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	<title>Edwin Rausch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T22:25:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edwin_Rausch&amp;diff=56304&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Publikationen (Auswahl) */</title>
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		<updated>2026-02-19T05:40:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Publikationen (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edwin Rausch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Februar]] [[1906]] in [[Baumholder]]; † [[4. Mai]] [[1994]] in [[Oberursel (Taunus)]]) war ein deutscher [[Psychologe]]. Er wirkte bis 1971 als ordentlicher Professor für [[Psychologie]] in [[Frankfurt am Main]] und war einer der bedeutendsten Vertreter der [[Gestalttheorie]] bzw. der [[Gestaltpsychologie]] der zweiten Generation.&amp;lt;ref&amp;gt;Barry Smith (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Foundations of Gestalt Theory.&amp;#039;&amp;#039; Philosophia Verlag, Wien 1988, S. 229 (Barry Smith: &amp;#039;&amp;#039;Schools and Influence within the Gestalt Tradition&amp;#039;&amp;#039;); [[Mitchell Ash|Mitchell G. Ash]]: &amp;#039;&amp;#039;Gestalt psychology in German culture, 1890–1967.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, 1995, S. 370ff; D. Brett King, Michael Wertheimer: &amp;#039;&amp;#039;Max Wertheimer &amp;amp; Gestalt Theory.&amp;#039;&amp;#039; Transaction Publishers, New Brunswick / London 2005, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Studium der Mathematik und Physik an der [[Universität Bonn]] kam Rausch nach [[Frankfurt am Main]] zum Begründer der [[Gestaltpsychologie]], [[Max Wertheimer]], um Psychologie zu studieren. Wertheimer verließ jedoch angesichts des bevorstehenden Machtantritts der Nationalsozialisten 1933 Deutschland, sodass er die Dissertation von Rausch &amp;#039;&amp;#039;Über Summativität und Nicht-Summativität&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr selbst zu Ende betreuen konnte – [[Wolfgang Metzger]] tat dies an seiner Stelle und Rausch wurde damit zum Dr. phil. nat. promoviert. In dieser grundlegenden Arbeit, erschienen 1937, geht es um eine systematische Analyse der Konzepte „Teil“ und „Ganzes“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ash 1995, op.cit, S. 370f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft trat Rausch 1945 wieder seine Assistentenstelle am Psychologischen Institut der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität|Universität Frankfurt]] an. Im Jahr 1942 habilitierte er sich und begann in Frankfurt am Main seine Lehrtätigkeit. 1947 wurde er außerplanmäßiger und 1954 außerordentlicher Professor. 1964 wurde er zum ordentlichen Professor für Psychologie berufen und blieb bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1971 an der Frankfurter Universität in Lehre und Forschung tätig. Er lebte und starb in Oberursel im [[Hochtaunuskreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungstätigkeit ==&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt seiner Forschungs- und Publikationstätigkeit stand zeit seines Lebens die Grundlagenforschung zur [[Wahrnehmungspsychologie]]. Aus dieser wirken bis heute einige von Rausch entwickelte Konzepte nicht nur in der Wahrnehmungsforschung, sondern auch in verschiedenen Feldern der angewandten Psychologie weiter: So spielen beispielsweise seine Arbeiten zur phänomenalen Konstanz und Variabilität in so unterschiedlichen Bereichen eine Rolle wie in den Forschungen von [[Hellmuth Metz-Göckel]] zur Struktur und Dynamik von [[Witz]]en, in den architektonischen Fragestellungen der „Visuellen Statik“&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Christoph Piesbergen, Kurt Müller &amp;amp; Wolfgang Tunner (1997): [http://epub.ub.uni-muenchen.de/11118/1/dissart_endversion.pdf &amp;#039;&amp;#039;Visuelle Statik – Empirische Studien zum Problem von Last und Stütze&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; wie auch in der [[Psychotherapie]] (explizit in der [[Gestalttheoretische Psychotherapie|Gestalttheoretischen Psychotherapie]]) im Verständnis von kognitiven und emotionalen Umstrukturierungsprozessen. Auf experimentelle Weise untersuchte er Formen [[Stroboskopeffekt|stroboskopischer Bewegungen]]. Er konnte dabei das metrische Ausmaß geometrisch-optischer Täuschungen unter verschiedenen Struktur- und Feldbedingungen beschreiben. Bei der Systematisierung der Täuschungsmuster konnte er zeigen, dass sich viele mit Hilfe des Prägnanzprinzips erklären lassen.&lt;br /&gt;
