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	<title>Eduard Werle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:54:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Werle&amp;diff=2199256&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2024-05-11T11:00:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Édouard Werlé (1801-1884).jpg|mini|Eduard Werle]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard (Mathias) Werle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mathieu Édouard Werlé&amp;#039;&amp;#039;) (* [[30. Oktober]] [[1801]] in [[Wetzlar]]; † [[6. Juni]] [[1884]] in [[Reims]]) war Geschäftsmann und französischer Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren Johann Adam Werle, Posthalter in [[Hattersheim am Main]] und Postdirektor zu Wetzlar und seine Ehefrau Eva Katharina geb. Pelzer aus Ladenburg. Seine ältere Schwester Barbara Maria Werle (1787–1871) heiratete 1809 Franz, aus dem Geschlecht [[Gedult von Jungenfeld (Adelsgeschlecht)|Gedult von Jungenfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mainzer Zeitschrift.&amp;#039;&amp;#039; Bände 87–88, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nassauerhof-hattersheim.de/wp/damals-im-nassauer-hof/ nassauerhof-hattersheim.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.posthofkeller.de/html/body_die_theater.html |wayback=20100709132937 |text=posthofkeller.de |archiv-bot=2023-12-16 09:05:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1821, als Vollwaise mit einem Erbe von 15.000 [[Livre]]s ausgestattet, begann er seine Lehre beim Champagnerhauses [[Veuve Clicquot Ponsardin|Clicquot]] in Reims. Hier war kurz zuvor Louis Bohne verstorben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Werner Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Vom Gehilfen der Witwe zum Chef des Hauses Cliquot. Die Karriere des Wetzlarer Posthaltersohns Eduard Werle (1801–1884) in Reims.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Wetzlarer Geschichtsvereins.&amp;#039;&amp;#039; 46, 2013, S. 53–69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin]] (1777–1866), die Tochter des Reimser Bürgermeisters [[Nicolas Ponsardin]] (1747–1820) hatte 1798 François Clicquot, den Erben eines 1772 gegründeten Champagnerhauses in Reims, geheiratet. Als 1805 ihr Ehemann starb, und sein Vater die Firma verkaufen wollte, konnte die  Witwe („Veuve“ auf Französisch) ihn überreden, ihr die Leitung zu übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werle entpuppte sich als Organisationstalent und übernahm schon nach kurzer Zeit die Leitung der Kellerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum einen führten Mme. Clicquots Tochter und der mittellose, aber vergnügungssüchtige Schwiegersohn, denen sie ihm immer wieder mit viel Geld aus der Patsche half, das Champagnerhaus zeitweilig an den Rand der Pleite.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.markenschaetze.de/markenwelten/markengeschichten.html?marke=veuveclicquot |wayback=20120130140708 |text=markenschaetze.de   }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum anderen hatte die hauseigene &amp;#039;&amp;#039;Bank Clicquot&amp;#039;&amp;#039; Kundengelder bei einer bekannten Pariser Bank angelegt. Als sich diese Pariser Bank als zahlungsunfähig erwies, wollten die Kunden ihr Geld zurück. Anfang 1829 hatte Mme. Clicquot sich aufs Land zurückgezogen und Werle reiste nach Paris, bürgte mit seinem persönlichen Vermögen, um von einer dritten Bank einen stützenden Kredit für die angeschlagene Bank Clicquot zu erhalten. Persönlich sperrte er die Türen auf, zahlte jedem, der kam, sein Geld aus und konnte so die Gemüter beruhigen. Nachdem die Bank Clicquot nach und nach geschlossen war, beschränkte sich der Verlust auf 270.000 Francs.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Köster: &amp;#039;&amp;#039;Brillante Bilanzen: fünf Unternehmerinnen und ihre Lebensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; S. 60 ([http://books.google.de/books?id=6OFE11FWx74C&amp;amp;pg=PA60#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false ]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/2010/52/Spiele-Lebensgeschichte-52 &amp;#039;&amp;#039;Lebensgeschichte.&amp;#039;&amp;#039;] zeit.de; {{&amp;quot;|Aus dem Ruin ihrer Bank rettete sie 1825 ihr Nachfolger Eduard Werle (Werlé) aus Wetzlar.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.champagner.com/veuve-clicquot.html &amp;#039;&amp;#039;Veuve Clicquot&amp;#039;&amp;#039;] champagner.com; {{&amp;quot;|Die Bank in Paris, bei welcher das Vermögen des Hauses Clicquot verwaltet wurde, brach jedoch 1828 zusammen. Werlé setzte sein eigenes Vermögen aufs Spiel, um drängende Gläubiger zu befriedigen. Madame Clicquot erfuhr von dieser Geste Werlés erst im Nachhinein und ernannte Werlé in der Folge als Partner des Hauses Clicquot.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werle stieg auf zum Vertriebsleiter. 1828 holte er sein Patenkind [[Ignaz Schweickardt]] als gelernten Küfer nach Reims, der aber [[Julirevolution von 1830|1830 wegen der Julirevolution]] Frankreich wieder verließ.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hôtel du Marc 01263.JPG|mini|Hôtel du Marc]]&lt;br /&gt;
1831 machte Madame Clicquot ihn zum neuen Teilhaber. Dafür gründeten sie eine Gesellschaft, in die jeder 100.000 Francs einzahlte. Clicquot brachte ihre Gebäude und Weine ein, blieb aber Besitzerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 heiratete er in Reims Louise Emilie Boisseau (1815–1876). Er wurde 1852–1868 Bürgermeister von Reims, Präsident der Handelskammer und Deputierter im Parlament. Mme. Clicquot hatte ihm und seinem Sohn Alfred Werlé das Unternehmen vermacht. Ihr Familienhaus, das sie ebenfalls von Mme. Clicquot erhalten hatten,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.asiaone.com/Travel/Places%2B%2526%2BInterests/Region/Europe/Story/A1Story20070519-3896.html asiaone.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde später das &amp;#039;&amp;#039;Hôtel du Marc&amp;#039;&amp;#039;. Alfreds Haus wurde zum &amp;#039;&amp;#039;Hôtel Werlé&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Werle, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reims)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1801]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Werle, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Werle, Eduard Mathias; Werlé, Édouard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-französischer Geschäftsmann und französischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1801&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wetzlar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juni 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Reims]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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