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	<title>Eduard Picker - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Picker&amp;diff=1207057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SyntaxCacao: Schriften, Literatur und Einzelnachweise überarbeitet. Verlinkung im Haupttext verbessert.</title>
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		<updated>2026-02-26T22:37:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schriften, Literatur und Einzelnachweise überarbeitet. Verlinkung im Haupttext verbessert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Picker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1940]] in [[Koblenz]] am Rhein) ist ein deutscher [[Rechtswissenschaft|Rechtswissenschaftler]] und [[Emeritierung|emeritierter]] Professor an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Studium an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]], der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] und an der [[Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer|Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer]] promovierte Picker 1971 in Bonn mit der Arbeit „Der negatorische Beseitigungsanspruch“ bei seinem Lehrer [[Werner Flume]], bei dem er von 1969 bis 1978 Assistent war. 1978 wurde Picker mit seiner Schrift „Die Drittwiderspruchsklage in ihrer geschichtlichen Entwicklung als Beispiel für das Zusammenwirken von materiellem Recht und Prozessrecht“ an der [[Universität Bonn]] habilitiert und erhielt die Venia Legendi für [[Privatrecht|Bürgerliches Recht]], [[Zivilprozessrecht (Deutschland)|Zivilprozessrecht]], [[Römisches Recht]] und [[Rechtsgeschichte|Privatrechtsgeschichte]] der Neuzeit. Im weiteren Verlauf seiner wissenschaftlichen Betätigung widmete Picker sich verstärkt auch dem kollektiven Arbeitsrecht und der Problematik des sogenannten „[[Wrongful life]]“. Er zeichnet sich, gerade auch im allgemeinen Zivilrecht, durch grundlegende dogmatische Arbeiten aus. Seine Arbeiten wurden vielfach übersetzt ins Japanische, Polnische, Italienische sowie – derzeit geplant – ins Russische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Habilitation lehrte Picker im Rahmen von Lehrstuhlvertretungen im WS 1978/1979 an der [[Christian-Albrechts-Universität Kiel]] und im SS 1979 an der [[Universität Konstanz]] und wurde zum WS 1979/1980 – unter Ablehnung von Rufen an die Universitäten [[Universität zu Köln|Köln]] und [[Universität Konstanz|Konstanz]] – ordentlicher Professor an der [[Universität Regensburg]] (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Römisches Recht, Nachfolge [[Dieter Medicus (Rechtswissenschaftler)|Dieter Medicus]]). 1985 lehnte er einen Ruf an die [[Universität Bern]] ab. Seit 1986 lehrt Picker an der [[Universität Tübingen]] (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Privatrechtsgeschichte der Neuzeit). Im Rahmen eines „Austauschprogrammes“ zum Ausbau der [[Technische Universität Dresden|Technischen Universität Dresden]] zu einer Volluniversität zwischen den Juristischen Fakultäten der Technischen Universität Dresden und der Eberhard Karls Universität Tübingen hat Picker zwei Semester (WS 1993-SS 1994) an der Technischen Universität Dresden gelehrt. Von 1995 bis 1997 war er Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen; mit Ablauf des Sommersemesters 2008 wurde er emeritiert; er liest jedoch noch weiter an der Juristischen Fakultät zum „System des Bürgerlichen Vermögensrechts“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Picker ist Mitherausgeber der [[Zeitschrift für Arbeitsrecht]] (ZfA) und federführender Herausgeber der Tübinger Rechtswissenschaftlichen Abhandlungen (TübRA) sowie ordentliches Mitglied der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Schülern zählen [[Thomas Lobinger]] (Heidelberg) und [[Felix Hartmann (Rechtswissenschaftler)|Felix Hartmann]] (Berlin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Picker ist mit Elke Picker, geb. Heinemeyer, verheiratet und hat vier Kinder. Seine Tochter [[Ulrike Picker]] ist [[Richter]]in am [[Bundesgerichtshof]], sein Sohn [[Christian Picker]] Professor für Bürgerliches Recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Als Verfechter der [[Privatautonomie]] gehört Picker zu den Kritikern des [[Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz|Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes]] (AGG), das den Diskriminierungsschutz u.&amp;amp;nbsp;a. im Arbeitsleben zu gewährleisten beabsichtigt. Ihm zufolge führt die Umsetzung des Gesetzes in der Praxis in Anlehnung an den Terror der französischen Revolution zu „Inquisitionskomitees von wahrhaft Robespierre’schem Charakter“.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Picker: &amp;#039;&amp;#039;Antidiskriminierungsprogramme im freiheitlichen Privatrecht&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Egon Lorenz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karlsruher Forum 2004. Haftung wegen Diskriminierung nach derzeitigem und zukünftigem Recht&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Zeitschrift „Versicherungsrecht“.&amp;#039;&amp;#039; Band 31). Verlag Versicherungsrecht, Karlsruhe 2005, ISBN 3-89952-199-4, S.&amp;amp;nbsp;7–115, hier S.&amp;amp;nbsp;23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
