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	<title>Eduard Lintner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-27T13:28:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den deutschen Politiker; zum österreichischen Politiker siehe [[Eduard Lindner]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduard Lintner.JPG|mini|hochkant=0.8|Eduard Lintner (2013)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Lintner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. November]] [[1944]] in [[Dlouhá Loučka|Marktlangendorf]], [[Reichsgau Sudetenland]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]) und [[Lobbyismus|Lobbyist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war von 1991 bis 1998 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern [[Rudolf Seiters]] und [[Manfred Kanther]], stellvertretender Vorsitzender des Rechts- und [[Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe|Menschenrechtsausschusses]] und Mitglied des Monitoring-Ausschusses der [[Parlamentarische Versammlung des Europarates|Parlamentarischen Versammlung]] des Europarates, und von 1992 bis 1998 [[Drogenbeauftragter der Bundesregierung]]. Im Juli 2025 wurde er wegen [[Abgeordnetenbestechung|Bestechung von Mandatsträgern]] zu einer [[Freiheitsstrafe (Deutschland)|Freiheitsstrafe]] von neun Monaten [[Strafaussetzung zur Bewährung|auf Bewährung]] und einer [[Auflage (Justiz)|Auflage]] von 10.000 Euro verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.justiz.bayern.de/gerichte-und-behoerden/oberlandesgerichte/muenchen/presse/2025/49.php |titel=Pressemitteilung 49/2025 - Bayerisches Staatsministerium der Justiz |abruf=2025-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Lintner wurde als Säugling 1945 mit seiner Mutter und seiner Großmutter aus dem Sudetenland vertrieben. Sein Vater kehrte erst 1955 als Spät[[heimkehrer]] aus der [[Kriegsgefangenschaft]] zurück und starb noch im selben Jahr an deren Folgen. Nach dem [[Abitur]] 1966 an der [[Oberrealschule]] in [[Cham (Oberpfalz)|Cham]] studierte Lintner [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]]. 1973 legte er  das zweite [[Staatsexamen]] ab und war bis 1976 in der Verwaltung des Landes [[Bayern]] tätig, zuletzt als [[Regierungsrat (Deutschland)|Regierungsrat]] im [[Landkreis Kitzingen|Landratsamt Kitzingen]]. Seit 1981 ist er als [[Rechtsanwalt]] in [[Bad Neustadt an der Saale]] zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er bei den Wahlen 2009 nicht mehr für den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] kandidiert hatte, gründete Lintner im gleichen Jahr die „Gesellschaft zur Förderung der deutsch-[[aserbaidschan]]ischen Beziehungen mbH“ mit Sitz in Berlin und ist seitdem deren geschäftsführender Alleingesellschafter.&amp;lt;ref&amp;gt;Registergericht Charlottenburg, Handelsregisterblatt und Gesellschafterliste zu HRB 121469.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Lintner ist seit 1966 verheiratet und hat vier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduard Lintner.jpg|mini|Eduard Lintner (2010)]]&lt;br /&gt;
Lintner trat schon als Schüler 1962 in die CSU und die [[Junge Union]] (JU) ein. Von 1970 bis 1972 war er Vorsitzender des JU-Kreisverbandes [[Landkreis Würzburg|Würzburg-Land]] und von 1972 bis 1978 Vorsitzender des JU-Bezirksverbandes [[Unterfranken]]. Zu dieser Zeit gehörte er auch dem CSU-Landesvorstand an. Seit 1978 ist Lintner Mitglied des CSU-Kreisvorstandes [[Landkreis Bad Kissingen|Bad Kissingen]] und stellvertretender Vorsitzender des CSU-Bezirksverbandes Unterfranken. 2008 wurde Lintner als Nachfolger von [[Karl-Theodor zu Guttenberg]] Leiter des Fachausschusses &amp;#039;&amp;#039;Außenpolitik&amp;#039;&amp;#039; des CSU-[[Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik|Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik]] (ASP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1972 bis 1974 gehörte Lintner dem [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] seines damaligen Wohnortes [[Erlabrunn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Bundestagswahl 1976|1976]] bis 2009 war Lintner [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Hier war er von 1982 bis 1990 Vorsitzender der Arbeitsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandpolitik und Berlinfragen&amp;#039;&amp;#039; der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 gehörte Lintner der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und der Westeuropäischen