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	<title>Eduard Switalla - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26 am 10. Januar 2026 um 11:23 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Switalla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Switala&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. November]] [[1919]] in [[Hamburg]]; † [[28. Mai]] [[2004]] in [[Berlin]]) war ein Oberst im [[Ministerium für Staatssicherheit]] (MfS) in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR). Er war 1952 Leiter der MfS-Bezirksverwaltung [[Bezirk Rostock|Rostock]] und von 1955 bis 1971 Hauptabteilungsleiter in der MfS-Zentrale in Ostberlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eduard Switalla, Sohn des Kommunisten und späteren DDR-Politikers [[Anton Switalla]], schloss 1933 in Hamburg die Volksschule ab. Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der Nationalsozialisten und dem Verbot kommunistischer Betätigung ging er im April 1933 mit seinen Eltern in die [[Emigration]] nach [[Frankreich]] und 1935 in die [[Sowjetunion]]. 1935 und 1936 arbeitete er als Schlosser in [[Leningrad]]. Von 1936 bis 1941 war er als Dreher in [[Woroschilowgrad]] und [[Moskau]] tätig. Von 1941 bis 1946 gehörte er der [[Rote Armee|Roten Armee]] an und kämpfte auf Seiten der Sowjetunion im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 kehrte Switalla nach Deutschland zurück und wurde Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED). Bis 1947 war er Instrukteur der SED-Kreisleitung in [[Schwerin]] und ging dann zur [[Volkspolizei]]. Bis 1949 absolvierte er eine Ausbildung an der Bezirksparteischule und wurde dann bei der [[Hauptverwaltung zum Schutze der Volkswirtschaft|Verwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft]] [[Mecklenburg]] als Leiter der Abteilung Politkultur und Stellvertreter der Abteilung Operativ eingestellt. Im Februar 1950 wurde die Behörde zur Länderverwaltung Mecklenburg des MfS. Nach der Verwaltungsreform und der Auflösung der Länder in der DDR wurde er im August 1952 Leiter der neugebildeten Bezirksverwaltung [[Bezirk Rostock|Rostock]] des MfS. Im Oktober 1952 wurde Switalla nach gewalttätigen Übergriffen gegen Gefangene wegen „Verstoßes gegen die demokratische Gesetzlichkeit“ vom Inspekteur zum Kommandeur degradiert und seines Postens enthoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde nach [[Halle (Saale)]] versetzt und wurde dort Leiter der Abteilung Rüstungsindustrie der [[Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Halle|Bezirksverwaltung Halle]] des MfS. Im Januar 1953 wurde Switalla Leiter der MfS-Kreisdienststelle in [[Dessau]]. Im November 1953 wechselte er nach [[Ost-Berlin]] und wurde stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft des MfS und ab 1955 Leiter der Hauptabteilung Rüstungsindustrie. 1962 wurde er zum Oberst befördert. 1963 wurde er Leiter der Hauptabteilung Passkontrolle und Fahndung und ab 1970 Leiter der Fahndungsführungsgruppe im MfS. 1971 ging Switalla in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende in der DDR]] wurde er Mitglied der [[Initiativgemeinschaft zum Schutz der sozialen Rechte]] (ISOR), einem Verein ehemaliger Angehöriger der „bewaffneten Organe der DDR“, dem von Wissenschaftlern und Politikern [[Geschichtsrevisionismus]] vorgeworfen und der vom [[Bundesamt für Verfassungsschutz|Verfassungsschutz]] beobachtet wurde. Er lebte zuletzt in [[Bezirk Hohenschönhausen|Berlin-Hohenschönhausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.isor-sozialverein.de/cms/fileadmin/_migrated/content_uploads/ia_0604_S.4_6.pdf |titel=Wir trauern um unsere verstorbenen Mitglieder |werk=ISORaktuell Nr.&amp;amp;nbsp;6/2004 |seiten=6 |abruf=2019-02-03 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1964 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&amp;lt;ref&amp;gt;[[Berliner Zeitung]] vom 6. Oktober 1964&amp;lt;/ref&amp;gt; (DDR)&lt;br /&gt;
* 1980 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Gold (DDR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=eduard-switalla|lemma=Eduard Switalla|autor=[[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]|band=1|idNum=3477}}&lt;br /&gt;
* [[Roger Engelmann]], [[Bernd Florath]], [[Helge Heidemeyer]], [[Daniela Münkel]], [[Arno Polzin]], [[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]]: &amp;#039;&amp;#039;Das MfS-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. aktualisierte Auflage, Ch. Links Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-96289-139-8, S. 328; [https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/switala-eduard/ Online-Version].&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Manfred Wilke]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Anatomie der Parteizentrale&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Studien des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin&lt;br /&gt;
   |Verlag=Akademieverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-05-003220-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://bda-koepenick.de/verfolgte/Eduard%20Switalla Eduard Switalla] Kurzbiografie bei der [[VVN-BdA]] Köpenick&lt;br /&gt;
* Jens Gieseke: [https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/switala-eduard/ Switala, Eduard im MfS-Lexikon] bei www.bstu.de (abgerufen am 5.&amp;amp;nbsp;Februar 2019).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-01-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Switalla, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Switalla, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Switala, Eduard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Oberst im Ministerium für Staatssicherheit in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Mai 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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