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	<title>Eglofsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eglofsdorf&amp;diff=1808125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-25T13:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil    = Eglofsdorf&lt;br /&gt;
| Gemeindeart   = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename   = Beilngries&lt;br /&gt;
| Ortswappen    = &lt;br /&gt;
| Breitengrad   = 48/59/21/N&lt;br /&gt;
| Längengrad    = 11/31/39/E&lt;br /&gt;
| Bundesland    = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe     = 502 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von    = 499&lt;br /&gt;
| Höhe-bis    = 511&lt;br /&gt;
| Fläche     = &lt;br /&gt;
| Einwohner    = 110&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle  = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Paulushofen-bleibt-das-groesste-Dorf;art601,4037731 |titel=Beilngries: Paulushofen bleibt das größte Dorf – Ein Blick in die Ortsteile: Starkes Bevölkerungswachstum in Aschbuch, Wolfsbuch, Kevenhüll und Wiesenhofen |zugriff=2019-01-05 |sprache=de|datum=2019-01-04|hrsg=Donaukurier}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1   = 92339&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2   = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1    = 08461&lt;br /&gt;
| Vorwahl2    = &lt;br /&gt;
| Lagekarte    = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild     = 2010-05 Eglofsdorf.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung  = Kirche St. Martin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-05 Eglofsdorfer Flur.jpg|thumb|Eglofsdorf in der Flur]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eglofsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Beilngries]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Eichstätt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Das [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]] liegt südlich des [[Altmühl]]tales auf der Hochfläche der Südlichen [[Frankenalb]] im [[Naturpark Altmühltal]] an der [[B 299]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine erste urkundliche Erwähnung von „Eylungsdorf“ (Dorf des Eylung/Agilung oder Egilolf) stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert: 1305 wurde der Ort in der Auseinandersetzung um die Hirschberger Erbschaft nach dem Aussterben der [[Grafen von Grögling-Hirschberg|Grafen von Hirschberg]] mit Graf Gebhard VII. 1305 dem [[Hochstift Eichstätt]] zugesprochen. Dieses vergab die Höfe als [[Lehnswesen|Lehen.]] Lehenempfänger waren unter anderem Leonhard Attenfelder zu [[Kirchanhausen]] (1384 zwei Lehen), die Baiersdorfer (1446–1469) und die Schenken von Töging (wahrscheinlich nur Feldlehen). Eine Güterbeschreibung von 1644 nennt neben dem Edelmannslehen viel bäuerlichen Eigenbesitz. Auch die Schule zu Beilngries und die dortige Stadtschreiberei sind zu diesem Zeitpunkt Grundbesitzer in Eglofsdorf. Abgaben verschiedener Höfe gingen nach dieser Beschreibung an die Kirche in [[Amtmannsdorf]], an die Kirche in Ottmaring (heute Ortsteil von Dietfurt an der Altmühl), an die [[Pfarrei]] [[Kottingwörth]] und an die Pfarrei [[Dietfurt an der Altmühl]]. Zwei Beilngrieser Bürger hatten im Dorf ein Anwesen; vier Eglofsdorfer Bauern (Endres Schauer, Hans Kluy, Michael Dinkner und Georg Beck) verfügten ebenfalls über großen Eigenbesitz, den sie wahrscheinlich vom Adelsbesitz angekauft hatten. Ende des 18. Jahrhunderts gab es im Ort circa 20 Haushalte, die zur [[Ehehaft]] Kottingwörth gehörten. Bis zur Errichtung der Pfarrei [[Paulushofen]] 1792 gehörte Eglofsdorf zur [[Urpfarrei]] Kottingwörth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] kam das untere Hochstift, zu dem auch Eglofsdorf gehörte, 1802 an Großherzog Erzherzog [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand III. von Toskana]] und 1806 an das [[Königreich Bayern]]. Ab 1810 gehörte die eigenständige Gemeinde Eglofsdorf zum [[Oberdonaukreis]] mit der Hauptstadt Eichstätt, ab 1817 zum [[Regenkreis]] und der Hauptstadt Regensburg. Ab 1838 gehörte der Bezirk Beilngries und mit ihm Eglofsdorf zum Kreis [[Mittelfranken]] mit der Hauptstadt Ansbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1960 bis 1964 wurde eine [[Flurbereinigung]] durchgeführt. Mit der [[Gebietsreform in Bayern|bayerischen Gebietsreform]] schloss sich der Ort am 1. Januar 1972 der Stadt Beilngries an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=433}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1983 wurden bei 109 Einwohnern 22 landwirtschaftliche Betriebe gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Katholische Kirche St. Martin==&lt;br /&gt;
