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	<title>Eduard Pestel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Krdbot: Bot: Entferne 1 Byte Order Mark</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Entferne 1 &lt;a href=&quot;/index.php/Byte_Order_Mark&quot; title=&quot;Byte Order Mark&quot;&gt;Byte Order Mark&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Pestel, Eduard-Bild-5504-1.jpg|mini|Kandidatenplakat zur Landtagswahl in Niedersachsen 1978]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Eduard Pestel.jpg|mini|Das Grab von Eduard Pestel und seiner Ehefrau [[Anneliese Ude-Pestel]] auf dem [[Herrenhäuser Friedhof]] in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F041173-0013, Frankfurt, Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.jpg|mini|hochkant=1.5|Eduard Pestel (rechts), 1973]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Christian Kurt Pestel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Mai]] [[1914]] in [[Hildesheim]]; † [[19. September]] [[1988]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Ingenieur]] und [[Ökonom]], [[Professor]] für [[Mechanik]] und [[Regelungstechnik]] sowie [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eduard Pestel absolvierte nach dem Abitur 1932&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000013914|Abruf=2024-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Lehre als [[Maurer]] und besuchte dann zunächst die &amp;#039;&amp;#039;Ingenieurschule&amp;#039;&amp;#039; in [[Hildesheim]], um daran anschließend an der [[Universität Hannover|Technischen Hochschule]] (TH) in Hannover [[Mechanik]] zu studieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;&amp;gt;Klaus Mlynek: &amp;#039;&amp;#039;Pestel, Eduard Christian Kurt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hannoversches Biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Studiums war er Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]] und des [[NS-Studentenbund]]es.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Jung |Hrsg=Landeshauptstadt Hannover, Stadtarchiv |Titel=Verdrängte Vergangenheit: Nachkriegsrektoren der Technischen Hochschule Hannover in der NS-Zeit |Sammelwerk=Hannoversche Geschichtsblätter |Band=Neue Folge 70 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Wehrhahn Verlag |Ort=Hannover |Datum=2016 |ISBN=978-3-86525-570-9 |Seiten=187-190 |Online=https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/aktuell/jung_verdraengte_vergangenheit.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1938 – im Alter von 24 Jahren – ging er als Stipendiat des [[Deutscher Akademischer Austauschdienst|DAAD]] an das [[Rensselaer Polytechnic Institute]] (RPI) in Troy, US-Staat New York, wo er bereits 1939 den [[Master of Engineering]] erwarb.&amp;lt;ref&amp;gt;Lehrer, Mahner, Menschenfreund: Erinnerungen an Eduard Pestel, Herausgeberin Anneliese Ude-Pestel, adlibri Verlag (2011)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] gelangte Pestel über Mexiko nach [[Japan]]. Dort arbeitete Pestel von 1942 bis 1945 als „Chefingenieur“ (technischer Abteilungsleiter) der &amp;#039;&amp;#039;Leybold K. K.&amp;#039;&amp;#039; des Unternehmers [[Kurt Meißner (Unternehmer)|Kurt Meißner]] in [[Osaka]] und vom 1. Januar 1946 bis zum 1. Februar 1947 dann als technischer Direktor bei der &amp;#039;&amp;#039;Osaka Kinzoku&amp;#039;&amp;#039;. 1943 übernahm Pestel das Amt des kommissarischen Ortsgruppenleiters der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] in Kobe&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;[[Simon Benne]]: [https://www.haz.de/der-norden/enthuellungen-um-ex-minister-eduard-pestel-und-seine-rolle-in-der-ns-zeit-DLRL4ISF6NC6XCIAZSUYHPSRWY.html &amp;#039;&amp;#039;Jetzt enthüllt: Niedersachsens früherer Minister Eduard Pestel hatte eine dunkle NS-Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;] in [[Hannoversche Allgemeine Zeitung]] vom 3. Januar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie 1944 das des Amt des kommissarischen Blockleiters in Osaka.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Jung |url=https://technion-gesellschaft.de/wp-content/uploads/technion-geschichte-michael-jung.pdf |titel=Geschichte der deutschen Technion-Gesellschaft: Von ideeller und materieller Unterstützung zur Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit (Online-Ausgabe) |werk=Technion-Gesellschaft |datum=2025 |format=PDF |sprache=de |abruf=2026-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1947 setzte Pestel seine Studien an der TH in Hannover fort und [[Promotion (Doktor)|promovierte]] im selben Jahr zum [[Dr.-Ing.]] 1950 [[Habilitation|habilitierte]] er sich für das Lehrgebiet Mechanik. Das Thema seiner Habilitationsschrift war &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Theorie der Biegeschwingungen von Trägern unter wandernden ungefederten und gefederten Lasten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D480862761 Bibliographischer Nachweis] im Katalog der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1953 wurde Pestel zunächst zum außerplanmäßigen Professor an der TH Hannover berufen, hatte dann für zwei Jahrzehnte von 1957 bis 1977 die Stellung eines [[Ordentlicher Professor|Ordinarius]] inne und leitete das &amp;#039;&amp;#039;Institut für Mechanik&amp;#039;&amp;#039;, das ab 1966 einen zweiten Lehrstuhl umfasste, der mit [[Oskar Mahrenholtz]] besetzt wurde. Während dieser Zeit publizierte Pestel mit Frederick A. Leckie ein Standardwerk über Matrizenmethoden der Elastomechanik.