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	<title>Egerland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egerland&amp;diff=226831&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Willi P: Die erste Textänderung von ~2026-24533-80, die auf die Version 265356695 von Sokrates 399 folgte, wurde verworfen. Unsachgemäße Maskierung. Ggf. Disk aufsuchen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die erste Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-24533-80&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-24533-80&quot;&gt;~2026-24533-80&lt;/a&gt;, die auf die Version 265356695 von Sokrates 399 folgte, wurde verworfen. Unsachgemäße Maskierung. Ggf. Disk aufsuchen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egerland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (mundartlich &amp;#039;&amp;#039;Eghaland&amp;#039;&amp;#039;, {{csS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chebsko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist im engeren Sinne eine Region im Westen [[Tschechien]]s. Ihr Name bezieht sich im Deutschen auf den deutschen Namen des Flusses [[Eger (Elbe)|Eger]] (tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Ohře&amp;#039;&amp;#039;), im Tschechischen auf den tschechischen Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Cheb]]&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Eger. Zum Egerland im weiteren Sinne gehören auch angrenzende Bereiche [[Oberfranken]]s und der [[Oberpfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des historischen Egerlandes liegt heute in Tschechien und [[Bayern]]. Der tschechische Teil mit einer Fläche von knapp 1000&amp;amp;nbsp;km² bildet den größeren Teil des [[Okres Cheb]], ohne den nach Deutschland hineinragenden [[Ascher Ländchen|Ascher Zipfel]] (&amp;#039;&amp;#039;Ašský výběžek&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;Ašsko&amp;#039;&amp;#039;). Es umfasst das [[Egerer Becken]] (&amp;#039;&amp;#039;Chebská pánev&amp;#039;&amp;#039;) mit Teilen seiner Randgebirge, dem [[Elstergebirge]] (Halštrovské hory) im Norden, dem &amp;#039;&amp;#039;Český les&amp;#039;&amp;#039; (Ostseite des [[Oberpfälzer Wald]]es) im Südwesten und dem [[Slavkovský les|Kaiserwald]] (&amp;#039;&amp;#039;Slavkovský les&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Císařský les&amp;#039;&amp;#039;) im Osten. Die Ostgrenze verlief entlang des [[Leibitschbach]]es (&amp;#039;&amp;#039;Libocký potok&amp;#039;&amp;#039;) und von dessen Mündung in die Eger weiter südwärts bis zum [[Tillenberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Dyleň&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordgau um 1035.svg|mini|links|Reichsland Nordgau; nördlich davon „Regio Egire“ um 1035]]&lt;br /&gt;
In der [[Antike]] wurde das Gebiet von den [[Narister]]n (Laristern) bewohnt, die in [[Römisches Reich|römischer Zeit]] unter [[Germanen|germanischen]] Einfluss kamen. In der [[Völkerwanderung]]szeit wurde es von [[Slawen]] besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Urkunde von 1061 über die [[Hochmittelalterliche Ostsiedlung|Hochmittelalterliche Ostkolonisation]] im benachbarten oberen [[Main]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gebiet erwähnt mit dem von dort aus ostwärts führenden [[Altstraße|Handelsweg]] auch den Ort [[Cheb|Eger]]. 1135 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Regio Egire&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Im Zuge der deutschen Ostkolonisation wanderten Siedler ein. Durch Erbschaft kam das Egerland 1167 an Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich Barbarossa]] aus dem Geschlecht der [[Staufer]]. Daher ist Eger der einzige Ort der Tschechischen Republik mit einer [[Königspfalz|Kaiserpfalz]]. Die Staufer bauten die &amp;#039;&amp;#039;Provincia Egrensis&amp;#039;&amp;#039; zum [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbaren]] Musterland aus, das nach dem Niedergang der Staufer aufgeteilt wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fsm-Bayreuth 1791.png|mini|links|Fürstentum Bayreuth 1791]]&lt;br /&gt;
