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	<title>Eduard Schmidt von der Launitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:34:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Schmidt_von_der_Launitz&amp;diff=494270&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Catullus26: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-01-20T19:02:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Christian Vogel von Vogelstein - Eduard Schmidt von der Launitz.jpg|mini|Eduard Schmidt von der Launitz (1822), skizziert von [[Carl Christian Vogel von Vogelstein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frankfurt Hauptfriedhof Launitz.JPG|mini|Grab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Karl Eduard Schmidt von der Launitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. November]] [[1797]] in [[Grobiņa|Grobin]]/[[Kurland]]; † [[12. Dezember]] [[1869]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher Bildhauer und [[Kunsthistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eduard von der Launitz wurde am 23. November 1797 als jüngstes von neun Kindern des lutherischen Propstes von Grobin geboren. Nach dem Tod seiner Eltern kam er 1809 in die Erziehungsanstalt [[Philanthropin Vechelde|Philanthropin]] nach [[Vechelde (Vechelde)|Vechelde]] im [[Herzogtum Braunschweig]]. 1815 begann er ein [[Rechtswissenschaft|Jura-Studium]] an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Georg-August-Universität]], da sein Vormund ihn für eine diplomatische Laufbahn bestimmt hatte. Er wurde Mitglied des [[Curonia Goettingensis]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1798-1904, 65/12 (Curonia V.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Launitz interessierte sich aber weit mehr für Kunst und Kunstgeschichte. Deshalb verließ er 1816 die Universität und wanderte nach [[Rom]], wo er in der dortigen Künstlerkolonie lebte. Er wurde bald ein Schüler [[Bertel Thorvaldsen]]s. Seine erste selbstständige Arbeit (1820) war ein Grabrelief für seinen [[Völkerschlacht bei Leipzig|bei Leipzig]] gefallenen Bruder Georg. 1822 ging er nach Russland, um dort im Auftrag des Zaren Alexander mehrere Monumente zu errichten. Der Tod des Zaren zerschlug die Pläne und er kehrte nach Rom zurück. Im Jahr 1823 heiratete er dort Francesca Ferreri, zog in die Via Cappuccini und errichtete eine [[Terrakotta]]-Fabrik, in der er architektonische Ornamente produzierte. Im Jahr 1829 trafen ihn eine Reihe von Schicksalsschlägen, unter anderem starben innerhalb weniger Stunden ein Sohn und seine Frau. Er beschloss, mit seinen drei kleinen Kindern in die Heimat zurückzukehren, ließ sich aber von Freunden in München überreden, vorerst in Deutschland zu bleiben. Er ließ sich in [[Frankfurt am Main]] nieder, wo er fortan bis zu seinem Tod die meiste Zeit lebte und arbeitete. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit wirkte er vor allem als Lehrer, sowohl am [[Städelsches Kunstinstitut|Städelschen Kunstinstitut]] in Frankfurt als auch an der [[Kunstakademie Düsseldorf|Kunstakademie]] in [[Düsseldorf]]. Seine kunsthistorischen Vorlesungen, die er über 30 Jahre lang hielt, zogen ein breites Publikum an. Er veröffentlichte eine Reihe von kunsthistorischen Aufsätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839 heiratete er &amp;#039;&amp;#039;Therese von Soiron&amp;#039;&amp;#039; aus [[Mannheim]]; das Paar hatte eine Tochter, Luise (1841–1869), die den Archäologen [[Adolf Michaelis]] heiratete, mit dem von der Launitz freundschaftlich verbunden war. Nach dem Tod seiner zweiten Frau 1861 übernahm er nur noch wenige Arbeiten, führte seine erfolgreiche Lehrtätigkeit aber weiter. Eduard Schmidt von der Launitz ist auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)]] begraben, wo sich auch zahlreiche seiner Werke finden, darunter das Mausoleum Reichenbach-Lessonitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WP Gutenbergdenkmal Frankfurt.jpg|mini|Gutenberg-Denkmal]]&lt;br /&gt;
* Kolossalbüste [[Justus Möser]]s für die [[Walhalla]]&lt;br /&gt;
* Denkmal für [[Jakob Guiollett]] in [[Frankfurt am Main]] (1837)&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Grabdenkmäler, Büsten und Reliefs, unter anderem auf dem [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Frankfurter Hauptfriedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Gutenberg-Denkmal (Frankfurt am Main)|Gutenberg-Denkmal]] auf dem [[Roßmarkt (Frankfurt am Main)|Roßmarkt]] in Frankfurt am Main (1857)&lt;br /&gt;
