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	<title>Eduard Lenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:46:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Lenz&amp;diff=1167028&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkel Emma: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-04-04T14:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Lenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juni]] [[1901]] in [[Bad Brückenau]]; † [[8. November]] [[1945]] bei [[Omsk]]) war ein deutscher Priester der [[Die Christengemeinschaft|Christengemeinschaft]] und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Lenz, in einer „strenggläubigen katholischen Familie“&amp;lt;ref&amp;gt;Nachwort von Johannes Lenz in &amp;#039;&amp;#039;Betrachtungen über das Matthäus-Evangelium&amp;#039;&amp;#039;, S. 139 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgewachsen, besuchte die humanistischen Gymnasien in [[Erlangen]] und [[Würzburg]] und machte sein Abitur am [[Maximiliansgymnasium München|Maximiliansgymnasium]] in [[München]]. Dann begann er eine Buchhändlerlehre sowie ein Studium an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Uni München]]; einer seiner Studienkollegen war [[Werner Heisenberg]]. Er war daneben ein führendes Mitglied der [[Wandervogel]]-Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm 1922 an der Begründung der Christengemeinschaft teil und wurde zum Priester geweiht. 1925 wurde er von [[Friedrich Rittelmeyer]] nach [[Prag]] entsandt, lernte [[Tschechische Sprache|Tschechisch]] und baute dort die erste slawische Gemeinde auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1931, also vor der Machtergreifung Hitlers, schrieb er kritisch zu der rechten Strömung in seiner Kirche: „Man trifft in Deutschland immer wieder auf die Tatsache, dass Mitglieder und Freunde der C. G. Anhänger und Bewunderer der Hitlerbewegung sind. Es wäre gut, sie auf die Konsequenzen ihrer Anschauungen hinzuweisen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Hörtreiter: &amp;#039;&amp;#039;Die Christengemeinschaft im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;; Stuttgart: Urachhaus, 2021, ISBN 978-3-8251-5282-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1934 wirkte er in [[Dresden]]; 1938 wurde er zum „Lenker“ ernannt und in das siebenköpfige Führungsgremium der Christengemeinschaft – den sogenannten „Siebenerkreis“ – aufgenommen. Er war nun oft in [[Berlin]], um mit der Nazi-Führung über die Verfolgung und das drohende Verbot der Christengemeinschaft zu verhandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verbot wurde er dort bei einem Vortrag an Pfingsten 1941 inhaftiert, und all seine Bücher und Manuskripte wurden von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] beschlagnahmt. Nach der Entlassung kurz untergetaucht, wurde er 1942 in die [[Wehrmacht]] eingezogen und an die [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] geschickt. Im Mai 1945 geriet er in sowjetische Gefangenschaft und kam über das als [[KZ Auschwitz#Vorübergehende Nutzung als Internierungslager|Internierungslager umfunktionierte KZ Auschwitz]] in ein sibirisches Kohlenbergwerk. Von dort entkräftet in einen [[Viehwaggon]] zum Heimtransport gesteckt, verstarb er unterwegs und wurde in der Nähe von Omsk beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Lenz war seit 1920 mit der anthroposophischen Märchenerzählerin und -forscherin Friedel Lenz (1897–1970) verheiratet; sie hatten vier Kinder, wovon zwei Töchter im März 1945 in Dresden ums Leben kamen und der Sohn Johannes (1927–2020) ebenfalls Priester und „Oberlenker“ in der Christengemeinschaft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegner des Christentums. Zur Gottlosenbewegung&amp;#039;&amp;#039;, Verlag der Christengemeinschaft, Stuttgart 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch zu religiöser Erneuerung. Briefe und Aufsätze&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Friedel Lenz, Urachhaus, Stuttgart 1959.&lt;br /&gt;
** erweiterte Neuausgabe als: &amp;#039;&amp;#039;Gelebte Zukunft. Aufsätze, Briefe, Dokumente&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Johannes Lenz, Urachhaus, Stuttgart 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betrachtungen über das Matthäus-Evangelium. Studien zur Komposition und Initiation im ersten Evangelium&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Johannes Lenz, Urachhaus, Stuttgart 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rudolf F. Gädeke: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Lenz&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründer der Christengemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, Verlag am Goetheanum (Pioniere der Anthroposophie 10), Dornach 1992, S. 440–451.&lt;br /&gt;
* Ellen Huidekoper: &amp;#039;&amp;#039;In silberner Finsternis. Eduard Lenz – Ein Leben in den Umbrüchen des zwanzigsten Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Urachhaus, Stuttgart 2003, ISBN 3-8251-7384-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11872746X}}&lt;br /&gt;
* [https://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&amp;amp;id=373 Biographischer Eintrag] in der Online-Dokumentation der anthroposophischen &amp;#039;&amp;#039;Forschungsstelle Kulturimpuls&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11872746X|LCCN=n/92/107320|VIAF=30331883}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lenz, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher (Christengemeinschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lenz, Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Priester, Anthroposoph und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juni 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Brückenau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. November 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Omsk]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkel Emma</name></author>
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