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	<title>Eglasmühle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:00:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eglasm%C3%BChle&amp;diff=1635898&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hoefler50 am 28. Dezember 2025 um 11:03 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-28T11:03:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Eglasmühle&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Berching&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/4/44/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/26/56/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 380&amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 117&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berching.de/grossgemeinde/ |titel=Großgemeinde – Stadt Berching |abruf=2025-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 92334&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08462&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Eglasmühle 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Eglasmühle, aus südlicher Richtung gesehen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eglasmühle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Berching]] im [[Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in der Südlichen Frankenalb beziehungsweise im [[Naturpark Altmühltal]] am rechten Talrand und im Talgrund der [[Sulz (Altmühl)|Sulz]] südlich des Gemeindesitzes Berching beiderseits des [[Main-Donau-Kanal]]s auf 370 bis {{Höhe|390|DE-NHN}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein 1186 erwähntes „Egolfeswilare“ könnte identisch sein mit dem heutigen Dorf Eglasmühle.&amp;lt;ref&amp;gt;Sammelblatt des Histor. Vereins Eichstätt 38 (1923), S. 18; 46/47 (1931/32), S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf mit seiner Mühle an der Sulz, im 19. Jahrhundert noch als Eglofsmühle, ursprünglich wohl „Mühle eines Egilolf“, bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;J. K. Bundschuh: &amp;#039;&amp;#039;Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken...&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, Ulm 1799, Sp. 703; Karl Kugler: &amp;#039;&amp;#039;Erklärung von tausend Ortsnamen der Altmühlalp und ihres Umkreises. Ein Versuch.&amp;#039;&amp;#039; Eichstätt 1873: Verlag der Krüll’schen Buchhandlung, S. 106&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte im [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reich]] im Territorialgebiet des [[Hochstift Eichstätt|Hochstiftes Eichstätt]] grundherrlich dem [[Kloster Plankstetten|Benediktinerkloster Plankstetten]]. Überliefert ist, dass Abt Ulrich von Dürner (reg. 1461–1494) in den 1480er Jahren bei Eglasmühle neue Klosterweinberge mit fränkischen [[Steckling|Fechser]]n anlegen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer, S. 27&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Straße Plankstetten-Eglasmühle ließ in der Barockzeit Abt [[Maurus Xaverius Herbst]] (reg. 1742–1757) 1749 eine Kapelle mit der Statue „Jesus im Kerker“ errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des Alten Reiches, um 1800, bestand das Dorf aus 16 Anwesen, nämlich zwei Höfen, sechs Gütern, sechs Gütlein, einem [[Leerhaus]], also einem Haus ohne nennenswerten Grundbesitz, und einer Mühle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hirschmann, S. 99&amp;quot;&amp;gt;Hirschmann, S. 99&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vogtei,&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer, S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Dorf- und Gemeindeherrschaft]] übte das Kloster Plankstetten aus,&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschmann, S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt; während das [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgericht]] vom fürstbischöflichen Propstamt Berching, zum hochstiftischen Oberamt [[Beilngries]]-Hirschberg gehörend, wahrgenommen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hirschmann, S. 99&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] kam das untere Hochstift, zu dem das Propstamt Berching und damit auch Eglasmühle gehörte, 1802 an Großherzog Erzherzog [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand III. von Toskana]] und 1806 an das neue [[Königreich Bayern]] und dort in das [[Landgericht Beilngries]]. Bei der Bildung der [[Steuerdistrikt]]e 1809 wurde Eglasmühle mit [[Biberbach (Beilngries)|Biberbach]], der [[Gösselthal]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;mühle und Plankstetten Teil des Steuerdistrikts Plankstetten. Bei dieser Konstellation blieb es bei der Bildung der [[Ruralgemeinde]]n 1811 – zunächst, denn mit dem [[Gemeindeedikt von 1818]] wurde die Gemeinde Plankstetten aus Plankstetten selber mit dem [[Staudenhof (Berching)|Staudenhof]] und mit dem Dorf Eglasmühle gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hirschmann, S. 217&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 gab es im Dorf, zur Pfarrei und Schule Plankstetten gehörend, sieben Pferde und 60 Stück Rindvieh.