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	<title>Eduard Pant - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Pant&amp;diff=424438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Geburtsdatum berichtigt; Verlinkung berichtigt</title>
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		<updated>2025-12-16T17:09:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geburtsdatum berichtigt; Verlinkung berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Pant (1920s).jpg|mini|hochkant|Eduard Pant (1920er&amp;amp;nbsp;Jahre)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduard Pant.jpg|mini|hochkant|Bei einer Trauerfeier 1934]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Pant&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1887]] in [[Vítkovice (Ostrava)|Witkowitz]] bei [[Ostrava|Mährisch Ostrau]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[20. Oktober]] [[1938]] in [[Kattowitz]], [[Polen]]) war nach 1918 führender Politiker der [[Deutsche Minderheit in Polen|deutschen Minderheit]] in Polen und Vorsitzender der [[Katholische Volkspartei (Polen)|Deutschen Katholischen Volkspartei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Eduard Pant wuchs mit acht Geschwistern in der [[Katholizismus|katholischen]] Familie des [[Industriemeister|Werkmeisters]] Karl Pant und dessen Ehefrau Angela, geborene Lokscha, auf, besuchte das Gymnasium in Mährisch Ostrau, absolvierte das bischöfliche Seminar in [[Kremsier]] (Kroměříž) in [[Mähren]], studierte anschließend Klassische Philologie, Germanistik und Philosophie an der [[Karl-Ferdinands-Universität]] Prag und promovierte dort 1911 zum [[Doktor der Philosophie]]. Während seines Studiums wurde er 1910 Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[KDStV Vandalia (Prag) München|KDStV Vandalia Prag]] im [[Cartellverband|CV]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenmitglieder, Alten Herren und Studierenden des C.V.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1925, S. 555.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Gerhard Hartmann (Theologe)|Gerhard Hartmann]] |url=https://oecv.at/Biolex/Detail/49900005 |titel=Sen. Prof. Chefred. Dr. Eduard Pant |werk=oecv.at |abruf=2023-03-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Studienabschluss wurde er Lehrer an Gymnasien in Prag-Smichow, in [[Wien]], in [[Kufstein]] und ab September 1914 in Bielitz. Dort gründete er die Deutsche Christlichsoziale Partei. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er Soldat an der russischen und italienischen Front. Nach schwerer Verwundung, mit einer Auszeichnung geehrt, kehrte er 1918 nach dem Ende [[Österreich-Ungarn]]s nach [[Bielsko-Biała]] (Bielitz) zurück und wurde nach dessen Eingliederung in das neu entstandene Polen 1920 [[Polnische Staatsangehörigkeit|polnischer Staatsangehöriger]]. Von 1926 bis 1930 war er Chefredakteur der größten deutschen Zeitung in [[Polen]], des [[Der oberschlesische Kurier|Oberschlesischen Kuriers]], und Abgeordneter des Deutschen Klubs im polnischen Parlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 bis 1938 war Eduard Pant Vorsitzender der Katholischen Deutschen Volkspartei in Polen. Für diese war er 1922 bis 1935 Abgeordneter im [[Schlesisches Parlament|Schlesischen Sejm]] und 1928 bis 1935 [[Polnischer Senat (Zweite Republik)|polnischer Senator]], seit 1924 Vize-[[Landmarschall]]. Vor Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] (1939) starb er in Kattowitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutschen Katholiken in Polen gerieten nach der [[Machtergreifung]] durch [[Adolf Hitler]] in eine schwere Auseinandersetzung über den Kurs gegenüber dem [[Nationalsozialismus]] im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Reich]]. Im Mittelpunkt der Überlegungen stand die Frage, ob die deutsche Minderheit und die deutschen Katholiken in Polen die verdeckte finanzielle und sonstige Förderung durch das Deutsche Reich verlieren würden, wenn sie sich vom Nationalsozialismus offen distanzierten; sie spalteten sich über dieser Frage. Die Mehrheit kooperierte mit NS-nahen Institutionen. Sie erhofften sich mit diesem Verhalten, die Förderung der Interessen der deutschsprachigen Minderheit in Polen durch die nationalsozialistische Führung zu erhalten und auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Pant lehnte den Nationalsozialismus aus religiösen und politischen Gründen ab. Er verlor mit dieser Haltung als Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Katholischen Volkspartei&amp;#039;&amp;#039; in Polen den Großteil seiner Anhängerschaft. Weiterhin verloren er und seine Mitstreiter die Führungsrolle im &amp;#039;&amp;#039;Verband der deutschen Katholiken Polens&amp;#039;&amp;#039; und den Einfluss auf den auflagenstarken &amp;#039;&amp;#039;Oberschlesischen Kurier&amp;#039;&amp;#039;. Pant wehrte sich gegen die Entmachtung und Gleichschaltung der deutschen Katholiken, setzte sich für eine engere Zusammenarbeit mit polnischen Behörden ein und gründete die