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	<title>Edwin Wolfram Dahl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:09:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edwin_Wolfram_Dahl&amp;diff=721603&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2025-03-29T17:13:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edwin Wolfram Dahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juni]] [[1928]] in [[Solingen]]; † [[17. Oktober]] [[2015]])&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lebenswege.faz.net/traueranzeige/edwin-wolfram-dahl/44106861 Traueranzeige], [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 21. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Schriftsteller]]. Er ist vor allem für seine [[Lyrik]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Edwin Wolfram Dahl besuchte eine [[Handelsschule]] und absolvierte anschließend eine [[Kaufmann|kaufmännische]] [[Duale Ausbildung|Lehre]]. Er war als [[leitender Angestellter]] in einer [[Versicherer|Versicherungsfirma]] tätig. Daneben hörte er akademische [[Vorlesung]]en zur [[Philosophie]], [[Psychologie]] sowie zur [[Literaturgeschichte|Literatur-]] und [[Kunstgeschichte]] und unternahm ausgedehnte Studienreisen. Er lebte bis 1980 in Solingen und zog dann nach [[München]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;pm&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=pm |url=https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/edwin-wolfram-dahl-verstorben-5891247.html |titel=Edwin Wolfram Dahl. Nachruf |titelerg=Solinger Dichter wurde vor allem für sein lyrisches Werk geehrt |werk=solinger-tageblatt.de |hrsg=B. Boll, Verlag des Solinger Tageblattes GmbH &amp;amp; Co. KG |datum=2015-11-23 |abruf=2019-05-28 |kommentar=nur per Stichworteingabe in Suchmaschinen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Kidlerstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edwin Wolfram Dahls Werk besteht aus [[Gedicht]]en, [[Lyrik|lyrischer]] [[Prosa]], [[Essay]]s und [[Hörspiel]]en. Zu schreiben begann er in seiner Jugend, aber erst 1966 erschien ein Gedicht in den &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Deutsche Hefte|Neuen Deutschen Heften]]&amp;#039;&amp;#039; und 1967 ließ er seinem Debüt einen Abdruck in der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|Frankfurter Allgemeinen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; folgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brenner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Cornelius Hell |Hrsg=Universität Innsbruck, Vizerektor für Forschung |Titel=„Maria auf dem Heiligen Strich“. Edwin Wolfram Dahl und die religiöse Komponente in seinem Werk |Sammelwerk=Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv |Nummer=30/2010 |Auflage=1. |Verlag=Innsbruck University Press |Ort=Innsbruck |Datum=2011 |ISSN=1027-5649 |Kapitel=Aufsätze – für Wolfgang Wiesmüller |Seiten=79–87}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seitdem konnte er Gedichte in renommierten Tageszeitungen wie der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung|Neuen Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; platzieren. Außerdem fanden Gedichte Eingang in die prominenten Lyrik-[[Anthologie]]n &amp;#039;&amp;#039;Nachkrieg und Unfrieden&amp;#039;&amp;#039; (herausgegeben von [[Hilde Domin]] mit fünf im Band verstreuten Gedichten von Dahl), &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Anthologie]]&amp;#039;&amp;#039; (hier wurde in Band 1 &amp;#039;&amp;#039;Fontana di Trevi&amp;#039;&amp;#039; abgedruckt und interpretiert), in [[Karl Otto Conrady]]s [[Der Große Conrady#Die vier Editionen|Lyrik-Editionen]] (drei Gedichte, s. &amp;#039;&amp;#039;Das große deutsche Gedichtbuch von 1500 bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, S. 748 f/&amp;#039;&amp;#039;Der große Conrady. Das Buch deutscher Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, S. 933 f) und in &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen#1000 Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen|1000 Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen]]&amp;#039;&amp;#039; (herausgegeben von [[Marcel Reich-Ranicki]]). Insgesamt sind es rund 50 Anthologien, in denen Dahl vertreten ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brenner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1973 erhielt Dahl ein Arbeitsstipendium vom Land Nordrhein-Westfalen. Für sein schriftstellerisches Werk erhielt der Autor 1992 den Kulturpreis der Bürgerstiftung Baden „Solingen 600“ sowie 2002 das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;pm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edwin Wolfram Dahl war ab 1980 mit Gertrud Thgerese Dahl, geborene Rochelsberg, verheiratet. Er stand am 17. Oktober 2015 und wurde auf dem [[Friedhöfe in Bayreuth#Stadtfriedhof|Stadtfriedhof zu Bayreuth]] beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
