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	<title>Eduard Ossowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Der-Wir-Ing: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2026-01-08T05:44:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Ossowski [[Pallottiner|SAC]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juli]] [[1878]] in [[Struga (Stare Bogaczowice)|Struga]]; † [[14. Januar]] [[1944]] im [[Gestapo]]gefängnis von [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]) war ein [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Ordensbruder]], der während der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] Diktatur in der Haft zu Tode kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eduard Ossowski war nach seiner Volksschulzeit auf dem bäuerlichen Betrieb seiner Eltern tätig, leistete seinen Militärdienst ab und arbeitete anschließend als Bauhandwerker in [[Duisburg]]. Am 19. März 1902 trat er in den Orden der Pallottiner ein und legte am 9. Oktober 1904 in [[Limburg an der Lahn]] die [[Ordensgelübde|Erste Profess]] ab. 1914 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und blieb Soldat bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]]. In den folgenden beiden Jahrzehnten arbeitete Ossowski als [[Maurer]] in verschiedenen Niederlassungen der Pallottiner in Deutschland, war dann aber durch eine zunehmende rheumatische Erkrankung gezwungen, in ein anderes Tätigkeitsfeld zu wechseln. Deshalb verrichtete er seit 1938 Hilfsdienste in der Küche des pallotinischen Studienhauses von [[Vallendar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhaftung und Tod ==&lt;br /&gt;
Nachdem das Studienhaus von den Nationalsozialisten noch im selben Jahr aufgelöst worden war, wechselte Eduard Ossowski in die Küche des Missionshauses der Pallottiner in Limburg. Im gleichen Gebäudekomplex war auch eine Zweigstelle der [[Gestapo]] untergebracht und es dauerte nicht lange, bis Ossowski, der zu den im benachbarten Hilfskrankenhaus tätigen französischen [[Kriegsgefangene]]n Kontakt aufgenommen hatte und sie auch mit heimlichen Lebensmittelgaben unterstützte, in den Fokus der Sicherheitsbehörden geriet. Dabei wurde ihm seine als schlicht beschriebene aber desto offenere und ehrlichere Geisteshaltung zum Verhängnis. In einer verbalen Auseinandersetzung mit einem Gestapobeamten ließ er sich zu der Äußerung hinreißen „Sie und Hitler und Genossen werden in der Hölle schön schmoren und den Teufeln die Schwänze putzen müssen!“.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Holzbach: &amp;#039;&amp;#039;Bruder Eduard Ossowski&amp;#039;&amp;#039;. In: Helmut Moll (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus - Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Bd. II, S. 836, vgl. auch: Benedicta Maria Kempner: &amp;#039;&amp;#039;Priester vor Hitlers Tribunalen, S. 317.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraufhin wurde er am 13. Dezember 1942 wegen staatsfeindlicher Gesinnung verhaftet und am 17. September 1943 vom [[Sondergericht]] trotz Anerkennung seiner verminderten geistigen Zurechnungsfähigkeit wegen [[Wehrkraftzersetzung]] zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Obwohl schon neun Monate in Untersuchungshaft, rechnete ihm das Sondergericht davon nur drei Monate auf die Strafe an. Nach Darstellung der Behörden erlag Eduard Ossowski am 14. Januar 1944 im Frankfurter Gestapogefängnis den Folgen einer Grippe. Tatsächlich ließ man ihn offenbar schlichtweg verhungern. Eine Augenzeugenschilderung nach Kriegsende berichtete sogar, dass Eduard Ossowski von den Gestapobeamten erwürgt worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Holzbach: &amp;#039;&amp;#039;Bruder Eduard Ossowski&amp;#039;&amp;#039;. In: Helmut Moll (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus - Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Bd. II, S. 836.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst in Frankfurt beigesetzt, konnte er kurz darauf nach Limburg übergeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Die deutsche katholische Kirche hat Bruder Eduard Ossowski als Blutzeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich von Hehl]]: &amp;#039;&amp;#039;Priester unter Hitlers Terror. Eine biographische und statistische Erhebung&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn: Verlag Ferdinand Schöningh 1996, 3. Auflage, Bd. I, S. 844. ISBN 3-506-79839-1.&lt;br /&gt;
* [[Benedicta Maria Kempner]]: &amp;#039;&amp;#039;Priester vor Hitlers Tribunalen&amp;#039;&amp;#039;. Rütten + Loening Verlag, München 1966, S. 316ff.&lt;br /&gt;
* Alexander Holzbach, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Bruder Eduard Ossowski&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg.im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8., erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Band II, 1013–1014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ossowski, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ossowski, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher römisch-katholischer Ordensbruder&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juli 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Struga (Stare Bogaczowice)|Struga]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main|Frankfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der-Wir-Ing</name></author>
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