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Eugen Kurrer]]: &amp;#039;&amp;#039;The History of the Theory of Structures. Searching for Equilibrium&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: [[Ernst &amp;amp; Sohn]] 2018, S. 842f., ISBN 978-3-433-03229-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus befasste er sich zusätzlich mit [[Regelungstechnik]], schrieb gemeinsam mit Eckart Kollmann hierzu ein Lehrbuch, gewann somit Zugang zum Gedankengut der [[Kybernetik]] und qualifizierte sich hierdurch für seine späteren Arbeiten an &amp;#039;&amp;#039;Weltmodellen&amp;#039;&amp;#039;. Während der Jahre 1969 und 1970 war Pestel zugleich [[Rektor]] der Universität Hannover.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 wurde Pestel Mitglied im [[NATO Science for Peace and Security|NATO-Wissenschaftsausschuss]] und 1969 Mitglied im Kuratorium der [[Stiftung Volkswagenwerk]] (von 1977 bis 1979 als deren Vorsitzender). Von 1971 bis 1977 war er als Vizepräsident der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] zuständig für die [[Sonderforschungsbereich]]e der DFG. Seit 1973 war er Gouverneur der Stiftung [[Europäische Kulturstiftung (Niederlande)|Europäischen Kulturstiftung]] in Amsterdam. Seit 1974 war er Senatsvorsitzender der [[Fraunhofer-Gesellschaft]] für angewandte Forschung. 1977 wurde er Mitglied im Kuratorium des [[Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft|Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1969 Mitglied war er Teil des Executive Comitee des [[Club of Rome]]. In dieser Funktion initiierte er die Arbeit an einem Computermodell zur Erforschung der Welt, welches 1972 mit der Veröffentlichung der &amp;#039;&amp;#039;[[Grenzen des Wachstums]]&amp;#039;&amp;#039; weltweit größte Aufmerksamkeit erlangte. Um die erkennbaren Schwächen des Weltmodells zu überwinden, entwickelte er zusammen mit seinem US-Kollegen [[Mihajlo D. Mesarovic]] ein regionalisiertes Weltmodell und das Konzept des organischen Wachstums. Dies wurde 1974 als zweiter Bericht an den Club of Rome veröffentlicht (&amp;#039;&amp;#039;Menschheit am Wendepunkt&amp;#039;&amp;#039;). 1978 war er an der Gründung der Deutschen Gesellschaft Club of Rome (DGCoR) beteiligt, deren Vorsitz er bis zu seinem Tod innehatte. Er war Vorstand des [[Haus Rissen Hamburg – Institut für Internationale Politik und Wirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 gründete er zusammen mit sechs weiteren Wissenschaftlern das &amp;#039;&amp;#039;Institut für angewandte Systemforschung und Prognose&amp;#039;&amp;#039; (ISP) in Hannover, welches nach seinem Tod in &amp;#039;&amp;#039;[[Pestel-Institut für Systemforschung]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.pestel-institut.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlass war ein Auftrag der Bundesregierung zur Erarbeitung eines computergestützten Modells für die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland (&amp;#039;&amp;#039;Das Deutschland-Modell&amp;#039;&amp;#039;). In den 1980er Jahren befasste er sich mit komplexeren Modellen, die demografische Daten mit sozialen, ökonomischen, ökologischen und politischen Trends verbanden. Daraus leitete er die Prognose ab, dass das Weltsystem im 21. Jahrhundert zusammenbrechen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard J. Estes |Titel=Eduard Pestel (1914–1988): a Pioneer in Social Indicators, World Systems Modeling, Industrial Design, Politics and Public Policy |Sammelwerk=Applied Research in Quality of Life |Band=13 |Nummer=2 |Datum=2018-06-01 |ISSN=1871-2576 |Seiten=525–526 |Sprache=en |DOI=10.1007/s11482-018-9634-z}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2016 wurde Kritik an Pestels Verhalten in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] laut, die sich unter anderem auf einen Brief bezog, den er als Stipendiat 1938 geschrieben hatte und dem ein zu dieser Zeit in den USA kursierendes [[Judenfeindlichkeit|antisemitisches]] Flugblatt beilag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Leibniz-Universität Hannover]] teilte nach eingehender Prüfung mit, dass sich Pestel „während der NS-Zeit in einer aus heutiger Sicht inakzeptablen Weise verhalten hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20161202031506/https://www.uni-hannover.de/de/aktuell/online-aktuell/details/news/1595/ &amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Erklärung der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und der Deutschen Technion-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. zu Eduard Pestel&amp;#039;&amp;#039;], 19. November 2016. [[Web-Archivierung #Begrifflichkeiten|Memento]] aus dem [[Internet Archive]] vom 12. Dezember 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Universitätsarchiv Hannover den