<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Egbert_Lammers</id>
	<title>Egbert Lammers - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Egbert_Lammers"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egbert_Lammers&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T08:55:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egbert_Lammers&amp;diff=915962&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bujo: Autor verlinkt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egbert_Lammers&amp;diff=915962&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-04T18:25:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Autor verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egbert Lammers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juli]] [[1908]] in [[Berlin]]; † [[26. März]] [[1996]] in [[Piesenkam]], Gemeinde [[Waakirchen]]) war ein deutscher Maler und Glasmaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Egbert Lammers war der älteste von drei Söhnen von Aloys Lammers (1877–1966) und dessen Frau Helene, geb. Küchenhoff (1883–1968). Von 1925 bis 1933 hatte der Vater das Amt des Staatssekretärs im Preußischen Kultusministeriums inne. In dieser Zeit entwickelten sich über den wöchentlich abgehaltenen Salon der Familie Beziehungen zu Künstlern, die für Egbert Lammers wegweisende Bedeutung annehmen sollten. So pflegte er einen jahrelangen Austausch mit dem Bildhauer Edwin Scharff (1887–1955) und dem Maler Friedrich Ahlers-Hestermann (1883–1973). Auf diesen väterlichen Bekanntenkreis ging auch Egbert Lammers früher Kontakt zu Gottfried Heinersdorff (1883–1941) zurück, der als ein Reformer der deutschen Glasmalerei gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein erster wichtiger Zeichenlehrer war [[William Straube]]. Nach dem Abitur in Berlin am [[Prinz-Heinrichs-Gymnasium|Prinz-Heinrich-Gymnasium]] studierte er Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin, Tübingen und Bonn. Er besuchte zudem die private Kunstschule von [[Willi Jaeckel]], zur Korrektur bei Hans Purrmann, später war er Schüler von [[Eugene Spiro|Eugen Spiro]]. In den Semesterferien unternahm er Reisen nach Südfrankreich mit dem Maler Merveldt. In Berlin wurde er als Student aktives Mitglied des katholischen Studentenvereins [[KStV Askania-Burgundia Berlin|Askania]] im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]]. 1931 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er in Bonn bei [[Paul Clemen]]. Seine [[Dissertation]] hatte den Titel „[[Charles Hoguet]], ein Beitrag zur Berliner Kunstgeschichte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1932 bis 1936 war er Lehrer an der privaten Modeschule „Der Sturm“ von [[Herwarth Walden]] und Richard Dillenz in Berlin, bis sie von den Nazis geschlossen wurde. Danach war er freischaffend tätig. Im Jahr 1932 schuf er sein erstes Putz[[mosaik]] in der Apsis der Kirche [[St. Adalbert (Berlin)|St. Adalbert in Berlin]], 1935 sein erstes Glasfenster in Berlin-Siemensstadt. Ab dieser Zeit erhielt er bis 1944 regelmäßige Aufträge für Glasfenster (Berlin-Karlshorst, Herz Jesu, Jüterbog, Gleiwitz u.&amp;amp;nbsp;a.). 1942 schuf er einen Fensterzyklus, bestehend aus einem Chorfenster, zwölf Fenstern für das Kirchenschiff sowie zwei Fenstern für die Taufkapelle in der katholischen Kirche Sankt Bonifatius in [[Bad Belzig]] im Hohen Fläming. Im gleichen Jahr entstand ein monumentales Apsismosaik für die katholische Kirche [[St. Antonius (Potsdam)|St. Antonius]] in Potsdam-Babelsberg. In die Darstellung der Anbetung des Lammes aus der [[Offenbarung des Johannes]] stellte er unter den anbetenden Ältesten bewusst Menschen dar, die dem Rasseideal der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] widersprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Teodolius Witkowski]]: &amp;#039;&amp;#039;St. Antonius in Potsdam-Babelsberg - Ein Beitrag zur Geschichte von Kirche und Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;, Potsdam 2011, S. 26–28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1935 heiratete Lammers Annelise Hans (1908–2010). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1944 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen. Bei Kriegsende geriet er in Dänemark in englische Gefangenschaft. Er wurde im August 1945 entlassen und ging nach [[Werl]] in Westfalen. Dort malte er Pastellporträts für Lebensmittel, hielt Vorträge und gab Unterricht in Kunstgeschichte an Schulen. Er schuf Glasfenster in Werl und Unna, ab 1952 erhielt er wieder regelmäßige Aufträge. 1956 baute er einen Atelierraum in Werl. Im Laufe der nächsten 30 Jahre schuf er Glasfenster und Mosaiken für Kirchen, Schulen, Gemeinden, Unternehmen und Private an etwa 70 Orten des In- und Auslandes. 1973 übersiedelte er nach [[Piesenkam]] in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* Herbst 1930/1931 und 1933: Berliner Sezession&lt;br /&gt;
* November 1932: Galerie Gurlitt in Berlin&lt;br /&gt;
* 1973: Gesamtausstellung in Werl&lt;br /&gt;
* 1990: Städtisches Museum Haus Rykenberg in Werl, mit Gemälden, Zeichnungen und Glasfensterentwürfen von 1973 bis 1989&lt;br /&gt;
* 1998: Gedächtnisausstellung zum 90. Geburtstag, in der Sparkasse und in der Propsteikirche in Werl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glasfenster von Egbert Lammers.&amp;#039;&amp;#039; Bildband. Josef-Keller-Verlag, Starnberg 1965.&lt;br /&gt;
* Annette Jansen-Winkeln (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Künstler zwischen den Zeiten: Egbert Lammers.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftsverlag für Glasmalerei Eitorf, Büsch bei Merten 1998.&lt;br /&gt;
* Susanne Gierczynski: &amp;#039;&amp;#039;Egbert Lammers (1908–1996) Glasmaler zwischen Historismus und Moderne.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Egbert Lammers}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118726129}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118726129|LCCN=no/2001/98759|VIAF=54943389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lammers, Egbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lammers, Egbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juli 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Waakirchen]]-Piesenkam&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
	</entry>
</feed>