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	<title>Edzard Schmidt-Jortzig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ doppelten Link entfernt</title>
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		<updated>2026-02-15T17:44:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; doppelten Link entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Edzard Schmidt-Jortzig, 2019 (cropped).jpg|mini|Edzard Schmidt-Jortzig, 2019]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edzard Schmidt-Jortzig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Oktober]] [[1941]] in [[Berlin]] als &amp;#039;&amp;#039;Edzard Schmidt&amp;#039;&amp;#039;) ist ein deutscher emeritierter [[Hochschullehrer]] für [[Öffentliches Recht]] und [[Politiker]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]). Von 1996 bis 1998 war er [[Bundesminister der Justiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1961 am [[Johanneum Lüneburg]] begann Schmidt-Jortzig an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] das Fach [[Rechtswissenschaft]] zu studieren. 1962 wurde er Mitglied des [[Corps Hansea Bonn]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kösener Corpslisten&amp;#039;&amp;#039; 1996, 60/586.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Universität Lausanne]] und die [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]. 1966 bestand er das Referendarexamen, 1969 folgten das Assessorexamen und an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel die [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. iur.]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dissertation]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Auswirkung der Forderungsüberweisung zur Einziehung (§ 835 Abs. 1 ZPO)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diss&amp;quot;&amp;gt;{{DNB|482531452|suffix=1}} (Datensatz der Dissertation)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war danach als Kommunaljurist tätig und wechselte 1970 als [[wissenschaftlicher Assistent]] an das Institut für [[Völkerrecht]] der [[Georg-August-Universität Göttingen]], wo er sich 1976 [[Habilitation|habilitierte]] und [[Privatdozent]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Habilitationsschrift: &amp;#039;&amp;#039;Kommunale Organisationshoheit – staatliche Organisationsgewalt und körperschaftliche Selbstverwaltung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1977 wurde er an die [[Westfälische Wilhelms-Universität Münster]] berufen. 1984 folgte er dem [[Berufung (Amt)|Ruf]] der Christian-Albrechts-Universität auf den [[Lehrstuhl]] für [[Öffentliches Recht]]. Von 1983 bis 1989 war er [[Richter]] im zweiten Haupt- bzw. Nebenamt am [[Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht|Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht]], von 1989 bis 1990 am [[Schleswig-Holsteinisches Oberverwaltungsgericht|Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgericht]] und von 1992 bis 1994 am [[Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen]]. Er war Doktorvater von [[Gert Hoffmann]] und hielt als [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] die [[Laudatio]] auf [[Klaus von der Groeben]] bei dessen Ehrenpromotion in Kiel 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Seit 1982 Mitglied der [[Freie Demokratische Partei|Freien Demokratischen Partei]], zog Schmidt-Jortzig bei der [[Bundestagswahl 1994]] über die [[Landesliste]] [[Schleswig-Holstein]] in den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] ein. Bis zu seiner Berufung in die Bundesregierung leitete er in der 14. Wahlperiode den Arbeitskreis Innen- und Rechtspolitik der FDP-Bundestagsfraktion. 1987–1990 saß er in der &amp;#039;&amp;#039;Regierungskommission zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Abschlussbericht der Gewaltkommission |url=http://www.nibis.de/~infosos/gewaltko.htm |wayback=20160426214822}}, auf nibis.de&amp;lt;/ref&amp;gt; 1989/90 beriet er die [[Mitglieder der Verfassungsgebenden Versammlung Namibias]]. Unmittelbar nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende und friedlichen Revolution in der DDR]] lehrte er im Wintersemester 1990/91 an der [[Universität Rostock]]. 1991–1993 nahm er an den Verfassungsberatungen in [[Polen]] und [[Estland]] teil. 1991–1994 saß er in der &amp;#039;&amp;#039;Enquête-Kommission „Verfassungsreform“ Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039; und in der &amp;#039;&amp;#039;Verfassungskommission Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. Am 17. Januar 1996 wurde er als [[Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz|Bundesminister der Justiz]] in das [[Kabinett Kohl V]] berufen. Nach der [[Bundestagswahl 1998]] schied er am 26. Oktober 1998 aus der Regierung aus. Vom 24. Juni 1999 bis 2002 war er Mitglied des [[Parlamentarisches Kontrollgremium|Parlamentarischen Kontrollgremiums]] des Deutschen Bundestages zur Kontrolle der [[Nachrichtendienste des Bundes]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dserver.bundestag.de/btp/14/14047.pdf#P.3954 Plenarprotokoll 14/47, S. 3967]&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Enquete-Kommission]] „Recht und Ethik der modernen Medizin“. Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag 2002 arbeitete er von 2003 bis 2004 in der [[Föderalismuskommission]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterlagen über seine politische Tätigkeit liegen im [[Archiv des Liberalismus]] der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit]] in [[Gummersbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenämter ===&lt;br /&gt;
