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	<title>Egiin Gol - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:11:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egiin_Gol&amp;diff=2614731&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, deutsch</title>
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		<updated>2025-07-10T16:08:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Egiin Gol&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= Эгийн гол&lt;br /&gt;
| SORTNAME= Egiin Gol&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Chöwsgöl-Aimag|Chöwsgöl]], [[Bulgan-Aimag|Bulgan]] ([[Mongolei]])&lt;br /&gt;
| GKZ= &lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Jenissei&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Selenga//Angara//Jenissei//Arktischer Ozean&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= ca.&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 41800&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= max.&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 535&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= , mit Hauptquellfluss &amp;#039;&amp;#039;Yihe Horo Gol&amp;#039;&amp;#039; 720&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref name=&amp;quot;Länge&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1 = //////100&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &amp;lt;ref name=&amp;quot;MQ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= Ursprung&lt;br /&gt;
| QUELLE= See [[Chöwsgöl Nuur]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 1645&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 50/25/10/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 100/09/10/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= MN-041&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in die [[Selenga|Selenge]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 823&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 49/23/15/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 103/37/30/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= MN-067&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= [[Üür]], Tarvagatai, Tavt, Bayan&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= &lt;br /&gt;
| SEEN= [[Chöwsgöl Nuur]]&lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= 21.000&lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= [[Chatgal]], Mankhan, Erdenebulgan&lt;br /&gt;
| KARTE= Selengerivermap.png&lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= Der Egiin Gol (Eg) im nordwestlichen Flusssystem der Selenge (Angara)&lt;br /&gt;
| BILD= EgiinGol.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Der Egiin Gol kurz nach Verlassen des Chöwsgöl Nuur&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Egiin gol Khövsgöl Mongolia.jpg|right|280px|Egiin gol]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egiin gol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{mnS-Cyrl|Эгийн гол|de=Eg’scher Fluss|ru=Эгин-Гол}}) ist der wasserreichste linke [[Nebenfluss]] der [[Selenga|Selenge]] (Selenga) mit mindestens 535&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;ref name=&amp;quot;Länge&amp;quot; /&amp;gt; Länge. Im Norden der [[Mongolei]] ([[Asien]]) entwässert er den größten Süßwassersee des Landes, den [[Chöwsgöl Nuur]], und durchfließt dann ein waldreiches Gebirgsland, dessen Talböden von [[Steppe|Kurzgrassteppe]] eingenommen sind und als Weideland für die großenteils [[Nomadismus|nomadisch]] lebende Bevölkerung dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Das Quellgebiet des größten der rund 90 Zuflüsse des Chöwsgöl Sees stellt zugleich das eigentliche Quellgebiet des Egiin Gol dar. Der &amp;#039;&amp;#039;Yihe Horo Gol&amp;#039;&amp;#039; entspringt am Südfuß eines über 3100&amp;amp;nbsp;m hohen Gipfels im [[Ostsajan|östlichen Sajangebirge]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landkarte&amp;quot; /&amp;gt; Nach Verlassen des 1645 Meter hoch gelegenen Sees bei Chatgal (bis 1933 Hauptort der [[Chöwsgöl-Aimag|Provinz Chöwsgöl]]) fließt der Egiin Gol südwärts und gelangt in etwas niederschlagsärmeres Gebiet (im Mittel rund 250&amp;amp;nbsp;mm/a) mit teilweise leicht salzigen Seen. Vor einer niedrigen Anhöhe, die das Tal von der tiefer liegenden Ebene um [[Mörön]] trennt, wendet sich der Fluss scharf nach Ostnordost und durchfließt in 300 bis 500 Meter tiefem Tal ein bis 2700 Meter hohes Bergland mit meist mittelgebirgsartigem Relief. Unterhalb des Ortes Erdenebulgan trifft der Egiin Gol auf den von links kommenden, gut doppelt so wasserreichen [[Üür]].&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUWA&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt; Dennoch bleibt der Name des Egiin Gol erhalten, der somit auf die südöstliche Fließrichtung des Üür einschwenkt. Das nun im [[Bulgan-Aimag]] verlaufende, windungsreicher und enger werdende Tal ist bis zur Einmündung in die hier nur geringfügig größere Selenga sehr verkehrsfern. Bedingt durch die hier höheren Jahresniederschlagssummen (bis 400&amp;amp;nbsp;mm/a) ist das Tal nahezu geschlossen von [[Borealer Nadelwald|borealem Nadelwald]] bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzugsgebiet und Naturraum ==&lt;br /&gt;