;Aufsatzsammlung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;System des kollektiven Arbeitsrechts.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Thomas Lobinger]] und [[Felix Hartmann (Rechtswissenschaftler)|Felix Hartmann]] in Gemeinschaft mit [[Reinhard Richardi]]. Mohr Siebeck, Tübingen 2021, ISBN 978-3-16-160020-3 (Sammlung von Schlüsseltexten anlässlich des 80. Geburtstages).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Aufsätze&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Positive Forderungsverletzung und [[culpa in contrahendo]]. Zur Problematik der Haftungen „zwischen“ Vertrag und Delikt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für die civilistische Praxis]].&amp;#039;&amp;#039; Band 183, 1983, S.&amp;amp;nbsp;369–520.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rechtsgeschichte und Rechtsdogmatik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die civilistische Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Band 201 (2001), S.&amp;amp;nbsp;763–859.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antidiskriminierungsprogramme im freiheitlichen Privatrecht&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Egon Lorenz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karlsruher Forum 2004. Haftung wegen Diskriminierung nach derzeitigem und zukünftigem Recht&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Zeitschrift „Versicherungsrecht“.&amp;#039;&amp;#039; Band 31). Verlag Versicherungsrecht, Karlsruhe 2005, ISBN 3-89952-199-4, S.&amp;amp;nbsp;7–115.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Monographien&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der negatorische Beseitigungsanspruch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bonner rechtswissenschaftliche Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 92). Röhrscheid, Bonn 1972, ISBN 978-3-7928-0323-3 (zugleich Dissertation, Universität Bonn 1971).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Drittwiderspruchsklage in ihrer geschichtlichen Entwicklung als Beispiel für das Zusammenwirken von materiellem Recht und Prozessrecht&amp;#039;&amp;#039;. Heymann, Köln 1981, ISBN 3-452-18952-X (zugleich Habilitationsschrift, Universität Bonn).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Warnstreik und die Funktion des Arbeitskampfes in der Privatrechtsordnung&amp;#039;&amp;#039;. Heymann, Köln 1983, ISBN 3-452-19393-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Regelung der „Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen“. Vertragsprinzip oder Kampfprinzip?&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Reihe der Walter-Raymond-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; Band 44). Wirtschaftsverlag Bachem, Köln 1988, ISBN 3-89172-133-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schadensersatz für das unerwünschte eigene Leben. „Wrongful Life“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Tübinger rechtswissenschaftliche Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 80). Mohr, Tübingen 1995, ISBN 3-16-146495-8.&amp;lt;ref&amp;gt;Italienische Übersetzung: &amp;#039;&amp;#039;Il Danno Della Vita. Risarcimento per una vita non desiderata&amp;#039;&amp;#039;. Giuffrè Editore, Rom 2004, ISBN 88-14-10793-9 (übersetzt von Damiano Canale).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tarifautonomie in der deutschen Arbeitsverfassung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Reihe der Walter-Raymond-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; Band 67). Wirtschaftsverlag Bachem, Köln 2000, ISBN 3-89172-439-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Menschenwürde und Menschenleben. Das Auseinanderdriften zweier fundamentaler Werte als Ausdruck der wachsenden Relativierung des Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 2002, ISBN 3-608-94351-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Reden an die Studierenden im Dekanat. Wintersemester 1995/96&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Tübinger Universitätsreden.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Band 38). Universität, Tübingen 2003, {{ISSN|0564-4283}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Privatrechtssystem und negatorischer Rechtsschutz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Tübinger rechtswissenschaftliche Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 92). Mohr Siebeck, Tübingen 2019, ISBN 978-3-16-147615-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Lobinger]], [[Reinhard Richardi]], [[Jan Wilhelm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift für Eduard Picker zum 70. Geburtstag. Am 3. November 2010&amp;#039;&amp;#039;. Mohr Siebeck, Tübingen 2010, ISBN 978-3-16-150616-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122924339}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122924339|LCCN=n/81/120196|VIAF=29810414}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Picker, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsrechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Regensburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Picker, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SyntaxCacao</name></author>
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