Nachlass Pestels 2020 zugänglich gemacht hatte, wurde er vom Historiker Michael Jung erforscht. Darin enthaltende Briefe von Pestel belegen, das er während seiner Zeit im Ausland Propaganda für das nationalsozialistische Deutschland gemacht hatte. In den Schreiben habe er eine unverbrüchliche Treue zum „Führer“ Adolf Hitler gezeigt und Judenfeindlichkeit scheint in seiner Persönlichkeit verwurzelt gewesen zu sein. Im [[Entnazifizierungsverfahren]] beteuerte Pestel 1949 seine Distanz zum NS-Staat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Laut dem Historiker Jung habe Pestel in allen wichtigen Fragen gelogen, um seine Karriere nicht zu gefährden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://technion-gesellschaft.de/wp-content/uploads/technion-geschichte-michael-jung.pdf &amp;#039;&amp;#039;Eduard Pestel (1914-1988)&amp;#039;&amp;#039;] in: Michael Jung: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Technion-Gesellschaften: Von ideeller und materieller Unterstützung zur Förderung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit&amp;#039;&amp;#039;, 2025, S. 64–71&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Von 1977 bis 1981 war Eduard Pestel Minister für Wissenschaft und Kunst des Landes [[Niedersachsen]], zunächst parteilos, 1978 trat er auf Bitte des Ministerpräsidenten [[Ernst Albrecht]] in die CDU ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit arbeitete er an der 1982 erfolgten Neugründung der von [[Albert Einstein]] 1924 gegründeten und in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] verbotenen Deutschen [[Technion-Gesellschaft]], die die Zusammenarbeit von jüdischen und deutschen Wissenschaftlern fördert. Eduard Pestel war bis zu seinem Tod Präsident dieser Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Eduard Pestel war in erster Ehe verheiratet mit der US-Amerikanerin Jaqueline Evans, mit der er vier gemeinsame Kinder hatte: Robert Pestel (1941–2002), Susanne Rickert (* 1943) und Wendy Lehmann (* 1946) wurden in [[Kōbe]] (Japan) geboren; Michael Pestel (* 1950) wurde in Hildesheim geboren. Eine zweite Ehe ging er mit der analytischen Psychotherapeutin und Autorin [[Anneliese Ude-Pestel]] ein. Sein Grabmal befindet sich auf dem [[Herrenhäuser Friedhof]] in Hannover.&amp;lt;ref&amp;gt;Gitta Kirchhefer: &amp;#039;&amp;#039;Ein Spaziergang über den Herrenhäuser Friedhof&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Hannover 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* (mit Eckart Kollmann): &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Regelungstechnik&amp;#039;&amp;#039;. Vieweg Verlag, Braunschweig 1968, 3. Aufl.: Vieweg &amp;amp; Teubner, Wiesbaden 1979, ISBN 978-3-322-96097-9.&lt;br /&gt;
* (als Mitautor): &amp;#039;&amp;#039;Die Grenzen des Wachstums. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1972, ISBN 3-421-02633-5.&lt;br /&gt;
* (mit Mihailo D. Mesarović): &amp;#039;&amp;#039;Menschheit am Wendepunkt. 2. Bericht an d. Club of Rome zur Weltlage&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1974, ISBN 3-421-02670-X.&lt;br /&gt;
* (mit [[Dennis Gabor]], Umberto Colombo u.&amp;amp;nbsp;a.): &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Verschwendung. Zur materiellen Lage der Menschheit. Ein Tatsachenbericht an den Club of Rome&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1976, ISBN 3-421-02690-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Deutschland-Modell. Herausforderungen auf dem Weg ins 21. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1978, ISBN 3-596-23431-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unsere Chance heißt Vernunft. Lernen für die Welt von morgen&amp;#039;&amp;#039;. Westermann, Braunschweig 1980, ISBN 3-14-508800-9.&lt;br /&gt;
* (mit Jens Wittenburg): &amp;#039;&amp;#039;Festigkeitslehre. Ein Lehr- und Arbeitsbuch&amp;#039;&amp;#039;. Bibliographisches Institut, Mannheim 1981, 3. Aufl.: Springer, Berlin 2011, ISBN 978-3-642-62653-1.&lt;br /&gt;
* (mit Mihailo D. Mesarović und [[Aurelio Peccei]]): &amp;#039;&amp;#039;Der Weg ins 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Genf 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jenseits der Grenzen des Wachstums. Bericht an den Club of Rome&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1988, ISBN 3-421-06393-1.&lt;br /&gt;
* Rainer E. Kirsten (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Eine Chance für die Menschheit. Perspektiven für die Welt von morgen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Edition Pestel&amp;#039;&amp;#039;, Band 1). Adlibri-Verlag, Hamburg 2011. ISBN 978-3-89927-027-3 (gesammelte Schriften und Vorträge von Eduard Pestel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Der von ihm gestiftete Lehrstuhl für Mechanik in der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Haifa ([[Technion]]) wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde das von ihm 1975 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Institut für angewandte [[Systemwissenschaft|Systemforschung]] und [[Prognose]]&amp;#039;&amp;#039; (ISP) zu Ehren seiner Person in &amp;#039;&amp;#039;Eduard Pestel Institut für Systemforschung&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wurde Pestel die [[Max Born-Medaille für Verantwortung in der Wissenschaft]] verliehen. 