<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Edwin_von_Manteuffel</id>
	<title>Edwin von Manteuffel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Edwin_von_Manteuffel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edwin_von_Manteuffel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T12:01:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edwin_von_Manteuffel&amp;diff=290192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fritz Steinmesser am 16. August 2025 um 08:07 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edwin_von_Manteuffel&amp;diff=290192&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-16T08:07:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Edwin Freiherr von Manteuffel by Adolphe Braun.png|mini|Edwin von Manteuffel]] [[Datei:Signatur Edwin von Manteuffel.PNG|rechts|150px|klasse=skin-invert-image]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edwin Karl Rochus Freiherr von Manteuffel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Februar]] [[1809]] in [[Dresden]]; † [[17. Juni]] [[1885]] in [[Karlsbad]]) war ein [[Preußen|preußischer]] [[Generalfeldmarschall]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des Geheimen Referendarius [[Hans Carl Erdmann von Manteuffel|Hans Carl Erdmann Freiherr von Manteuffel]] und dessen Ehefrau Isabella Johanna Wilhelmine, geborene Gräfin [[Lynar (Adelsgeschlecht)|zu Lynar]], verwitwete Gräfin [[Carl Ludwig Christian von Wartensleben|von Wartensleben]] (1781–1849). Damit war er ein Enkel von [[Christoph Friedrich von Mihlendorff Freiherr von Manteuffel]] und Neffe von Geheimrat [[August von Manteuffel]]. Zu seinen Vettern zählten der Forstmann [[Hans Ernst von Manteuffel]], der preußische Ministerpräsident [[Otto Theodor von Manteuffel]] und Preußens Landwirtschaftsminister [[Karl Otto von Manteuffel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
[[Datei:General von Manteuffel.jpg|mini|hochkant|Edwin von Manteuffel, porträtiert von [[Richard Brend’amour]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Edwin von Manteuffel.jpg|mini|hochkant|Edwin von Manteuffel, porträtiert von [[Heinrich von Angeli]] (1879)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Schule Unserer Lieben Frauen in [[Magdeburg]] trat Manteuffel am 1. Mai 1827 in das [[1. Garde-Dragoner-Regiment „Königin Viktoria von Großbritannien und Irland“|Garde-Dragoner-Regiment]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in Berlin ein und wurde am 15. Mai 1828 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] befördert. Von 1833 bis 1836 absolvierte er die [[Preußische Kriegsakademie|Allgemeine Kriegsschule]]. Manteuffel setzte es durch, dass er an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] studieren konnte, und wurde dort Schüler und Freund des Historikers [[Leopold von Ranke]]. Am 14. Mai 1839 wurde er zum [[Adjutant]]en des [[Gouverneur]]s von [[Berlin]], [[General]] von [[Karl von Müffling|Müffling]], ernannt. Mit Beförderungen in Friedenszeiten tat man sich in der damaligen Zeit recht schwer, und so dauerte es volle zwölf Jahre, bis er am 11. Januar 1842 endlich zum [[Premierleutnant]] aufrücken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Dezember 1843 wurde er zum [[Rittmeister]] befördert und zum Adjutanten des [[Prinz]]en [[Albrecht von Preußen (1809–1872)|Albrecht von Preußen]] bestellt. Noch vor der [[Märzrevolution]] begleitete er den Prinzen an den Petersburger Hof, wo [[Zar]] [[Nikolaus I. (Russland)|Nikolaus]] den jungen Offizier besonders auszeichnete. Infolgedessen wurde er auch später wiederholt für militärische Missionen in [[Russisches Kaiserreich|Russland]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Mai 1848 wurde er [[Aide-de-camp|Flügeladjutant]] des Königs und am 15. Oktober des gleichen Jahres zum [[Major]] ernannt. Am 13. Juli 1852 erfolgte seine Beförderung zum [[Oberstleutnant]] und am 1. Oktober 1853 die Ernennung zum Kommandeur des [[Westfälisches Ulanen-Regiment Nr. 5|5. Ulanen-Regiments]]. In dieser Eigenschaft stieg Manteuffel Mitte Juli 1854 zum [[Oberst]] auf und übernahm am 18. Dezember 1856 unter Belassung seiner Stellung als Flügeladjutant, das Kommando über die [[3. Kavallerie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|3. Kavallerie-Brigade]]. Noch unter der Ministerpräsidentschaft