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	<title>Eduard Ludwig Alexander - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Ludwig_Alexander&amp;diff=776485&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grundausstattung am 22. März 2025 um 16:32 Uhr</title>
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		<updated>2025-03-22T16:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Eduard Ludwig Alexander.jpg|mini|Eduard Ludwig Alexander]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Ludwig Alexander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Eduard Louis Alexander&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Eduard Ludwig&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1881]] in [[Essen]]; † [[1. März]] [[1945]]), war ein deutscher Rechtsanwalt und Abgeordneter der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werdegang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Cimbernstr 13 (Nikol) Eduard Alexander.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]] vor dem Haus, Cimbernstraße 13, in [[Berlin-Nikolassee]]]]&lt;br /&gt;
Eduard Ludwig Alexander wurde als Sohn des Kaufmanns Louis Alexander und seiner Frau Louise geboren und besuchte das [[Burggymnasium Essen|Königliche Gymnasium am Burgplatz zu Essen]], an dem er 1900 [[Abitur]] machte. Anschließend studierte er in [[Berlin]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität]], [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität]] und [[Lausanne]] an der [[Université de Lausanne]] [[Rechtswissenschaft|Jura]] und promovierte 1907&amp;lt;ref&amp;gt;Titel der [[Dissertation]]: „&amp;#039;&amp;#039;Der Erwerb des Besitzes und Eigentums am Lagergut durch Vermittlung des an Order lautenden Lagerscheins.&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Leipzig]]. Nach seinem Studium arbeitete er zunächst für eine Magdeburger Versicherung. Ab 1911 war Alexander in Berlin als [[Rechtsanwalt]] und [[Justitiar]] tätig und eröffnete eine Rechtsanwaltskanzlei. Im Spätsommer 1914 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Seine starke Kurzsichtigkeit führte jedoch zur zeitnahen Ausmusterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1917 war er an der Gründung des [[Spartakusbund]]es beteiligt und wurde wie seine Frau Gertrud Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]], nachdem diese 1918/1919 gegründet worden war. Zwischen 1921 und 1925 war er [[Stadtverordneter]] in Berlin und unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Eduard Ludwig&amp;#039;&amp;#039; Leiter des Pressedienstes der KPD und [[Redakteur]] des Wirtschaftsteils der [[Die Rote Fahne|Roten Fahne]]. Im Mai 1928 wurde Alexander in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt und fungierte fortan als rechtspolitischer Sprecher der KPD-Fraktion. Er kam aber als ein sogenannter &amp;#039;&amp;#039;[[Versöhnler]]&amp;#039;&amp;#039; nicht über diese Wahlperiode hinaus. Pfingsten 1923 nahmen er und seine Frau an der &amp;#039;&amp;#039;[[Marxistische Arbeitswoche|Marxistischen Arbeitswoche]]&amp;#039;&amp;#039; zur Gründung des Frankfurter [[Institut für Sozialforschung|Instituts für Sozialforschung]] teil. 1927 war er Mitbegründer der [[Marxistische Arbeiterschule|Marxistischen Arbeiterschule (MASCH)]], an der unter anderem [[Hermann Duncker]], [[Jürgen Kuczynski]], [[Georg Lukács]] und [[Karl August Wittfogel]] unterrichteten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1931 wurde er in einer [[Stichwahl]] zum [[Bürgermeister]] der Stadt [[Geschichte von Boizenburg|Boizenburg]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Buddrus, Sigrid Fritzlar: &amp;#039;&amp;#039;Die Städte Mecklenburgs im Dritten Reich: ein Handbuch zur Stadtentwicklung im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2011, S. 130 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einer Mehrheit von 1752 Stimmen setzte er sich gegen den [[NSDAP]]-Kandidaten [[Max Zeitler]] (1898–1949) durch. Alexander konnte sein Amt jedoch nicht antreten, da die Wahl wegen vermeintlicher Formfehler für ungültig erklärt wurde. Die folgend angesetzte Neuwahl entschieden die Nationalsozialisten für sich. Er ging daraufhin zurück nach Berlin, um in der Rechtsanwaltskanzlei Loewenberg zu arbeiten. Zudem engagierte er sich fortan in der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 entzogen ihm die [[Nationalsozialisten]] wegen seiner jüdischen Abstammung die [[Berufsverbot (Deutschland)#Berufsverbot für Rechtsanwälte|Zulassung als Rechtsanwalt und Notar]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Seine Tätigkeit für die Rote Hilfe wurde ihm ebenso untersagt. Nach dem Berufsverbot übernahm er eine Tätigkeit als Schiedsmann für Handelsangelegenheiten in der [[Sowjetische Handelsvertretung|Handelsvertretung der UdSSR]], die er bis 1940 ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. August 1944 wurde Eduard Ludwig Alexander in der [[Aktion Gitter|Aktion „Gitter“]] von der [[Gestapo]] verhaftet und im [[KZ Sachsenhausen]] [[Internierung|interniert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Uwe Wieben|Titel=Eduard Alexander: vom Reichstagsabgeordneten zum Bürgermeister in Boizenburg: biographische Skizze eines nahezu vergessenen Politikers der Weimarer Republik|Verlag=Verlag Am Park|Ort=Berlin|Datum=2008|Seiten=56-67}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Transport in das [[KZ Bergen-Belsen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Uwe Wieben|Titel=Eduard Alexander: vom Reichstagsabgeordneten zum Bürgermeister in Boizenburg: biographische Skizze eines nahezu vergessenen Politikers der Weimarer Republik|Verlag=Verlag Am Park|Ort=Berlin|Datum=2008|Seiten=64}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er am 1.&amp;amp;nbsp;März 1945 ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
