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	<title>Effolderbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Effolderbach&amp;diff=1578291&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Ref. fix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Effolderbach&amp;diff=1578291&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-07T14:48:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ref. fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Effolderbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Ortenberg (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Ortenberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/20/29.06/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/00/33.75/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 129 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.39&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 498&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wetteraukreis.de/statistik/bevoelkerung-einwohner/-innen-nach-ortschaften |titel=Wetteraukreis: Bevölkerung: Einwohner/-innen nach Ortschaften |abruf=2024-05 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230810230213/https://wetteraukreis.de/statistik/bevoelkerung-einwohner/-innen-nach-ortschaften |archiv-datum=2023-08-10 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63683&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06041&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Effolderbach arialview.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Effolderbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Ortenberg (Hessen)|Ortenberg]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Wetteraukreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Effolderbach liegt 3,5 km südwestlich des Ortskerns von Ortenberg und 7,5 km südlich von [[Nidda]]. Der Ort liegt auf {{Höhe|129|DE-NHN|link=true}} am Rand des westlichen [[Vogelsberg]]es auf der rechten Seite der [[Nidder]], unterhalb des Höhenzuges der „Hale“. Sicher vor Hochwasser befindet sich der Ortskern in 5 bis 30 Metern über den Auwiesen. Teils mehrere Meter mächtige [[Löss]]böden machen die Landwirtschaft sehr ertragreich. Angeweht wurde der Löss von verwitternden Hängen des [[Vulkanismus|vulkanisch]] entstandenen Vogelsbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortenberg Effolderbach Schulhaus 0609.jpg|mini|hochkant|Alte Schule]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortenberg Effolderbach 0607-08.jpg|mini|hochkant|Die [[Evangelische Kirche (Effolderbach)|Kirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Effolderbach erfolgte im Jahr 1034 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Affalterbahc&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Monumenta Germaniae Historica]] DD 4, S. 275, S. 204.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort gehörte im [[Mittelalter]] und in der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] zum [[Amt Ortenberg]], einem [[Kondominat]], das von drei [[Landesherr]]en aus dem Kreis der Mitglieder des [[Wetterauer Grafenverein]]s gebildet wurde. 1601 kam es zu einer [[Realteilung]] dieses Kondominats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf selbst blieb aber ein Kondominat: 1787 gehörte es zu 2/6 der [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]] und war dort dem [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], [[Amt Lißberg]] zugeordnet. 1/6 gehörte der Grafschaft [[Isenburg-Büdingen]], [[Amt Büdingen]], [[Gericht Düdelsheim]], 3/6 dem Fürstentum [[Herrschaft Gedern#Stolberg|Stolberg-Gedern]], wo es der [[Grafschaft Königstein]] und deren [[Amt Gedern]] zugeordnet war. 1806 fiel der stolbergische Anteil und 1816 auch der Isenburger Anteil, letzterer durch Beschluss des [[Wiener Kongress]]es, an Hessen-Darmstadt, das inzwischen zum [[Großherzogtum Hessen]] avanciert worden war. Hier gehörte Effolderbach zu 1/3 zum großherzoglichen &amp;#039;&amp;#039;Dominalamt Ortenberg&amp;#039;&amp;#039;, zu 1/3 zum [[Standesherr (Deutscher Bund)|standesherrlichen]] Amt Gedern und zu 1/3 zum [[Amt Mockstadt]]. 1821 bildete das Großherzogtum den [[Landratsbezirk Nidda]], in den auch alle Teile des ehemaligen Amtes Ortenberg verschmolzen und der ab 1832 [[Kreis Nidda]] hieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1830 über Effolderbach:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Effolderbach (L. Bez. Nidda) evangel. Filialdorf; liegt 2 St. von Nidda an der Nidder, hat 68 Häuser und 400 Einw., die außer 2 Kath. evangelisch sind, und unter denen 36 Bauern, 12 Bauern und Handwerker 24 Handwerker und 9 Taglöhner sind. Der Ort hat eine Kirche und die Einwohner beschäftigen sich, außer mit Ackerbau, stark mit dem Mästen von Hämmeln, mit Leineweberei und dem ZwetschenDörren und Handel. – Dieses Dorf besaß Hessen schon früher mit Stollberg-Gedern und Isenburg-Büdingen in Gemeinschaft. Im Jahr 1806 kam der Stollberg-Gedernsche, nunmehr Stollberg-Wernigerodische Antheil, und 1816 der Isenburg-Büdingen’sche Antheil unter Hess. Hoheit.&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528126|Seite=57|Seiten=57}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolution von 1848]] wurde kurzzeitig der [[Regierungsbezirk Nidda]] gebildet, 1852 aber der Kreis Nidda wiederbelebt. 1874 kamen die Gebiete des ehemaligen Amtes Ortenberg zum [[Landkreis Büdingen]], der mit der [[Gebietsreform in Hessen]] 1972 im [[Wetteraukreis]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Effolderbach wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] zum 31. Dezember 1971 auf freiwilliger Basis als Stadtteil in die im gleichen Jahr erweiterte Stadt Ortenberg [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEZ71&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 93 Abs. 35 |jahr=1972 |nr=3 |datum=1971-12-21 |seite=4 |seiten=84 |kbytes=5980}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=352}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Für Effolderbach wurde, wie für die übrigen Stadtteile von Ortenberg, ein [[Ortsbezirk]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/4/0/8/2/2/Hauptsatzung.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Ortenberg |format=PDF;&amp;amp;nbsp;119&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Effolderbach angehört(e):&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1601: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Amt Ortenberg]] ([[Kondominat]] des [[Wetterauer Grafenverein]]s)&lt;br /&gt;
