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	<title>Eduard Zwick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Zwick&amp;diff=465797&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf nach Verschiebung</title>
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		<updated>2026-01-08T01:44:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Zwick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. August]] [[1921]] in [[Bacova|Bakova]], [[Banat]], [[Rumänien]]; † [[25. März]] [[1998]] in [[Bern]], [[Schweiz]]) war ein [[Rumäniendeutsche|rumänisch-deutscher]] Mediziner, der entscheidend zum Aufstieg [[Bad Füssing]]s zum Badekurort in den 1960er Jahren beitrug. Mit der Begründung des dortigen, nach seinem Sohn [[Johannes Zwick (Unternehmer)|Johannes]] benannten [[Johannesbad Therme|Johannesbades]] erwarb sich Zwick das Image des „Bäderkönigs“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwick gehörte zum inneren Zirkel des Freundeskreises des langjährigen Bundesministers, [[CSU]]-Vorsitzenden und bayerischen Ministerpräsidenten [[Franz Josef Strauß]]. In den 1980er Jahren wurde er Teil der [[Chronique scandaleuse]] jener Ära und endete als Steuerflüchtling in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[File:Bad Füssing - Friedhof Safferstetten - Grab Zwick (2022) 01.jpg|thumb|hochkant|Grab von Eduard Zwick auf dem Friedhof [[Safferstetten]] in Bad Füssing]]&lt;br /&gt;
Eduard Zwick besuchte Schule und Gymnasium in [[Timișoara|Temeschburg]] und [[Mediaș|Mediasch]]. 1941 absolvierte er ein [[Bachelor|Bakkalaureat]] in Temeschburg und begann danach Medizin in [[Wien]], [[Greifswald]], [[Breslau]] und [[Göttingen]] zu studieren. Nachdem er 1945 in [[Eisenach]] vom [[KGB]] verhaftet und sechs Monate inhaftiert gewesen war, setzte er sein Medizinstudium in Greifswald fort. Das Staatsexamen absolvierte er 1948 in Göttingen, promoviert wurde er in Greifswald. In Ostberlin arbeitete er dann als Hygienebeauftragter des [[Zentralvieh- und Schlachthof|städtischen Schlachthofes]] sowie als Chefarzt einer Poliklinik. 1953 flüchtete er in die Bundesrepublik Deutschland und wurde Assistent an der [[Universitätsklinikum_Würzburg|Universitäts-Frauenklinik Würzburg]], wo er zum zweiten Mal promoviert wurde. 1955 ging er bis 1958 als Arzt nach [[Sumatra]], dort wurde 1955 sein Sohn Johannes geboren. In Füssing erbaute er 1961 das Sanatorium &amp;#039;&amp;#039;Tannenhof&amp;#039;&amp;#039;. Dort entstand durch Bohrung 1964 die Johannestherme, deren Leitung er 1982 an seinen Sohn Johannes übertrug.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstzeugnisse, Erinnerungen, Tagebücher und Briefe deutschsprachiger Ärzte. Nachträge und Ergänzungen III (I–Z).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 22, 2003, S. 269–305, hier: S. 303 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steuerskandal ==&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er Jahre hatte der [[Thermalbad]]-Unternehmer Zwick eine [[Steuerschuldverhältnis|&lt;br /&gt;
Steuerschuld]] von rund 41 Millionen [[Deutsche Mark|DM]] zuzüglich ca. 30 Millionen DM [[Säumniszuschlag|Säumniszuschlägen]]. Zwick floh daraufhin mit seiner Ehefrau Angelika ins Ausland. Er hielt sich wahlweise in der Schweiz oder auf seiner „Horseshoe-Ranch“ bei Beowawe, Nordost-[[Nevada]], auf, während sein Sohn Johannes die Geschäfte des Vaters weiterbetrieb. Das bayerische Finanzministerium schlug 1990 Eduard Zwicks Steuerschuld in Höhe von 71 Millionen DM gegen eine Zahlung von 8,3 Millionen DM nieder. Der weitgehende Verzicht des [[Fiskus]] auf die komplette Schuldsumme wurde den guten Verbindungen Zwicks zur bayerischen [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] angelastet (im Sinne der sog. [[Amigo-Affäre|Amigo]]-Wirtschaft), insbesondere zu [[Franz Josef Strauß]] (langjähriger [[Ministerpräsident]] Bayerns bis zu seinem Tod am 3. Oktober 1988) und zu [[Gerold Tandler]], der in den 1980er Jahren mehrere einflussreiche Positionen bekleidete (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Generalsekretär]] der CSU, von 1982 bis 1988 [[Fraktionsvorsitzender|Vorsitz der CSU-Landtagsfraktion]], ab Juni 1988 [[Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie|Minister für Wirtschaft und Verkehr]]). Strauß hatte Zwick für das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland vorgeschlagen. Zwick nahm den Orden nicht entgegen, da er zum vorgesehenen Zeitpunkt der Verleihung im Jahre 1983 flüchtig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel: [http://www.spiegel.de/fotostrecke/60-jahre-bundesverdienstkreuz-fotostrecke-107166-3.html &amp;#039;&amp;#039;Bundesverdienstkreuz: Die Blechlawine – Bauunternehmer Eduard Zwick&amp;#039;&amp;#039;], 2. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorwurf der Beihilfe zur [[Steuerhinterziehung (Deutschland)|Steuerhinterziehung]] gegen Zwicks Sohn Johannes konnte Ende der 1990er Jahre wegen eingetretener [[Verjährung (Deutschland)|Verjährung]] nicht weiter verfolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eckhard Henscheid, Regina Henscheid: &amp;#039;&amp;#039;Die Zwicks. Fronvögte, Zwingherrn und Vasallen. Die Geschichte einer bedeutenden Familie.&amp;#039;&amp;#039; Haffmans, Zürich 1995, ISBN 3-251-00272-4.&lt;br /&gt;
* Eduard Zwick: &amp;#039;&amp;#039;Heißes Wasser – Ein Arzt zieht Bilanz.&amp;#039;&amp;#039; Eduard Zwick, Lugano/Passau 1986, ISBN 3-924484-03-1.&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=13682846|Titel=Vorstoß ins Geniale. &amp;#039;&amp;#039;Wie Eduard Zwick mit warmem Wasser zum Millionär wurde.&amp;#039;&amp;#039;|Nr=14|Jahr=1994|Seiten=30}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=13855392|Titel=&amp;#039;&amp;#039;Edi, das machen wir.&amp;#039;&amp;#039;|Nr=14|Jahr=1994|Seiten=18–25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.johannesbad.de/ Website der Johannesbad AG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119303302|VIAF=67272894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zwick, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zwick, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=rumänisch-deutscher Heilarzt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. August 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bakova]], [[Rumänien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. März 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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