1902 lernte er [[Gertrud Alexander|Gertrud Gaudin]] (1882–1967) kennen, die damals in Berlin ein Kunststudium absolvierte. 1908 heirateten Eduard Ludwig Alexander und Gertrud Gaudin; die verheiratete [[Gertrud Alexander]] wurde später als kommunistische Politikerin, Autorin, Publizistin und Kulturkritikerin bekannt und siedelte 1925 mit ihren Kindern Karl (* 1912) und Susanne (* 1917) nach Moskau über. Die Ehe wurde 1928 geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Uwe Wieben|Titel=Eduard Alexander: vom Reichstagsabgeordneten zum Bürgermeister in Boizenburg: biographische Skizze eines nahezu vergessenen Politikers der Weimarer Republik|Verlag=Verlag Am Park|Ort=Berlin|Datum=2008|Seiten=37}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [http://www.ddr-biografien.de/000000958a0bf8306/000000958a0c0c30d.html Angaben über Gertrud Alexander] auf ddr-biografien.de (abgerufen am 21.&amp;amp;nbsp;August 2009).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. November 1929 heiratete Eduard Ludwig Alexander die Ärztin Maria Seyring (1895–1991) in [[Düsseldorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Uwe Wieben|Titel=Eduard Alexander: vom Reichstagsabgeordneten zum Bürgermeister in Boizenburg: biographische Skizze eines nahezu vergessenen Politikers der Weimarer Republik|Verlag=Verlag Am Park|Ort=Berlin|Datum=2008|Seiten=42}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine zweite Frau war ebenso eine überzeugte Kommunistin, die unter anderem für die Frauenbeilage der Roten Fahne schrieb. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Eduard Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Wandlungen im deutschen Außenhandel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Internationale – Zeitschrift für Praxis und Theorie des Marxismus Jahrgang 1922.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. [[Verlag Neue Kritik]], Frankfurt 1971, S. 88–94.&lt;br /&gt;
* Eduard Ludwig: &amp;#039;&amp;#039;Gold, Geld und Papier. Eine Entgegnung der Geldtheorie Vargas.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Internationale – Zeitschrift für Praxis und Theorie des Marxismus Jahrgang 1923.&amp;#039;&amp;#039; Band 4. Verlag Neue Kritik, Frankfurt 1971, S. 329–344, S. 370–380 ([https://archive.org/details/GoldGeldPapier.EineEntgegnungAufDieGeldtheorieVargas Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkkultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|miniatur|rechts|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
In [[Berlin]] (Scheidemannstraße/Platz der Republik, Nähe [[Reichstagsgebäude|Reichstag]]) erinnert seit 1992 eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für vom NS-Regime ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Eduard Ludwig Alexander. Vor dem Haus in der Berliner Cimbernstraße Nr. 13 erinnert zudem ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] an das Schicksal von Eduard Alexander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Boizenburg errichtete zu Ehren von Eduard Ludwig Alexander auf dem Gelände des [[VVN]]-Mahnmals für die Opfer des Faschismus einen Gedenkstein. Anfang der 1980er Jahre wurde außerdem eine Straße (Dr. Alexander-Straße) nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3870340371}}&lt;br /&gt;
* H. Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Alexander – ein bedeutender Wirtschaftstheoretiker der KPD.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 27, Nr. 1, 1985, S. 65 ff.&lt;br /&gt;
* [[Martin Schumacher (Historiker)|Martin Schumacher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung, 1933–1945. Eine biographische Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. 2. unveränderte Auflage. Droste, Düsseldorf 1992, ISBN 3-7700-5183-1, Nr. 20. S. 8.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 2004, ISBN 3-320-02044-7, S.&amp;amp;nbsp;58–59. [http://www.stiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3B-1424.html?ID=3994 Online]&lt;br /&gt;
* Uwe Wieben: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Alexander. Biographische Skizze eines nahezu vergessenen Politikers der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; Verlag am Park Berlin 2008, ISBN 978-3-89793-166-4.&lt;br /&gt;
* Uwe Wieben: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter aus Boizenburg und Umgebung: 51 historische Miniaturen.&amp;#039;&amp;#039; Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2016, ISBN 978-3-96023-002-1, S. 116–119.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Eduard Alexander|Eduard Ludwig Alexander|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123441218}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|123441218}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123441218|LCCN=no2010050065|VIAF=27978997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alexander, Eduard Ludwig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Alexander, Eduard Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Alexander, Eduard Louis; Alexander, Eduard; Ludwig, Eduard (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bergen (Landkreis Celle)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grundausstattung</name></author>
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