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	<title>Efendi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Efendi&amp;diff=119454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T17:18:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Effendi|Weitere Bedeutungen sind unter [[Efendi (Begriffsklärung)]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Efendi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, außerhalb des [[Türkische Sprache|Türkischen]] in Anlehnung an [[Neugriechische Sprache|neugriechische]] Schreibungen auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Effendi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine türkische Form der [[Anrede]] und bedeutet so viel wie „[[Herr]]“. Der [[Plural]] lautet &amp;#039;&amp;#039;Efendiler&amp;#039;&amp;#039;. Die Herkunft dieses Begriffes ist unklar, ein Zusammenhang mit dem neugriechischen &amp;#039;&amp;#039;aph(ph)entēs&amp;#039;&amp;#039; (αφφέντης/αφέντης, originale, nichtphonetische und [[Altgriechische Sprache|altgriechische]] Schreibweise: ἀυθέντης, &amp;#039;&amp;#039;authentēs&amp;#039;&amp;#039; „unumschränkter Herr“, neugriechische Aussprache in beiden Fällen &amp;#039;&amp;#039;affendis&amp;#039;&amp;#039;) wird angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Osmanischer Titel ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich für nichtmilitärische Beamte, wie die [[Qādī|Kadıs]], bis hinauf in den Rang des [[Schaich al-Islām|Șeyhülislam]] verwendet, bezeichnete {{arF|افندی|w=Efendi}} zuletzt im [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] auch mittlere Beamte und Militärs (etwa im Rang eines [[Leutnant]]s); wurde aber auch für osmanische Prinzen und in der weiblichen Form &amp;#039;&amp;#039;Kadın Efendi&amp;#039;&amp;#039; für die Ehefrauen des Sultans verwendet. Der Titel wurde dem Namen nachgestellt, er wurde in der [[Türkei]] 1934&amp;lt;ref&amp;gt;Per Gesetz Nr.&amp;amp;nbsp;2590 vom 26.&amp;amp;nbsp;November 1934 über die Aufhebung der Anreden und Titel &amp;#039;&amp;#039;Efendi&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bey&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pascha&amp;#039;&amp;#039; und dergleichen, [[Resmî Gazete|RG]] Nr.&amp;amp;nbsp;2867 vom 29.&amp;amp;nbsp;November 1934 ([http://www.mevzuat.gov.tr/Metin.Aspx?MevzuatKod=1.3.2590&amp;amp;MevzuatIliski=0&amp;amp;sourceXmlSearch= online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;, in [[Ägypten]] 1953 abgeschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärischer Rang in den ostafrikanischen Kolonialarmeen ==&lt;br /&gt;
=== Deutsch-Ostafrika ===&lt;br /&gt;
Als [[Offizier]]srang war Effendi auch in der [[Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika]] gebräuchlich, wo er für ehemalige osmanische, später auch für afrikanische Offiziere verwendet wurde. Er war der höchste Rang, den ein Afrikaner erreichen konnte. Die Schutztruppe entstand aus den meist sudanesischen [[Söldner]]n der sogenannten [[Hermann von Wissmann#Befehlshaber der „Wissmann-Truppe“ 1888|Wissmanntruppe]]. Diese waren 1889 in [[Ägypten]] zur [[Aufstand der ostafrikanischen Küstenbevölkerung|Aufstandsbekämpfung in Ostafrika]] angeworben worden. Die Dienstgrade wurden anhand osmanischer Bezeichnungen ausgewiesen. Diese galten, bis zum Ende der deutschen Kolonialherrschaft 1918, auch für die einheimischen [[Askari]]s sowie die in Südafrika angeworbenen Zulus. Weißes, aus Deutschland stammendes Personal führte deutsche Dienstgrade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit den ägyptisch-sudanesischen Soldaten nahm Wissmann auch einige osmanische Offiziere in Dienst. Ungeachtet ihrer Herkunft aus den europäischen oder asiatischen Teilen des Reiches, wurden auch sie als „farbig“ eingestuft. „Farbige“ Offiziere führten anfangs die deutsche Rangbezeichnungen Leutnant, Oberleutnant und Hauptmann. Mitte der 1890er Jahre wurde diese Dreigliederung abgeschafft und mit dem Effendi ein einheitlicher Dienstgrad nur für „farbige“ Offiziere geschaffen. Die