<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eduard_Spoelgen</id>
	<title>Eduard Spoelgen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Eduard_Spoelgen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Spoelgen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T02:32:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Spoelgen&amp;diff=947889&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marsupium: /* Leben */ +Satz zu Kindern, +Satz zu Sohn Hans Spoelgen (1921–1989)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Spoelgen&amp;diff=947889&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-29T01:39:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; +Satz zu Kindern, +Satz zu Sohn Hans Spoelgen (1921–1989)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Spoelgen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1877]] in [[Aachen]]; † [[29. September]] [[1975]] in [[Bonn]]) war ein deutscher [[Architekt]], kommunaler [[Baubeamter]] und [[Kommunalpolitiker]] ([[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] / [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]), von 1945 bis 1948 war er [[Oberbürgermeister]] der Stadt Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Grab Eduard Spoelgen.jpg|thumb|Das Grab von Eduard Spoelgen und seiner Ehefrau Lini geborene Borg auf dem [[Kessenicher Bergfriedhof]] in Bonn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eduard Spoelgen war der Sohn des Altphilologen Johann Spoelgen, der als Oberlehrer am [[Realgymnasium]] in Aachen unterrichtete. Nach dem Studium und ersten Tätigkeiten im Rahmen seines [[Referendariat]]s in [[Berlin]], [[Köln]] und [[Elberfeld]] sowie als &amp;#039;&amp;#039;Stadtbau[[inspektor]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Essen]] kam Spoelgen 1920 nach Bonn, wo er als [[Beigeordneter]] die Leitung des Hochbau- und Städtebau-[[Dezernat]]s übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Bewährungsprobe hatte Spoelgen, als 1923 Oberbürgermeister [[Johannes Nepomuk Maria Falk|Johannes Falk]] und andere hohe Beamte von der französischen Besatzungsmacht aus dem [[Alliierte Rheinlandbesetzung|besetzten]] Gebiet ausgewiesen wurden. Mit der [[Kommissar|kommissarischen]] Leitung der Stadtverwaltung beauftragt, leitete er die Verteidigung des [[Altes Rathaus (Bonn)|Alten Rathauses]] gegen die [[Rheinische Republik|Separatisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] in Bonn im März 1933 [[Dienstenthebung|suspendierte]] der kommissarische Oberbürgermeister [[Ludwig Rickert]] nahezu alle leitenden Beamten, darunter auch Spoelgen. Ein Jahr später erfolgte die Zwangs[[pensionierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spoelgen kehrte in seine Heimatstadt zurück und arbeitete dort als [[Konservator]] bzw. Baupfleger bei der [[Bistum Aachen|Diözese Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwölf Tage nach der Besetzung Bonns im März 1945 beriefen die US-amerikanischen Besatzer ihn erneut an die Spitze der Stadtverwaltung. Spoelgen war Vorsitzender zunächst des Fünferrats und später des Zwölferrats. Nach der Einführung der [[Doppelspitze]] in den Kommunen durch die Briten hatte er sowohl das Amt des Oberbürgermeisters als auch das des Leiters der Verwaltung inne, bis 1947 Johannes Langendörfer [[Oberstadtdirektor]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 ging Spoelgen in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinem Amt als Oberbürgermeister war Spoelgen von 1945 bis 1949 Vorsitzender des Verschönerungsvereins für das [[Siebengebirge]] (VVS), der ihn anschließend zum Ehrenmitglied ernannte. Darüber hinaus wirkte er im Vorstand des [[Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz|Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz]]. Von 1957 bis 1965 übernahm er den Vorsitz des Kuratoriums des St.-Johannes-Hospitals, dem er bereits seit 1945 als Mitglied angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KStV]] Carolingia Aachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Jahrbuch des Kartellverbandes der Katholischen Studentenvereine Deutschlands |Hrsg=[[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine]] |Band=26 |Verlag=Germania |Ort=Berlin |Datum=1925 |Seiten=91 |ZDB=977741-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spoelgen hatte vier Kinder. Deren erstes ist der Architekt Hans Spoelgen (1921–1989), der zwischen 1954 und 1966 zahlreiche Großprojekte realisierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nataliya Demir-Karbouskaya |Titel=Die Bauten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 1818-2018. Teil 1 |Verlag=V&amp;amp;R unipress, Bonn University Press |Ort=Göttingen |Datum=2021 |Reihe=Bonner Schriften zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte |NummerReihe=10,1 |ISBN=978-3-8471-1158-0 |Seiten=158}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Die [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] ernannte Eduard Spoelgen wegen seiner Verdienste um die Hochschule während der Besatzungszeit im Februar 1926 zum [[Ehrenbürger]] und später zum [[Ehrensenator]].&lt;br /&gt;
* 1949, ein Jahr nach seinem Ausscheiden als Oberbürgermeister, erhielt er die [[Liste der Ehrenbürger von Bonn|Ehrenbürgerwürde der Stadt Bonn]].&lt;br /&gt;
* 1983 wurde eine Straße in [[Bonn-Castell]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Bonner Straßenkataster|1210|name=Eduard-Spoelgen-Straße}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* (als Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Bonn und seine nähere und weitere Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1926.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege und Heimatschutz beim planerischen Aufbau unserer Städte. Die Stadt Bonn als Beispiel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimat lebt. Vermächtnis und Verpflichtung.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Heimatschutz&amp;#039;&amp;#039;, 1955/1956.) Neuss 1956, S. 64–77.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Bonns jüngster Vergangenheit. Erinnerungen von Eduard Spoelgen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039;, 15. Jahrgang 1961, S. 417–469.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus Bonns jüngster Vergangenheit. Erinnerungen an die Jahre 1923, 1924 und 1925.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bonner Geschichtsblätter&amp;#039;&amp;#039;, 18. Jahrgang 1964, S. 117–153.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Eschweiler: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Spoelgen 90 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinische Heimatpflege]].&amp;#039;&amp;#039; 4. Jahrgang, 1967, S. 185.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770075854|Seiten=306}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Bonn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1136749810|VIAF=9981150033018911180006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Spoelgen, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtplaner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im KV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Spoelgen, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, kommunaler Baubeamter und Kommunalpolitiker, Oberbürgermeister von Bonn (1945–1948)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marsupium</name></author>
	</entry>
</feed>