Der Westen des Gebietes mit Anteil am [[Fichtelgebirge]] gelangte Stück für Stück in die Herrschaft [[Franken (Region)|fränkischer]] [[Hohenzollern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach 1268 eignete sich König [[Ottokar II. Přemysl|Ottokar II.]] die Stadt Eger und ihr Umland an, was maßgeblich zum Konflikt mit dem [[Römisch-deutscher König|römisch-deutschen König]] [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf]] beitrug und in die [[Schlacht von Dürnkrut]] mündete. Die seit 1277 reichsunmittelbare Stadt Eger und das dazugehörende Landgebiet wurden von Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig dem Bayern]] 1322 dem [[Kurfürst]]en und König von Böhmen [[Johann von Böhmen|Johann von Luxemburg]] verpfändet „bei Garantie der völligen Unabhängigkeit vom Königreich Böhmen“. Die historische Bezeichnung für das Egerland ist daher &amp;#039;&amp;#039;[[Reichspfandschaft]] Eger&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Pfand konnte von Ludwig und seinen Rechtsnachfolgern niemals eingelöst werden. Nachdem die Kronen des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] und des [[Königreich Böhmen|Königreichs Böhmen]] unter [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]], dem Sohn Johanns, in einer Hand vereinigt waren, war für eine Einlösung des Pfandes kein Grund mehr gegeben. Dies hatte zur Folge, dass das Egerland lange Zeit einen eigenen Landtag besaß und nicht als staatsrechtliches Territorium Böhmens galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde das Egerland teils von den Kriegsparteien wie ein Teil Böhmens behandelt, teils betonten die Mächtigen die Eigenständigkeit aus ihrem Machtinteresse heraus. So verwehrte [[Rudolf II. (Habsburg)|Rudolf II.]] der zeitweilig dem [[Luthertum]] zuneigenden [[Freie und Reichsstädte|Reichsstadt]] Eger die zu dieser Zeit den böhmischen Ständen zugestandene religiöse Toleranz. Die formale Eigenständigkeit innerhalb der [[Habsburgermonarchie]] verlor immer mehr an Bedeutung. 1751 wurde das Gebiet dem [[Elbogener Kreis]] (Loketský kraj) zugeordnet, einer Untergliederung des Königreichs Böhmen. Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] wurde es 1806 integraler Bestandteil des österreichischen [[Kronland (Österreich)|Kronlandes]] Böhmen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Egerland1322-1806 RegbezEger1938-45.png|mini|Historisches Egerland 1322–1806,&amp;lt;br /&amp;gt;Regierungsbezirk Eger 1938–1945,&amp;lt;br /&amp;gt;Reichsprotektorat Böhmen und Mähren 1939–1945]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Districtus Egranus, per J. C. Mullerum (page 1 crop).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Districtus Egranus&amp;#039;&amp;#039; (Karte von [[Johann Christoph Müller]], ca. 1710)]]&lt;br /&gt;
Beim [[Zerfall der Habsburgermonarchie]] am Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde das Egerland 1918/19 Teil der [[Erste Tschechoslowakische Republik|Ersten Tschechoslowakischen Republik]]. Der Versuch der gleichzeitig ausgerufenen Republik [[Deutschösterreich]], Böhmen und Mähren zu teilen und die mehrheitlich von Deutschböhmen bewohnten Randgebiete dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] zuzuführen, scheiterte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Eger versuchte man dabei, die besonderen historischen Verhältnisse zu betonen und für eine Trennung von Böhmen zu nutzen. Egers Eingaben wegen Neuregelung der staatlichen Verhältnisse im Sinne eines Anschlusses an Bayern wurden in den Ausschüssen der Friedenskonferenz erörtert, aber die Tschechoslowakei forderte als Ausgleich für die Abtrennung des Egerer Gebietes die Zuweisung von [[Racibórz|Ratibor]] zur Tschechoslowakei. Letzten Endes blieben hier die Grenzen von 1914 maßgeblich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heribert Sturm |Titel=Eger. Geschichte einer Reichsstadt |Ort=Neuburg an der Donau |Datum=1950 |Seiten=362}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wiederkehr des sechshundertjährigen Gedächtnistages der Verpfändung von Stadt und Land Eger an die Krone Böhmens bot der Stadt Eger den Anlass, nicht nur den Anschlusswillen der Bevölkerung Egers an Bayern erneut zu bekunden, sondern diese wiederholt gestellte Forderung vor den [[Völkerbund]] zu bringen. Am Sonntag, den 22. Oktober 1922 versammelten sich im Sitzungssaal des Stadthauses die Vertreter sämtlicher Bezirke, Städte