* ab 1601: Heiliges Römisches Reich, je ein {{Bruch|1|3}} ([[Grafschaft Hanau-Münzenberg]], [[Isenburg (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Isenburg]], [[Grafschaft Stolberg]])&lt;br /&gt;
* ab 1642: Heiliges Römisches Reich, je ein {{Bruch|1|3}} ([[Grafschaft Hanau]], Grafschaft Isenburg, Grafschaft Stolberg)&lt;br /&gt;
* ab 1648: Heiliges Römisches Reich, {{Bruch|1|3}}: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, [[Amt Lißberg]]; {{Bruch|1|2}}: Grafschaft Isenburg, Gericht Düdelsheim; {{Bruch|1|6}}: Grafschaft Stolberg, [[Amt Gedern]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amt-2&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA13|Seiten=13 ff|Fundstelle=§&amp;amp;nbsp;26 Punkte d&amp;amp;#41; X. und Nr. 780 a. und 943 a.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]] ([[Dominiallande|Souveränitätslande]]),&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;[[Mediatisierung]] infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Fürstentum Oberhessen]], Amt Gedern (zur Standesherrschaft Stolberg gehörig)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1816: Großherzogtum Hessen (Souveränitätslande), [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Gedern (zur Standesherrschaft Stolberg gehörig) und Amt Lißberg (zur Standesherrschaft Isenburg-Büdingen gehörig)&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1820: {{Bruch|1|3}} Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Ortenberg; {{Bruch|1|3}} Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Gedern (zur Standesherrschaft Stolberg gehörig); {{Bruch|1|3}} Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Mockstadt (zur Standesherrschaft Isenburg gehörig)&lt;br /&gt;
* ab 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Nidda]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Ortenberg]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Nidda]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Nidda]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]]. Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.&amp;lt;/ref&amp;gt; Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda&lt;br /&gt;
* ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Büdingen]]&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich ([[Weimarer Republik]]), [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]], Kreis Büdingen&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg/Oberhessen aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Kreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Wetteraukreis]], Stadt Ortenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchliche Zugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte vor der [[Reformation]] zur [[Erzbistum Mainz|Diözese Mainz]] und dort zum [[Kirchspiel]] des [[Kloster Konradsdorf|Klosters Konradsdorf]]. Kirchliche Mittelbehörde war das [[Archidiakonat]] des [[Propst]]es des [[Kloster Ilbenstadt|Klosters Ilbenstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Reformation schlossen sich alle [[Landesherr]]en des Ortenberger Kondominats der Reformation an, die damit auch Effolderbach Einzug hielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
;Einwohnerstruktur 2011&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Effolderbach 507 Einwohner. Darunter waren 12 (2,4 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 69 Einwohner unter 18 Jahren, 180 zwischen 18 und 49, 144 zwischen 50 und 64 und 111 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 231 Haushalten. Davon waren 66 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 60 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 69 Paare mit Kindern, sowie 30 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 45 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 147 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Einwohnerentwicklung&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1791: || 92 hessische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1800: || 97 hessische Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 139 hessische Einwohner, 23 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 400 Einwohner, 68 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 322 Einwohner, 63 bewohnte Gebäude&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162730484|Titel=Wohnplätze 1867|Band=13 |Seiten=121|Seite=PA121}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1875: || 313 Einwohner, 59 bewohnte Gebäude&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP75&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162730484|Titel=Wohnplätze 1875 |Band=12 |Seiten=14|Seite=RA4-PA74}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Effolderbach|width=450|float=none|maxEinwohner=520&lt;br /&gt;
|382|403|391|352|365|352|355|343|351|363|356|358|395|358|542|501|470|480|476&lt;br /&gt;
