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	<title>Eduardsthal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>2A02:3037:466:C371:A9C2:978A:48CD:3415 am 29. Juni 2025 um 09:21 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Forsthaus Eduardsthal 2017.jpg|mini|Forsthaus Eduardsthal 2017]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduardsthal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein einsam gelegenes [[Forsthaus]] im Forst der Fürsten von [[Fürstentum Leiningen|Leiningen]]. Zugleich war Eduardsthal bis 1953 eine [[Gemeindefreies Gebiet|selbständige Gemarkung]] im [[Kreis Erbach|Landkreis Erbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Forsthaus liegt im südöstlichsten Teil Hessens auf {{Höhe|370.3|DE-NHN}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} im badisch-hessischen Grenzgebiet in der Gemarkung [[Kailbach]] der Stadt [[Oberzent]] im [[Odenwaldkreis]] an der Stelle, wo sich zwei Bäche zum [[Galmbach (Itter)|Galmbach]] vereinigen, der wiederum oberhalb von Kailbach in den [[Itter (Neckar)|Itterbach]] mündet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Annahme, dass die selbständige Gemarkung Eduardsthal die östlich der Kammlinie des [[Schildenberg]] ({{Höhe|552.3|DE-NN}}) gelegenen Fluren 4 bis 8 der heutigen Gemarkung Kailbach umfasste, hatte die selbständige Gemarkung Eduardsthal eine Fläche von etwa 3,9 Quadratkilometer.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Hessenviewer, durch Polygon ermittelt&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich, mit Ausnahme einer rund acht Hektar großen Forstwiese im Talgrund am Forsthaus, um ein geschlossenes Waldgebiet, das sich jenseits der Grenzen von Eduardsthal in alle Richtungen weiter fortsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Forsthaus ist der letzte Rest des in der Mitte des 19. Jahrhunderts aufgegebenen und vom Fürstenhaus Leiningen aufgekauften Dorfes [[Galmbach (Kailbach)|Galmbach]]. Nach 1800 brachten Missernten die Bewohner von Galmbach in Not. In dieser Zeit war das fürstliche Haus [[Fürstentum Leiningen|Leiningen]] bestrebt, durch Aufkaufen der Gemarkung Galmbach den leiningischen Wildpark abzurunden. In der Zeit von 1832 bis 1836 konnte die leiningische Verwaltung das gesamte Land der Bewohner erwerben. Was an Gebäuden geeignet war, blieb erhalten. Der Rest wurde auf Abbruch versteigert oder verfiel. Nur ein Haus blieb für die leiningischen Forstbediensteten übrig und ist heute als Wochenendhaus verpachtet. Das Dorf Galmbach wurde aufgelöst und nach dem Sohn des Leininger Fürsten [[Karl zu Leiningen|Karl]] in Eduardsthal umbenannt. Der zweite Sohn Ernst gab der ebenfalls in dieser Zeit verlassenen Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Neubrunn&amp;#039;&amp;#039; nördlich von Galmbach den heute bekannten Namen [[Ernsttal]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Gemeinde Galmbach 1836 aufgelöst wurde, trat der Fürst von Leiningen die [[Rechtsnachfolge]] an mit der an ihrer Stelle geschaffenen selbständigen Gemarkung &amp;#039;&amp;#039;Eduardsthal&amp;#039;&amp;#039;. Diese wiederum hatte Bestand bis zum 31. März 1953. Mit Wirkung ab 1. April wurde sie durch Beschluss der hessischen Landesregierung zugleich mit einer Reihe anderer selbständiger Gemarkungen aufgelöst. Sie wurde in die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Kailbach jenseits&amp;#039;&amp;#039; eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Auflösung der selbständigen Gemarkungen und gemarkungsselbständiger Grundstücke im Regierungsbezirk Darmstadt; hier: Landkreis Erbach |nr=19 |jahr=1953 |datum=1953-03-31 |seite=3 |seiten=427 |fundstelle=Punkt 486; Abs. 9 |kbytes=2340}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser hinsichtlich der [[Kreisumlage]] rechtlich offenbar unzureichende Kabinettsbeschluss wurde durch das &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über die Eingemeindung gemeindefreier Grundstücke im Regierungsbezirk Darmstadt&amp;#039;&amp;#039; vom 4. Juli 1966 (GVBl. I S. 177) rückwirkend bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz über die Eingemeindung gemeindefreier Grundstücke im Regierungsbezirk Darmstadt (GVBl. II 331-12) |nr=20 |jahr=1966 |datum=1966-07-04 |seite=8 |seiten=177 |fundstelle=§§&amp;amp;nbsp;19, 40 Nr. 5 |kbytes=939}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Forsthaus Eduardsthal mit Nebengebäuden.jpg|mini|Forsthaus Eduardsthal mit Nebengebäuden, Blick von Südwesten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächstgelegene öffentliche Straße ist die [[Landesstraßen in Hessen#L 2311|Landesstraße L&amp;amp;nbsp;2311]], die unter gleichbleibender Nummer durch drei Bundesländer führt, vom [[Neckar]] bei [[Eberbach]] ausgehend über das hessische Kailbach und das untere Galmbachtal wieder zurück nach Baden wechselt, um hinter [[Ernsttal]] [[Bayern]] zu erreichen, wo sie über [[Kirchzell]] führt und in [[Amorbach]] endet. Die L&amp;amp;nbsp;2311 überquert den Galmbach auf der &amp;#039;&amp;#039;Drehplatzbrücke&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|299.5|DE-NN}}), um ihn nach Norden durch den badischen &amp;#039;&amp;#039;Wassergrund&amp;#039;&amp;#039;, das größte Seitental des Galmbachs, zwischen [[Sachsenberg (Odenwald)|Sachsenberg]] ({{Höhe|499.3|DE-NN}}) und [[Kinzert]] ({{Höhe|553.2|DE-NN}}) eingeschnitten, zu verlassen. Vor der Brücke zweigt der Hauptweg zum Forsthaus Eduardsthal durch das einsam gelegene obere Galmbachtal ab. Das Tal mit dem Forsthaus liegt am Wanderweg „weißes Quadrat“ (HW 30 des [[Odenwaldklub]]s) zwischen Kailbach und [[Waldauerbach]], etwa eine gute Wander-Stunde von [[Kailbach]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Eduardsthal, Odenwaldkreis |DB=OL |ID=13968 |datum=2014-07-09 |zugriff=2014-07-18 }}&lt;br /&gt;
* [http://www.galmbach-odenwald.de/ Galmbach/Odenwald - Gallenbach; das heutige Eduardstal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49/31/25/N |EW=09/06/41/E |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4526527-6|VIAF=238767286|REMARK=Normdaten für die Gemarkung.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forsthaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Oberzent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oberzent)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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