Union an. Von 2002 bis 2005 war er hier Vorsitzender des Rechts- und Menschenrechtsausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Lintner ist 1976 über die [[Landesliste]] Bayern und danach stets als direkt gewählter Abgeordneter des [[Bundestagswahlkreis|Wahlkreises]] [[Bundestagswahlkreis Bad Kissingen|Bad Kissingen]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] eingezogen. Zuletzt erreichte er hier bei der [[Bundestagswahl 2005]] 57,5 Prozent der [[Erststimme]]n. Mit der konstituierenden Sitzung des 17. [[Deutscher Bundestag|Bundestags]] endete die politische Laufbahn Lintners nach 33 Jahren. Er war einer der dienstältesten Politiker des 16. [[Deutscher Bundestag|Bundestags]]. Als Nachfolgerin in seinem Wahlkreis wurde [[Dorothee Bär]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner politischen Arbeit hat sich Eduard Lintner in den vergangenen Jahren als zuständiger Berichterstatter im [[Auswärtiger Ausschuss|Auswärtigen Ausschuss]] vor allem auf die Pflege der Beziehungen zu den Staaten Lateinamerikas und des Südkaukasus konzentriert. Im Rahmen dieser Tätigkeit war er auch Initiator des Bundestagsbeschlusses zur Gestaltung der Beziehungen Deutschlands zu den Staaten des Südkaukasus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/121/1612102.pdf|title=Sicherheit, Stabilität und Demokratie im Südkaukasus fördern|publisher=Deutscher Bundestag|date=4. März 2009|format=PDF|accessdate=11. April 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Bundestagswahl 1990]] wurde Lintner am 24. Januar 1991 als [[Parlamentarischer Staatssekretär]] beim [[Bundesministerium des Innern|Bundesminister des Innern]] in die von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Helmut Kohl]] geführte [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] berufen. Ab dem 27. August 1992 war er außerdem erster [[Drogenbeauftragter der Bundesregierung]]. Nach der [[Bundestagswahl 1998]] schied er am 26. Oktober 1998 aus dem Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Lintner war bis 2017 Vorsitzender des Bezirksverbands Unterfranken des [[Bayerisches Rotes Kreuz|Bayerischen Roten Kreuzes]] und ist seitdem dort Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.brk.de/Unterfranken/wir-ueber-uns/vorstand|title=Der Vorstand des BRK-Bezirksverbandes Unterfranken|publisher=Bayerisches Rotes Kreuz|accessdate=11. April 2017|archiveurl=https://web.archive.org/web/20130219034142/http://www.brk.de/Unterfranken/wir-ueber-uns/vorstand|archivedate=2013-02-19|url-status=live|archivebot=2023-12-16 08:27:21 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
=== Abstimmungsverhalten im Europarat ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 2007 geriet Eduard Lintner als deutscher Europarat-Abgeordneter in die Schlagzeilen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,609344,00.html|title=Darwins Gegner holen zum Gegenschlag aus|publisher=Spiegel Online|date=23. Februar 2009|accessdate=11. April 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt; als er gegen die Resolution 1580 (2007) stimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.abgeordnetenwatch.de/eduard_lintner-650-5761--f168717.html#q168717|title=Antwort von Eduard Lintner|publisher=abgeordnetenwatch.de|date=20. März 2009|accessdate=11. April 2017|archiveurl=https://web.archive.org/web/20170411222653/http://www.abgeordnetenwatch.de/eduard_lintner-650-5761--f168717.html#q168717|archivedate=2017-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Resolution ruft die Mitgliedsstaaten dazu auf, den von [[Kreationismus|Kreationisten]] und Befürwortern des „[[Intelligent Design]]“ vertretenen Ansichten entgegenzutreten und diese als Gefährdung für Freiheit und Demokratie in Europa einzustufen. Zugleich sollte die [[Evolutionstheorie]] nach Darwin im Biologieunterricht der öffentlichen Schulen in Europa durchgängig verankert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Vorwurf, kreationistische Theorien zu unterstützen, widersprach Lintner. Sein Abstimmungsverhalten erklärte er damit, dass die Gefahren des Kreationismus im Text der Resolution stark übertrieben würden und dass der Europarat mit dieser Resolution unzulässigerweise versuche, in die Bildungshoheit der deutschen Bundesländer einzugreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.abgeordnetenwatch.de/eduard_lintner-650-5761.html|title=Eduard Lintner (CSU)|publisher=abgeordnetenwatch.de|accessdate=11. April 2017}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einflussnahme für Aserbaidschan ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Aserbaidschan-Affäre}}&lt;br /&gt;
