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	<title>Egbert-Psalter - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T04:29:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Egbert-Psalter&amp;diff=1720392&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kalorie am 19. Februar 2025 um 19:13 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-19T19:13:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | Breite      = 160&lt;br /&gt;
 | Bild1       = Egbert-Psalter, fol. 16v.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = Der Mönch Ruodprecht überbringt Egbert den Psalter umrahmt von [[Blattmaske]]n&lt;br /&gt;
 | Bild2       = Egbert-Psalter, fol. 17r.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = Egbert empfängt den Psalter&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | Breite      = 160&lt;br /&gt;
 | Bild1       =Psalter_Egberti_-_Egbert.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = Egbert widmet den Psalter dem Heiligen Petrus&lt;br /&gt;
 | Bild2       = Egbert-Psalter, fol. 19r..jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = Der Heilige Petrus empfängt den Psalter für den Trierer Dom&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maternus von Koeln, Egbert Psalter.jpg|mini|Der heilige Bischof [[Maternus]] von Trier. Die Beischrift lautet &amp;#039;&amp;#039;SCS MATERNUS&amp;#039;&amp;#039;, aufgelöst &amp;#039;&amp;#039;Sanctus Maternus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egbert-Psalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gertrud-Psalter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein Werk der [[Ottonische Buchmalerei|ottonischen Buchmalerei]] und entstand in der [[Reichenauer Malschule]]. Die Handschrift befindet sich heute unter der [[Signatur (Dokumentation)|Signatur]] &amp;#039;&amp;#039;Cod. 136&amp;#039;&amp;#039; im [[Museo archeologico nazionale (Cividale)|Museo Archeologico Nazionale]] in [[Cividale]]. Zusammen mit neun anderen Werken des Klosters Reichenau wurde das Manuskript 2003 von der [[UNESCO]] in die Liste des [[Weltdokumentenerbe]]s aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die [[Kodex#Pergament- und Papyrus-Kodizes|Pergamenthandschrift]] im Format 23,8 × 18,8&amp;amp;nbsp;cm umfasst 233 Blatt.&amp;lt;ref&amp;gt;Egbert. Erzbischof von Trier 977–993. Katalog der Ausstellung Trier 1993, Katalog Nr. 3, &amp;#039;&amp;#039;Miniatura in Friuli&amp;#039;&amp;#039; gibt als Höhe 290 mm an, der Katalog &amp;#039;&amp;#039;Bernward von Hildesheim und das Zeitalter der Ottonen&amp;#039;&amp;#039; 23,9 cm.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Buchschmuck]] umfasst unter anderem 19 ganzseitige [[Miniaturmalerei|Miniatur]]en. Benannt ist die Handschrift nach dem Erzbischof [[Egbert von Trier]] (977–993). Der Stifterbildzyklus des Psalters umfasst vier ganzseitige Bilder. Auf dem ersten überreicht ein Mönch Ruodbrecht den Psalter dem auf dem zweiten Bild thronenden Egbert. Auf dem dritten [[Stifterbild|Widmungsbild]] überreicht Egbert die Handschrift dem auf dem letzten Bild thronend dargestellten Hl. [[Simon Petrus|Petrus]], dem Patron des [[Trierer Dom]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Beginn des eigentlichen Psaltertextes befindet sich eine Darstellung des Königs [[David]], dieser gegenüber eine Zierseite mit dem Anfangsbuchstaben des ersten Psalms. Vor jedem zehnten Psalm befindet sich eine doppelte Zierseite, die jeweils einen ehemaligen Trierer Bischof, diesem gegenüber eine Initialzierseite mit dem Anfangsbuchstaben des nächsten Psalmes zeigt. Die Reihe beginnt mit den Heiligen [[Eucharius]], [[Valerius von Trier|Valerius]] und [[Maternus]], die der Legende nach von Petrus selbst nach Germanien gesandt wurden. Die Bischöfe und Erzbischöfe sind alle stehend in Gebetshaltung mit nach oben geöffneten Händen dargestellt, die Arme teilweise ausgebreitet, teilweise vor der Brust zusammengeführt. Die Bischöfe tragen alle einen [[Heiligenschein|Nimbus]] und sind in der Beischrift als heilig bezeichnet. Die für einen Psalter ungewöhnliche Bischofsreihe findet ihre Erklärung im politischen Anspruch der Trierer Bischöfe, das Primat der Bischöfe Galliens und Germaniens zu besitzen. Eine parallele Bischofsreihe befindet sich auf dem ebenfalls von Egbert gestifteten [[Petrusstab]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Egbert 1993&amp;quot;&amp;gt;Egbert. Erzbischof von Trier 977–993. Katalog der Ausstellung Trier 1993, Katalog Nr. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
