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	<title>Eduard II. Nietner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DerUnfassbarUnfassbare am 31. Mai 2023 um 12:11 Uhr</title>
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		<updated>2023-05-31T12:11:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Nietner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;Eduard II. Nietner&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Vater Eduard I. Nietner wird dem Namen in der Literatur eine römische Zwei angefügt.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[30. Juni]] [[1842]] in [[Potsdam]]; † [[10. März]] [[1909]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]) war ein Königlicher Hofgärtner im [[Marlygarten]] der Potsdamer Parkanlage [[Sanssouci]] und im Berliner Schlossgarten von [[Schloss Charlottenburg|Charlottenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Eduard Nietner gehörte zur vierten Hofgärtner-Generation der Gärtnerdynastie Nietner. Er wurde in einem Gärtnerhaus der Parkanlage Sanssouci geboren, wo sein Vater [[Eduard I. Nietner]] im Amt des Hofgärtners die Melonerie (Treiberei) leitete. Seine Mutter Auguste, geborene Balzer, stammte aus dem nahen [[Werder (Havel)|Werder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familientradition folgend ließ sich Nietner zum Gärtner ausbilden und absolvierte seine Lehrjahre von 1858 bis 1861 im Park Sanssouci in den Revieren [[Schloss Charlottenhof|Charlottenhof]] bei [[Julius Hermann Morsch]] (1809–1869), am [[Neues Palais|Neuen Palais]] bei [[Carl Julius Fintelmann]] und  bei seinem Onkel und Nachfolger des Vaters in der Melonerie [[Wilhelm Nietner]]. Außerdem besuchte er 1859 die [[Königliche Gärtnerlehranstalt am Wildpark bei Potsdam]], die [[Peter Joseph Lenné]] als Direktor leitete. Nach der Lehrzeit erhielt Nietner 1861 eine [[Geselle|Gehilfen]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;stelle&amp;lt;/nowiki&amp;gt; in der Baumschule am Neuen Palais und von 1862 bis 1865 im [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanischen Garten]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 unternahm er eine Weiterbildungsreise nach Paris, die er 1866 wegen des [[Deutscher Krieg|Deutschen Kriegs]] abbrechen musste. Nach dem Kriegsdienst wurde er von 1866 bis 1869 als Obergehilfe nach Koblenz berufen und ging von dort noch im selben Jahr bis 1867 auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]], die ihn nach Süddeutschland, Holland, Belgien, Frankreich und England führte. Zurück in Potsdam, arbeitete Nietner als Obergehilfe im Park Sanssouci. Die Teilnahme am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] unterbrach von 1870 bis 1871 auch diese Tätigkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Hofgärtner des Marlygartens im Park Sanssouci [[Johann Heinrich Gustav Meyer|Gustav Meyer]] 1870 als Städtischer Gartendirektor nach Berlin berufen wurde, erledigte vorerst [[Ferdinand Jühlke]] dessen Aufgaben in Potsdam, bis Eduard Nietner nach seiner Rückkehr die Hofgärtnerstelle übernahm. In diese Amtszeit fiel auch die Modernisierung der [[Villa Liegnitz]] und die Umgestaltung des Gartens. Das Anwesen im Südosten des Parks Sanssouci sollte Prinzessin [[Charlotte von Preußen (1860–1919)|Charlotte von Preußen]] nach der Heirat mit dem Erbprinzen [[Bernhard III. (Sachsen-Meiningen)|Bernhard von Meiningen]] 1878 als Residenz dienen. Der Hofgärtner ihrer Mutter Kronprinzessin [[Victoria von Großbritannien und Irland (1840–1901)|Victoria]], [[Emil Sello]], entwarf nach deren Vorstellungen Pläne für eine Gartenanlage in streng geometrischen Formen, die Eduard Nietner 1877 bis 1878 ausführte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Wacker: &amp;#039;&amp;#039;Potsdam. Park Sanssouci. Garten der Villa Liegnitz&amp;#039;&amp;#039;. In: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum und Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Peter Josef Lenné. Parks und Gärten im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Worms 2005, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Dienstzeit in Potsdam wechselte er 1880 in den [[Schloss Charlottenburg#Schlossgarten|Charlottenburger]] Schlossgarten, um dort das Amt des verstorbenen Hofgärtners [[Hermann Kellner]] (1812–1880) zu übernehmen. Der regierende Kaiser [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] zeigte wenig Interesse an Schloss und Garten.&amp;lt;ref&amp;gt;Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg: &amp;#039;&amp;#039;Schloss Charlottenburg. Königliches Preußen in Berlin&amp;#039;&amp;#039;. München 2010, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1883 verlegte das Erbprinzenpaar von Sachsen-Meiningen seine Residenz von der Villa Liegnitz in das Schloss Charlottenburg. Bei dieser Gelegenheit wurde der &amp;#039;&amp;#039;so lange vernachlässigt und öde dagelegene [[Luisenplatz (Berlin)|Platz]] vor dem Schlosse&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nietner&amp;quot;&amp;gt;Eduard Nietner: &amp;#039;&amp;#039;Das Coniferen-Parterre vor dem Königl. Schlosse zu Charlottenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Garten-Zeitung. IV. Jg., Nr. 48, 1885, S. 565f.