|vor1834=(1829,400)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,469)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2008,526)(2010,524)(2011,507)(2014,534)(2018,518)(2022,498)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Ortenberg:&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW14&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;; 2022&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Historische Religionszugehörigkeit&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 419 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 87,29 %), 59 katholische (= 12,29 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Effolderbach besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Effolderbach) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 61,44 %. Alle Kandidaten gehörten der „Kandidatenliste Effolderbach“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06440019/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_515_Ortsbezirk_Effolderbach.html |titel=Ortsbeiratswahl Effolderbach |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Ortenberg |abruf=2024-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Markus Bäckel zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rim.ekom21.de/ortenberg/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZQARmiDeHGxJw9qhg24Afwk |titel=Ortsbeirat Effolderbach |werk=Ratsinfosystem |hrsg=Stadt Ortenberg |abruf=2024-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Kulturdenkmäler in Ortenberg (Hessen)#Effolderbach|Liste der Kulturdenkmäler in Effolderbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Effolderbach führt die [[Bahnstrecke Gießen–Gelnhausen]] (&amp;#039;&amp;#039;Lahn-Kinzig-Bahn&amp;#039;&amp;#039;) und hat dort einen Haltepunkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Effolderbach Germany Train station.jpg|mini|Haltepunkt Effolderbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich am Ortsrand führt die [[Bundesstraße 275]] vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Wolf (Politiker, 1875)|Richard Wolf]] (1875–1955), hessischer Landtagsabgeordneter (HBB)&lt;br /&gt;
* [[Nico Laska]] (* 1996), deutscher Popsänger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Kleinfeldt, [[Hans Weirich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirchenorganisation im oberhessisch-nassauischen Raum&amp;#039;&amp;#039; = Schriften des Instituts für geschichtliche Landeskunde von Hessen und Nassau 16 (1937). ND 1984, S. 48.&lt;br /&gt;
* [[Hans Philippi]]: &amp;#039;&amp;#039;Territorialgeschichte der Grafschaft Büdingen.&amp;#039;&amp;#039; 1954, S. 145–146.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Ruppel (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform&amp;#039;&amp;#039; = Darmstädter Archivschriften 2. 1976, S. 78.&lt;br /&gt;
* Heinz Wionski: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Hessen. Wetteraukreis II.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1999, S. 396–400.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ortenberg.net/texte/seite.php?id=408917 &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Effolderbach.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Ortenberg.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=440019040|titel=Effolderbach, Wetteraukreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=440019040|titel=Effolderbach, Wetteraukreis| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1791&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1791&lt;br /&gt;
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| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184952&lt;br /&gt;
  | Seq      = 223&lt;br /&gt;
  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1800&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1800&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1800&lt;br /&gt;
| Seiten = 226 ff&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
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  | Seq      = 250&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adr-LG-HD-1806&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel  = Hessen-Darmstädter Staats- und Adresskalender 1806&lt;br /&gt;
| Verlag = Im Verlag der Invaliden-Anstalt&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1806&lt;br /&gt;
| Seiten = 274 ff&lt;br /&gt;
| Online =&lt;br /&gt;
  {{HathiTrust Buch&lt;br /&gt;
  | BuchID   = njp.32101065184853&lt;br /&gt;
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  }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;PR&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibOCLC|165696316|Seiten=63|Seite=62&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Georg W. Wagner&lt;br /&gt;
| Titel  = Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen&lt;br /&gt;
| Band   = 3&lt;br /&gt;
| Verlag = Carl Wilhelm Leske&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1830&lt;br /&gt;
| Seiten = 181ff&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=bJcAAAAAcAAJ|Seite=181}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
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| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW14&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ortenberg.net/seite/405735/daten-und-fakten.html |titel=Einwohnerzahlen |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Ortenberg |abruf=2020-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191230132938/https://www.ortenberg.net/seite/405735/daten-und-fakten.html |archiv-datum=2019-12-30 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ortenberg.net/texte/seite.php?id=405735 |titel=Einwohnerzahlen |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Ortenberg |abruf=2020-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200429094347/https://www.ortenberg.net/texte/seite.php?id=405735 |archiv-datum=2020-04-29}}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=58 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2020-04 |format=PDF; 1&amp;amp;nbsp;MB |seiten=54 und 108 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=58 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Ortenberg (Hessen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wetteraukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ortenberg, Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Wetteraukreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1034]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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