und Gemeinden des alten Pfandlandes Eger. Vom Stadthaus wehten schwarz-rot-gelbe, mit einem Trauerflor umhüllte Fahnen. Bürgermeister Max Künzel verlas eine an den Völkerbund gerichtete Denkschrift, die von der Versammlung einstimmig gebilligt und sodann von den 157 anwesenden Vertretern der Bezirke, Städte und Gemeinden des Egerer Gebietes unterschrieben und mit den Abdrücken der Gemeindesiegel versehen wurde. Eine Gleichschrift wurde an den Präsidenten der Tschechoslowakischen Republik überreicht. Auch dieser Versuch blieb erfolglos, der Völkerbund fällte in dieser Angelegenheit keinerlei Entscheidung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heribert Sturm |Titel=Eger. Geschichte einer Reichsstadt |Ort=Neuburg an der Donau |Datum=1950 |Seiten=364 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfassung der [[Tschechoslowakei]] war ohne Beteiligung des deutschen Bevölkerungsteils ausgearbeitet worden. Die deutschen Bürger der Republik waren zwar offiziell als Staatsbürger gleichberechtigt, doch kam es zwischen den nationalen Minderheiten und der mehrheitlich tschechischen Bevölkerung bald zu Spannungen, die nach der [[Machtergreifung]] der NSDAP in Deutschland deutlich zunahmen. Auch im Egerland gewann Henleins [[Sudetendeutsche Partei]], die die Spannungen zwischen den Nationalitäten anheizte, zunehmend an Macht und Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Münchener Abkommen]] vom 29. September 1938 und dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht ins [[Sudetenland]] am 1. Oktober 1938 wurde das Egerland mit seinen 88.000 Einwohnern Bestandteil des Deutschen Reichs. Im neu geschaffenen [[Sudetengau]] wurde es dem [[Regierungsbezirk Eger]] mit 800.000 Einwohnern auf 7466 Quadratkilometern mit Sitz in Karlsbad zugeordnet, welcher größtenteils aus altböhmischem Gebiet mit verschiedenen traditionellen Regionen, wie dem Ellbogener (&amp;#039;&amp;#039;Loketský&amp;#039;&amp;#039;), Pilsener (&amp;#039;&amp;#039;Plzeňský&amp;#039;&amp;#039;), Tachauer (&amp;#039;&amp;#039;Tachovský&amp;#039;&amp;#039;) und Saazer (&amp;#039;&amp;#039;Žatecký&amp;#039;&amp;#039;) Kreis, bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Egerland im Gegensatz zu den meisten übrigen Teilen des Sudetenlandes zunächst von amerikanischen Truppen besetzt und stand bis zur Räumung unter der Kontrolle der 3. US-Armee. Die Amerikaner halfen den tschechischen Behörden zwar, Nationalsozialisten und Kollaborateure festzunehmen, bemühten sich aber, größere Exzesse zu verhindern. Die Lebensverhältnisse in den deutschen Städten und Dörfern unterschieden sich während der ersten Wochen kaum von denen im alliierten Besatzungsgebiet Deutschlands. Mit der Stabilisierung der tschechischen Verwaltung in den deutschen Ortschaften im Laufe des Sommers und dem gleichzeitig einsetzenden Abzug der amerikanischen Truppen gewannen die administrativen Maßnahmen der Tschechen gegen die deutsche Bevölkerung an Wirksamkeit, es unterblieben aber wilde Austreibungsaktionen, wie sie in den sowjetisch besetzen Gebieten des Sudetenlandes bereits Ende Mai einsetzten. Nach Bekanntwerden der [[Potsdamer Abkommen|Potsdamer Beschlüsse]], als die Vertreibung der Sudetendeutschen zur Gewissheit geworden war, konnten einzelne Bewohner Hausrat und Möbel mit Hilfe der Amerikaner auf Heeresfahrzeugen nach Bayern bringen und das Land somit unter weit besseren Voraussetzungen verlassen als die übrigen Heimatvertriebenen. Nach dem vollständigen Abzug der amerikanischen Truppen Anfang Dezember 1945 unterschied sich das Schicksal der im Egerland lebenden Deutschen dann kaum noch von denen im übrigen tschechoslowakischen Staatsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Egerland war bis 1945 zu mehr als 90&amp;amp;nbsp;Prozent von [[Deutschböhmen und Deutschmährer]]n bewohnt, von denen die meisten nach dem Zweiten Weltkrieg infolge der [[Beneš-Dekrete]] enteignet, ausgewiesen und [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg setzte eine verstärkte und staatlicherseits geförderte Zuwanderung hauptsächlich aus Zentralböhmen, aber auch aus Mähren und der Slowakei ein. Ferner zogen viele [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950#Tschechoslowakei|Repatrianten]] sowie Angehörige der ethnischen Minderheit der [[Roma in Tschechien und der Slowakei|Roma]] in das Egerland. In den Städten wie beispielsweise Cheb wohnen viele [[Vietnamesen in Tschechien|Vietnamesen]], die während der Zeit der [[Tschechoslowakei#Tschechoslowakische Sozialistische Republik (1960–1990)|ČSSR]] als [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe|RGW]]-[[Vertragsarbeiter]] in das Land kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ==&lt;br /&gt;
