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	<title>Eduard Wiebe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T01:51:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Wiebe&amp;diff=1592446&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2025-01-24T22:06:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Wiebe 001.JPG|mini|Eduard Wiebe]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Wiebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Oktober]] [[1804]] in [[Markusy#Gemeinde|Stalle]] bei [[Marienburg (Westpreußen)]]; † [[23. Februar]] [[1892]] in [[Berlin]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Eduard Salomon Wiebe&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Bauingenieur]] und preußischer [[Baubeamter]], der auf den Gebieten des Eisenbahnbaus und des städtischen Tiefbaus (Kanalisation) hervortrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1826 begann er sein Studium an der [[Berliner Bauakademie]]. Zeitgleich studierte er an der Berliner [[Humboldt-Universität|Friedrich-Wilhelms-Universität]] Mathematik und Physik. 1836 wurde er &amp;#039;&amp;#039;Baumeister&amp;#039;&amp;#039;. In den Diensten der [[Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft]] war er bauleitender Ingenieur der [[Bahnstrecke Düsseldorf–Elberfeld]], der ersten Eisenbahnstrecke in Westdeutschland. Für die damalige Zeit völlig ungewöhnlich waren die starken Steigungen der Strecke von bis zu 3,3 Prozent, die mit einem Seilzugsystem bewältigt wurden. Nachdem er feststellte, dass niemand die Lokomotiven bedienen konnte, ließ er sich in Belgien selbst zum Führen der Maschinen ausbilden. Nach seiner Rückkehr lernte er ortsansässiges Personal an und fuhr bei der Streckeneröffnung selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lokschuppen-hochdahl.de/index.php?id=31 Von der Düsseldorf-Elberfelder bis zur DB AG.] lokschuppen-hochdahl.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren war er als &amp;#039;&amp;#039;Regierungs- und Baurat&amp;#039;&amp;#039; in [[Köln]] tätig und arbeitete beim Eisenbahnkommissariat in [[Erfurt]]. 1849 wurde er in [[Bydgoszcz|Bromberg]] technisches Mitglied der Direktion der [[Preußische Ostbahn|Preußischen Ostbahn]], deren Vorsitzender er 1853 wurde. Ab 1856 leitete er im Auftrag der [[Berlin-Stettiner Eisenbahn-Gesellschaft]] den Bau der [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk|Eisenbahnstrecke von Stargard nach Köslin]] und Kolberg, für dieses Projekt wurde er aus dem Staatsdienst beurlaubt. 1859 wechselte er als &amp;#039;&amp;#039;Vortragender Rat&amp;#039;&amp;#039; in die Bauabteilung des preußischen Handelsministeriums in Berlin. Dort war er für die Entwicklung eines Entwässerungssystems für Berlin verantwortlich. 1860 unternahm er gemeinsam mit [[James Hobrecht]] und [[Ludwig Alexander Veitmeyer]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://luise-berlin.de/personen/v/veitmeyer_ludwig_alexander.htm Datensatz zu Veitmeyer.] luise-berlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Reisen nach Großbritannien und Frankreich zum Studium städtischer [[Kanalisation]]ssysteme. 1861 legte er einen Plan zur Entwässerung Berlins in unterirdischen Kanälen nach Londoner Vorbild vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Shahrooz Mohajeri: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Berliner Wasserversorgung und Abwasserentsorgung 1840–1940.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner Verlag, 2005, ISBN 3-515-08541-6, {{Google Buch |BuchID=YES1DEP1eZoC |Seite=PA74 |Linktext=Vorschau}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch ein Rohrleitungsnetz sollten die Abwässer in zwei Kanäle und westlich von Berlin ungeklärt in die [[Spree]] geleitet werden, der Plan wurde aus hygienischen Gründen abgelehnt. Hobrecht erweiterte später das Konzept zu einem dezentralen [[Radialsystem (Kanalisation)|Radialsystem]], in dem die Stadt in einzelne Bereiche geteilt wurde, von deren jeweils tiefstem Punkt die Abwässer auf die [[Berliner Rieselfelder]] gepumpt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiebe projektierte 1863 das Entwässerungssystem der Stadt [[Danzig]], das 1872 nach seinen Plänen gebaut wurde. Hierfür wurde er 1884&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Dem Geheimen Oberbanrath a. D. Eduard Wiebe |Jahr=1884 |Heft=46 |Seiten=481 |Kommentar=Vermischtes |zlb=491}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der [[Liste der Ehrenbürger von Danzig|Ehrenbürgerwürde]] der Stadt Danzig ausgezeichnet. Des Weiteren entwickelte er Entwässerungssysteme für [[Breslau]], [[Triest]] und [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. Ab 1866 projektierte er die [[Berlin-Lehrter Eisenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 ging er in den Ruhestand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=–x– |Titel=Eduard Wiebe’s achtzigstes Geburtstagsfest |Jahr=1884 |Heft=42 |Seiten=432 |zlb=442}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Wiebe starb 1892 im Alter von 87&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin. Er wurde auf dem [[Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof|Alten Kirchhof der Zwölf-Apostel-Gemeinde]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] beigesetzt. Das Grab ist nicht erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;758.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Straße in Berlin-Moabit ist nach ihm und anderen Mitgliedern der Familie benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.moabitonline.de/63 Moabiter Straßenlexikon]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=02 |id=W466 |zlb98=2143 |kaupert=Wiebestrasse-10553-Berlin |name=Wiebestraße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geneigte Ebenen mit Locomotiven-Betrieb: ein durch die Erfahrung erprobtes Mittel zur Vermeidung stehender Dampfmaschinen und zur wohlfeileren Herstellung von Eisenbahnen in Gebirgsgegenden&amp;#039;&amp;#039;. Schropp, Berlin 1842; {{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-494648}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Geheimer Oberbaurath a.D. Eduard Wiebe † |Jahr=1892 |Heft=9 |Seiten=99–100 |zlb=110}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Eduard Wiebe&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Sven K. Knebel&lt;br /&gt;
   |Titel=Projekt: Infrastruktur. Autobiographische&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Aufzeichnungen des preussischen&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Ingenieurs Eduard Wiebe (1804–92)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Traugott Bautz&lt;br /&gt;
   |Ort=Nordhausen&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-88309-385-7}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Werling]]: &amp;#039;&amp;#039;Architekturlehrer der FH Köln Teil I / Die Ehemaligen&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. anlässlich des 35-jährigen Jubiläums des Fachbereichs bzw. der Fakultät für Architektur der FH Köln, Köln 2006, S. 207 ff.&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|16|592|spezialkapitel=Wiebe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11757970X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11757970X|LCCN=n2009081747|VIAF=20461265}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wiebe, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahningenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preußische Ostbahn|Wiebe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wiebe, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wiebe, Friedrich Eduard Salomon (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bauingenieur und Eisenbahningenieur, preußischer Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1804&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Markusy|Stalle]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Februar 1892&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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