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	<title>Eduscho - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T16:50:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduscho&amp;diff=354108&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-14073-65: Der Text war irreführend, denn Gala war nie ein Handelsname, sondern eine Produktlinie von Eduscho.</title>
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		<updated>2026-03-04T14:08:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Der Text war irreführend, denn Gala war nie ein Handelsname, sondern eine Produktlinie von Eduscho.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eduscho Logo.svg|mini|200px|Logo von Eduscho]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduscho-Haus - Bremen, Am Markt 18.jpg|mini|130px|Eduscho-Haus Am Markt 18 in Bremen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduscho Logo.jpg|mini|hochkant=0.6|Älteres Logo und Schriftzug Eduscho]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduscho leuchtreklame depot.jpg|mini|hochkant=0.6|Eduscho-[[Leuchtreklame]] an der Fassade einer Bäckerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduscho Ladengeschaeft Wien 20100929.jpg|mini|hochkant=0.6|Eigenständiges Ladengeschäft der Marke Eduscho in Wien]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduscho&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist heute in Deutschland ein [[Markenname]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Tchibo]] GmbH&amp;#039;&amp;#039; für das gleichnamige [[Kaffee]]mischprodukt, bis 2022 bekannt durch die Produktlinie &amp;#039;&amp;#039;Gala&amp;#039;&amp;#039;. In [[Österreich]] vertreibt die &amp;#039;&amp;#039;Tchibo GmbH&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit der &amp;#039;&amp;#039;EDUSCHO (Austria) GmbH&amp;#039;&amp;#039; zwei [[Marke (Marketing)|Marken]]: Eduscho und Tchibo.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tchibo.com/content/349070/-/at/ber-tchibo/eduscho.html |wayback=20130705143121 |text=Homepage von Tchibo |archiv-bot=2023-12-16 09:57:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor der Übernahme durch Tchibo 1997 war Eduscho in [[Bremen]] eine der größten deutschen [[Kaffeerösterei]]en. Sie wurde 1924 von [[Eduard Schopf]] gegründet, aus dessen Namen sich auch der Unternehmensname (Firma) herleitet (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;eduScho&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eduard Schopf produzierte seit den 1920er Jahren [[Kaffee#Rösten|Röstkaffee]], der ausschließlich per Post direkt an die Endkunden verschickt wurde. Nach seinem Tod übertrug seine Witwe Friedel Schopf 1935 die Generalvollmacht über die Eduscho Kaffeerösterei und die Vormundschaft über den damals sechsjährigen Firmenerben Rolf Schopf auf seinen Geschäftspartner [[Bernhard Rothfos]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13516558|Titel=Erfolg macht träge|Jahr=1986|Nr=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erfolgte die Neugründung und die Fortsetzung der Direktbelieferung. In den 1950er Jahren übernahm Sohn Rolf das Unternehmen.&lt;br /&gt;
Noch in den 1980er und 1990er Jahren war Eduscho einer der führenden Kaffeeanbieter im Kooperationssektor mit kleinen, ortsansässigen Bäckereien. Diese als &amp;#039;&amp;#039;Depots&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten [[Laden (Geschäft)#Gegenwart|Läden im Laden]] (&amp;#039;&amp;#039;Shop-in-Shop&amp;#039;&amp;#039;-Prinzip) bekamen im Zuge der Kooperation ein Kaffeeregal, regelmäßig auszutauschende Schaufensterdekorationen für Aktionsware („[[Non-Food]]-Artikel“, zumeist Bekleidung, Elektroartikel und Haushaltswaren) sowie eine beleuchtete Eduscho-[[Außenwerbung]]. So konnten die Kunden der Bäckerei gleichzeitig Backwaren und Kaffee kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer [[Vertriebsweg]] entstand durch den Betrieb eigener &amp;#039;&amp;#039;Filialen&amp;#039;&amp;#039; mit integriertem Kaffee- und Kakaoausschank an [[Stehtisch]]en. Dort wurden durch eigenes Personal ausschließlich Eduscho-Produkte (neben Kaffee und Non-Food-Ware auch [[Schokolade]], [[Praline]]n und [[Tee]]) verkauft; ab 1969 auch in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den erfolgreichsten Jahren des Unternehmens (1970er/1980er Jahre) verkaufte Eduscho in großem Stil und