Eduard Lintner wird dafür kritisiert, sich als Lobbyist für die Regierung von [[Aserbaidschan]] einzusetzen, die seit längerem schwere Menschenrechtsverletzungen und Unterdrückung der Opposition zu verantworten habe. Er war Mitglied des Kuratoriums des &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Aserbaidschanischen Forums&amp;#039;&amp;#039;, eines Lobbyvereins, der dem autokratischen aserbaidschanischen Regime [[İlham Əliyev]]s nahesteht, von [[Lobbycontrol]] als „dubioses Aserbaidschan-Netzwerk“ bezeichnet wurde und im Zuge der [[Aserbaidschan-Affäre]] in die Schlagzeilen geriet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vice.com/de/article/akd5ne/aserbaidschan-affare-die-abenteuerlichen-reisen-eines-deutschen-staatssekretars &amp;#039;&amp;#039;Aserbaidschan-Affäre: Die abenteuerlichen Reisen eines deutschen Staatssekretärs.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vice (Magazin)|Vice]].&amp;#039;&amp;#039; 1. April 2021, abgerufen am 3. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.da-forum.net/veranstaltungen Deutsch-Aserbaidschanisches Forum], abgerufen am 3. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/Staatssekretaer-verschwieg-Kontakte/!5769458/ Staatssekretär verschwieg Kontakte: Im Kuratorium des Baku-Netzwerks]. [[Die Tageszeitung]]. 4. Mai 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Bankbelege zeigen, dass Lintner im Rahmen eines aserbaidschanischen [[Geldwäsche]]- und Lobbying-Programms mehrere Zahlungen über eine Filiale der [[Danske Bank]] in [[Estland]] erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/world/2017/sep/04/uk-at-centre-of-secret-3bn-azerbaijani-money-laundering-and-lobbying-scheme &amp;#039;&amp;#039;UK at centre of secret $3bn Azerbaijani money laundering and lobbying scheme&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;The Guardian&amp;#039;&amp;#039;, 4. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[European Stability Initiative]] stellte fest, dass Lintner im Jahr 2013 eine Delegation zur Wahlbeobachtung der [[Präsidentschaftswahl in Aserbaidschan 2013|Präsidentschaftswahl]] in Aserbaidschan zusammenstellte. Die Delegation beurteilte die Wahl positiv, während unabhängige Wahlbeobachter umfassende Wahlfälschungen nachwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|last1=European Stability Initiative|title=Disgraced: Azerbaijan and the End of Election Monitoring As We Know It|date=5. November 2013|publisher=ESI|location=Berlin/Brussels/Istanbul|page=18|url=https://www.esiweb.org/pdf/esi_document_id_145.pdf|language=en|accessdate=12. September 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lintner erklärte, die Wahl habe „deutschen Standards entsprochen“. Zwei Wochen später erhielt Lintner 61.000&amp;amp;nbsp;Euro aus Aserbaidschan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt erhielt seine Organisation über Briefkastenfirmen zwischen 2012 und 2014 819.500&amp;amp;nbsp;Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://www.theguardian.com/world/2017/sep/04/everything-you-need-to-know-about-the-azerbaijani-laundromat |titel= Everything you need to know about the Azerbaijani Laundromat |titelerg= |autor=Luke Harding, Caelainn Barr, Dina Nagapetyants |hrsg=The Guardian |werk= |seiten= |datum=2017-09-04  |zugriff=2017-09-05 |sprache=en |format= |kommentar= |zitat= |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lintner wiederum überwies hohe Summen an regimefreundliche Politiker in Deutschland und Belgien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/lobbyismus-herr-lintner-geht-auf-reisen-1.3652315 |titel=Herr Lintner geht auf Reisen |werk=sueddeutsche.de |datum=2017-09-05 |abruf=2021-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies wurde auch durch die [[Panama Papers]] bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vice.com/de/article/akd5ne/aserbaidschan-affare-die-abenteuerlichen-reisen-eines-deutschen-staatssekretars |titel=Aserbaidschan-Affäre: Die abenteuerlichen Reisen eines deutschen Staatssekretärs |werk=vice.com |datum=2021-04-01 |abruf=2021-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelte gegen Lintner aufgrund des Verdachts der [[Korruption]]. Die Polizei durchsuchte mehrere Büros und Privaträume in Deutschland und Belgien. Auch gegen die Fraktionskollegin [[Karin Strenz]] von der CDU wurde bis zu