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	<title>Eduard Welter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Welter&amp;diff=2753968&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-10T16:49:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Welter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. März]] [[1900]] in [[Jägersfreude]]; † [[16. März]] [[1979]] in [[Saarbrücken]]) war ein deutscher [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und anschließend [[Saarland 1947 bis 1956|saarländischer]] Vorsitzender des Gewerkschaftsvorläufers [[Industrieverband Eisenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und politisches Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach der Volksschule arbeitete Welter auf der [[Grube Jägersfreude]]. Anschließend wurde er Eisenbahner und trat 1925 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Er stieg rasch auf und wurde Obmann des Arbeiterausschusses und Leiter der Parteizelle des [[Saarbrücker Rangierbahnhof]]es sowie Bezirksfraktionsleiter. In [[Dudweiler]] wurde er in den Gemeinderat gewählt. 1929 wurde er zudem als Delegierter aus dem [[Saargebiet]] in die Reichsleitung der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] (RGO) gewählt. Im August 1931 wurde Welter aus politischen Gründen entlassen und trat hauptamtlich in die Dienste der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 begann sich Welter im illegalen [[Antifaschismus|antifaschistischen]] Widerstand gegen das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] zu engagieren. Er übernahm außerdem die Bezirksleitung der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]]. Im Abstimmungskampf um das Saargebiet hielt er sich im Hintergrund. Nach der Rückgliederung (durch die &amp;#039;&amp;#039;[[Saarabstimmung]]&amp;#039;&amp;#039;) verdiente er sich seinen Lebensunterhalt als Handelsvertreter. Seine Arbeit nutzte er aus, um aktiv eine illegale KPD aufzubauen. Nachdem seine Genossen am 2. und 3. August 1935 verhaftet wurden, wurde auch sein Name genannt. Er wurde in der Nacht vom 6. auf den 7. September von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und drei Tage lang gefoltert. Er wurde jedoch freigelassen, da bei einer Hausdurchsuchung kein belastendes Material gefunden wurde und seine Ehefrau für ihn positiv aussagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seinem Bruder [[Josef Welter]] [[Emigration|emigrierte]] er schließlich nach Paris, wo er ab 1937 in einer Druckerei arbeitete. 1940 meldete er sich freiwillig zur französischen Armee, wurde jedoch bereits im Januar 1941 demobilisiert. Anschließend setzte er sich in den unbesetzten Teil Frankreichs ab. Dort knüpfte er Verbindungen zur [[Résistance]] und übersetzte Flugblätter, nahm aber nicht am bewaffneten Kampf teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] arbeitete er zunächst in Paris als Drucker, kehrte dann aber zurück nach Dudweiler, wo er stellvertretender Präsident der [[Einheitsgewerkschaft]] wurde und sich in der [[Kommunistische Partei|Kommunistischen Partei]] (KP) engagierte. Er geriet jedoch in Konflikt mit der Leitung und wurde 1947 aus der Partei ausgeschlossen. Bis 1949 blieb Welter im Vorstand der Einheitsgewerkschaft. Neue politische Heimat wurde die [[Sozialdemokratische Partei des Saarlandes]] (SPS). Anschließend war er bis 1955 Vorsitzender des Industrieverbands Eisenbahn. Nach dem Referendum 1955 und dem Anschluss des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland baute er sich eine Existenz als [[Versicherungskaufmann]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]], [[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Hans-Walter Herrmann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler&lt;br /&gt;
   |Reihe=Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935–1945&lt;br /&gt;
   |BandReihe=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietz&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8012-5010-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=267–273}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Welter, Eduard&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 811&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-04-21}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Welter, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Résistancekämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Welter, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jägersfreude]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. März 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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