zu sehr günstigen Preisen Güter des täglichen Bedarfs, die normalerweise im entsprechenden Fachhandel vertrieben wurden. Diese neuartige Vermarktung von zum Beispiel [[Fahrrad|Fahrrädern]] oder [[Buch|Büchern]] sorgte für deutliche Proteste der etablierten [[Fachhandel]]sverbände; so verkauften Fahrradhändler für kurze Zeit Kaffeepakete zum Einkaufspreis. Im April 1977 verkaufte Eduscho in einer gedruckten Auflage von 200.000 Stück das bereits sehr erfolgreiche Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Der geschenkte Gaul]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Hildegard Knef]] zu einem ausgesprochen günstigen Preis (7,95&amp;amp;nbsp;[[Deutsche Mark|DM]] für die gebundene Ausgabe).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hildegardknef.de/Chronologie%20des%20Lebens%20von%20Hildegard%20Knef%201970-79.htm Aus der Knef-Vita]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge kopierten weitere Branchen dieses Vertriebsmodell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaffeefachhandel dieser Zeit vertrieb noch keine [[Fairer Handel|Fair-Trade]]- oder [[Bio-Lebensmittel|Bio]]-Ware. Der Markt war unter den großen Röstereien aus Hamburg und Bremen aufgeteilt. Neben Eduscho gehörten der Kaffee von [[Tchibo]], [[Jacobs Kaffee]] und die Eigenmarken der [[Aldi]]-Handelskette zu den marktbeherrschenden Markenkaffees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernahme durch Tchibo ===&lt;br /&gt;
In den 1980er und 1990er Jahren war der Kaffeemarkt in Deutschland heftig umkämpft. Beispielhaft die Zahlen aus Oktober 1996 für den Marktanteil an Röstkaffee nach Umsatz:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=9133905|Titel=Fusionen: Hoch die Tasse|Jahr=1996|Nr=51|Kommentar=[[Gesellschaft für Konsumforschung|GfK]]-Haushaltspanel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Jacobs Kaffee|Jacobs]] mit Onko und [[Kaffee Hag|Hag]] 30,1 %&lt;br /&gt;
# [[Tchibo]] 18,1 %&lt;br /&gt;
# [[Melitta (Unternehmen)|Melitta]] 11,1 %&lt;br /&gt;
# Eduscho 10,6 %&lt;br /&gt;
# Aldi 10,2 %&lt;br /&gt;
# [[Dallmayr]] 7,4 %&lt;br /&gt;
# [[J. J. Darboven|Darboven]] 2,8 %&lt;br /&gt;
# Sonstige 9,7 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Eduscho immer weniger Umsatz und Gewinn mit dem Verkauf von Kaffee erwirtschaftete, setzte es zunehmend auf Non-Food-Artikel. Den Preiskampf in der Branche konnte Tchibo besser bestehen, weil das Unternehmen zunehmend mit den Lebensmittelmärkten zusammenarbeitete, ein Segment, das Eduscho nicht belieferte. Der Preisdruck ging vor allem von den Eigenmarken der [[Aldi]]-Kette aus. Ihre [[Mischkalkulation]] erlaubte es, mit niedrigen Kaffeepreisen Anreize zum Einkauf in ihren Filialen zu setzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=9133905|Titel=Fusionen: Hoch die Tasse|Jahr=1996|Nr=51}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass Eduscho als eigenständiges Unternehmen aufgegeben wurde, verursachten letztlich die hohen Verluste insbesondere in den Jahren 1995 und 1996. Die Preise von Eduscho waren zu hoch und die Sortimente zu wenig attraktiv, außerdem fehlten die Mittel für intensives Marketing.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/1996/52/Hanseatische_Melange &amp;#039;&amp;#039;Hanseatische Melange&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 52/1996&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Wirkung zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1997 verkaufte Rolf Schopf, der Sohn des Firmengründers, Eduscho an seinen Hamburger Hauptwettbewerber Tchibo. Der Immobilienbesitz der &amp;#039;&amp;#039;Eduscho GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; ging an die Immobilienholding der Schopf-Familie, die &amp;#039;&amp;#039;H.&amp;amp;nbsp;Siedentopf GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;. Tchibo strukturierte Eduscho tiefgreifend um und gab unter anderem Teile des Sortiments auf (Schokolade, Pralinen, Tee, Konfitüre). Ende 1997 gab die &amp;#039;&amp;#039;Tchibo Holding AG&amp;#039;&amp;#039; (heute: &amp;#039;&amp;#039;[[Maxingvest]] AG&amp;#039;&amp;#039;) den Übergang des Wareneinkaufs für Non-Food-Artikel von Eduscho auf Tchibo bekannt. Des Weiteren wurde ein gemeinsamer Versandhandel angekündigt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Eduscho noch etwa 17.000 eigene Verkaufspunkte („Depots“).