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	<title>Edwin Renatus Hasenjaeger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-23T07:24:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HasenjaegerEdwinRenatus.jpg|thumb|hochkant|Edwin Renatus Hasenjaeger, Porträt im Reichstagshandbuch 1932]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edwin Renatus Hasenjaeger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1888]] in [[Kamień Pomorski|Cammin]]; † [[5. Juni]] [[1972]] in [[Mülheim an der Ruhr]]) war ein deutscher Kommunalpolitiker ([[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]], [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], parteilos). Er war nacheinander [[Oberbürgermeister]] der Städte [[Słupsk|Stolp]], [[Rheydt]] und Mülheim an der Ruhr, ferner kurzzeitig [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Leistungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasenjaeger besuchte das [[Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Greifswald|Gymnasium]] in [[Greifswald]] und studierte anschließend [[Rechtswissenschaften]] an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] und der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]]. Es folgte das [[Rechtsreferendariat]] mit Stationen am [[Amtsgericht Barth]] und am [[Landgericht Greifswald]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente Hasenjaeger als Reserveoffizier der Telegraphen-Nachrichtentruppe, zuletzt als Hauptmann der Reserve. Nach dem Ersten Weltkrieg beendete er das Rechtsreferendariat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasenjaeger entschied sich für die Kommunalverwaltung. Ab 1. Mai 1920 war er [[Beigeordneter]] in der Stadtverwaltung von [[Stettin]]. Im April 1925 wurde er Oberbürgermeister von [[Słupsk|Stolp]]. Hasenjaeger war Mitglied der [[Deutschnationale Volkspartei|Deutschnationalen Volkspartei]] (DNVP), in der [[Liste der Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik (7. Wahlperiode)|7.&amp;amp;nbsp;Wahlperiode (1932–1933)]] saß er für die DNVP im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag der Weimarer Republik]]. Hasenjaeger war ferner Mitglied des [[Provinziallandtag der Provinz Pommern|Provinziallandtags der Provinz Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach der [[Machtergreifung]] durch die NSDAP führte er sein Amt als Oberbürgermeister nach sachlichen Gesichtspunkten weiter; im März 1933 verhinderte er in Stolp durch städtische Polizeikräfte Übergriffe der [[Sturmabteilung|SA]] auf jüdische Geschäfte. Daraufhin wurde er im Mai 1933 beurlaubt und anschließend auf der Grundlage des sogenannten [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] in den Ruhestand versetzt. Zu seinem Nachfolger wurde auf Initiative von Gauleiter [[Franz Schwede-Coburg]] zum 1. November 1933 der Stettiner Staatsanwalt [[Richard Langeheine]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46274212|Titel=Prügel im Wald|Jahr=1965|Nr=39|Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasenjaegers Ruf als hervorragender Verwaltungsfachmann führte dazu, dass er bereits zum 1. August 1933 zum Oberbürgermeister der neu gebildeten Stadt [[Rheydt]] ernannt wurde. Die Stadt Rheydt ging aus der Trennung der bisherigen Stadt [[Gladbach-Rheydt]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anraten von [[Emil Kirdorf]] und [[Fritz Thyssen]] wurde Hasenjaeger am 2. Juni 1936 zum Oberbürgermeister von [[Mülheim an der Ruhr]] ernannt. Auch dort wirkte er erfolgreich. Es gelang ihm, binnen kurzer Zeit die städtischen Finanzen zu ordnen. Am 24. Mai 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.164.861).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13760855&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Krieges gelang es ihm, die Verwaltung der Stadt, die örtliche Infrastruktur und die Versorgung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten, so dass er am 11. April 1945 die Stadt in verhältnismäßig gutem Zustand an die US-Armee übergeben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Siegermacht verbrachte Hasenjaeger in ein Lager in [[Attichy]] in Frankreich. Am 16. September 1945 wurde er aus der Haft entlassen und am 11. Oktober 1945 wieder als Oberbürgermeister von Mülheim eingesetzt. Ende April 1946 trat er zurück, da seine Politik in der neu gebildeten Stadtvertretung auf den Widerstand von [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] gestoßen war. Unter anderem war Hasenjaegers Bemühen, die im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|NS-Staat]] abgeschafften christlichen [[Konfessionsschule]]n Ende 1945 wieder einzuführen, bei diesen Parteien auf Widerstand gestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hasenjaeger galt als gewissenhafter und penibler Verwaltungsfachmann. Politisch war er konservativ eingestellt. Er war inhaltlich überzeugt von der preußischen konstitutionellen Monarchie, konnte aber als Kommunalbeamter nur unter anderen politischen Systemen wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Gisbert Hasenjaeger]] war Professor für mathematische Logik in Münster und Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft der heimatkundlichen Vereine in Mülheim an der Ruhr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisch bedeutsame Persönlichkeiten der Stadt Mülheim a. d. Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; Mülheim an der Ruhr 1983, S. 25–26.&lt;br /&gt;
* Jens Roepstorff: &amp;#039;&amp;#039;Edwin Hasenjaeger – Portrait eines Oberbürgermeisters in schwierigen Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mülheimer Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2004, S. 269–273.&lt;br /&gt;
* Jens Roepstorff: &amp;#039;&amp;#039;Edwin Renatus Hasenjaeger als Oberbürgermeister in Stolp und Mülheim.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Pommersche Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 32/2008, S. 10–11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der Nachlass von Edwin Hasenjaeger befindet sich im [[Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116511958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Mülheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189554134|VIAF=45056221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hasenjaeger, Edwin Renatus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Pommern (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Mülheim an der Ruhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hasenjaeger, Edwin Renatus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DNVP, NSDAP, parteilos), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kamień Pomorski|Cammin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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