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	<title>Egbert Hayessen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T01:46:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egbert_Hayessen&amp;diff=481014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt und sortiert</title>
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		<updated>2024-09-19T16:15:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt und sortiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egbert Hayessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Dezember]] [[1913]] in [[Eisleben]]; † [[15. August]] [[1944]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Major]] und [[Widerstandskämpfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Staatsdomäne Mittelhof bei Gensungen.JPG|mini|Staatsdomäne Mittelhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anklage Trott.jpg|mini|Erste Seite des Urteils des [[Volksgerichtshof]]s, die weiteren Angeklagten sind [[Bernhard Klamroth]], [[Hans Georg Klamroth]], [[Wolf-Heinrich von Helldorff]], [[Adam von Trott zu Solz]] und [[Hans Bernd von Haeften]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Er wuchs auf der Hessischen Staatsdomäne Mittelhof nahe [[Felsberg (Hessen)|Felsberg]]-Gensungen auf. Ab Ostern 1927 besuchte Egbert Hayessen die [[Klosterschule Roßleben]], dort legte er 1933 das Abitur ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Dieter Vaupel]] |Titel=Egbert Hayessen. Erinnerungen an einen fast vergessenen Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 und seine Familie |Auflage=1 |Verlag=Schüren |Ort=Marburg |Datum=2019 |ISBN=978-3-7410-0266-3 |Seiten=33-39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur absolvierte Hayessen eine militärische Ausbildung beim Artillerie-Regiment Nr. 12 in [[Schwerin]]. Er wurde Berufsoffizier&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Vaupel |Titel=Egbert Hayessen. Erinnerungen an einen fast vergessenen Widerstandskämpfer der 20. Juli 1944 und seine Familie. |Auflage=1. |Verlag=Schüren-Verlag |Ort=Marburg |Datum=2019 |ISBN=978-3-7410-0266-3 |Seiten=41ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, besuchte die Kriegsschule in Dresden. Während des Zweiten Weltkrieges war er Adjutant von General Böttcher in Nordfrankreich und später in Afrika. Hier lernte er vermutlich auch Claus Graf Schenk von Stauffenberg kennen. Im November 1943 wurde er in das Allgemeine Heeresamt nach Berlin in den Stab von [[Friedrich Olbricht]], einem der führenden Männer des 20. Juli 1944, versetzte. Fünf Monate später kam er in das [[Oberkommando des Heeres]] in die Bendlerstraße, wo er Adjutant des Berliner Stadtkommandanten [[Paul von Hase (Widerstandskämpfer)|Paul von Hase]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Vaupel |Titel=Egbert Hayessen. Erinnerungen an einen fast vergessenen Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 und seine Familie |Auflage=1 |Verlag=Schüren |Ort=Marburg |Datum=2019 |ISBN=978-3-7410-0266-3 |Seiten=41-45}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligung am Attentat des 20. Juli 1944 ==&lt;br /&gt;
Spätestens am 15. Juli 1944 erfuhr Hayessen von [[Robert Bernardis]] Einzelheiten des [[Unternehmen Walküre|Unternehmens Walküre]] und der geplanten Ermordung [[Adolf Hitler]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes Berlin. Archivband R 1000740. Todesurteil des Volksgerichtshofs vom 15. August 1944.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Vaupel |Titel=Egbert Hayessen. Erinnerungen an einen fast vergessenen Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 und seine Familie |Auflage=1. |Verlag=Schüren-Verlag |Ort=Marburg |Datum=2019 |ISBN=978-3-7410-0266-3 |Seiten=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er übernahm im Rahmen der Operation Walküre die logistischen Verbindungen zwischen dem Stadtkommandanten [[Paul von Hase (Widerstandskämpfer)|Paul von Hase]] und dem Polizeipräsidenten [[Wolf-Heinrich von Helldorff|Wolf-Heinrich Graf von Helldorff]]. Am Tag des Anschlags überbrachte er Paul von Hase die Nachricht von der Verhaftung des Generals Fromm im [[Bendlerblock]]. Hayessen war für Koordinierungsaufgaben zur Besetzung der Berliner Stadtkommandantur und zur Besetzung des Rundfunkgebäudes sowie bei der Verhaftung des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichspropagandaministers Goebbels]] vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Vaupel |Titel=Egbert Hayessen. Erinnerungen an einen fast vergessenen Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 und seine Familie |Auflage=1 |Verlag=Schüren |Ort=Marburg |Datum=2019 |ISBN=978-3-7410-0266-3 |Seiten=51-62}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Attentat gescheitert war, wurde Egbert Hayessen noch in der Nacht verhaftet und am 15. August 1944, in einem Prozess, dessen Urteile heute als [[Justizmord]]e bewertet&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|ns-aufhg|juris|text=Text des Gesetzes zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege}}. Helmut Ortner: &amp;#039;&amp;#039;Der Hinrichter. Roland Freisler. Mörder im Dienste Hitlers.&amp;#039;&amp;#039; Steidl, Göttingen 1995, ISBN 3-88243-355-8. Claudia Fröhlich: &amp;#039;&amp;#039;„Wider die Tabuisierung des Ungehorsams“. Fritz Bauers Widerstandsbegriff und die Aufarbeitung von NS-Verbrechen.