&amp;lt;/ref&amp;gt; in ein [[Koniferen]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;parterre&amp;lt;/nowiki&amp;gt; umgestaltet, mit &amp;#039;&amp;#039;kassettenartig vertieften Rasenplätzen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;in den Formen der Renaissance gehaltenen Coniferen-Gruppen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nietner&amp;quot;/&amp;gt; sowie anderen immergrünen Sträuchern und Bäumen. Die Pläne entwarf [[Gustav II. Adolph Fintelmann]] vor seinem Weggang nach Hannover, die Nietner 1884 ausführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Hofgärtner von [[Schloss Monbijou|Monbijou]] [[Robert Eulefeld]] (1849–1902) nach Hannover versetzt worden war, bekam Eduard Nietner das Revier 1891 noch dazu. Dort züchtete er hauptsächlich Dekorationspflanzen. Neben sämtlichen Blattpflanzen, Palmen und Farnen kultivierte er in großem Umfang blühende Pflanzen und brachte 1897 &amp;#039;&amp;#039;neben Tausenden von Zwiebelgewächsen, Maiblumen etc. zahlreiche, allerdings ausserhalb angezogene Blütenpflanzen [...] zur Entwicklung.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;SPSG: &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Grün&amp;#039;&amp;#039;, S. 177. Vgl. Gartenflora. 46. Jg., 1897, S. 607.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Eduard Nietner erkrankte, kam im Januar 1909 [[Georg Potente]] aus Sanssouci und übernahm vorläufig die Amtsgeschäfte. Nach Nietners Tod wurde Potente im März des Jahres zu dessen Nachfolger in Charlottenburg und Monbijou ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriftstellerische Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Über das Ergebnis seiner Arbeiten publizierte Eduard Nietner in den zahlreichen Fachzeitschriften. 1885 verfasste er in der „Deutschen Garten-Zeitung“ einen Artikel über „Londoner Parks und Gärtnereien“.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Nietner: &amp;#039;&amp;#039;Londoner Parks und Gärtnereien&amp;#039;&amp;#039;. In: Deutsche Garten-Zeitung. Nr. 9, 1885, S. 78f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr erschienen in der „Garten-Zeitung“ Aufsätze über „Das Coniferen-Parterre vor dem Königl. Schlosse zu Charlottenburg“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nietner&amp;quot;/&amp;gt; und „Der Königliche Wintergarten zu Charlottenburg“,&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Nietner: &amp;#039;&amp;#039;Der Königliche Wintergarten zu Charlottenburg&amp;#039;&amp;#039;. In: Garten-Zeitung. IV. Jg., Nr. 36, 1885, S. 422f.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Nietner bis 1884 in der Orangerie als Palmenhaus und während der kurzzeitigen Regentschaft [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrichs III.]] 1888 als blumengeschmückten Wintergarten eingerichtet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;SPSG: &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Grün&amp;#039;&amp;#039;, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tod der [[Augusta von Sachsen-Weimar-Eisenach|Kaiserin Augusta]] veröffentlichte er 1890 in der „[[Gartenflora]]“ einen Aufsatz über den Sargschmuck&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Nietner: &amp;#039;&amp;#039;Blumenspenden am Sarge der Kaiserin Augusta&amp;#039;&amp;#039;. In: Gartenflora. 39. Jg., 1890, S. 90ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1898 seine Gedanken „Zur Verlegung der Königlichen Gärtner-Lehranstalt von Potsdam nach Dahlem“.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Nietner: &amp;#039;&amp;#039;Zur Verlegung der Königlichen Gärtner-Lehranstalt von Potsdam nach Dahlem&amp;#039;&amp;#039;. In: Gartenflora. 47. Jg., 1898, S. 13ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Nietner (Gärtnerfamilie)|Stammtafel der Gärtnerfamilie Nietner]] (Auszug)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Preußisch Grün. Hofgärtner in Brandenburg-Preußen&amp;#039;&amp;#039;. Henschel, Potsdam 2004, ISBN 3-89487-489-9, S. 326&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-06-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nietner, Eduard 02}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gärtnerfamilie Nietner|Eduard 02]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gärtner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hofgärtner (Potsdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nietner, Eduard II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nietner, Eduard; Nietner II, Eduard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Königlicher Hofgärtner in den Schlossgärten Sanssouci und Charlottenburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1909&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerUnfassbarUnfassbare</name></author>
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