Die Kirche St. [[Martin von Tours|Martin]] wurde unter Benutzung des [[Romanik|romanischen]] Turmes einer [[Mittelalter|mittelalterlichen]] Vorgängerkirche wohl im 17. Jahrhundert neu gebaut. Der Turm im Osten der Kirche wirkt vergleichsweise gedrungen; zwischen zwei [[Treppengiebel]]n befindet sich ein [[Satteldach]], auf dem aus glasierten Ziegeln ein Kreuz gebildet ist. Eine Glocke wurde 1706, zwei weitere 1957 gegossen. Im [[Chor (Architektur)|Chor]] findet man ein nachromanisch eingebautes [[Kreuzgewölbe]], während das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] flachgedeckt ist (Deckengemälde von 1954 von [[Michael Weingartner]] aus Pfaffenhofen an der Ilm, Maria als Himmelskönigin mit den Eichstätter Diözesanheiligen [[Willibald von Eichstätt|Willibald]] und [[Walburga]] zeigend). Im Chor steht ein zweisäuliger Altar von 1700 bis 1720 mit einem Altarbild von 1909 von [[Franz Hartmann]], [[München]], im [[Nazarener (Kunst)|Nazarenerstil]], das den Kirchenpatron in [[Römisches Reich|römischer]] Rüstung und mantelspendend zeigt. Der [[Tabernakel]] ist im [[Historismus|Neurokokostil]] gestaltet, der [[barock]]e Vorgänger steht in der [[Sakristei]]. Im Langhaus findet man rechts neben dem Chor eine [[Gotik|gotische]] [[Mondsichelmadonna]] aus Holz (um 1500). Gegenüber auf der linken Seite teilt der hl. Martin mit einem Bettler seinen Mantel (Holzfigur vom Ende des 15. Jahrhunderts). Der Kreuzweg (Öl auf Leinwand) ist im [[Rokoko]] entstanden (1780–1799). Weitere Holzfiguren im Kirchenschiff sind dem Barock bzw. Rokoko zuzurechnen. – Südlich der Kirche stand bis 1960 eine Seelenkapelle des 17. oder 18. Jahrhunderts, Martinskapelle genannt. Es heißt bei Hofmann/Mager: „Die Kirche mit der Seelenkapelle im Vordergrunde, von Obstbäumen umgeben, bietet ein sehr malerisches Bild.“ (S. 62) 1925 bis 1969 stand in der Kirche eine von Maximilian Bittner aus [[Hilpoltstein]] erbaute und von [[Kirchbuch]] übernommene [[Orgel]], die seit 2011 renoviert in der [[Ingolstadt|Ingolstädter]] Spitalkirche erklingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vereine==&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]]&lt;br /&gt;
* Krieger- und Kameradenverein Amtmannsdorf/Eglofsdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Hermann Hofmann und [[Felix Mader]] (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Oberpfalz &amp;amp; Regensburg. XII Bezirksamt Beilngries. I. Amtsgericht Beilngries.&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenbourg Verlag, München 1908 (Nachdruck 1982, ISBN 3-486-50442-8), S. 61f.&lt;br /&gt;
* [[Felix Mader]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schlosses und Oberamtes Hirschberg.&amp;#039;&amp;#039; Brönner &amp;amp; Daentler, Eichstätt 1940, S. 159f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Eichstätter Raum in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Sparkasse Eichstätt, Eichstätt 1984, S. 184.&lt;br /&gt;
* Josef Baumann jun.: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum hundertjährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Eglofsdorf-Beilngries&amp;#039;&amp;#039;. 1988&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift 700 Jahre Eglofsdorf, 18./19. Juni, 1305–2005.&amp;#039;&amp;#039; [Hrsg.: Festausschuss „700 Jahre Eglofsdorf“. Entwurf und Gestaltung: Ausschussmitglieder]. Ingolstadt 2005.&lt;br /&gt;
* Heimatverein Paulushofen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Pfarrei Paulushofen.&amp;#039;&amp;#039; Brönner &amp;amp; Daentler, Eichstätt 2007, S. 36–40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.world-of-mev.de/html/eglofsdorf.html Über Eglofsdorf]&lt;br /&gt;
* [http://www.donaukurier.de/lokales/beilngries/Heiliger-Martin-hoch-zu-Ross;art601,2206637 Geschichte der Kirche]&lt;br /&gt;
* [https://www.ingolstadt.de/buergerstiftung/frameset.cfm?url=http://www.ingolstadt.de/buergerstiftung/documents/foerderprojekte_2008_mu.htm Historische Maximilian Bittner-Orgel von Eglofsdorf, heute in Ingolstadt]&lt;br /&gt;
* [http://jurahaus.tilius.de/ Jurahaus und Jurastadel in Eglofsdorf (Fotos)]&lt;br /&gt;
* {{BLO_Ortsdatenbank|objekt=Eglofsdorf|val=5374|zugriff=2020-09-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Beilngries}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7532193-2|VIAF=240570894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Beilngries]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichstätt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichstätt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1305]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
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