In der Regel sind seine Gedichte nicht ge[[reim]]t, weisen [[freie Rhythmen]] auf und unregelmäßige [[Strophe]]nformen. In den kurzen [[Vers]]zeilen steckt eine „präzise Knappheit der Sprache“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brenner&amp;quot; /&amp;gt; Dafür gibt es oft Zusammenschlüsse zu [[Gedichtzyklus|Zyklen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brenner&amp;quot; /&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;[[Solinger Tageblatt]]&amp;#039;&amp;#039; beschrieb diese Knappheit: „Dahl schafft in seiner abstrahierenden Form die sprachliche Gratwanderung zwischen Wort und Verschweigen; er meißelt symbolisch wie ein Bildhauer radikal alles weg, was seine persönliche Sicht auf die Welt stören könnte. Dabei haben [[Motiv (Literatur)|Motive]] und [[Metapher]]n Bestand. Eis, Blut, Krieg, Atem, Tod sind die Konstanten des von ihm beschriebenen Kosmos. Diese Lyrik hat ihre Leser verdient: Sie erschafft eine stille, Kraft gebende Gegen-Welt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;pm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahl bezog sich auch auf die symbolhaften Gestalten der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]], ebenso wie auf die „magisch-[[Mystik|mystischen]] Frauenbilder der europäischen Poesie“, und er kannte die „Tradition des hohen deutschen Gedichts von [[Friedrich Hölderlin|Hölderlin]] bis [[Paul Celan|Celan]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Konrad Kurz |Titel=Schwimmen bei Schwabing. Edwin Wolfram Dahls Gedichte |Sammelwerk=Süddeutsche Zeitung |Ort=München |Datum=1985-03-20 |Kapitel=Literatur}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt fordern die Verse vom Leser trotz ihrer Übersichtlichkeit eine hohe Aufmerksamkeit. [[Joachim Günther (Herausgeber)|Joachim Günther]] schrieb im &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel|Berliner Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039; dazu: „Die Logik der Verse wird oft jäh unterbrochen. Bilder blitzen hinein. Die Sprache hält einen [[Duktus (Sprachwissenschaft)|Duktus]] ein, der nicht auf übliche [[Deutsche Grammatik|grammatische Regeln]] und [[Syntax]] gebracht werden kann. Hinwiederum erscheint aber wenig ‚Unverständliches‘ in Versen, sofern man sich einmal auf Ton und Rhythmus mit Ohr und Kopf eingestellt hat.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Günther |Titel=Schatten des Todes. Eine Auswahl aus Edwin Wolfram Dahls lyrischem Werk |Sammelwerk=Der Tagesspiegel |Ort=Berlin |Datum=1985-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen eins und zweitausend&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bechtle-Lyrik&amp;#039;&amp;#039;; Band 20). Bechtle-Druck, München/Esslingen 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesucht wird Amfortas&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bechtle-Lyrik&amp;#039;&amp;#039;; Band 21). Bechtle-Druck, Esslingen 1974, ISBN 3-7628-0352-8. Gedichte und Prosa&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Außerhalb der Sprechzeit. Gedichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bechtle-Lyrik&amp;#039;&amp;#039;; Band 27). Bechtle-Druck, Esslingen 1978, ISBN 3-7628-0380-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Atmen bleibt noch Zeit. Gedichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Münchner Edition&amp;#039;&amp;#039;). Schneekluth, München 1984, ISBN 3-7951-0914-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Staunen einen Rest. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Otto Müller Verlag, Salzburg 1989, ISBN 3-7013-0752-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An einem einzigen Tag. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Otto Müller Verlag, Salzburg 1991, ISBN 3-7013-0811-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frühe Bilder, späte Spiegel. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Bechtle-Druck, Esslingen 1995 (Privatdruck).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zweiseelenhaus. Ausgewählte Prosa.&amp;#039;&amp;#039; Bechtle-Druck, Esslingen 1996 (Privatdruck).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lichtstaub. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Bechtle-Druck, Esslingen 1998 (Privatdruck).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und niemand ist Zeuge. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Otto Müller Verlag, Salzburg/Wien 1998, ISBN 3-7013-0967-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wasserzeichen in Augen.Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Otto Müller Verlag, Salzburg/Wien 2008, ISBN 978-3-7013-1146-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dahl, Edwin Wolfram.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 201.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116235217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116235217|LCCN=n87122922|VIAF=269355651}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dahl, Edwin Wolfram}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Solingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dahl, Edwin Wolfram&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Solingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Oktober 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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