seines [[Verwandtschaftsbeziehung#Neffe und Nichte|Vetters]] [[Otto Theodor von Manteuffel]] wurde er 1857 Abteilungschef für persönliche Angelegenheiten im [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]], was damals mit dem Chef des [[Militärkabinett]]s gleichzusetzen war. Am 22. Mai 1858 wurde er zum [[Generalmajor]] befördert, im gleichen Jahr übernahm Prinz [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm]] die Regentschaft und kam dann als König zur Regierung. Manteuffel konnte sich im Gegensatz zu seinem Vetter als Abteilungschef halten und festigte seine Position durch die am 7. Januar 1861 erfolgte Ernennung zum Generaladjutanten des Königs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Oktober 1861 wurde Manteuffel zum [[Generalleutnant]] befördert, gleichzeitig wurde er zusammen mit [[Albrecht von Roon|Roon]], dessen Ernennung Manteuffel betrieben hatte, ständiger Berater des Monarchen. Auch um die Berufung [[Helmuth Karl Bernhard von Moltke|Moltkes]] zum [[Generalstab]]schef hat er sich verdient gemacht, so dass man sagen muss, dieser Chef des Militärkabinetts besaß eine fast beispiellos glückliche Hand. Man überschätzte aber seine politische Tätigkeit und schrieb ihm vielfach einen sehr nachteiligen reaktionären Einfluss zu. So nannte ihn 1861 [[Karl Twesten]] in seiner Broschüre &amp;#039;&amp;#039;Was uns noch retten kann&amp;#039;&amp;#039; einen &amp;#039;&amp;#039;unheilvollen Mann in unheilvoller Stellung&amp;#039;&amp;#039;. Diesen Angriff auf seine amtliche Stellung beantwortete Manteuffel mit einer Herausforderung zum [[Duell]], welches Twesten eine Verwundung und Manteuffel einen kurzen [[Strafarrest|Arrest]] in [[Magdeburg]] eintrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deutsche Einigungskriege ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Kriegskontribution 22 Juli 1866.jpg|mini|hochkant|Urkunde vom 20. Juli 1866 mit der Unterschrift Manteuffels: Frankfurt am Main muss innerhalb von 24 Stunden 25 Mio. Gulden &amp;#039;&amp;#039;[[Kontribution|Kriegs-Contribution]]&amp;#039;&amp;#039; an die &amp;#039;&amp;#039;Feld-Kriegs-Casse der Main-Armee&amp;#039;&amp;#039; zahlen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pałac od Szkolnej.JPG|mini|hochkant|[[Schloss Topper]] der Familie in Toporów]]&lt;br /&gt;
Manteuffel beteiligte sich als Generalleutnant am zweiten [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] 1864 und nahm an den [[Gefecht von Missunde|Gefechten bei Missunde]] und an der [[Schlei]]-Überquerung bei [[Arnis]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König Wilhelm I. übertrug ihm den Oberbefehl über die preußischen Truppen in den [[Elbherzogtümer]]n und ernannte ihn am 22. August 1865 zum [[Gouverneur]] des [[Herzogtum Schleswig|Herzogtums Schleswig]]. Am 15. September 1865 übernahm er sein Amt und bezog bald darauf das als Gouvernementsgebäude eingerichtete Bielkesche Palais im Schleswiger [[Friedrichsberg (Schleswig)|Friedrichsberg]]; in dem stattlichen Gebäude war zuvor das Hauptquartier der dänischen Armee untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] 1866 fiel ihm die Aufgabe zu, das benachbarte [[Holstein]], das unter österreichischer Militärverwaltung stand, zu besetzen, ehe die Österreicher aus [[Königreich Hannover|Hannover]] Hilfe bekommen konnten. Am 7. Juni überschritt er die Eider, besetzte am 10. [[Itzehoe]] und stand am 12. in Altona an der Elbe. Im Sommer dieses Jahres erlaubte der damalige Pfarrer in [[Eisingen (Bayern)|Eisingen]] [[Anton von Scholz]] die Einrichtung des Hauptquartiers der [[Mainfeldzug#Die preußische Main-Armee|Preußischen Mainarmee]] unter dem Befehl von General von Manteuffel im [[Pfarrhaus]] in Eisingen. Dort wurden die [[Waffenstillstand]]sverträge mit dem [[Königreich Bayern]], dem [[Königreich Württemberg]], dem [[Großherzogtum Baden]], dem [[Großherzogtum Hessen]] (Hessen-Darmstadt) und dem [[Herzogtum Nassau]] unterzeichnet, die die Kämpfe in Süddeutschland beendeten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AvS-Ortschronik-Eisingen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Eisingen (Bayern)#Persönlichkeiten|Erich Bender]] |Titel=Ortschronik von Eisingen |Ort=[[Eisingen (Bayern)|Eisingen]] |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 verliehen ihm die