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-593-37874-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; werden, [[Todesstrafe|zum Tod verurteilt]] und am gleichen Tag in Plötzensee [[Hängen|gehängt]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Otmar von Aretin]]: &amp;#039;&amp;#039;Henning von Treschkow und der militärische Widerstand während der Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|url=http://www.uni-magdeburg.de/MWJ/MWJ2000/aretin.pdf |wayback=20090902080403 |text=(PDF; 260 kB) |archiv-bot=2023-04-19 11:19:30 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Kinder Volker (9 Monate) und Hans-Hayo (2 Jahre) wurden von den Nationalsozialisten, von Mitte August 1944 bis nach dem 6. Oktober 1944, in das [[Kinderheim im Borntal]] in [[Bad Sachsa]] verschleppt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bad-sachsa-geschichte.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=3&amp;amp;Itemid=30 &amp;#039;&amp;#039;Kinder des 20. Juli 1944&amp;#039;&amp;#039;] bei bad-sachsa-geschichte.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Einweihung Hayessen-Platz 2020.jpg|mini|Unter dem Schild des Egbert-Hayessen-Platzes bei der Einweihungsfeier am 15. August 2020: Die Söhne von Egbert Hayessen, Volker und Hans-Hayo (jeweils ganz außen), Hayessen-Biograf [[Dieter Vaupel]] sowie zwei ehemalige Schülerinnen der [[Drei-Burgen-Schule]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gedacht wird Egbert Hayessens in der [[Gedenkstätte Plötzensee]]. Zudem erinnern eine Gedenktafel und der Name eines Feldweges in Nähe des Mittelhofs bei Gensungen an seinen persönlichen Aufstand des Gewissens. Am 15. August 2020 wurde am Bahnhof Felsberg-Gensungen, dem Ort, an dem sich Hayessen im Juni 1944 letztmals von seiner Familie verabschiedete, ein Platz nach Egbert Hayessen benannt. Initiiert wurde dies durch Schülerinnen der [[Drei-Burgen-Schule]] Felsberg und eine [[Bürgerinitiative]] mit Unterstützung des Hayessen-Biografen [[Dieter Vaupel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=seknews |url=https://www.seknews.de/2020/08/05/egbert-hayessen-platz-wird-eingeweiht/ |titel=Egbert-Hayessen-Platz wird eingeweiht |abruf=2020-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Melsunger Allgemeine.&amp;#039;&amp;#039; 17. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2021 wurde hier eine Stele aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hna.de/lokales/melsungen/felsberg-hessen-ort305307/stele-fuer-widerstandskaempfer-gedenken-an-egbert-hayessen-in-gensungen-90925768.html |titel=Stele für Widerstandskämpfer: Gedenken an Egbert Hayessen in Gensungen |datum=2021-08-17 |sprache=de |abruf=2021-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Leben und Wirken Egbert Hayessens wurde im Jahr 2019 eine Wanderausstellung mit 12 Ausstellungstafeln erstellt, die auf Anforderung ausgeliehen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dieter-vaupel.jimdofree.com/meine-ausstellungen/ |titel=Ausstellung Egbert Hayessen |abruf=2021-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Schattner: &amp;#039;&amp;#039;Vor sechzig Jahren – Der 20. Juli 1944, der Aufstand der Militärs, im Lokalen: Hinrichtung eines Gensunger Offiziers in Berlin: Egbert Hayessen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rundbrief der Gedenkstätte Breitenau.&amp;#039;&amp;#039; Guxhagen 2004.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Vaupel]]: &amp;#039;&amp;#039;Egbert Hayessen. Erinnerungen an einen fast vergessenen Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 und seine Familie.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Schüren, Marburg 2019, ISBN 978-3-7410-0266-3.&lt;br /&gt;
* Dieter Vaupel: &amp;#039;&amp;#039;Egbert Hayessen – ein Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 aus Nordhessen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 124/2019, S. 217–246.&lt;br /&gt;
* Volker Hayessen: &amp;#039;&amp;#039;Egbert Hayessen – sein Weg in den Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2024 (Stuttgarter Stauffenberg-Gedächtnisvorlesung; 2023), ISBN 978-3-8353-5341-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Volker Hayessen: [https://www.zeitzeugen-portal.de/zeitraeume/jahrzehnte/1940/attentat-auf-hitler-der-20-juli/4nq-u7uvijE &amp;#039;&amp;#039;Vom Klosterschüler zum Major&amp;#039;&amp;#039;] im [[Zeitzeugenportal (Haus der Geschichte)|Zeitzeugenportal]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Egbert-Hayessen Platz wird eingeweiht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis.&amp;#039;&amp;#039; 15. Jahrgang. [https://www.seknews.de/?s=Egbert+Hayessen (seknews.de)]&lt;br /&gt;
*Ausstellung über Egbert Hayessen: https://dieter-vaupel.jimdofree.com/meine-ausstellungen/&lt;br /&gt;
* {{GDW|egbert-hayessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1212473965|LCCN=no2020142215|VIAF=3468159337536113150000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hayessen, Egbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hayessen, Egbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Major, Beteiligter am Attentat vom 20. Juli 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Dezember 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eisleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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