Der historische Begriff &amp;#039;&amp;#039;Regio Egrensis&amp;#039;&amp;#039; wird seit 1990 von der grenzüberschreitenden Landesplanung reaktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff [[Euregio Egrensis]] ist 1991 eine Form der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Mitteleuropa entstanden. Die Organisation wurde zu einem Wegbereiter für Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Tschechien. Neben der Euregio Egrensis haben sich die grenznahen Orte um das [[Vogtland|vogtländische]] Dreiländereck – Ortschaften des Böhmischen Vogtlands um [[Aš]] und des [[Freistaat Sachsen|sächsischen]] [[Vogtlandkreis]]es – zur tschechisch-deutschen Mikroregion [[Freunde im Herzen Europas]] zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
Die volkstümliche Kultur des Egerlandes war ein Teil der deutschsprachigen Kultur in Böhmen. Typisch für das Egerland sind die stattlichen [[Egerländer Fachwerkhaus|Fachwerkhöfe]] mit großen Speicherbauten. Schönbach und Graslitz gehörten zum [[Musikwinkel]]. Schönbach (heute [[Luby]]) wurde wegen seiner Herstellung von Musikinstrumenten als &amp;#039;&amp;#039;Österreichs [[Cremona]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rafael Engl |Titel=Österreich&amp;#039;s Cremona: Ein kurzgefasster Überblick über die Entstehung, Weiter-Entwicklung, sowie über die gegenwärtige Bedeutung der Musikinstrumenten-Industri in der Stadt Schönbach bei Eger in Böhmen |Datum=1897 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet. Auch in Graslitz (heute [[Kraslice]]) gab es eine bedeutende Instrumentenproduktion. Hier stellte unter anderem die Firma [[Koestler (Musikinstrumente)|Koestler]] Blech- und Holzblasinstrumente von hoher Qualität her, heute produziert dort die 1945 gegründete Firma [[Amati Kraslice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich nach der [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|Vertreibung]] der Egerländer aus der Tschechoslowakei gründete [[Karl Lenkl]] 1946 die „Kapelle Egerland“. Im Jahr 1975 übernahm [[Rudi Kugler]] die Leitung. Sie war die erste Formation, die die traditionelle Blasmusik des Egerlandes pflegte und in Westdeutschland bekannt machte. [[Ernst Mosch]] gründete 1956 die Egerländer Musikanten, die er später in &amp;#039;&amp;#039;Original Egerländer Musikanten&amp;#039;&amp;#039; umbenannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Egerland war bis nach dem Zweiten Weltkrieg das letzte deutschsprachige Gebiet, in dem der traditionelle [[Bock (Dudelsack)|Bock]], ein böhmischer Dudelsack, gespielt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Egerländer Blasmusik- und Informationsarchiv&amp;#039;&amp;#039; in [[Radolfzell am Bodensee]] beschäftigt sich detailliert mit der Geschichte der Volks- und Blasmusik im Egerland und in [[Böhmen]] sowie mit ihrer kulturellen Entwicklung über die Grenzen Böhmens hinaus in den Ländern der ehemaligen k.u.k.-Monarchie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagen ===&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Die Krone der Egernixe|Die Krone des Otternkönigs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbände ==&lt;br /&gt;
1907 wurde der &amp;#039;&amp;#039;[[Egerländer Gmoi|Bund der Eghalanda Gmoin e.&amp;amp;nbsp;V.]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet, der sich der Pflege der Egerländer Mundart widmet und heute von Deutschland aus weitergeführt wird, wobei der Begriff Egerland hier auf das ganze Gebiet des früheren Regierungsbezirkes Eger ausgeweitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Landkreis Eger]]&lt;br /&gt;
* [[Okres Cheb]]&lt;br /&gt;