1984 erhielt er den Fraunhofer-Preis der [[Fraunhofer-Gesellschaft]]. Posthum würde er in [[Chicago]] als einer der „Thinker of the Twentieth Century“ geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eduard Pestel |Hrsg=Rainer E. Kirsten |Titel=Eine Chance für die Menschheit – Perspektiven für die Welt von morgen |Auflage=Erstausgabe |Verlag=KlettMedia |Ort=Hamburg |Datum=2011 |ISBN=978-3-89927-027-3 |Seiten=328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pestel war seit 1981 auswärtiges Mitglied der [[National Academy of Engineering]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nae.edu/MembersSection/MemberDirectory/28111.aspx |titel=Members Directory: Dr. Eduard C. Pestel |hrsg=National Academy of Engineering |sprache=en |abruf=2017-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft|Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]] gehörte er seit 1959 als ordentliches Mitglied an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Pestel war [[Ehrendoktor]] des [[Rensselaer Polytechnic Institute]] in Troy (US-Staat New York).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Osnabrück]] gibt es eine nach ihm benannte „Eduard-Pestel-Straße“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Jung, &amp;#039;&amp;#039;Eine neue Zeit. Ein neuer Geist? Eine Untersuchung über die NS-Belastung der nach 1945 an der Technischen Hochschule Hannover tätigen Professoren unter besonderer Berücksichtigung der Rektoren und Senatsmitglieder.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Präsidium der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover Michael Imhof Verlag, Petersberg 2020, ISBN 978-3-7319-1082-4 ([https://www.repo.uni-hannover.de/handle/123456789/10276 vollständig als PDF-Dokument]), S. 132 ff.&lt;br /&gt;
* Anneliese Ude-Pestel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrer, Mahner, Menschenfreund. Erinnerungen an Eduard Pestel&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Edition Pestel&amp;#039;&amp;#039;, Band 2). Adlibri-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-89927-032-7; in Auszügen [https://books.google.de/books?id=ps9z8OYrO1oC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=eduard+pestel&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=ztXvUOKLPMHJ0AXP7YCwCA online].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, S. 611&lt;br /&gt;
* Universität Hannover: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 150jährigen Bestehen der Universität Hannover&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, &amp;#039;&amp;#039;Catalogus professorum 1831–1981&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 1981, ISBN 3-17-007321-4, S. 229&lt;br /&gt;
* [[Laudatio]] von [[Lothar Hübl]]. In: &amp;#039;&amp;#039;Uni Magazin&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von der Universität Hannover, Jahrgang 15 (1988), Heft 1, S. 53ff.&lt;br /&gt;
* [[Nachruf]] von F. Seidel, in: &amp;#039;&amp;#039;Uni intern&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 15 (1988), Heft 5, S. 16.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mlynek]]: &amp;#039;&amp;#039;Pestel, Eduard Christian Kurt&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 282f.&lt;br /&gt;
* Klaus Mlynek: &amp;#039;&amp;#039;Pestel, Eduard Christian Kurt.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, [[Waldemar R. Röhrbein]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 499.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|216|217|Pestel, Eduard Christian Kurt|Wilhelm Füßl|123151376}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123151376}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pestel-institut.de/sites/1002261104190.html Biographie von Eduard Pestel]&lt;br /&gt;
* [https://www.pestel-institut.de/ Pestel-Institut]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Minister für Wissenschaft und Kultur Niedersachsens&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Rektoren und Präsidenten der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123151376|LCCN=n79138710|NDL=00452584|VIAF=56614778}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pestel, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Systemwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (TH Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Wissenschaft und Kultur (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Club of Rome]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Engineering]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Osaka)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pestel, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pestel, Eduard Christian Kurt (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur und Ökonom, Professor für Mechanik und Regelungstechnik sowie Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Mai 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. September 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
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