Rangabzeichen waren auf den Mannschaftsschulterklappen angebracht und bestanden aus bis zu drei vertikal angeordneten fünfzackige Sternen, gemäß dem Beispiel der anglo-ägyptischen Armee. Die späteren Effendis führten einheitlich drei Rangsterne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://s400910952.websitehome.co.uk/germancolonialuniforms/uniformphotos%20doa%20askaris%20invalids%20and%20effendi.htm |titel=German East African Schutztruppe |titelerg=Uniformfotos |werk=germancolonialuniforms.co.uk |abruf=2021-06-20 |sprache=en |kommentar=private Website}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Farbige“ Offiziere sollten über weiße Soldaten keine Befehlsgewalt besitzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.germancolonialuniforms.co.uk/doa%20effendi.htm |titel=Effendi – Askari Officers of the German East African Schutztruppe and Polizeitruppe |titelerg=Mit Hinweis auf den griechischen Effendi |werk=germancolonialuniforms.co.uk |hrsg=Chris Dale |sprache=en |abruf=2025-03-06 |kommentar=private Website}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.co.tz/books?id=uPZPzOzd-lgC&amp;amp;pg=PA244&amp;amp;lpg=PA244&amp;amp;dq=effendi+Fahim+schutztruppe&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=Mil4PgroSD&amp;amp;sig=V4LvG6ZCGOSe2tAblv8zno1G2BU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjvk7CluPnbAhWBGywKHehOBzUQ6AEIRTAL#v=onepage&amp;amp;q=effendi%20Fahim%20schutztruppe&amp;amp;f=false Stefanie Michels, Totale Mobilmachung in Afrika] in: Elise Julien, Arnd Bauerkämper Durchhalten!: Krieg und Gesellschaft im Vergleich 1914–1918, Göttingen 2010, ISBN 978-3-525-36389-8, Seite 244, Ansicht via Google Books; Erwähnung je eines griechischen und armenischen Effendi&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kolonialoffizier [[Rochus Schmidt]] berichtet, dass andererseits galt, keinen „farbigen“ Offizier einem deutschen [[Unteroffizier]] zu unterstellen. Das kollidierte mit der Vorschrift, dass im Gefecht, bei Ausfall aller weißen Offiziere, die Befehlsgewalt an den ranghöchsten weißen Unteroffizier überging. Dieses Paradox stellte ein ernsthaftes dienstliches Problem dar. Das vermutlich hohe Selbstwertgefühl der Effendis zu verletzen, dürfte der deutschen Kolonial- und Militärverwaltung als riskant erschienen sein. Besaßen doch die Effendis, zumindest in den Anfangsjahren der Schutztruppe, eine wichtige [[Scharnier]]funktion: Als kulturelle Vermittler halfen sie, Missverständnisse und Konflikte zwischen den einheimischen Soldaten und ihren weißen Offizieren zu verhindern, denen Sprache und Kultur ihrer afrikanischen Untergebenen (noch) unbekannt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Rochus Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Kolonien&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde., Verlag des Vereins der Bücherfreunde Schall &amp;amp; Grund, Berlin 1898, S. 86–87&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser kulturelle Vorteil ging den Effendis verloren, als die deutschen Offiziere mit „Land und Leuten“ zunehmend vertraut wurden. Für die deutschen Behörden waren Effendis jetzt verzichtbar geworden und man versuchte, sich ihrer schrittweise zu entledigen. So wurde um das Jahr 1900 höchstens ein Effendi je Kompanie beibehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Rochus Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Kolonien&amp;#039;&amp;#039;, 2 Bde., Verlag des Vereins der Bücherfreunde Schall &amp;amp; Grund, Berlin 1898, S. 86–87&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Jahrhundertwende wurde der Dienstgrad auf den Aussterbeetat gesetzt, d.&amp;amp;nbsp;h. weitere Beförderungen fanden nicht statt. Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] waren nur noch 2 Effendi aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-04 |url=http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/Standardframeseite.php?suche=effendi |text=Art. Dienstgrad in: Heinrich Schnee (Hrsg.): Deutsches Kolonial-Lexikon |archivebot=2023-04-19 10:29:57 InternetArchiveBot}}, Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1920; online&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[Werner Haupt, Die deutsche Schutztruppe 1889/1918, S. 43], Utting : Ed. Dörfler im Nebel-Verl. 1988, ISBN 3-89555-032-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Krieg selbst kam es dann nochmals zu Tapferkeitsbeförderungen von Afrikanern in diesen Dienstgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Britisch-Ostafrika ===&lt;br /&gt;