* Grabrelief der Gräfin [[Emilie von Reichenbach-Lessonitz]] (1857–1859)&lt;br /&gt;
* Figurenschmuck für öffentliche Gebäude in Frankfurt am Main, unter anderem das [[Hospital zum heiligen Geist (Frankfurt am Main)|Heiliggeisthospital]] und die [[Alte Börse (Frankfurt am Main)|Alte Börse]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de/de/page149.html?id=419 |titel=Fassadenfiguren Börse: Landhandel, Australien |werk=Kunst im öffentlichen Raum Frankfurt |zugriff=2016-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vier Statuen für den Palast des &amp;#039;&amp;#039;Principe Torlonia&amp;#039;&amp;#039; in Rom&lt;br /&gt;
* Grabmal für den Badearzt Dr. med. [[Georg Thilenius (Balneologe)|Georg Thilenius]] in [[Bad Soden am Taunus]] (1864)&lt;br /&gt;
* Statue des &amp;#039;&amp;#039;Russischen Handels&amp;#039;&amp;#039; für den [[Crystal Palace (Gebäude)|Kristallpalast]] in [[London Borough of Lewisham|Sydenham]]&lt;br /&gt;
* Büste des Dichters [[Friedrich Rückert]]&lt;br /&gt;
* Denkmal für [[Simon Moritz von Bethmann]] in Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* [[Standbild des Reichsritters Hartmut XII. von Kronberg]] in Kronberg&lt;br /&gt;
* Denkmal für [[Samuel Thomas von Soemmerring]] in Frankfurt am Main (1866)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|18|54|58|Launitz, Eduard|[[Leopold von Pezold|v. Pezold]]|ADB:Launitz, Eduard}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|717|718|Schmidt von der Launitz, Eduard|[[Leopold von Pezold]]|119054043}}&lt;br /&gt;
* Isolde Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Schmidt von der Launitz, 1797–1869: Ein Beitrag zur Skulptur des 19. Jahrhunderts in Frankfurt am Main&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1991 (= Studien zur Frankfurter Geschichte 30), ISBN 3-7829-0403-6.&lt;br /&gt;
* Alexander Jacob Schem, &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-amerikanisches Conversations-Lexicon&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, [https://books.google.de/books?id=N6t2AAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA429 S.&amp;amp;nbsp;429-430]&lt;br /&gt;
* Zeitschrift für bildende Kunst, Band 5, [https://books.google.de/books?id=WRBbAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA369 S.&amp;amp;nbsp;317ff]&lt;br /&gt;
* [[Georg Kaspar Nagler]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues allgemeines Künstler-Lexicon&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, [https://books.google.de/books?id=cIXrAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA332 S.&amp;amp;nbsp;332-333]&lt;br /&gt;
* {{BBLD|0000000047889661|NAME=Launitz, Eduard* Nikolaus Karl, seit 1817 Schmidt v. der}}.&lt;br /&gt;
* Annika Nickel: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Eduard Schmidt von der Launitz (1797–1869).&amp;#039;&amp;#039; In: dies.: &amp;#039;&amp;#039;Vom Wüstensand in den Schaukasten&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Katalog zu den ägyptischen Sammlungen des Hessischen Landesmuseums Darmstadt und der Sammlung Nassauischer Altertümer Wiesbaden&amp;#039;&amp;#039;. PeWe Verlag, Gladbeck 2022 (Sonderschriften; 3.2), ISBN 978-3-935012-54-6, S. 34–50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119054043}}&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-118277 Informationen über den Nachlass Eduard Schmidt von der Launitz&amp;#039; im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt] In: &amp;#039;&amp;#039;nachlassdatenbank.de - Zentrale Datenbank Nachlässe&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 1. September 2016.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=119054043|titel=Schmidt von der Launitz, Nicolaus Carl Eduard|datum=2025-02-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119054043|LCCN=nr/92/31934|VIAF=5732526}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schmidt von der Launitz, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1797]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt von der Launitz, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schmidt von der Launitz, Nikolaus Karl Eduard; Launitz, Nikolaus Karl Eduard Schmidt von der&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1797&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grobiņa|Grobin]], [[Kurland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1869&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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