Der [[Psalter (Textbuch)|Psalter]] entstand vermutlich um 980 in [[Trier]] oder wahrscheinlicher im [[Kloster Reichenau]] und gehört zur sogenannten Ruodprecht-Gruppe, die nach dem auf dem Stifterbild der Handschrift dargestellten Mönch benannt ist, bei dem es sich möglicherweise um den Buchkünstler handelt. Der Egbert-Codex gilt neben dem [[Poussay-Evangelistar|Evangelistar aus Poussay]] als das bedeutendste Werk dieser Handschriftengruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Handschrift, die nach dem Stifterbild für den Trierer Dom bestimmt war, gelangte im 11. Jahrhundert in den Besitz der polnischen Prinzessin [[Gertrud (Tochter von Mieszko II.)|Gertrud]], der Ehefrau [[Isjaslaw I.|Isjaslaws I.]], nach Russland. Dort wurden der Handschrift zwei Lagen mit einem Kalender, Gebeten und Miniaturen im Byzantinischen Stil zugefügt und auf fol. 41r das Bild einer thronenden Muttergottes ergänzt. Im 12. Jahrhundert befand sich die Handschrift im Besitz der Familie [[Andechs (Adelsgeschlecht)|Andechs-Meran]], der Legende nach soll [[Elisabeth von Thüringen]] sie benutzt haben. Durch Elisabeths Onkel, [[Berthold V. (Andechs)|Berthold]], [[Patriarchat von Aquileja|Patriarch von Aquileija]], gelangte die Handschrift nach Cividale.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Egbert 1993&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Psalter Erzbischof Egberts von Trier, Codex Gertrudianus, in Cividale. Festschrift der Gesellschaft für Nützliche Forschungen zu Trier zur Feier ihres hundertjährigen Bestehens, herausgegeben am 10. April 1901. Historisch-kritische Untersuchung von [[Heinrich Volbert Sauerland]]. Kunstgeschichtliche Untersuchung von [[Arthur Haseloff]]&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag der Gesellschaft für Nützliche Forschungen, Trier 1901 [http://www.dilibri.de/ubtr/content/titleinfo/146740 Textband], [http://www.dilibri.de/ubtr/content/titleinfo/146966 Bildband].&lt;br /&gt;
* [[Franz Ronig|Franz J. Ronig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Egbert. Erzbischof von Trier 877-993. Gedenkschrift der Diözese Trier zum 1000. Todestag&amp;#039;&amp;#039;, Band 1 (Katalog und Tafelband), Selbstverlag des Rheinischen Landesmuseums Trier 1993&lt;br /&gt;
* Giuseppe Bergomini (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Miniatura in Friuli. Catalogo della Mostra&amp;#039;&amp;#039;. Introduzione di Gian Carlo Menis. Udine: Istituto per l’Enciclopedia del Friuli - Venezia Giulia, 1985, S. 11–18 mit zahlreichen Abbildungen in s/w, 1 Farbtafel (König David) zwischen den Seiten 6 und 7&lt;br /&gt;
* [[Thomas Labusiak]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ruodprechtgruppe der ottonischen Reichenauer Buchmalerei. Bildquellen – Ornamentik – stilgeschichtliche Voraussetzungen&amp;#039;&amp;#039;. (Denkmäler Deutscher Kunst). Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 2009&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Frömmigkeit und Politik: Reliquien im Mittelalter. Das Beispiel Erzbischof Egberts von Trier.&amp;#039;&amp;#039; In: Georg Mein/Heinz Sieburg (Hg.): Medien des Wissens. Interdisziplinäre Aspekte von Medialität. (= Literalität und Liminalität 4) Bielefeld 2011, S. 65–97&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Egbert Psalter|Der Egbert-Psalter}}&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/suche.php?qs=Egbert+Psalter Veröffentlichungen zum Egbert-Psalter] im Opac der [[Regesta Imperii]]&lt;br /&gt;
* [https://www.librideipatriarchi.it/de/bucher/egbert-psalter-codex-gertrudianus/ Egbert-Psalter], Übersicht und vollständige Reproduktion des Codex: Cividale del Friuli, Museo Archeologico Nazionale, cod. CXXXVI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4617599-4|LCCN=nr/00/039816|VIAF=184604721}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handschrift des Museo Archeologico Nazionale (Cividale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichenauer Handschriften (Weltdokumentenerbe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokument (Reichenau, Landkreis Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bilderhandschrift (10. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibelhandschrift (10. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibelhandschrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kalorie</name></author>
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