städtischen Gremien das [[Schleswig]]er [[Ehrenbürger]]recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung des bis dahin unter österreichischer Militärverwaltung stehenden [[Herzogtum Holstein|Herzogtums Holstein]], erweiterte sich 1866 sein Zuständigkeitsbereich um diese Region. Mit der vollständigen Eingliederung Schleswig-Holsteins in den preußischen Staat entfiel sein Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Manteuffel kampflos Holstein besetzt hatte, rückte sein 15.000 Mann starkes Korps ab 15. Juni über Harburg und Celle in Hannover ein. Am 18. Juni überrumpelte er die [[Hannover|Welfenhauptstadt]] an der Leine und wollte weitere Operationen gegen die feindliche [[Bundesheer (Deutscher Bund)|Bundesarmee]] unternehmen. Aber der [[König]] hatte nicht ihn, sondern den General [[Eduard Vogel von Falckenstein|Vogel von Falckenstein]] zum [[Oberbefehlshaber]] auf dem westlichen Kriegsschauplatz ernannt. Erst nachdem Falckenstein nach [[Böhmen]] abberufen wurde, erfüllte der König Manteuffels Wunsch und übertrug ihm am 20. Juli den Oberbefehl über die Mainarmee und die Leitung des Feldzuges gegen Süddeutschland. So schlug er Ende Juli bei [[Gefechte bei Tauberbischofsheim|Tauberbischofsheim]] die [[Württemberg]]er und bei [[Großrinderfeld|Gerchsheim]] und [[Waldbüttelbrunn|Roßbrunn]] die [[Geschichte Bayerns|Bayern]]. Manteuffel erhielt für diese Leistungen den [[Verdienstorden|Orden]] [[Pour le Mérite]], am 20. September 1866 wurde er zum [[General der Kavallerie]] und zum Chef des 5. Dragoner-Regiments ernannt. Vom 30. Oktober 1866 bis zum Januar 1867 war er zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des [[IX. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|IX. Armee-Korps]] bestellt. Am 3. August 1868 wurde er dann Kommandierender General des [[I. Armee-Korps (Preußen)|I. Armee-Korps]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] wurde sein ostpreußisches Korps der 1. Armee des General [[Karl Friedrich von Steinmetz|von Steinmetz]] nach Lothringen zugeführt. Seine Truppen kämpften in der [[Schlacht bei Colombey]]-Nouilly und hinderten danach den französischen Marschall [[François-Achille Bazaine|Bazaine]] an der Durchbrechung des [[Festung Metz|Metzer Belagerungsringes]]. Am 20. Oktober 1870 erhielt er die Führung der 1. Armee und eroberte [[Metz]], [[Thionville]] und [[Montmédy]]. Danach sicherten seine Truppen während der [[Belagerung von Paris (1870–1871)|Belagerung von Paris]] den deutschen Hauptarmeen die Nordflanke. Am 27. November schlug er General Farre in der Schlacht bei [[Schlacht bei Amiens (1870)|Amiens]] und besetzte die Stadt, danach wandte er sich nach [[Rouen]], wo er bis zum 17. Dezember verblieb. Nach dem Anmarsch der französischen Nordarmee unter General Faidherbe, kehrte er nach Süden zurück und schlug den Feind am 23. und 24. Dezember in der [[Schlacht an der Hallue]]. Faidherbe musste über Arras auf Douai zurückweichen, von wo er eine dritte Offensive einleitete, welche Anfang Januar 1871 durch General [[August von Goeben|Goeben]] abgeschlagen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Januar 1871 wurde Manteuffel aus Nordfrankreich abberufen und übernahm das Kommando der [[Südarmee (Deutsch-Französischer Krieg)|Südarmee]]. Sofort wagte er mit dem VII. und II. Korps den kühnen Zug über die [[Département Côte-d’Or|Côte d’Or]] in den Rücken des bei [[Belfort]] an der [[Schlacht an der Lisaine|Lisaine]] kämpfenden Feindes, drängte ihn bei [[Pontarlier]] an die [[Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz|Schweizer Grenze]] und zwang ab dem 1. Februar 87.000 Mann der [[Bourbaki-Armee]] zum Übertritt in die Schweiz. Zur Belohnung erhielt Manteuffel am 22. März das [[Großkreuz des Eisernen Kreuzes]], am 16. Juni den [[Schwarzer Adlerorden|Schwarzen Adlerorden]] sowie eine [[Dotation]] in Höhe von 300.000 Talern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dotation ermögliche ihm 1874 den Erwerb einer Gutswirtschaft samt [[Schloss Topper]] in [[Toporów (Łagów)|Topper]]. Gut und Schloss, von der Familie &amp;#039;Hunters Palace&amp;#039; genannt, waren mindestens zwölf weitere Jahre in deren Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Reichsstatthalter ====&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende blieb Manteuffel als Oberbefehlshaber der [[Okkupation]]sarmee in [[Frankreich]] zurück, wo er eng mit dem französischen Bevollmächtigten, [[Charles Raymond de Saint-Vallier|Graf de Saint-Vallier]], zusammenarbeitete. Er verließ Frankreich erst im September 1873 – mit der Beförderung zum Generalfeldmarschall vom 19. September 1873. Im Juli 1879 war [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Elsaß-Lothringen]] in ein neues staatsrechtliches Verhältnis zum [[Deutsches Kaiserreich|Reich]] getreten. Die Reichslande erhielten einen [[Statthalter#Deutsches_Reich|Statthalter]] und ein eigenes Ministerium. Zum ersten Statthalter, der einen hohen bundesfürstlichen Rang bekleidete, wurde Edwin von Manteuffel ernannt, der sich auf den militärischen Verwaltungsposten in Schleswig und in Frankreich nach dem Krieg außerordentlich bewährt hatte. Als [[Adjutant]] stand ihm in dieser Stellung seit 1884 [[Bogdan von Hutten-Czapski|Bogdan Graf von Hutten-Czapski]] zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1885 ereilte ihn bei einer Kur in Karlsbad der Tod. Kaiser [[Franz Joseph I.|Franz Joseph]], gegen den er einst Krieg geführt hatte, ließ seinen Sarg von einer österreichischen Ehreneskorte heimwärts geleiten. Er wurde auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Hauptfriedhof]] neben dem Alten Portal beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|168752442|Edwin von Manteuffel|Abruf=2024-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Memoiren, die bereits 1874 veröffentlicht wurden, schrieb sein Adjutant, der damalige Hauptmann [[Paul von Collas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Manteuffel hatte sich am 16. Januar 1845 in Berlin mit Hertha [[Witzleben (Adelsgeschlecht)|von Witzleben]] (1815–1879) verheiratet. Sie war die Tochter des späteren preußischen Generalleutnants und Kriegsministers [[Job von Witzleben (Generalleutnant)|Job von Witzleben]] (1783–1837). Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Emilie Auguste Herta Isabella (1844–1918), [[Stiftsdame|Ehrenstiftsdame]] des [[Kloster Stift zum Heiligengrabe|Klosters Stift zum Heiligengrabe]]&lt;br /&gt;
* Hans Karl (1846–1881), preußischer [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]&lt;br /&gt;
* Ernst August Edwin (1848–1895), preußischer Major [[außer Dienst|a.&amp;amp;nbsp;D.]] und Oberführer in [[Deutsch-Ostafrika]]&lt;br /&gt;
* Hans Karl (1852–1911), preußischer Rittmeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eheleute und ihr ältester Sohn, der an den Spätfolgen seiner Verwundung in der [[Schlacht bei Gravelotte]] starb, erhielten ihre letzte Ruhestätte in [[Toporów (Łagów)|Topper]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Manteuffel 3.jpg|Edwin Karl Rochus&lt;br /&gt;
Manteuffel 4.jpg|Herta v. Witzleben&lt;br /&gt;
Manteuffel 5.jpg|Hans Karl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
In Berlin gibt es ihm zu Ehren seit dem 19. Jahrhundert Manteuffelstraßen in [[Berlin-Lichterfelde|Lichterfelde]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=12|id=M100|zlb98=1290|kaupert=Manteuffelstrasse-12203-Berlin|name=Manteuffelstraße (Lichterfelde)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in [[Berlin-Tempelhof|Tempelhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=13|id=M102|zlb98=1291|kaupert=Manteuffelstrasse-12103-Berlin|name=Manteuffelstraße (Tempelhof)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1945 hießen sie vorübergehend Waldteufelweg bzw. Klotzstraße. Eine Manteuffelstraße im „Generalsviertel“ von Berlin-Lichtenrade, die 1946 in Graffstraße umbenannt war, bekam 1949 zum Abbau von Mehrfachbenennungen den Namen Klausdorfer Weg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=13|id=K470|zlb98=1059|kaupert=Klausdorfer-Weg-12307-Berlin|name=Klausdorfer Weg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Hamburg gibt es ebenfalls eine Manteuffelstraße, an der die [[Führungsakademie der Bundeswehr]] liegt. Das &amp;#039;&amp;#039;Fort Manteuffel&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Julien&amp;#039;&amp;#039;, (1867–1875) der [[Festung Metz]] wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war [[Regimentschef|Chef]] des [[Dragoner-Regiment „Freiherr von Manteuffel“ (Rheinisches) Nr. 5|Rheinischen Dragoner-Regiments Nr. 5]] sowie Inhaber des russischen 4. Dragoner-Regiments. Kaiser