss Marly-le-Roi]]) und das zur Keimzelle des gleichnamigen [[Lübeck-St. Gertrud#Marli|Lübecker Stadtbezirks]] wurde. Aus seiner am 17. Juli 1760 in Lübeck geschlossenen Ehe mit Camilla (1744–1820), der Tochter des vorübergehend in Lübeck beschäftigten italienischen Malers [[Stefano Torelli]], hatte er zwei Söhne, Friedrich Ulrich (* 8. Juni 1761; † 1800) und [[Ludwig von Chasôt|Ludwig August Friedrich Adolf]]. Beim Ältesten wurde König Friedrich Taufpate, ein Zeichen für eine Verbesserung ihres Verhältnisses nach dem Zerwürfnis. Beide Söhne wurden später preußische Offiziere. Die Legitimierung einer außerehelichen Tochter, Maria Christina de Vary-Chasot, geboren am 10. November 1777 in Grube, Holstein, erfolgte 1784 (Archiv Lübeck). Sie heiratete 1796 in Genin, Lübeck, einen Graf de Thiville&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurd von Schlözer]]: &amp;#039;&amp;#039;Chasot. Zur Geschichte Friedrichs des Großen und seiner Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Hertz, Berlin 1856 [http://books.google.com/books?id=5j8BAAAAQAAJ books.google] [https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb10062361/bsb:BV021111173?page=5 Digitalisat] – Neuausgabe der Ausgabe von 1878: &amp;#039;&amp;#039;General Graf Egmont von Chasot: zur Geschichte Friedrichs des Großen und seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Karl-Friedrich von Bunsen. v. Kloeden, Berlin 2005, ISBN 3-920564-50-2.&lt;br /&gt;
* [[Jan Schlürmann|Schlürmann, Jan]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Militär der Freien und Hansestadt Lübeck 1623-1867&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch zur nordelbischen Militärgeschichte. Heere und Kriege in Schleswig, Holstein, Lauenburg, Eutin und Lübeck 1623-1663/67&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Eva S. Fiebig und Jan Schlürmann, Husum 2010, S. 165–204.&lt;br /&gt;
* {{ADB|4|108|110|Chasôt, Franz|[[Wilhelm Mantels]]|ADB:Chasôt, Franz}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|194|195|Chasôt, Franz de|Hans Saring|130183431}}&lt;br /&gt;
* [[Otto Anthes]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Graf von Chasot.&amp;#039;&amp;#039; 1. Aufl. Bleckede 1948. Neuausgabe Lübeck 1980.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130183431}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|50445837X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.preussenweb.de/hohenfried2.htm Beschreibung der Schlacht von Hohenfriedeberg]&lt;br /&gt;
* [http://www.friedrich.uni-trier.de/oeuvres/25/319/ Korrespondenz mit Friedrich dem Großen] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.unser-luebeck.de/content/view/3032/114/ Lübecker Straßennamen erzählen Geschichte: Christel Busch, Die Chasotstraße]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130183431|VIAF=8486532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chasot, Egmont Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson der Frühen Neuzeit (Brandenburg-Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Siebenjährigen Krieg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1716]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1797]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chasôt, Egmont von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chasôt, Isaak Franz Egmont Graf von (vollständiger Name); Chasôt, Isaac François Egmond Vicomte de&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Offizier und später Stadtkommandant der Hansestadt Lübeck&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1716&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Caen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 1797&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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