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	<title>Eduard Schick - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:00:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Miriquidus0980: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-10-12T12:03:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Schick.jpg|mini|hochkant|Wappen von Eduard Schick als Bischof von Fulda]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Schick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Februar]] [[1906]] in [[Mardorf (Amöneburg)|Mardorf]] bei [[Marburg]]; † [[20. November]] [[2000]] in [[Lauterbach (Hessen)]]) war ein deutscher Geistlicher und Theologe sowie römisch-katholischer [[Bischof]] von [[Bistum Fulda|Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eduard Schick, Sohn einer Bauernfamilie, wurde in Mardorf am Fuße der [[Amöneburg]] im [[Landkreis Marburg|Kreis Marburg]] geboren. Er besuchte ab 1919 das Bischöfliche Konvikt zu Fulda und legte 1923 sein Abitur ab. Am 22. Dezember 1928 empfing er nach seiner pastoralen Ausbildung am [[Priesterseminar Fulda]] die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] in Fulda. Er war Kaplan in Hattenhof und Kassel und studierte parallel [[Mathematik]] an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] und der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]. 1934 legte er sein philologisches Staatsexamen ab und trat das Referendariat am [[Wilhelmsgymnasium Kassel]] an. 1935 bestand er die Prüfung zum Assessor, wurde aber 1936 von den [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] aus dem Schuldienst entlassen. 1937/38 war er bis zur Zwangsschließung Leiter der Bischöflichen Rektoratsschule in [[Großauheim]]. 1939/1940 wurde er an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Formgeschichte und Synoptikerexegese. Eine kritische Untersuchung über die Möglichkeit und die Grenzen der formgeschichtlichen Methode&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doctor theologiae|Dr. theol.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. 1939 wurde er [[Regens]] des Priesterseminars in Fulda, ein Amt, das er bis 1950 innehatte. Er lehrte an der [[Philosophisch-Theologische Hochschule Fulda|Philosophisch-Theologischen Hochschule Fulda]] und war von 1947 bis 1970 ordentlicher Professor für [[Biblische Exegese|Neutestamentliche Exegese]]. Von 1960 bis 1962 war er [[Rektor]] der Hochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde er zunächst Ehrendomkapitular und kurze Zeit später residierender [[Domkapitular]] am [[Fuldaer Dom]]. Von 1955 bis 1959 war er stellvertretender [[Generalvikar]] im Fuldaer Bistum und wirkte dort besonders während des Amtswechsels der Bischöfe [[Johann Baptist Dietz]] und [[Adolf Bolte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 ernannte ihn [[Papst]] [[Johannes XXIII.]] zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Aradi|Aradi]]&amp;#039;&amp;#039; und bestellte ihn zum [[Weihbischof]] im [[Bistum Fulda]]. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] spendete ihm am 11. Mai 1962 der Bischof von Fulda, [[Adolf Bolte]]. Er war zudem Vorsitzender der Unterkommission der [[Deutsche Bischofskonferenz|Deutschen Bischofskonferenz]] für biblische Fragen. Schick nahm an allen vier Sitzungsperioden des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] von 1962 bis 1965 als [[Konzilsvater]] teil. Von Papst Paul VI. wurde er zum Präsidenten der Päpstlichen Kommission für die [[Vulgata|Nova Vulgata]] bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Dezember 1974 erfolgte durch Papst [[Paul VI.]] die Ernennung zum Bischof von Fulda. Sein Amtsantritt war am 12. Januar 1975. Höhepunkt seines bischöflichen Dienstes war der Besuch Papst [[Johannes Paul II.|Johannes Pauls II.]] in Fulda im November 1980. Eduard Schick hat aufgrund seines Engagements für die Kommission für die [[Nova Vulgata]] und mit dem Hintergrund des Vaticanum II sowie als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die neue [[Einheitsübersetzung]] der Heiligen Schrift maßgeblich an der neuen lateinischen Bibelübersetzung als amtlichem Text aller Originalausgaben liturgischer Bücher sowie Urkunden und Dokumente des Heiligen Stuhls ein Stück Kirchengeschichte mitgeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;„Bischof Dr. Eduard Schick: Sohn des katholischen Oberhessen“ auf&amp;#039;&amp;#039;credobox.de&amp;#039;&amp;#039;, eingesehen am 11. