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	<title>Eduard Stanglmeier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-12-01T17:27:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Stanglmeier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. April]] [[1893]]; † [[27. Mai]] [[1963]]) war ein deutscher Fleischwarenfabrikant. Aus kleinen Anfängen baute er in [[Plattling]] ([[Niederbayern]]) einen Fabrikationsbetrieb für Fleisch- und Wurstwaren auf, der überregional bekannt wurde. Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] unterstützte er in seiner Heimatstadt Opfer der [[Nationalsozialisten]] und erhielt dafür sowie für sein weiteres soziales Wirken in den 1950er und 1960er Jahren zahlreiche Ehrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eduard Stanglmeier wurde als Sohn des Plattlinger [[Fleischer|Metzger]][[Handwerksmeister|meisters]] Anton Stanglmeier geboren. 1913 legte er in [[Leipzig]] die Meisterprüfung als Metzger ab und kehrte anschließend wieder in die seit 1830 bestehende Metzgerei des Vaters in Plattling zurück. Nach dessen Tod im Jahr 1923 übernahm seine Mutter, Anna Stanglmeier, die Betriebsleitung. Im gleichen Jahr begann der Betrieb mit der Produktion von Fleischkonserven, die vor allem in [[Konservendose]]n ausgeliefert wurden. Stanglmeier unterstützte seine Mutter beim raschen Ausbau der Fleisch- und Wurstwarenproduktion und übernahm nach ihrem Tod im Jahr 1935 den Betrieb mit damals 100&amp;amp;nbsp;Mitarbeitern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unternehmensgeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.stanglmeier.com/unternehmen/unt_geschichte.html | titel=Geschichte | hrsg=Unternehmensgeschichte auf der Website der &amp;#039;&amp;#039;Stanglmeier Spezialitäten GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;, Plattling | zugriff=2014-11-14 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20141129014415/http://www.stanglmeier.com/unternehmen/unt_geschichte.html | archiv-datum=2014-11-29 | offline=ja | archiv-bot=2019-04-08 02:09:08 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pnp&amp;quot;&amp;gt;Vgl. {{Internetquelle | url=http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/plattling/1161704_Der-Abriss-des-Stanglmeier-Gebaeudes-beginnt.html | autor=(kk) | titel=Der Abriss des Stanglmeier-Gebäudes beginnt | hrsg=[[Plattlinger Zeitung]] | datum=2014-01-07 | zugriff=2014-11-14 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20141225144517/http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/plattling/1161704_Der-Abriss-des-Stanglmeier-Gebaeudes-beginnt.html | archiv-datum=2014-12-25 | offline=ja | archiv-bot=2024-12-01 17:27:16 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er erwarb eine stillgelegte Gemüsekonservenfabrik und baute sie als Firmengelände aus. 1938 entstand ein eigener [[Schlachthof]] mit Stallungen sowie der größten betriebseigenen [[Kühlanlage]] Deutschlands. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Stanglmeiers Betrieb zur Versorgung der [[Wehrmacht]] verpflichtet. Stanglmeier versorgte unter hohem persönlichem Risiko die Häftlinge des gegen Ende des Krieges eingerichteten [[Plattling#KZ-Außenlager Plattling|KZ-Außenlagers Plattling]] – einem [[KZ-Außenlager|Außenlager]] des [[KZ Flossenbürg|Konzentrationslagers Flossenbürg]] – mit Lebensmitteln wie Fleischsuppen und Frikadellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unternehmensgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flossenbürg. Das Konzentrationslager Flossenbürg und seine Außenlager.&amp;#039;&amp;#039; C.H.Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-56229-7, S.&amp;amp;nbsp;221 ([http://books.google.de/books?id=yCk0_nzYCzIC&amp;amp;pg=PA221#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Vorschau] bei &amp;#039;&amp;#039;Google Books&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg erweiterte Stanglmeier seinen Betrieb. Es entstanden Verkaufsfilialen in [[Deggendorf]], [[Hengersberg]], [[Moosburg an der Isar|Moosburg]], [[Regen (Stadt)|Regen]], [[Regensburg]] und [[Straubing]]. Seine Erzeugnisse waren weit über die Grenzen [[Bayern]]s hinaus bekannt. 1960 beschäftigte er mehr als 360&amp;amp;nbsp;Mitarbeiter. Er kaufte in Plattling das Schulgebäude der ehemaligen Knabenschule und baute es zu einem modernen Sozialgebäude mit Umkleide-, Dusch-, Speise- und Aufenthaltsräumen, einer Werksküche und einer Kegelbahn für seine Mitarbeiter um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unternehmensgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pnp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 wurde Eduard Stanglmeier zu seinem 70.&amp;amp;nbsp;Geburtstag von der Stadt Plattling mit der Verleihung der [[Ehrenbürger]]urkunde für sein mutiges Handeln während der NS-Zeit und sein soziales Engagement als Unternehmer geehrt. Er starb wenige Wochen später. Posthum wurde in Plattling eine Straße zum Gedenken an ihn benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Unternehmensgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pnp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Stanglmeier war verheiratet und hatte mit seiner Frau zwei Söhne. Er starb im Alter von 70 Jahren nach längerer Krankheit. Nach seinem Tod 1963 übernahm seine Ehefrau die Betriebsführung, nach deren Tod 1978 ging der Betrieb an den Sohn Anton über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1954: [[Bayerische Staatsmedaille]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1958: Ehrenbrief der Stadt Plattling&lt;br /&gt;
* 1958: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1963: [[Liste der Ehrenbürger von Plattling|Ehrenbürger von Plattling]]&lt;br /&gt;
* Benennung der &amp;#039;&amp;#039;Eduard-Stanglmeier-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Plattling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Silberne Staatsmedaille für Stanglmeier&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Passauer Neue Presse]], 8. Jg., Nr. 74 vom 12. Mai 1953, S. 7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fabrikant Stanglmeier gestorben&amp;#039;&amp;#039;, In: Passauer Neue Presse, 18. Jg., Nr. 123 vom 29. Mai 1963, S. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stanglmeier.com/unternehmen/unt_geschichte.html Unternehmensgeschichte der &amp;#039;&amp;#039;Stanglmeier Spezialitäten GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;, Plattling]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1104217465|VIAF=171146708301700842765}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stanglmeier, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fleischer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Plattling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stanglmeier, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fleisch- und Wurstwarenfabrikant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. April 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Mai 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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