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	<title>Edward A. Tenenbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T11:46:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Drahreg01: Normdaten korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-07T19:09:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Edward Adam Tenenbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. November]] [[1921]] in [[New York City|New York]]; † [[14. Oktober]] [[1975]] bei [[Harrisburg (Pennsylvania)|Harrisburg]], [[Pennsylvania]]) war ein US-amerikanischer Offizier und Ökonom. Er gilt als der „Vater der [[Deutsche Mark|Deutschen Mark]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ulrike Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen. Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind&amp;#039;&amp;#039;. Westend, Frankfurt am Main 2019, ISBN 978-3-86489-263-9, S. 39–40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=jass&amp;gt;{{cite web|work=[[Jüdische Allgemeine]]|title=Starkes Stück|date=2008-06-19|access-date=2021-04-30|first1=Bernhard|last1=Ruetz|first2=Robert|last2=Nef|url=https://www.juedische-allgemeine.de/allgemein/starkes-stueck/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|work=[[Der Spiegel]]|title=Vater der D-Mark war ein junger, jüdischer Amerikaner, nicht Ludwig Erhard|date=2023-06-20|access-date=2023-06-20|first=Armin|last=Fuhrer|url=https://www.spiegel.de/geschichte/waehrungsreform-1948-wie-edward-a-tenenbaum-die-d-mark-erfand-a-7521a7af-bbf3-4e5e-901c-0c3dcd0f9d17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Edward Tenenbaum war der älteste von drei Söhnen des Arztes und Verbandsfunktionärs [[Joseph Tenenbaum]], einem jüdischen Immigranten aus [[Sassiw|Sassow]] (damals [[Österreich-Ungarn]]), und Sheila Schwartz, einer jüdischen Immigrantin aus der Ukraine (Stadt Gaissin, Oblast Vinniza). 1942 beendete er sein Undergraduate-Studium an der [[Yale University]] mit einer Abschlussarbeit zum Thema &amp;#039;&amp;#039;National Socialism vs. International Capitalism&amp;#039;&amp;#039;. Diese wurde mit [[summa cum laude]] bewertet. Als beste Abschlussarbeit des Jahrgangs 1942 wurde sie der dortigen Tradition entsprechend als Buch der Yale University Press noch 1942 veröffentlicht. In demselben Jahr wurde Tenenbaum in die [[United States Army|US Army]] eingezogen und absolvierte dort eine [[Offizier]]sausbildung in [[Psychologische Kriegsführung|psychologischer Kriegsführung]]. 1945 wurde Tenenbaum nach Deutschland geschickt, wo er im April als erster US-Offizier das [[KZ Buchenwald]] betrat.&amp;lt;ref name=jass/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sign on Haus Posen.JPG|mini|Gedenktafel für das Wirken Tenenbaums und seiner Mitstreiter, Fuldatal-Rothwesten]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gelangte Tenenbaum in den Stab des Generals [[Lucius D. Clay]], des [[Office of Military Government for Germany (U.S.)|Militärgouverneurs]] der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Besatzungszone]] in Deutschland. Hier war er maßgeblich für die Planungen der [[Währungsreform 1948 (Westdeutschland)|Währungsreform 1948]] in Deutschland verantwortlich. Unter seiner Leitung und unter strikter Geheimhaltung waren im Rahmen des sogenannten [[Währungskonklave 1948|Währungskonklaves]] elf deutsche Sachverständige für Finanzen vom 21. April bis 8. Juni 1948 auf dem [[Fritz-Erler-Kaserne|Fliegerhorst Rothwesten]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|ehemaligen deutschen Luftwaffe]] im „Haus Posen“ zwangsverpflichtet worden. Sie formulierten dort in deutscher Sprache nach seinen Vorgaben die nötigen Gesetze, Verordnungen und Merkblätter der Militärregierungen der drei Westzonen für die Einführung des neuen Geldes. Auch der Name der neuen Währung „Deutsche Mark“ geht auf Tenenbaum zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später war Tenenbaum freier Finanzberater unter anderem beim [[Internationaler Währungsfonds|Internationalen Währungsfonds]] und der [[Weltbank]]. Er starb am 14. Oktober 1975 bei einem Verkehrsunfall bei Harrisburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Im kollektiven Gedächtnis galt lange Zeit nicht Edward Tenenbaum, sondern [[Ludwig Erhard]] als treibende Kraft hinter der Währungsreform. In den meisten Publikationen aus der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, die sich mit der Geschichte der Deutschen Mark auseinandersetzen, bleibt Tenenbaum unerwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carl-Ludwig Holtfrerich |url=https://www.jfki.fu-berlin.de/faculty/economics/research/holtfrerich/Tenenbaum/index.html |titel=Forschungsprojekt: Edward A. Tenenbaum und die Deutsche Mark |hrsg=Freie Universität Berlin |abruf=2025-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Originalräumen am Schauplatz des Konklaves, im „Haus Posen“ im [[Fuldatal]]er Ortsteil [[Rothwesten]], dokumentiert das „Museum Währungsreform 1948“ mit Originalinventar, vielen Originaldokumenten und Gegenständen das Konklave. Die dorthin führende  Straße wurde zu Ehren von Tenenbaum in „Edward-Tenenbaum-Straße“ benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Schärer: [https://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/fuldatal-ort83863/wiege-d-mark-caf-50er-3848768.html &amp;#039;&amp;#039;Wiege der D-Mark und Café der 50er.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hessische/Niedersächsische Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;. 10. September 2014, abgerufen am 16. Februar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl-Ludwig Holtfrerich]]: &amp;#039;&amp;#039;Edward A. Tenenbaum and the Deutschmark. How an American Jew became the father of Germany&amp;#039;s postwar economic revival.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Stefan Merx: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/wams_print/article2105400/Ein-junger-US-Leutnant-zog-die-Faeden.html Ein junger US-Leutnant zog die Fäden]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Welt am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039;. 15. Juni 2008&lt;br /&gt;
* Robert Nef, Bernhard Ruetz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.juedische-allgemeine.de/allgemein/starkes-stueck/ Starkes Stück – Wie der jüdische US-Offizier Edward A. Tenenbaum vor 60 Jahren den Deutschen zur D-Mark verhalf]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Allgemeine&amp;#039;&amp;#039;. 19. Juni 2008&lt;br /&gt;
* {{Findagrave|97198542|Edward A Tenenbaum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134880307X|LCCN=n88227165|VIAF=118919707}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tenenbaum, Edward A}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (United States Army)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Amerikanische Besatzungszone)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (deutsche Nachkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallopfer (Straßenverkehr)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tenenbaum, Edward A.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tenenbaum, Edward Adam (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Offizier und Ökonom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[New York City|New York]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Oktober 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Harrisburg (Pennsylvania)|Harrisburg]], [[Pennsylvania]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahreg01</name></author>
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