Auch in [[Britisch-Ostafrika]] spielte eine Rolle, dass die ersten dortigen Einheiten der britischen Kolonialarmee aus sudanesischen Söldnern bestanden. Bei den [[King’s African Rifles]] (KAR) war Effendi die Anrede der Offiziersdienstgrade [[Leutnant]] bis [[Major]], ungeachtet deren nationaler Herkunft. Die einheimischen Offiziere waren ausgerüstet und uniformiert wie ihre britischen Gegenparts. Da erstere als sogenannte lokale Ränge (&amp;#039;&amp;#039;local ranks&amp;#039;&amp;#039;) nur innerhalb der KAR Gültigkeit besaßen, rangierten sie hinter den britischen Offizieren. Die einheimischen Offiziere führten nur [[Osmanisches Reich|osmanische]] Dienstgrade (&amp;#039;&amp;#039;Mulazim Tani/Mulazim Awal&amp;#039;&amp;#039; für Leutnant/Oberleutnant, &amp;#039;&amp;#039;Yuzbashi&amp;#039;&amp;#039; für Hauptmann, &amp;#039;&amp;#039;Bi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bashi&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Bi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bashi&amp;#039;&amp;#039; für Major). Die britischen Offiziere besaßen gleichzeitig europäische und osmanische Dienstgrade (die ausnahmslos britischen Oberstleutnante (&amp;#039;&amp;#039;Kaimakam&amp;#039;&amp;#039;) und Oberste (&amp;#039;&amp;#039;Miralai&amp;#039;&amp;#039;) wurden [[Bey (Titel)|Bey]] tituliert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im militärischen Alltag genossen einheimische Offiziere jedoch kaum mehr Renommé als das britischer Sergeanten. Beispielsweise hatten sie kein Anrecht auf die [[Orden und Ehrenzeichen|Tapferkeitsorden]] der Offiziere und [[Warrant Officer]]s. Stattdessen erhielten afrikanische Effendis nur [[Medaille|Tapferkeitsmedaillen]], analog zu britischen Unteroffizieren und Mannschaften. Seit den 1930er Jahren kam es zu keiner Neubeförderung von Afrikanern zu Offizieren mehr; die noch dienenden Effendis fanden allerdings noch Jahre Verwendung, viele bis zum Ende ihrer Dienstzeit. Als offizieller Grund des Stopps galt der allgemein niedrige Ausbildungsstand der Einheimischen, der auf das mangelhafte Kolonialschulsystem zurückzuführen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kompensation geplant war ab 1956 die Einführung des &amp;#039;&amp;#039;Governor’s Commissioned Officer&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;GCO&amp;#039;&amp;#039;), der allgemein schlicht nach seiner Anrede als Effendi tituliert wurde. Der Dienstgrad wurde vom Gouverneur verliehen (nicht vom britischen Monarchen), ähnlich den indischen &amp;#039;&amp;#039;Viceroy&amp;#039;s Commissioned Officers&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;VCOs&amp;#039;&amp;#039;) der britischen Indien-Armee. Britisches Personal wurde nicht zu Effendis befördert. In Britisch-Ostafrika war dies nun für afrikanische Soldaten der höchste erreichbare Dienstgrad. Erst 1961 öffnete man ihnen die britischen Offizierslaufbahn (in [[Britisch-Westafrika]] war dies bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Royal West African Frontier Force]] (RWAFF)&amp;#039;&amp;#039; bereits in den 1940er Jahren geschehen). Der Effendi war indes kein regulärer Offizier (mit &amp;#039;&amp;#039;King&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Queen&amp;#039;s Commission&amp;#039;&amp;#039;), sondern „nur“ ranghöchster Warrant Officer (vergleichbar dem deutschen [[Feldwebelleutnant]]). Er rangierte vor dem &amp;#039;&amp;#039;Warrant Officer Platoon Commander&amp;#039;&amp;#039; (Zugführer und &amp;#039;&amp;#039;Warrant Officer Class 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Malcom Page: &amp;#039;&amp;#039;King&amp;#039;s African Rifles: A History&amp;#039;&amp;#039;, Pen &amp;amp; Sword, Barnsley 2011 (1998), S. XIX. ISBN 978-1-84884-438-4&amp;lt;/ref&amp;gt;, meist afrikanischer Herkunft, analog dem kurzlebigen britischen &amp;#039;&amp;#039;Platoon Sergeant Major&amp;#039;&amp;#039;). Im Unterschied zu jenem war der Effendi für die Ausbildung und Verwaltung seines Zuges allein verantwortlich, d.