Wilhelm II. verfügte durch [[Kabinettsorder|A.K.O.]] am 27. Januar 1889, dass das Rheinische Dragoner-Regiment Nr. 5 zur Erinnerung fortan die Bezeichnung Dragoner-Regiment „Freiherr von Manteuffel“ (Rheinisches) Nr. 5 zu tragen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manteuffel war [[Domherr]] des [[Merseburger Dom|Domkapitels zu Merseburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;W. Kohlhammer: [https://books.google.de/books?ei=NYdRTY-INoL1sga9_cXZBg&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=d9hDAAAAIAAJ&amp;amp;dq=Domherr+kotze+merseburg&amp;amp;q=domherr&amp;amp;hl=de#search_anchor &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;.] Band 58, 1939, S. 167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Armee-Konservenfabrik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o.&amp;amp;nbsp;O. [Hamburg], o.&amp;amp;nbsp;J. [1939], {{DNB|367632829}}, S. 150–168, Nr. 2214.&lt;br /&gt;
* [[Bogdan Graf von Hutten-Czapski]]: &amp;#039;&amp;#039;Sechzig Jahre Politik und Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, S. 112–129.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Hahn-Butry]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Preußisch-deutsche Feldmarschälle und Großadmirale.&amp;#039;&amp;#039; Safari, Berlin 1937.&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|86|88|Manteuffel, Edwin Freiherr von|[[Stefan Hartmann (Historiker)|Stefan Hartmann]]|118781634}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|52|176|186|Manteuffel, Edwin Freiherr von|[[Bernhard von Poten]]|ADB:Manteuffel, Edwin Freiherr von}}&lt;br /&gt;
* Henry Daniol: &amp;#039;&amp;#039;M. Thiers, le Comte de Saint-Vallier, le général de Manteuffel: libération du territoire 1871–1873.&amp;#039;&amp;#039; documents inédits, Paris 1898.&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinrich Keck]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Leben des Generalfeldmarschalls Edwin v. Manteuffel.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld/Leipzig 1890.&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|11|206|spezialkapitel=Meyers-Lemma|kapiteltext=Manteuffel, 5) Edwin Hans Karl, Freiherr von |retrobID=110903}}&lt;br /&gt;
* Bernd Philipsen: &amp;#039;&amp;#039;Schleswiger Köpfe&amp;#039;&amp;#039;. Husum, Druck- und Verlagsgesellschaft mbH u. Co. KG 2013. ISBN 978-3-89876-671-5. S. 89 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118781634}}&lt;br /&gt;
* {{Kalliope|Person|118781634}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118781634}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118781634|titel=Manteuffel, Edwin Hans Karl Freiherr von|datum=2020-02-24}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|444|Manteuffel, Edwin von}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/62987420-6f00-4812-b016-9e65b8982214/ Nachlass BArch N 381]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Chefs des Militärkabinetts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118781634|LCCN=no2006056820|VIAF=29523475}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Manteuffel, Edwin von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalfeldmarschall (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserlicher Statthalter des Reichslandes Elsaß-Lothringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Merseburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens Pour le Mérite mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Flensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiherr (Manteuffel)|Edwin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Manteuffel (niederlausitzische Linie)|Edwin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Duell)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des Roten Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Manteuffel, Edwin von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Manteuffel, Edwin Karl Rochus Freiherr von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generalfeldmarschall&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Februar 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Juni 1885&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsbad]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fritz Steinmesser</name></author>
	</entry>
</feed>