Für psychotherapeutische Fragestellungen fruchtbar gemacht wurde auch Rauschs Entdeckung der Herausbildung eines „zweifachen Gesamtfeldes“ bei der Bildbetrachtung, die neue Zugänge zu Phänomenen der [[Dissoziation (Psychologie)|Dissoziation]] eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Rausch 1982 &amp;quot;Bild und Wahrnehmung&amp;quot;; zur klinischen Anwendung: G. Stemberger (2009), [http://www.academia.edu/2010913/ Feldprozesse in der Psychotherapie. Der Mehr-Felder-Ansatz im diagnostischen und therapeutischen Prozess.] &amp;#039;&amp;#039;Phänomenal 1&amp;#039;&amp;#039;(1), S. 12–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Kreis seiner Schüler haben sich im Sinne der Fortführung der gestaltpsychologischen Forschungstradition unter anderem der Sportpsychologe [[Kurt Kohl]], der Persönlichkeitspsychologe [[Manfred Sader (Psychologe)|Manfred Sader]], der Sportpsychologe und international bekannte Forscher auf dem Gebiet des [[Klartraum]]s [[Paul Tholey]] sowie [[Hellmuth Metz-Göckel]], [[Kurt Müller (Psychologe)|Kurt Müller]], [[Wolfgang Schönpflug]], [[Josefa Zoltobrocki]] und [[Friedrich Hoeth]] einen Namen gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt; vgl. &amp;quot;Edwin Rausch&amp;quot; in: L. J. Pongratz, W. Traxel, E.G. Wehner (Hrsg., 1972): &amp;#039;&amp;#039;Psychologie in Selbstdarstellungen,&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 211–255; Friedrich Hoeth (1981): Edwin Rausch - eine Persönlichkeit in der psychologischen Forschung, &amp;#039;&amp;#039;Gestalt Theory - An International Multidisciplinary Journal, 3&amp;#039;&amp;#039;(1/2), S. 3–4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 wurde Edwin Rausch Ehrenmitglied der internationalen [[Gesellschaft für Gestalttheorie und ihre Anwendungen]] (GTA).&amp;lt;ref&amp;gt;siehe: {{Webarchiv|url=http://www.gestalttheory.net/cms/index.php?page=roll-of-honour |wayback=20170729230435 |text=Honorary Members of the GTA |archiv-bot=2024-12-01 20:49:30 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 21. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war auch Ehrenmitglied der [[Deutsche Gesellschaft für Psychologie|Deutschen Gesellschaft für Psychologie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Müller, 1994, S. 241-.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Summativität und Nichtsummativität&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Psychologische Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 21). 1937; unveränderter reprografischer Nachdruck, Wissenschaftliche Buch-Ges., Darmstadt 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Variabilität und Konstanz als phänomenologische Kategorien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Psychologische Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 23). 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Ganzheitsproblematik in der Psychologie des Denkens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studium Generale.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Struktur und Metrik figural-optischer Wahrnehmung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1952, ISBN 3-782-91023-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bild und Wahrnehmung. Psychologische Studien ausgehend von Graphiken Volker Bußmanns.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1982, ISBN 3-782-91080-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Müller (Psychologe)|Kurt Müller]]: Nachruf auf Edwin Rausch. In: &amp;#039;&amp;#039;Psychologische Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 45, Nr. 4, 1994, S. 242–243.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rausch, Edwin.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118749293}}&lt;br /&gt;
* Edwin Rausch: [https://en.gestalttheory.net/uploads/pdf/GTH-Archive/Rausch1992NeunW%C3%BCnscheAnDieZukunftDerPsychologie.pdf Neun Wünsche an die Zukunft der Psychologie] (aus einem 1979 erschienenen Gespräch mit E. Rausch). &amp;#039;&amp;#039;Gestalt Theory, 14&amp;#039;&amp;#039;(2/1992), S. 143–144.&lt;br /&gt;
* Neal Hermse 2012–2013: [http://www.scriptiebank.be/sites/default/files/webform/scriptie/Theses%20Hermse%20Neal_0.pdf Part-Whole relationships in Gestalt psychology. The work of Edwin Rausch]. Master Thesis, Katholieke Universiteit Leuven [Volltext-PDF, 914 kB].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118749293|LCCN=n82250033|VIAF=25107512}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rausch, Edwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestaltpsychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Goethe-Universität Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rausch, Edwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Psychologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Februar 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baumholder]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Mai 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oberursel (Taunus)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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