deren Tod am 21. März 2021 ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=WELT |Titel=Karin Strenz und Eduard Lintner: Razzia bei Unionspolitikern |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2020-01-30 |Online=https://www.welt.de/politik/deutschland/article205472235/Karin-Strenz-und-Eduard-Lintner-Razzia-bei-Unionspolitikern.html |Abruf=2020-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 erhielten Eduard Lintner und Karin Strenz aufgrund der Untersuchungen der EU ein lebenslanges Hausverbot für den [[Europarat]] und dessen parlamentarische Versammlung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lobbycontrol.de/2018/06/aserbaidschan-affaere-lebenslanges-hausverbot-fuer-deutsche-abgeordente-beim-europarat/ |titel=Aserbaidschan-Affäre: Lebenslanges Hausverbot für deutsche Abgeordnete beim Europarat |hrsg=[[Lobbycontrol]] |datum=2018-06-28 |abruf=2021-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/union-politiker-aserbaidschan-kasachstan-101.html |titel=Unionspolitiker – Kuscheln mit Diktatoren |werk=[[tagesschau.de]] |datum=2021-03-13 |abruf=2021-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2024 erhob die [[Generalstaatsanwaltschaft München]] Anklage gegen Lintner und [[Axel Fischer (Politiker)|Axel Fischer]] wegen [[Abgeordnetenbestechung|Bestechung von Mandatsträgern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/muenchen-anklage-lintner-fischer-100.html |titel=Anklage gegen zwei Ex-Unionspolitiker wegen Korruption |werk=tagesschau.de |datum=2024-01-29 |abruf=2024-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30.&amp;amp;nbsp;Juli 2025 verhängte das [[Oberlandesgericht München]] gegen Lintner eine [[Freiheitsstrafe (Deutschland)|Freiheitsstrafe]] von neun Monaten [[Strafaussetzung zur Bewährung|auf Bewährung]] und eine [[Auflage (Justiz)|Auflage]] von 10.000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/investigativ/korruption-bundestagsabgeordnete-aserbaidschan-urteil-100.html |titel=Abgeordnetenbestechung: CSU-Politiker in Aserbaidschan-Affäre verurteilt |werk=tagesschau.de |datum=2025-07-30 |abruf=2025-07-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.justiz.bayern.de/gerichte-und-behoerden/oberlandesgerichte/muenchen/presse/2025/49.php |titel=Pressemitteilung 49/2025 - Bayerisches Staatsministerium der Justiz |abruf=2025-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegen dieses Urteil legte Lintner im August 2025 Revision beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/aserbaidschan-affaere-ex-csu-abgeordneter-will-urteil-wegen-bestechung-nicht-akzeptieren-110631836.html &amp;#039;&amp;#039;Lintner legt Revision gegen Urteil in Aserbaidschan-Affäre ein&amp;#039;&amp;#039;]. [[faz.net]], 11. August 2025  (zuletzt aufgerufen am 11. August 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1986: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1989: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kabinette ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kohl IV]] – [[Kabinett Kohl V]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.theguardian.com/world/2017/sep/04/uk-at-centre-of-secret-3bn-azerbaijani-money-laundering-and-lobbying-scheme &amp;#039;&amp;#039;Guardian&amp;#039;&amp;#039;-Bericht über Korruption i.&amp;amp;nbsp;V.&amp;amp;nbsp;m. Aserbaidschan]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Eduard Lintner}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://cducsu.de/section__5/subsection__1/id__120006/Abgeordnete.aspx | wayback=20070807035117 | text=Biographie bei der CDU/CSU-Fraktion des Deutschen Bundestags}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Drogenbeauftragte der Bundesregierung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172640229|VIAF=265576466}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lintner, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentarischer Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der WEU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesministerium des Innern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aserbaidschan-Affäre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lintner, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CSU), MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. November 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marktlangendorf]], [[Reichsgau Sudetenland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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