Von 1997 bis 2004 war Schmidt-Jortzig Mitglied der [[Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland]]. Von 2008 bis 2012 war er Vorsitzender des neuen [[Deutscher Ethikrat|Deutschen Ethikrates]]; von 2012 bis 2016 war er einfaches Mitglied. Von 2007 bis 2009 half er in Rostock beim (gescheiterten) Aufbau der [[Private Hanseuniversität|Privaten Hanseuniversität]]. Seit 1999 ist er im Beirat &amp;#039;&amp;#039;Holsteiner Studienpreis&amp;#039;&amp;#039; des [[Corps Holsatia]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.studienpreis.net/kuratorium/ Kuratorium], auf studienpreis.net, abgerufen am 5. Oktober 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Seit 1968 ist Schmidt-Jortzig verheiratet mit Marion geb. [[Arnim (Adelsgeschlecht)|von Arnim]]. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des Deutschen Bundestages (14. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Marx als Jurastudent&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Hans-Joachim Priester]], Hansjörg Heppe und [[Harm Peter Westermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Praxis und Lehre im Wirtschaftsrecht. 10 Jahre Österberg Seminare&amp;#039;&amp;#039;. Mohr-Verlag, Tübingen 2018, [[doi:10.1628/978-3-16-156631-8]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rechtsfragen der Biomedizin&amp;#039;&amp;#039;. Logos, Berlin 2003, ISBN 978-3-89722-956-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rechtsprobleme der Verzahnung von Herrschaftsgewalt in Mehrebenensystemen&amp;#039;&amp;#039;. Heymann, Köln 2001, ISBN 3-452-25029-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;40 Klausuren aus dem Verwaltungsrecht. Mit Lösungsskizzen&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage. Luchterhand, Neuwied 1999, ISBN 978-3-472-03764-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler als liberaler Rechtspolitiker&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Thomas Dehler und seine Politik&amp;#039;&amp;#039;, Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1998, ISBN 3-87584-721-0, S. 91–96.&lt;br /&gt;
* mit Jürgen Makswit: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des kommunalen Finanz- und Haushaltsrechts&amp;#039;&amp;#039;, Aschendorff, Münster 1991, ISBN 978-3-402-04141-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kommunalrecht&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz 1982, ISBN 978-3-17-007316-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Pflicht zur Geschlossenheit der kollegialen Regierung (Regierungszwang).&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1973, ISBN 3-17-001219-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausgeber ==&lt;br /&gt;
* mit [[Henning Voscherau]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nordstaat. Interdisziplinäre Untersuchung zu Chancen und Risiken einer künftigen Zusammenarbeit oder Neugliederung norddeutscher Bundesländer&amp;#039;&amp;#039;, Universität Kiel Lorenz-von-Stein-Institut, Kiel 2007, ISBN 978-3-936773-28-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Öffentliches Recht in Norddeutschland]]&amp;#039;&amp;#039; (NordÖR)&lt;br /&gt;
* mit [[Paul Kirchhof]] und [[Rainer Wahl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Vorgaben des Eckwertes Nr. 1 der Gemeinsamen Erklärung der beiden deutschen Regierungen vom 15.06.1990 für die Enteignungen in den Jahren 1945-1949. Die Gestaltung der gesamtdeutschen Eigentumsordnung durch ein informelles Regierungsabkommen.&amp;#039;&amp;#039; Philipp v. Hugo, Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1997, ISBN 978-3-631313794.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recht und Politik. Wissenschaftliches Symposium für Edzard Schmidt-Jortzig zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Utz Schliesky]] und [[Christian Ernst (Rechtswissenschaftler)|Christian Ernst]]. Heymann, Köln 2007, ISBN 978-3-452-26487-9.&lt;br /&gt;
* Utz Schliesky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Freiheit des Menschen in Kommune, Staat und Europa. Festschrift für Edzard Schmidt-Jortzig.&amp;#039;&amp;#039; Müller, Heidelberg 2011, ISBN 978-3-8114-5421-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120512696}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-kiel.de/oeffrecht/schmidt-jortzig/front_content.php?idcat=4 Lehrstuhl für öffentliches Recht der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Edzard Schmidt-Jortzig}}&lt;br /&gt;
* [http://www.politik-fuer-die-freiheit.de/webcom/show_page.php/_c-174/_nr-1/i.html Biografie] auf einer Webseite der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit|Friedrich-Naumann-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000021667}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Bundesjustizminister&lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Kabinett Kohl V&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120512696|LCCN=n/83/212539|VIAF=37749732}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidtjortzig, Edzard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche in Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberverwaltungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Ethikrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Archiv des Liberalismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt-Jortzig, Edzard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schmidt, Edzard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Hochschullehrer für Öffentliches Recht, Synodaler und Politiker (FDP), MdB &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Oktober 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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