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	<title>Efraim Zuroff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-06T08:10:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Orte in Vorlage:Personendaten verlinkt, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Efraim Zuroff (May 2007) (cropped).jpg|mini|Efraim Zuroff (2007)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Efraim Zuroff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. August]] [[1948]] in [[New York City|New York]]) ist ein [[Israel|israelischer]] Historiker [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] Abstammung. Er ist Direktor des Standorts Jerusalem des [[Simon Wiesenthal Center]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://swcjerusalem.org/oldsite/WiesenthalCenter.htm |titel=Operation: Last Chance.About.HISTORY |werk=swcjerusalem.org |sprache=en |abruf=2022-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch seine Initiativen, mutmaßliche Verbrecher des [[Nationalsozialismus]] einer [[Anklage]] zuzuführen, wurde er als „Der letzte Nazi-Jäger“ bekannt. Er hat unter anderem das Ehepaar [[Dinko Šakić|Dinko]] und [[Nada Šakić]] sowie [[Erna Wallisch]] ausfindig gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Zuroff wuchs in einer [[Orthodoxes Judentum|orthodox-jüdischen]] Familie im New Yorker Stadtbezirk [[Brooklyn]] auf. Sein Vater war Rabbi, seine Mutter Direktorin des Studentenwerks an der [[Yeshiva University]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thejc.com/lifestyle/interviews/interview-efraim-zuroff-1.13807 |titel=Interview: Efraim Zuroff - The Jewish Chronicle |werk=thejc.com |datum=2010-02-04 |sprache=en |abruf=2022-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der [[Sechstagekrieg]] löste 1967 eine verstärkte Beschäftigung Zuroffs mit seiner jüdischen Identität und der Geschichte des [[Holocaust]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.independent.co.uk/news/people/profiles/time-is-short-in-the-last-nazi-hunter-s-quest-for-justice-2281625.html |titel=Time is short in the last Nazi hunter&amp;#039;s quest for justice |werk=independent.co.uk |datum=2011-05-10 |sprache=en |abruf=2022-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er nahm ein Geschichtsstudium an der Yeshiva University auf. Nach seinem Bachelor-Abschluss zog er 1970 nach Israel, wo er an der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität Jerusalem]] ein Masterstudium in [[Holocaustforschung]] absolvierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 traf er [[Simon Wiesenthal]], den er als seinen Mentor bezeichnet, und wurde Direktor des [[Simon Wiesenthal Center]] (SWC) in Los Angeles. Als Forscher des [[Office of Special Investigations]] (OSI) des [[Justizministerium der Vereinigten Staaten|US-Justizministeriums]] ging er 1980 wieder nach Israel, wo er Strafverfahren gegen Nazi-Kriegsverbrecher, die in den USA lebten, vorbereitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1986 ist er erneut für das Simon Wiesenthal Center tätig. Er leitet die Niederlassung des SWC in [[Jerusalem]] und koordiniert die Verfolgung von Nazi-Kriegsverbrechen weltweit. Dies brachte ihm unter anderem die Bezeichnung „Der letzte Nazi-Jäger“ ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 konnte er [[Dinko Šakić]] ausfindig machen, der sich Kriegsverbrechen während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] schuldig gemacht hatte und Aufseher im [[KZ Jasenovac]] im  „[[Unabhängiger Staat Kroatien|Unabhängigen Staat Kroatien]]“ (NDH) war, sowie dessen Ehefrau [[Nada Šakić]], einer Halbschwester von [[Vjekoslav Luburić]] und Wärterin im [[KZ Stara Gradiška]], einem Außenlager von Jasenovac.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Chris Hedges |url=https://www.nytimes.com/1998/05/02/world/war-crimes-horrors-revive-as-croat-faces-possible-trial.html?pagewanted=all&amp;amp;src=pm |titel=War Crimes Horrors Revive As Croat Faces Possible Trial - The New York Times |werk=nytimes.com |datum=1998-05-02 |sprache=en |abruf=2022-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor hatten beide mehr als 50 Jahre unbehelligt in [[Südamerika]] gelebt. Dinko Šakić wurde 1998 im Alter von 76 Jahren von [[Argentinien]] an [[Kroatien]] ausgeliefert und 1999 zu 20 Jahren Haft verurteilt, während Nada Šakić wegen Beweismangels wieder freigelassen wurde. Die belastenden Dokumente des Simon Wiesenthal Centers führten letztendlich zur Auslieferung des Ehepaares. Nach Angaben der Justizbehörden in [[Zagreb]] litt sie an der [[Parkinson-Krankheit|Parkinsonschen Krankheit]] und die Beweise reichten laut Auskunft der Staatsanwaltschaft nicht für eine Anklage aus. Efraim Zuroff protestierte scharf gegen die Entlassung. Zuvor übergab er den kroatischen Justizbehörden Dokumente, die Nada Šakić seiner Meinung nach überführen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:The last nazi hunter - Zuroff &amp;amp; computor.jpg|mini|Zuroff in seinem Büro (2012)]]&lt;br /&gt;