Angesichts der hydrologischen Dominanz des Nebenflusses Üür wird das Einzugsgebiet oft als Eg-Üür-Gebiet bezeichnet („Eg-Üür-Watershed“). Trotz der geringeren Wasserführung hat der Egiin Gol am Zusammenfluss mit rund 22.500&amp;amp;nbsp;km² ein größeres Teil-Einzugsgebiet als der Üür mit rund 12.300&amp;amp;nbsp;km². Der geringere Gebietsabfluss des oberen Egiin Gol ist bedingt durch die etwas geringeren Niederschläge, das weniger steile Relief und vor allem durch die große Verdunstungsfläche des Chöwsgöl-Sees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abflussregime des Flusses ist wesentlich geprägt durch die Lage des Einzugsgebietes im kalt-semiariden [[Kontinentales Klima|kontinentalen Klima]] Innerasiens mit [[Dauerfrostboden]] in geringer Tiefe. Als mittlere Temperatur der Wintermonate wird −20&amp;amp;nbsp;°C angegeben und als mittlere Temperatur der Sommermonate 15&amp;amp;nbsp;bis 20&amp;amp;nbsp;°C. Anfang November bildet sich Eis auf dem Egiin Gol, der über den Winter durchfriert. In der Tauperiode, in der Regel ab Mitte Mai, können mehrfach starke Hochwässer vorkommen. Die Abflüsse konzentrieren sich auf die Sommermonate (50–70 %) und das Frühjahr (20 %).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einzugsgebiet sind tiefgründige, fruchtbare Böden entwickelt, in den Grasländern oft [[Kastanosem]]e, in den niederschlagsreicheren Höhen eher [[Podsol]]e. Das Gebiet des Egiin Gol umfasst das größte [[Borealer Nadelwald|Taiga]]-Areal der Mongolei und zugleich 10 % der gesamten Waldfläche des Landes mit typischen Arten wie [[Sibirische Zirbelkiefer|Sibirischer Zirbelkiefer]], [[Sibirische Lärche|Sibirischer Lärche]] oder [[Hänge-Birke]]. Es beherbergt [[Ren]]tier, [[Sibirisches Moschustier]], [[Taimen]] (größter Lachsfisch), [[Großtrappe]], [[Schwanengans]], [[Schwarzstorch]] und [[Kaiseradler (Art)|Kaiseradler]]. Um den Zusammenfluss mit dem Üür hat sich ein Gebiet außergewöhnlich hoher [[Biodiversität]] entwickelt.&amp;lt;!--&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUWA&amp;quot; /&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Am unteren Egiin Gol wenig oberhalb der Mündung in die Selenge befinden sich [[Archäologie|archäologische]] Grabungsstätten, deren bedeutendste eine [[Nekropole]] der [[Xiongnu]] ist mit über hundert Grabstätten aus fünf Jahrhunderten seit dem dritten Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GolMod&amp;quot; /&amp;gt; Diese Grabungen waren teilweise als Notgrabungen begonnen worden, da ab etwa 1990 geplant war, den Egiin Gol zur Energiegewinnung und Hochwasserregulierung aufzustauen. Das Flussgebiet des Egiin Gol ist im Bereich des Chöwsgöl Nuur bereits in einfacher Weise touristisch erschlossen. Außerdem wird der Flusslauf unterhalb des Zusammenflusses mit dem Üür zunehmend im Rahmen eines mehrtägigen [[Angeln (Fischfang)|Angler]]-Ferntourismus aufgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eg River|Egiin Gol}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot;&amp;gt;Yuri Mun, Ick Hwan Ko, Lunten Janchivdorj, Bair Gomboev, Sang In Kang, Chang-Hee Lee: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.unep.ch/etb/areas/pdf/NISD%20partnership%20project_phase1%20report%5b1%5d.pdf |wayback=20160304114258 |text=Integrated Water Management Model on the Selenge River Basin – Status Survey and Investigation (Phase I) |archiv-bot=2018-12-11 23:02:21 InternetArchiveBot }} (PDF; 13,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039;. Korea Environment Institute Seoul 2008, ISBN 89-8464-3572, auf unep.ch (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Länge&amp;quot;&amp;gt;Die Angaben zur Länge unterhalb des Chöwsgöl-Sees reichen von 475&amp;amp;nbsp;km im {{GSE|125223|Egiin Gol}} bis 535&amp;amp;nbsp;km (M. Nyamaa: &amp;#039;&amp;#039;Khövsgöl aimgiin lavlakh toli&amp;#039;&amp;#039;, Ulaanbaatar 2001). Eine Vergleichsmessung im Satellitenbild (Google earth) ergibt rund 510&amp;amp;nbsp;km, was der Angabe von Nyamaa etwas näher kommt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MQ&amp;quot;&amp;gt;Die Daten sind uneinheitlich: verwendet ist die Angabe aus einer Übersicht mongolischer Gewässer mit dem {{Webarchiv|url=http://medeelel.mn/index.php?page=land&amp;amp;sm=73&amp;amp;s=1335|wayback=20120611091649|text=&amp;#039;&amp;#039;Эгийн гол&amp;#039;&amp;#039;}} (Egiin Gol; mongolisch). Bei Mun et al. finden sich drei MQ-Angaben: 30,7&amp;amp;nbsp;m³/s (wohl für Erdenebulgan), 84&amp;amp;nbsp;m³/s und 90,3&amp;amp;nbsp;m³/s. Auch die höheren Werte erscheinen etwas niedrig angesichts der im Satellitenbild erkennbaren Flussbettmerkmale, die eine gegenüber der Selenga kaum geringere Wasserführung des Egiin Gol nahelegen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landkarte&amp;quot;&amp;gt;[http://www.lib.utexas.edu/maps/imw/txu-oclc-6654394-nm-47-1st-ed.jpg &amp;#039;&amp;#039;Höbsögöl Dalay&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Blatt NM&amp;amp;nbsp;47], Landkarte, [[Maßstab (Kartographie)|M]]&amp;amp;nbsp;= 1:1.000.000, Washington D.C. 1961, auf lib.utexas.edu&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EUWA&amp;quot;&amp;gt;Olaf P. Jensen et al.: &amp;#039;&amp;#039;Evaluating recreational fisheries for an endangered species: a case study of taimen, Hucho taimen, in Mongolia&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.eguur.mn/About%20eg-uur%20watershed.html Auszug]). Canadian Journal of Fisheries and Aquatic Sciences, Vol.&amp;amp;nbsp;66 10/2009, auf eguur.mn&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GolMod&amp;quot;&amp;gt;Gräberfeld [http://www.archaemongolia.com/de/egingol &amp;#039;&amp;#039;Gol Mod&amp;#039;&amp;#039;] (&amp;#039;&amp;#039;Französisch-Mongolische Expedition&amp;#039;&amp;#039;), archäologische Expedition, abgerufen am 21.&amp;amp;nbsp;April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chöwsgöl-Aimag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgan-Aimag]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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