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	<title>Eduard Stephani - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kleeblatt187: lf.</title>
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		<updated>2025-01-01T17:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Stephani.jpg|mini|hochkant|Eduard Stephani]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Martin Eduard Stephani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Oktober]] [[1817]] in [[Beucha (Brandis)|Beucha]]; † [[13. August]] [[1885]] in [[Leipzig]]) war ein sächsischer und deutscher [[Nationalliberale Partei|nationalliberaler]] Politiker und Vizebürgermeister von Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stephani besuchte ein Gymnasium in Leipzig und – wie sein älterer Bruder Ludolf – die [[Gymnasium St. Augustin|Fürstenschule in Grimma]]. Anschließend studierte er von 1836 bis 1841 [[Rechtswissenschaften]] an der [[Universität Leipzig]] und promovierte 1842 zum Dr. jur. Danach arbeitete er in Leipzig als Rechtsanwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schloss sich dem liberalen Kreis der „Maikäfer“ an. Er entwickelte sich im [[Vormärz]] zu einem der maßgeblichen Vertreter des gemäßigten [[Liberalismus]] in Leipzig. Ab 1848 gehörte er der dortigen Stadtverordnetenversammlung an. Er leitete auch den örtlichen [[Gustav-Adolf-Werk|Gustav-Adolf Verein]]. Ab 1865 war er Vizebürgermeister. Diese Position behielt er bis 1874. Unter anderem hat er sich um die Gründung verschiedener gemeinnütziger Einrichtungen, wie das 1872 eröffnete [[Johannishospital (Leipzig)|Johannishospital]] verdient gemacht. Stephani war zwischen 1868 und 1874 auch Mitglied des Kirchenvorstandes der [[Thomaskirche (Leipzig)|Thomaskirche]]. Er war auch Mitglied der Freimaurerloge Minerva.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1867 wurde er Mitglied des [[Reichstag (Norddeutscher Bund)|Reichstages des Norddeutschen Bundes]] und hat unter anderem beim Zustandekommen des Unterstützungswohnsitzgesetzes eine Rolle gespielt. Zwischen 1871 und 1884 gehörte Stephani dem [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag des Kaiserreiches]] als Mitglied der Nationalliberalen Fraktion an. Er war Mitglied der Budget- und der Militärkommission. Zwischen 1878 und 1884 war er Vorsitzender der Petitionskommission. Er vertrat dabei den Wahlkreis Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war dabei am Zustandekommen des [[Jesuitengesetz]]es von 1872 im Zusammenhang mit der [[Kulturkampf]]gesetzgebung beteiligt. Auch bei dem Zustandekommen der Invalidenversicherung von 1873 und des Militärgesetzes von 1874 war er beteiligt. Im Zuge der Beratungen zum [[Sozialistengesetz]] befürchtete Stephani, dass eine direkte Konfrontation mit [[Otto von Bismarck]] in dieser Sache eine Gefahr für die nationalliberale Partei bedeuten könnte. Er drängte daher [[Rudolf von Bennigsen (Politiker)|Rudolf von Bennigsen]] dazu, sich gegen den Konflikt mit Bismarck einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiben von Stephani an Bennigsen vom 14. Juli 1878 [https://germanhistorydocs.ghi-dc.org/pdf/deu/710_Stephani%20an%20Bennigsen_215.pdf Eintrag auf germanhistorydocs] (PDF; 70&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1877 bis 1883 war er Abgeordneter des Wahlkreises Leipzig 2 in der zweiten Kammer des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtages]]. Lange Zeit gehörte er dem Vorstand der nationalliberalen Partei an. Er galt als einer der Führer der Nationalliberalen in Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stephani wurde im Jahr 1874 zum [[Ehrenbürger]] von Leipzig ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.leipzig.de/buergerservice-und-verwaltung/unsere-stadt/auszeichnungen-und-ehrungen/leipziger-ehrenbuerger/&amp;lt;/ref&amp;gt; Der nationalliberale Publizist [[Friedrich Boettcher (Journalist)|Friedrich Boettcher]] veröffentlichte 1887 eine Biografie über Stephani.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Boettcher: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Stephani – ein Beitrag zur Geschichte der nationalliberalen Partei.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihm zu Ehren gibt es seit dem Jahr 1900 in Leipzig den [[Stephaniplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiäres ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KircheBeuchaStephaniGrabstätte.jpg|mini|Grab- und Gedenkstätte nahe der [[Bergkirche Beucha]] für 3 × Stephani: den Großvater, den Vater (beide einst Pfarrer zu Beucha) und den Sohn Eduard Stephani]]&lt;br /&gt;
Eduard Stephani war Sohn des gleichnamigen protestantischen Pfarrers der [[Bergkirche Beucha]], Eduard Stephani, und Bruder von [[Ludolf Stephani]] (1816–1887), [[Klassische Archäologie|Klassischer Archäologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl sein Großvater als auch sein Vater waren zeit ihres Lebens Pfarrer der [[Bergkirche Beucha]]:&lt;br /&gt;
Friedrich Gotthold Stephani (1760–1811) studierte an der Universität Leipzig ab 1779, wurde Magister und wirkte von 1785 bis 1811 als Pfarrer von Beucha. Dessen Sohn Eduard Stephani (1787–1856) war von 1800 bis 1805 [[Gymnasium St. Augustin|Fürstenschüler in Grimma]], studierte ab 1805 an der Universität Leipzig, erwarb 1818 den Grad des Magisters, wurde 1810 Katechet in Leipzig St. Petri und wirkte von 1811 bis 1856 als Nachfolger des Vaters als Pfarrer in Beucha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe der Kirche erinnert eine Grab- und Gedenkstätte an drei Generationen Stephani.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|36|89|90|Stephani, Eduard|[[Gustav Wustmann]]|ADB:Stephani, Eduard}}&lt;br /&gt;
* Elvira Döscher, [[Wolfgang Schröder (Historiker)|Wolfgang Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische Parlamentarier 1869–1918. Die Abgeordneten der II. Kammer des Königreichs Sachsen im Spiegel historischer Photographien. Ein biographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Droste, Düsseldorf 2001, ISBN 3-7700-5236-6, S.&amp;amp;nbsp;474–475.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.leipzig-lexikon.de/biogramm/Stephani_Eduard.htm Eintrag im Leipziglexikon]&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|11556750X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11727285X|VIAF=30309079}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stephani, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Norddeutscher Bund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zollparlaments]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1817]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gustav-Adolf-Werk)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stephani, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stephani, Martin Eduard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NLP), Vizebürgermeister Leipzig, MdR, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Oktober 1817&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Beucha (Brandis)|Beucha]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1885&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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