Seit 2001 publiziert er jährlich einen „Status Report“, in dem er über seine Untersuchungen und über die Anklage von kriminellen [[Nationalsozialisten]] berichtet. 2002 führte er die [[Operation Last Chance]] ein, die eine finanzielle Belohnung für all diejenigen bereitstellt, die sachdienliche Informationen und Hinweise liefern, die dabei helfen, ehemalige Nazi-Verbrecher zu überführen. Im Januar 2008 wurde die Belohnung für Hinweise von 10.000 Dollar auf 25.000 Dollar heraufgesetzt. Seit Beginn des Jahres 2008 versuchte Efraim Zuroff, die ehemalige KZ-Aufseherin [[Erna Wallisch]] einem Prozess zuzuführen. Am 16. Februar 2008 jedoch starb Wallisch im Alter von 86 Jahren, worauf auch die erneuten Ermittlungen durch die [[Österreich|österreichische]] Staatsanwaltschaft „wegen Todes“ eingestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Arbeit von Zuroff entstand 2012 unter der Regie von Nitza Gonen der israelische Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Tzaiad Ha&amp;#039;Natzim Ha&amp;#039;Acharon&amp;#039;&amp;#039; (engl.: &amp;#039;&amp;#039;The Last Nazi Hunter&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt2355756|Tzaiad Ha&amp;#039;Natzim Ha&amp;#039;Acharon|abruf=2022-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eva-Elisabeth Fischer |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/juedische-filmtage-in-muenchen-die-traenen-des-nazi-jaegers-1.2458617 |titel=Nazi-Jäger auf den Jüdischen Filmtagen - München - SZ.de |werk=sueddeutsche.de |datum=2015-04-30 |abruf=2022-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2006 bezeichnete Zuroff Österreich mit Verweis auf die passive und langsame Verfolgung von NS-Verbrechern durch die österreichische Justiz als „Paradies für NS-Verbrecher“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2327230/zuroff-oesterreich-ein-paradies-fuer-ns-verbrecher |titel=Zuroff: „Österreich ein Paradies für NS-Verbrecher“ |werk=derstandard.de |datum=2006-02-01 |abruf=2024-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Efraim Zuroff engagiert sich auch gegen den Neofaschismus. Anlässlich des litauischen [[Akt der Unabhängigkeitserklärung Litauens|Unabhängigkeitstags]] protestierte er am 16. Februar 2013 gemeinsam mit [[Dovid Katz]] gegen einen Aufmarsch von Ultranationalisten und Neonazis. Eine Woche später erlitt er einen [[Herzinfarkt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Louis Lewitan |url=https://www.zeit.de/2014/05/rettung-efraim-zuroff |titel=Das war meine Rettung: Beruf: Nazijäger |werk=zeit.de |datum=2014-01-23 |abruf=2022-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16. März 2014 nahm Zuroff an den Protesten gegen den Aufmarsch zu Ehren der [[Lettische SS-Verbände|lettischen Legionäre]] in Riga teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rus.delfi.lv/news/daily/latvia/16-marta-v-fotografiyah-flagi-viselicy-ograzhdeniya-i-cvety.d?id=44305519#!dgs=dgslv-23377:4190460 |titel=16 марта в фотографиях: флаги, виселицы, ограждения и цветы - DELFI |werk=rus.delfi.lv |datum=2014-03-16 |abruf=2022-09-24 |kommentar=Foto: Efraim Zuroff am 16. März 2014 in Riga}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Frau Elisheva lebt Zuroff in der Siedlung [[Efrata (Siedlung)|Efrat]] im [[Westjordanland]]. Sie haben vier Kinder und sechs Enkel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Beruf: Nazijäger. Die Suche mit dem langen Atem: Die Jagd nach den Tätern des Völkermordes |Sammelwerk=Unerwünschte Bücher zum Faschismus |Nummer=10 |Verlag=Ahriman-Verlag |Ort=Freiburg im Breisgau |Datum=1996 |ISBN=3-89484-555-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Operation Last Chance. Im Fadenkreuz des „Nazi-Jägers“ |Verlag=Prospero Verlag |Ort=Münster |Datum=2011 |ISBN=978-3-941688-16-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119367505}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/simon-wiesenthal-center-die-jagd-nach-den-letzten-kriegsverbrechern-1460235.html |titel=Simon Wiesenthal Center: Die Jagd nach den letzten Kriegsverbrechern - Debatten - FAZ |werk=faz.net |datum=2007-07-10 |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2022-09-24 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Interview mit Efraim Zuroff}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/karadzic-heim-bin-ladin-gesucht-kriegsverbrecher-1670718.html |titel=Karadzic, Heim, Bin Ladin: Gesucht: Kriegsverbrecher - Feuilleton - FAZ |werk=faz.net |datum=2008-07-29 |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2022-09-24 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Interview mit Efraim Zuroff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119367505|LCCN=n77018632|VIAF=98329990}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zuroff, Efraim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Verfolgung von NS-Straftaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Emigrant in Israel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zuroff, Efraim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Historiker US-amerikanischer Abstammung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. August 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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