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1982 trat Schick aus Altersgründen als Bischof von Fulda zurück. Er leitete das Bistum anschließend bis zur Amtseinführung seines Nachfolgers am 4. September 1983 als [[Apostolischer Administrator]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ruhestand wandtet Schick sich verstärkt wissenschaftlichen Studien und pastoralen Aufgaben zu. Er starb am 20. November 2000 als ältester deutscher Bischof in einer Klinik in Lauterbach und wurde auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin in der Pfarrkirche seines Heimatortes Mardorf begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Hartung |Titel=Eduard Schick |Sammelwerk=Fulda – Das Stadtlexikon |Verlag=Parzeller |Datum=2019 |Seiten=416–417}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindungen [[KDStV Bavaria Bonn]], [[KDStV Hasso-Nassovia Frankfurt am Main]] und KDStV Moeno-Franconia Frankfurt am Main im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]].&lt;br /&gt;
[[Datei:COA Eduard Schick WB Fulda1.jpg|mini|hochkant|Wappen des Weihbischofs in Fulda]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischofswappen ==&lt;br /&gt;
Der Wappenschild des Weihbischofs geteilt und unten gespalten zeigt oben in Blau eine goldene Sonne mit Gesicht, unten vorne in Silber (Weiß) ein schwarzes Balkenkreuz, das Wappen des Bistums Fulda ([[Fürstabtei Fulda]]), hinten in Rot weiß/silberner Wellenschrägbalken (links unten/rechts oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Schild stehend das Bischofskreuz, darüber der grüne [[Galero]] (Bischofshut) mit den jeweils sechs herunterhängenden grünen Quasten (fiocchi).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Wahlspruch war &amp;#039;&amp;#039;Veritatis Victoria Caritas&amp;#039;&amp;#039; (Der Sieg der Wahrheit ist die Liebe, hl. Augustinus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wappenschild des Bischofs, viergeteilt zeigt in Feld 1 und 4 das Bistumswappen, in Feld 2 in Blau, die goldene Sonne und in Feld 3 in Rot weiß/silberner Wellenschrägbalken (links oben/rechts unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger]] der Stadt [[Fulda]]&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger der Stadt [[Amöneburg]]&lt;br /&gt;
* [[Hessischer Verdienstorden]] (1990)&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm-Leuschner-Medaille]] (1987)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]] (Großes Verdienstkreuz; 1979)&lt;br /&gt;
* Ehrenkreuz des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
* Namensgebung &amp;#039;&amp;#039;Eduard-Schick-Platz&amp;#039;&amp;#039; in Fulda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|724||Schick, Eduard|Michael Schwab|118607405}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070628202515/http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/schick_ed.shtml |band=22|spalten=1215-1220|autor=Michael Müller|artikel=SCHICK, Eduard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118607405}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Bischof|bschicke}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Person|1610}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000014229|Eduard Schick|13. Juli 2022}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118607405|titel=Schick, Eduard|datum=2025-02-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Adolf Bolte]]|NACHFOLGER=[[Johannes Dyba]]|AMT=[[Liste der Äbte und Bischöfe von Fulda|Bischof von Fulda]]|ZEIT=[[1975]]–[[1982]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118607405|LCCN=n90601102|VIAF=13100076}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schick, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzilsvater (Zweites Vatikanisches Konzil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Theologische Fakultät Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hessischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenritter (Deutscher Orden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Marburg-Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amöneburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schick, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher und Theologe, römisch-katholischer Bischof von Fulda&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Februar 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mardorf (Amöneburg)|Mardorf]] bei [[Marburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lauterbach (Hessen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miriquidus0980</name></author>
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