* [[Egerland-Kulturhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche in der Ersten Tschechoslowakischen Republik]]. Ein Überblick über das politische Geschehen rund um die Deutschen in den Ländern der Böhmischen Krone und deren Nachfolgestaaten (Deutschösterreich, Tschechoslowakische Republik) von 1848 bis 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- in der Reihenfolge des Erscheinens --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Joseph Sebastian Grüner]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der königl. Stadt Eger und des Eger’schen Gebiets. Aus Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; J. G. Calve, Prag 1843 ([https://books.google.it/books?id=9cRfAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* P. Drivok: &amp;#039;&amp;#039;Aeltere Geschichte der Deutschen Reichsstadt Eger und des Reichsgebiets Egerland. In ihren Wechselbeziehungen zu den nachbarlichen deutschen Landen und Böhmen unter Mitbenutzung urkundlichen Materials dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Moritz Schäfer, Leipzig 1875 ([https://books.google.it/books?id=BpLZReeJPCIC&amp;amp;printsec=frontcover Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Gradl]]: &amp;#039;&amp;#039;Monumenta Egrana. Denkmäler des Egerlandes als Quellen für dessen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; A.E. Witz, Eger 1884, 1886. (Wichtige Quellen zur Geschichte des Egerlandes vom Egerer Stadtarchivar)&lt;br /&gt;
* [[Walter Schlesinger]]: Egerland, Vogtland, Pleißenland. In: Walter Schlesinger (Hrsg.): Mitteldeutsche Beiträge zur deutschen Verfassungsgeschichte des Mittelalters. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1961, S. 188–211.&lt;br /&gt;
* [[Heribert Sturm]]: &amp;#039;&amp;#039;Districtus Egranus, eine ursprünglich bayerische Region.&amp;#039;&amp;#039; (= Historischer Atlas von Bayern. Teil Altbayern, Reihe 2, 2). München 1981, ISBN 3-7696-9930-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dokumentation der Vertreibung der Deutschen aus Ost-Mitteleuropa: eine Dokumentation. 2: Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei: 2&amp;#039;&amp;#039;. Sonderausg Auflage. Band 1. Weltbild-Verl, Augsburg 1994, ISBN 978-3-89350-560-9, S.&amp;amp;nbsp;36&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Flucht und Vertreibung: Europa zwischen 1939 und 1948&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geo&amp;#039;&amp;#039;). Ellert &amp;amp; Richter, Hamburg 2004, ISBN 978-3-8319-0173-9, S. 154 ff.&lt;br /&gt;
* Jaromír Boháč und Roman Salamanczuk: &amp;#039;&amp;#039;Zmizelé Chebsko – Das verschwundene Egerland.&amp;#039;&amp;#039; Cheb 2007, ISBN 978-80-85018-59-2. (tschechisch, deutsch)&lt;br /&gt;
* Veronika Fišerová: &amp;#039;&amp;#039;Das Egerland – eine literarische und kulturgeschichtliche Charakterisierung der Region.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Masarykova Univerzita Brno, 2008, 76 S., siehe [https://is.muni.cz/th/n2mim/ Online-PDF-Datei] (abgerufen am 12. Juni 2019)&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Heller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus der Sicht verschiedener Generationen - Vertreibung aus dem Egerland und Eingliederung in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Verlag inspiration unlimited, Berlin 2024, 83 S., ISBN 978-3-945127-490.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.egerer-landtag.de/Geschichte/GeschichtlicherUeberblick.htm Überblick über die Geschichte der Stadt Eger und des Egerlandes]&lt;br /&gt;
* [http://www.bauer-langballig.de/html/egerland.html Geschichte des Egerlandes]&lt;br /&gt;
* [http://www.egerer-landtag.de/Literatur.htm Literatur zur Geschichte der Stadt Eger und des Egerlandes]&lt;br /&gt;
* [https://www.muzeumcheb.cz/base/knihov.html Digitalisierte Zeitschriften, Jahrbücher, Kalender und Zeitungen]&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|44702|link||Egerland, Angliederungspläne an Bayern, 1918/1922}}&lt;br /&gt;
* [[Egerländer Biografisches Lexikon|&amp;#039;&amp;#039;Egerländer biografisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4013600-0|LCCN=sh2004014817}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Tschechien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eger (Elbe)|~Egerland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Willi P</name></author>
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