&amp;amp;nbsp;h. ihm war darin kein britischer Unteroffizier vorgesetzt. Seine Befehlsgewalt beschränkte sich allerdings ausschließlich auf Truppen von Schwarzen. In der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;afande&amp;#039;&amp;#039; wird Effendi bis heute im Sinne des englischen „Sir“ als Anrede gegenüber Vorgesetzten in den Streitkräften und den Polizeibehörden der ostafrikanischen Länder verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonderstellung unterstrich die Trageweise der Rangabzeichen: Diese waren nicht an den Unterärmeln angebracht (wie bei britischen &amp;#039;&amp;#039;Warrant Officers&amp;#039;&amp;#039; bis heute üblich), sondern auf den Schulterklappen. Abzeichen war ein vermutlich farbig unterlegter, vergoldeter vierzackiger Rangstern (ähnlich dem britischen Leutnantsstern). Nach Einwendungen des &amp;#039;&amp;#039;War Office Dress Committee&amp;#039;&amp;#039; (Bekleidungsamt), das die Effendi-Rangabzeichen auf die Unterärmel versetzt sehen wollte, hatte die Führungsebene des KAR-Regiments einen Kompromiss erwirkt: Seit 1957/58 wurde der Rangstern mit einem quer über die Schulterklappe laufenden Stoffstreifen unterlegt (wahrscheinlich in den Regimentsfarben gelb-blau-gelb). Vorbild war vermutlich die ähnliche Praxis bei den &amp;#039;&amp;#039;VCOs&amp;#039;&amp;#039; der britischen Indien-Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliche Verwendung ==&lt;br /&gt;
Im heutigen türkischen Sprachgebrauch wird das Wort noch als höfliche Anrede verwendet (&amp;#039;&amp;#039;Beyefendi&amp;#039;&amp;#039; = „mein Herr“; &amp;#039;&amp;#039;Hanımefendi&amp;#039;&amp;#039; = „meine Dame“). &amp;#039;&amp;#039;Efendim&amp;#039;&amp;#039; (wörtl.: „mein Herr“) ist als Reaktion im Sinne von „Ja, bitte?“ oder als Nachfrage „Wie bitte?“ üblich, wenn man angesprochen wird oder sich am Telefon meldet. Ebenfalls gängig ist der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Buyrun efendim!&amp;#039;&amp;#039; („Bitte sehr!“) für ein unterbreitetes Angebot (z. B. von Essen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann &amp;#039;&amp;#039;Efendi&amp;#039;&amp;#039; im heutigen Türkisch auch als männlicher [[Vorname]] auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tdk.org.tr/index.php?option=com_kisiadlari&amp;amp;arama=anlami&amp;amp;uid=2776&amp;amp;guid=TDK.GTS.5b5f13d8a70de6.84878462 Efendi (männlicher Vorname) im Namenswörterbuch der türkischen Sprache] (türk.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Im [[Sufismus]] wird &amp;#039;&amp;#039;Efendi&amp;#039;&amp;#039; von den [[Derwisch]]en bestimmter [[Tariqa]]s (Sufi-Orden) zur Anrede des [[Scheich|Sheikhs]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Shoghi Effendi]], der Führer des [[Bahaitum]]s 1921–1957, benutzte die Anrede als religiösen Ehrentitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Emir]] und [[Amir]]&lt;br /&gt;
* [[Moulana]] und [[Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī|Mevlana]]&lt;br /&gt;
* [[Liste osmanischer Titel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamischer Titel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Sufismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offiziersdienstgrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osmanischer Titel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Ostafrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anrede]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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