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	<title>Edwin Jung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:53:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Edwin_Jung&amp;diff=2435707&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2: siehe https://www.dws-xip.com/reich/biografie/numery/numer255.html</title>
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		<updated>2024-12-05T10:25:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe https://www.dws-xip.com/reich/biografie/numery/numer255.html&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Edw.Jung.jpg|mini|Edwin Jung als Zeuge bei den Nürnberger Prozessen.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edwin Jung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Januar]] [[1907]] in [[Westerhausen (Thale)|Westerhausen]] im Harz; † [[7. Juli]] [[1966]] in [[Wertheim]]&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilung des Standesamtes Wertheim&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Arzt|Mediziner]] und diente als SS-Arzt unter anderem im [[Konzentrationslager Dachau]] und bei verschiedenen Einheiten der [[Waffen-SS]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Jung war der zweite Sohn des praktischen Arztes Edwin Jung und seiner Ehefrau Marta, geborene Freyberg. Nach dem Besuch der Dorfschule in Westerhausen, der Vorschule des Staatlichen Gymnasiums in [[Quedlinburg]] und des Gymnasiums selbst, das er im Frühjahr 1925 mit der Hochschulreife verließ, ging er zum Studium an die [[Universität Halle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Halle studierte Jung neuere Sprachen, bevor er sich im Wintersemester 1926/1927 der Medizin zuwandte. Die ärztliche Vorprüfung bestand er im März 1930. Nachdem er das Sommersemester 1930 in [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]] und das Wintersemester 1930/1931 in [[Medizinische Universität Innsbruck|Innsbruck]] verbracht hatte, kehrte Jung im Sommersemester 1931 nach Halle zurück, wo er am 4. März 1933 schließlich das ärztliche Staatsexamen ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933 war Jung als Medizinalpraktikant bei der Krankenanstalt Sudenburg in Magdeburg beschäftigt. 1934 promovierte er mit einer an der Universitätsfrauenklinik Halle entstandenen Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Heilungstendenz geplatzter Extrauteringraviditäten nach Operation unter Zurücklassung von flüssigem Blut und Coagula in der freien Bauchhöhle&amp;#039;&amp;#039;, die von [[Ludwig Nürnberger]] betreut wurde, an der [[Universität Halle]] zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. med&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zum 1. November 1930 hatte Jung sich der [[NSDAP]] angeschlossen (Mitgliedsnummer 347.968).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/18621349&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 6. März 1933 trat er in die [[Schutzstaffel|SS]] ein (SS-Nummer 255.916),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/533890&amp;lt;/ref&amp;gt; in der er zunächst nacheinander der 21. SS-Standarte (6. März 1933 bis 18. November 1934), der 16. SS-Standarte (19. November 1934 bis 31. März 1935) und der 5. SS-Standarte (1. April 1935 bis 14. Oktober 1935) zugeteilt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1935 wurde Jung als [[Sanitätswesen (KZ)|Standortarzt]] in das [[KZ Columbiahaus]] in [[Berlin]] versetzt. Anfang 1936 wechselte er als Lagerarzt in das KZ Dachau, wo er bis 1937 blieb. In den Jahren 1938 und 1939 war er in der Sanitätsabteilung beim Inspekteur der [[SS-Totenkopfverbände]] und [[Konzentrationslager]] tätig. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Jung erst von 1939 bis 1942 Regimentsarzt beim SS-Totenkopf-Artillerie-Regiment und dann von 1942 bis 1943 Divisionsarzt bei der [[8. SS-Kavallerie-Division „Florian Geyer“|SS-Kavallerie-Division]] bzw. von 1943 bis 1944 Divisionsarzt bei der [[9. SS-Panzer-Division „Hohenstaufen“]]. In den letzten Kriegsmonaten war er Korpsarzt der [[II. SS-Panzerkorps]] bzw. des [[XIII. SS-Armeekorps]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende geriet Jung in alliierte Kriegsgefangenschaft. In der Folge wurde er als Zeuge im Rahmen der [[Nürnberger Prozesse]] verhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beförderungen ==&lt;br /&gt;
* 15. Oktober 1935: SS-Untersturmführer&lt;br /&gt;
* 20. April 1936: SS-Obersturmführer&lt;br /&gt;
* 13. September 1936: SS-Hauptsturmführer&lt;br /&gt;
* 1. Dezember 1939: SS-Sturmbannführer&lt;br /&gt;
* 21. Juni 1942: SS-Obersturmbannführer&lt;br /&gt;
* 20. April 1944: [[SS-Standartenführer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Heilungstendenz geplatzter Extrauterin-Graviditäten nach Operation unter Zurücklassung von flüssigem Blut und Coagula in der freien Bauchhöhle&amp;#039;&amp;#039;, 1934. (Dissertation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günter Morsch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Sachsenburg nach Sachsenhausen. Bilder aus dem Fotoalbum eines KZ-Kommandanten&amp;#039;&amp;#039;. Metropol, Berlin 2007. (Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Bd. 19) ISBN 978-3-938690-36-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125723016|LCCN=no2016032251|NDL=|VIAF=313235101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jung, Edwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lagerarzt im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jung, Edwin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Januar 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Westerhausen (Thale)|Westerhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wertheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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