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Tchibo-Eduscho|url=https://www.tchibo.com/servlet/content/348650/-/starteseite-deutsch/tchibo-unternehmen/ueber-tchibo/historie.html|titel=Historie|abruf=2020-03-12|archiv-url=https://web.archive.org/web/20170724041658/https://www.tchibo.com/servlet/content/348650/-/starteseite-deutsch/tchibo-unternehmen/ueber-tchibo/historie.html|archiv-datum=2017-07-24|offline=ja|archiv-bot=2024-12-01 18:37:56 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe der 2000er Jahre wurde dann Eduscho als eigenständige Marke aufgegeben. Alle eigenen Verkaufsstellen in Deutschland wurden auf das Tchibo-Design umgestellt, doppelte Standorte geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
In Österreich haben die Marke und das Unternehmen Eduscho eine eigene Unternehmenshistorie und nahmen eine gänzlich andere Entwicklung als in Deutschland. Die &amp;#039;&amp;#039;Eduscho (Austria) GmbH&amp;#039;&amp;#039; vertreibt die beiden Marken Tchibo und Eduscho. Als etablierte Marke ist Eduscho mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kaffeesorten und Kaffee-Mischgetränken auf dem Markt und pflegt ein eigenes Marken-[[Image]] auch im [[Non-Food]]-Bereich wie [[Tchibo Mobil Österreich]]. Tchibo/Eduscho bezeichnet sich als österreichischer Marktführer im Bereich des Röstkaffees. Die Auslandsniederlassung für [[Slowenien]] wird von dort gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedentopf GmbH ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Kaffeegroßrösterei und vormalige Gummisiederei H.&amp;amp;nbsp;Siedentopf ist seit 1928 im Besitz der Eduscho-Gründerfamile Schopf. Das Geschäft wandelte sich unter der Führung von Rolf Schopf zur Immobilienholding. 2002&amp;amp;nbsp;übernahm dessen Sohn Bernd Schopf sämtliche Geschäftsanteile.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.siedentopf.de/ueber-uns/historie/ &amp;#039;&amp;#039;Historie der H. Siedentopf&amp;#039;&amp;#039;] auf siedentopf.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Immobilienbesitz von Eduscho am Europahafen in Bremen wird nach dem Verkauf des restlichen Unternehmens unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Siedentopf&amp;#039;&amp;#039; weitergeführt. Im Zuge der Entwicklung der Hafengebiete hin zur [[Überseestadt]] wurde der Besitz neu gestaltet. Die erhaltenen Unternehmensgebäude in der Lloydstraße bezeichnet das Unternehmen jetzt als &amp;#039;&amp;#039;Kaffee Quartier&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.siedentopf.de/index.php?page=kaffeequartier Homepage von Siedentopf], abgerufen am 17. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Hochregallager]] an der [[Bahnstrecke Bremen–Oldenburg|Oldenburger Bahnstrecke]] wird heute für Tchibo von der [[BLG Logistics Group]] betrieben. Auf der Brachfläche des früheren Weserbahnhofs wurde mit dem vom Architekten [[Helmut Jahn (Architekt)|Helmut Jahn]] entworfenen [[Weser Tower]] ein Bürohochhaus errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eduscho’s illustrierte Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von der &amp;#039;&amp;#039;Eduscho Kaffee-Großrösterei&amp;#039;&amp;#039;, ab Nr. 1/1933&amp;lt;ref name=&amp;quot;DNB&amp;quot;&amp;gt;Vergleiche die Angaben unter der [[Gemeinsame Normdatei|GND-Nummer]] der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von der &amp;#039;&amp;#039;Eduscho Kaffee-Großrösterei&amp;#039;&amp;#039;. Stalling, Oldenburg&amp;lt;ref name=&amp;quot;DNB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eduscho-Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von &amp;#039;&amp;#039;Eduscho-Kaffee-Tee-Kakao-Import&amp;#039;&amp;#039;, Bremen; Zeitschrift nachgewiesen bis zur Ausgabe 25.1957&amp;lt;ref name=&amp;quot;DNB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.eduscho.de/ Homepage des Eduscho-Kaffees in Deutschland von Tchibo]&lt;br /&gt;
* [https://www.eduscho.at/ Homepage von Tchibo/Eduscho in Österreich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2033968-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markenname (Kaffee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verarbeiter von Kaffee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelhersteller (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-14073-65</name></author>
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