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	<title>Eggert Gustavs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T23:52:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eggert_Gustavs&amp;diff=1361195&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Website, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-05-05T18:45:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Website, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eggert Gustavs 1976.jpg|mini|Eggert Gustavs, 1976]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eggert Gustavs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Oktober]] [[1909]] in [[Kloster (Insel Hiddensee)]]; † [[13. Januar]] [[1996]] in [[Neuruppin]]) war ein deutscher [[Maler]] und [[Grafiker]]. Er gehört zu den bedeutendsten Hiddenseer Künstlern. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof der [[Inselkirche Hiddensee|Inselkirche]] in Kloster auf Hiddensee unter einem Findling mit eigenhändig gemeißeltem Signum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eggert Gustavs wurde im Pfarrhaus von [[Kloster (Insel Hiddensee)|Kloster]] auf der Insel Hiddensee geboren. Er war der jüngste Sohn des Inselpastors und Altorientalisten Lic. [[Arnold Gustavs]] und dessen Frau Helene Gustavs, geb. Lützow. In den ersten Schuljahren wurde er mit den Geschwistern zu Hause von Privatlehrerinnen unterrichtet, mit neun Jahren kam er zum Schulbesuch nach [[Stralsund]] in ein [[Internat]].&lt;br /&gt;
Eggert Gustavs’ Schulzeit, wie überhaupt sein ganzes weiteres Leben, war überschattet und geprägt durch vielerlei Krankheiten, die ihm oft monatelang – mit 17 Jahren nahezu ein Jahr – den Schulbesuch unmöglich machten und infolgedessen einen regulären Schulabschluss verhinderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Tischlerlehre in [[Hamburg]] von 1928 bis 1930, die Vorbedingung für das Architekturstudium war, besuchte er bis 1932 die Landeskunstschule in Hamburg. Am [[Bauhaus]] in [[Berlin]] übte der Maler und Grafiker [[Wassily Kandinsky]] 1933 einen prägenden Einfluss auf ihn aus. Nach Schließung des Bauhauses im gleichen Jahr bildete er sich autodidaktisch zum Maler und Grafiker weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Hiddensee lernte er die [[Tanz|Tänzerin]], [[Tanzpädagogik|Tanzpädagogin]] und [[Choreografie|Choreografin]] Irene Tourneau (1909 – 1994) aus Neuruppin kennen. Beide heirateten 1934, lebten seitdem in Neuruppin als freischaffende Künstler und hatten sechs Kinder. Mit seiner Unterstützung gründete sie die „Schule für Gesellschaftstanz und Gymnastik“ im Haus ihrer Eltern, des Kaufmanns Wilhelm Tourneau und seiner Ehefrau Margarete, geborene Ebell, am Paradeplatz in Neuruppin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1939 arbeitete er als Technischer Zeichner. 1942 wurde er zur [[Flak]] eingezogen und 1944 als „Vorgeschobener Beobachter“ an der Oder eingesetzt. Er wurde verwundet und als Kriegsgefangener nach Sibirien gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Heimkehr 1947 und Wiederaufnahme der Tätigkeit als freischaffender Künstler 1948 lebte und arbeitete er jeweils im Winterhalbjahr in Neuruppin und sommers auf Hiddensee. Eggert Gustavs starb 1996 in Neuruppin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aquarell]] und [[Holzschnitt]] waren Gustavs’ wichtigste Ausdrucksmittel, aber auch mit Pinsel- oder Rohrfederzeichnung, [[Ölmalerei|Öl]], [[Pastellmalerei|Pastell]], [[Bleistift]], [[Glasdruck]] oder figürlichen [[Schnitzen|Holzschnitzereien]] schuf er unverkennbar eigenständige Werke. Eine besondere Fertigkeit trat bei den [[Porträt]]s und in der [[Karikatur]] zutage: Er hatte die ausgeprägte Begabung, Typisches mit knappen künstlerischen Mitteln festzuhalten. Ihn faszinierten, wie er formulierte, das „Gesicht der Landschaft“ und die „Landschaft des Gesichtes“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schaffen des Künstlers war vornehmlich durch seine Heimatinsel Hiddensee geprägt. Doch hat er auch in vielen Bildern die Ruhe und Beschaulichkeit der märkischen Landschaft, die Seen und Wälder der Ruppiner Schweiz, eingefangen, die [[Theodor Fontane]] in seinen „[[Wanderungen durch die Mark Brandenburg]]“ beschrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Datei:Blick nach Neuruppin 1939.jpg|„Blick nach Neuruppin“, Bleistiftzeichnung 1939&lt;br /&gt;
  Datei:Inselblick 1960.jpg|„Inselblick“, Aquarell etwa 1960&lt;br /&gt;
  Datei:Haus Baum Boot 1960.jpg|„Haus, Baum, Boot“, Holzschnitt 1960&lt;br /&gt;
  Datei:Schauspielerporträt 1949.jpg|„Schauspielerporträt“, Linolschnitt 1949&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Eggert Gustavs Museum in der Alten Schmiede - Kloster - Hiddensee - Germany.jpg|mini|Eggert Gustavs Museum in der Alten Schmiede in Kloster auf Hiddensee]]&lt;br /&gt;
Von wenigen Ausnahmen abgesehen, beschränkte Gustavs sich bei seinen Bildern auf mittlere und kleinere Formate. Eggert Gustavs betonte oft, dass er keine Vorbilder, keine Lehrmeister hatte und brauchte, dass er keiner „Schule“ verhaftet war und sich autodidaktisch ausgebildet hat. Er schrieb einmal: „Ich begrüße es, mein Metier nicht studiert zu haben. So habe ich keine Not damit, eventuell Oktroyiertes wieder loszuwerden, um eindeutig ich selbst zu sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Bilder waren auf Ausstellungen in Potsdam, Rheinsberg, Schwerin, Remscheid, Neuruppin und Barcelona, aber vor allem auf Hiddensee zu sehen. Tausende von Besuchern haben im Laufe der Jahrzehnte die Dauerausstellung in seiner Künstlerklause im „Haus Gustavs“ in Kloster besucht. 2019 wurde in Kloster das &amp;#039;&amp;#039;Eggert Gustavs Museum in der Alten Schmiede&amp;#039;&amp;#039; eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ostsee-Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-ruegen/ruegen/maler-bekommt-auf-seiner-insel-ein-museum-HNSKACPP7EYK2X73VSBZU23HWQ.html Maler bekommt auf „seiner“ Insel ein Museum.]&amp;#039;&amp;#039; 4. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen bedeutenden Teil seines Schaffens hat Gustavs dem Heimatmuseum der Insel Hiddensee in Kloster übereignet. Eine weitere Sammlung ist noch im Familienbesitz, während ein großer Teil seiner Werke sich weit gestreut in Privathand befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|237193817}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eggert-gustavs.de/ Website über Eggert Gustavs mit ausführlichen Informationen und Werkbeispielen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136726089|VIAF=81022690}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gustavs, Eggert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gustavs, Eggert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Oktober 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kloster (Insel Hiddensee)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Januar 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neuruppin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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