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	<title>Effektivsteuersatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Effektivsteuersatz&amp;diff=479543&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Effektivsteuersatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist bei [[Juristische Person|juristischen Personen]] definiert als [[Quotient]] aus der tatsächlichen Steuerlast und dem [[Gewinn vor Steuern|Unternehmensertrag vor Steuern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frimmel&amp;quot; /&amp;gt; Bei [[Natürliche Person|natürlichen Personen]] kann der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;effektive Steuersatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als Verhältnis des [[Steuerbetrag]]es in der [[Einkommensteuer]] zum [[Bruttoeinkommen]] definiert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIW1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt der nominalen, durch den [[Steuertarif]] bestimmten Steuerbelastung, die sich aus den gesetzlichen Rahmenbedingungen ergibt, soll so die wirtschaftliche Steuerbelastung von Handlungsalternativen als steuerbedingte Reduktion von ökonomischen Zielgrößen in Form eines [[Prozentsatz]]es bestimmt werden. [[Steuertarif|Tarif-]], [[Bemessungsgrundlage]]n- und Zeiteffekte der Besteuerungsalternativen werden so auf eine Zahl reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berechnungsmodelle ==&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung effektiver Steuersätze existieren unterschiedliche Berechnungsmodelle. Unter der Bezeichnung der „forward-looking concepts“ sind die Effektivsteuersatzkonzepte zusammengefasst, die Steuerbelastungen zukünftiger Investitionsobjekte widerspiegeln. Ihnen werden in der Literatur zwei Aufgaben zugewiesen: Einerseits sollen sie zur Unterstützung von [[Investition]]s- oder [[Unternehmensstandort|Standortentscheidungen]] verwendet werden und andererseits steuerliche Bevorzugungen bzw. Benachteiligungen für Realinvestitionen offenlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gruppe der forward-looking concepts werden die auf der [[Neoklassische Theorie|neoklassischen Investitionstheorie]] aufbauenden analytischen Effektivsteuersatzmodelle von King/Fullerton und Devereux/Griffith sowie die von einem [[finanzplan]]orientierten Unternehmensmodell wie dem [[European Tax Analyzer]] abgeleiteten Effektivsteuersätze gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede in den Modellen ==&lt;br /&gt;
Unterschiede zwischen den Modellansätzen bestehen in der Wahl der ökonomischen Zielgröße und im Umfang der einbezogenen Steuerbemessungsgrundlagenkomponenten. Im Modell von King/Fullerton wie auch im ETA wird als ökonomische Zielgröße die [[Rendite]] des [[Investition]]sobjekts herangezogen. Während die Rendite im Modell von King/Fullerton aus [[arbitrage]]freien Güter- und Kapitalmärkten abgeleitet ist, wird sie im Fall des ETA aus den Endwerten der zugrunde liegenden Finanzpläne bestimmt und kann insofern als betriebswirtschaftlicher Beitrag zur Effektivsteuerdiskussion angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell von King/Fullerton erlaubt für die Ermittlung der Effektivsteuersätze nur eine beschränkte Anzahl an Eingabeparametern, wie zum Beispiel die [[Rendite]] vor Steuern sowie die ökonomische und die steuerliche Abschreibungsrate des unterstellten Anlagegutes. Aus diesen Eingabeparametern wird die Nach-Steuer-Rendite anhand eines Optimierungsansatzes bzw. eines Arbitragegleichgewichts analytisch bestimmt. Die Kompaktheit des Modells wird durch eine Vielzahl einschränkender Annahmen erkauft. So ist die Analyse auf [[Grenzinvestition]]en mit unendlicher Laufzeit und einem [[Exponentieller Vorgang|exponentiell]] abnehmenden Zahlungsstromverlauf beschränkt. Darüber hinaus ist die Modellierung von Steuerbemessungsgrundlagen auf Elemente begrenzt, die keine [[Antizipation (Psychologie)|Antizipation]] unsicherer Erwartungen erfordern, im Wesentlichen also auf [[Abschreibung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;EATR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;effective average tax rate&amp;#039;&amp;#039;) stellt einen [[Indikator (Wirtschaft)|Indikator]] für die Messung steuerlicher Belastung von Unternehmen im internationalen Kontext dar. Das EATR-Maß ist das gewichtete Mittel der nominellen Steuersatzes sowie des effektiven Steuersatzes. Letzterer gibt die steuerliche Belastung einer [[Investition]] an. Diese wiederum entspricht nach Steuern gerade dem [[Kapitalmarktzins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;EATR=\frac{r-r_s}{r}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
:mit &amp;lt;math&amp;gt;r&amp;lt;/math&amp;gt; = vorsteuerliche Rendite, &amp;lt;math&amp;gt;r_s&amp;lt;/math&amp;gt; = nachsteuerliche Rendite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Otto H. Jacobs]], Christoph Spengel: &amp;#039;&amp;#039;Effective Tax Burden in Europe.&amp;#039;&amp;#039; [[Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung]], Mannheim 2002, ISBN 3-790-81470-9.&lt;br /&gt;
* Christoph Spengel: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Unternehmensbesteuerung in der Europäischen Union. Steuerwirkungsanalyse, Empirische Befunde, Reformüberlegungen.&amp;#039;&amp;#039; IDW 2003, ISBN 3-802-11023-4.&lt;br /&gt;
* Lothar Lammersen: Steuerbelastungsvergleiche: &amp;#039;&amp;#039;Anwendungsfelder und Grenzen in der Steuerplanung und der Steuerwirkungslehre.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 2005, ISBN 3-835-00096-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Frimmel&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.econ.jku.at/members%5CLandesmann%5Cfiles%5CWS08%5C239339%5Czentrale_kapitel_frimmel.pdf |text=Wolfgang Frimmel: &amp;#039;&amp;#039;Die effektive Steuerbelastung von Unternehmen.&amp;#039;&amp;#039; Abschnitt 2, Seite 25 |archivebot=2018-04-07 19:53:09 InternetArchiveBot}} (PDF; 608&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIW1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.398088.de/12-17-1.pdf DIW: &amp;#039;&amp;#039;Effektive Einkommensteuerbelastung: Splittingverfahren in Deutschland begünstigt Ehepaare im Vergleich zu Großbritannien.&amp;#039;&amp;#039; Im DIW Wochenbericht Nr. 17.2012, Seite 8, Kasten 2] (PDF; 267&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuern und Abgaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftliche Kennzahl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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