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kgl 1876&amp;quot;&amp;gt;Kgl. Statistisches Bureau in München (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern&amp;#039;&amp;#039;, München 1876, Spalte 1159&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|bayerischen Gebietsreform]] schloss sich Plankstetten und damit auch Eglasmühle 1978 der Stadt Berching im Landkreis Neumarkt i. d. Opf. an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner2021&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1830: 85 (17 Häuser und 1 Mühle an der Sulz)&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Fr. Hohn: &amp;#039;&amp;#039;Der Regenkreis des Königreichs Bayern, geographisch und statistisch beschrieben.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart und Tübingen 1830, S. 67&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1871: 70 (83 Gebäude)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kgl 1876&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900: 80 (18 Wohngebäude)&amp;lt;ref&amp;gt;K. Bayer. Statistisches Bureau (Hg): &amp;#039;&amp;#039;Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern mit alphabetischem Ortsregister [nach der Volkszählung vom 1. Dez. 1900].&amp;#039;&amp;#039; München 1904, Sp. 809&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950: 107 (19 Anwesen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hirschmann, S. 99&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1961: 91 (20 Wohngebäude)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961&amp;#039;&amp;#039;, München 1964, Spalte 519&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1987: 82 (20 Wohngebäude, 23 Wohnungen)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987&amp;#039;&amp;#039;, München 1991, S. 256&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: 99&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012&amp;#039;&amp;#039;, Berlin/Boston 2012, S. 308&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021: 123&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
Als Baudenkmäler gelten eine Marienkapelle mit Türmchen aus dem 19. Jahrhundert, die Bauernhäuser Nr. 4 und 14 aus dem 18./19. Jahrhundert (Wohnstallbauten mit Kalkplattendach), die ehemalige Mühle (Haus-Nr. 17), ein Steinbau mit Fachwerkgiebel aus dem 17. Jahrhundert mit zeitgleichem Steinstadel, sowie ein Bildstock am Weg nach Berching.&amp;lt;ref&amp;gt;Sixtus Lampl (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Oberpfalz. Denkmäler in Bayern, Bd. III&amp;#039;&amp;#039;, München 1986, S. 133&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Berching#Eglasmühle|titel1=Baudenkmäler in Eglasmühle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturdenkmal Krügerloch ==&lt;br /&gt;
Südwestlich von Eglasmühle, am linken Talrand der Sulz, befindet sich das als „wertvoll“ bezeichnete Naturdenkmal Krügerloch, auch Kruzerloch genannt. Es handelt sich um eine etwa 9 m lange, 12 m breite und 4 m hohe Höhle im [[Brauner Jura|Doggersandstein]], die teils natürlich, teils künstlich entstanden ist, wahrscheinlich, als unter dem Eichstätter Fürstbischof [[Johann Anton I. Knebel von Katzenelnbogen]] im frühen 18. Jahrhundert hier nach Silber gesucht wurde, aber nur [[Pyrit|Schwefelkies]] gefunden wurde. Der Stollen soll 45 Schritte in den Berg hineingereicht haben. „Vor alten Zeiten“ soll hier ein [[Einsiedler|Klausner]] gewohnt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Bauer, S. 9; [https://www.geocaching.com/geocache/GC2ZVTA_kruzerloch-kruegerloch?guid=f9a62e6c-e75c-437f-b7e8-6399ccba26e0 Kruzerloch auf geocaching.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist aus südlicher Richtung von Plankstetten her und aus östlicher Richtung von der [[Bundesstraße 229]] her über [[Gemeindeverbindungsstraße]]n zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Obst- und Gartenbauverein Plankstetten-Eglasmühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die Mühle des Dorfes, die „Schneemühle“, wird durch das Kloster Plankstetten beziehungsweise die Diözese Eichstätt seit den frühen 1980er Jahren als Jugendbegegnungsstätte genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt, Nr. 34 vom 23. August 2015, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Heimatmuseum Berching ist ein Schrank aus Eglasmühle zu sehen, der um 1850 entstanden ist und aus der Werkstätte Ainmiller in Plankstetten stammt.&lt;br /&gt;
* Am unteren Hang auf der linken Sulztalseite ist der [[Ludwig-Donau-Main-Kanal]] noch vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Petrus Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Benediktinerabtei Plankstetten in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Plankstetten 1979.&lt;br /&gt;
* L. Gernhard: &amp;#039;&amp;#039;Der Weiler Rittershof, Entenhofen bei Dietfurt, Biederbach bei Plankstetten, Oberwiesenacker, Eglasmühle, Unterwiesenacker.&amp;#039;&amp;#039; In: Wie’s daheim ist, 1936, Nr. 1, 4 f., 7, 9.&lt;br /&gt;
* {{Hirschmann Eichstätt 1959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kuehnlein-architektur.de/projekte/jurahaus-eglasmuehle/ Restauriertes Jurahaus in Eglasmühle]&lt;br /&gt;
* [http://www.hansgruener.de/docs_d/kanal/22.htm Fotos vom Alten Kanal bei Eglasmühle]&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort |ID=ODB_S00035189 |objekt=Eglasmühle |abruf=2022-02-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Berching}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4824141-6|VIAF=239670552}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eglasmuhle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Berching)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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