katholisch-konservative Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Deutsche in Polen&amp;#039;&amp;#039; (1934–1939). Die weit über Polens Grenzen hinaus verbreitete Zeitung war ein bedeutendes Sprachrohr der christlichen [[Emigrant]]en, der [[Opposition (Politik)|Opposition]] des Landes gegen den Nationalsozialismus und weiterer Minderheiten in Ost- und [[Mitteleuropa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 bekräftigte Pant mit seiner Unterschrift die Denkschrift von [[Waldemar Gurian]] und [[Karl Thieme (Historiker)|Karl Thieme]] &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche Christi und die Judenfrage&amp;#039;&amp;#039;, die alle Christen, insbesondere aber den [[Papst]] und die Kurie in Rom zu einer öffentlichen Stellungnahme gegen den zeitgenössischen [[Antisemitismus]] und die [[Juden]]verfolgung in Deutschland aufrief.&amp;lt;ref&amp;gt;Elias H. Füllenbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche Christi und die Judenfrage (1937)&amp;#039;&amp;#039;, in: Handbuch des Antisemitismus. Judenfeindschaft in Geschichte und Gegenwart, Bd. 6: Publikationen, hrsg. von Wolfgang Benz, Berlin / Boston 2013, S. 400–403.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Seibt]], [[Hans Lemberg]], Helmut Slapnicka: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben im Auftrag des [[Collegium Carolinum (Institut)]], Bd. III, R. Oldenbourg Verlag, München 2000, ISBN 3-486-55973-7, S. 133.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kosch]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Staatshandbuch&amp;#039;&amp;#039;. 2 Bde., Francke, Bern 1963.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kosch: &amp;#039;&amp;#039;Das katholische Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bde., Haas &amp;amp; Grabherr, Augsburg 1933–1939.&lt;br /&gt;
* [[Bohemia (Zeitung)|Bohemia]] 23. Oktober 1938&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wertheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von deutschen Parteien und Parteiführern im Ausland&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Zentral-Verlag, Berlin 1930, S. 126.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|39|40|Pant, Eduard|Pia Nordblom|124749046}}&lt;br /&gt;
* Pia Nordblom: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Pant (1887–1938).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Joachim Bahlcke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; Neunter Band. Degener &amp;amp; Co., Neustadt an der Aisch 2007, ISBN 978-3-7686-3506-6, S. 361–372.&lt;br /&gt;
* Pia Nordblom: &amp;#039;&amp;#039;Mniejszość w mniejszości – Eduard Pant i jego koło.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Śląskie prace bibliograficzne i bibliotekoznawcze.&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Studia silesiaca bibliographiam bibliothecarumque scientiam illustrantia.&amp;#039;&amp;#039; 62, 2003, {{ISSN|0583-5291}}, S. 227–254.&lt;br /&gt;
* Pia Nordblom: &amp;#039;&amp;#039;Für Glaube und Volkstum. Die katholische Wochenzeitung „Der Deutsche in Polen“ (1934–1939) in der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2000, ISBN 3-506-79992-4 (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Reihe B: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen&amp;#039;&amp;#039; 87), (Zugleich: Heidelberg, Univ., Diss., 1995).&lt;br /&gt;
* Pia Nordblom: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Eduard Pant. Biographie eines katholischen Minderheitenpolitikers in der Woiwodschaft Schlesien (bis zum Jahr 1932).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Oberschlesisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 3, 1987, {{ISSN|0930-6978}}, S. 112–146 [Vgl. hierzu Redaktionelle Bemerkung (Nachtrag zu Bd. 3). In: &amp;#039;&amp;#039;Oberschlesisches Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 4, 1988, S. 222].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Czaja]]: [https://kulturportal-west-ost.eu/blog/2018/28932/der-grosse-widerstandskaempfer-ostoberschlesiens-zum-25-todestag-von-senator-dr-pant &amp;#039;&amp;#039;Der große Widerstandskämpfer Ostoberschlesiens – zum 25. Todestag von Senator Dr. Pant&amp;#039;&amp;#039;] In: Kulturportal West-Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124749046|LCCN=nr/2001/13552|VIAF=52630974}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pant, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Schlesisches Parlament)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Zweite polnische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KVP-Mitglied (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pant, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Politiker der deutschen Katholiken Polens&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ostrava|Mährisch Ostrau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Oktober 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kattowitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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