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	<title>Eduard Wald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AxelHH: /* Leben */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard (Edu) Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. März]] [[1905]] in [[Kiel]]; † [[5. November]] [[1978]] in [[Dießen am Ammersee|Lachen am Ammersee]]) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker, [[Gewerkschaft]]er und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eduard Wald besuchte eine Kieler Mittel- und Realschule und erlangte die [[Obersekunda]]reife, danach absolvierte er in den Jahren 1921 bis 1923 eine Ausbildung als Gärtner und legte eine Gehilfenprüfung ab. Bereits im Jahr 1923 war er Mitglied im [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband]]. Im Jahr 1924 trat er der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei und wurde früh Mitglied der Bezirksleitung [[Niedersachsen]], wo er für [[Agitprop|Agitation und Propaganda]] und den [[Roter Frontkämpferbund|Rotfrontkämpferbund]] zuständig war und wurde 1926 Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsischen Arbeiterzeitung&amp;#039;&amp;#039;, wofür er wegen Pressevergehen zwischen 1926 und 1929 zwölf Vorstrafen erhielt, und von 1926 bis 1927 Bezirkskassierer. 1929 absolvierte er kurzzeitig wegen eines Lungenleidens eine Kur in der [[Sowjetunion]] und war danach kurzzeitig in der Bildungsarbeit der KPD aktiv. Als Mitglied der kritisch zur ultralinken Politik der Parteiführung um [[Ernst Thälmann]] stehenden Strömung der &amp;#039;&amp;#039;[[Versöhnler]]&amp;#039;&amp;#039; verlor er noch 1929 seine Anstellung bei der Partei (wurde trotz Parteiverfahren allerdings nicht ausgeschlossen) und war zeitweise erwerbslos, dann von 1930 bis 1933 als Fabrikarbeiter tätig. Ab 1930 begann Wald auf überregionaler Ebene ein Netzwerk von &amp;#039;&amp;#039;Versöhnlern&amp;#039;&amp;#039; innerhalb und außerhalb der KPD aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Machtantritt der [[NSDAP]] musste Wald im Mai 1933 untertauchen. Ihm gelang es, die mehrere hundert Mitglieder zählende Widerstandsgruppe [[Komitee für Proletarische Einheit]] aufzubauen, deren Hauptbetätigungsfeld in [[Hannover]] lag. Enge Kontakte pflegte er dabei mit einer anderen „Versöhnler“-Gruppe um [[Hans Westermann]] in [[Hamburg]] und der hannoverschen [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAPD]]-Gruppe um [[Otto Brenner]]. Ab 1934 war Wald in [[Berlin]] ansässig, wo er sich um die reichsweite Koordination verschiedener Versöhnler-Gruppen bemühte. Am 11. Mai 1936 von der [[Gestapo]] verhaftet, wurde Wald am 30. Juni 1937 vom [[Volksgerichtshof]] zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt, die er bis zu seiner Befreiung im April 1945 in den [[Emslandlager]]n und im [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]] verbüßte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 übernahm Wald wieder Funktionen in der niedersächsischen KPD. Er war vom 23. August 1946 bis zum 29. Oktober 1946 Abgeordneter des [[Ernannter Hannoverscher Landtag|ernannten Landtages]] des [[Land Hannover|Landes Hannover]] sowie bis zu seinem aus Kritik an der [[Stalinismus|stalinistischen]] Politik der Partei erfolgten Austritts 1948 [[Lizenzzeitung|Lizenzträger]] der &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsischen Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1948 war Wald als hauptamtlicher Funktionär des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|DGB]] in Niedersachsen und auf Bundesebene tätig, ab 1950 gab er den Informationsdienst &amp;#039;&amp;#039;Feinde der Demokratie&amp;#039;&amp;#039; heraus und trat im selben Jahr der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Ehe war er ab 1947 mit der Auschwitzüberlebenden [[Orli Reichert-Wald]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gewerkschaften im politischen Zeitgeschehen&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1953&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Edu Wald und die Widerstandsgruppe „Komitee für proletarische Einheit“ in Hannover – mit einem Text von Peter Wald.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversche Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039; (Neue Folge), Bd. 57/58, 2003/2004. Hannover 2004, S. 205–218.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 393.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/eduard-edu-wald Wald, Eduard (Edu)]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Eduard Wald im [http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_w/wald-ed.htm Archiv der sozialen Demokratie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117116831|VIAF=69699835|LCCN=no/2015/164147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wald, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Ernannter Hannoverscher Landtag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wald, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wald, Edu&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD) und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. März 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. November 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dießen am Ammersee|Lachen/Ammersee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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