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	<title>Eduard Heiden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Eduard_Heiden&amp;diff=1009927&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-01-30T16:57:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Heiden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Februar]] [[1835]] in [[Greifswald]]; † [[20. Dezember]] [[1888]] in [[Pommritz]]) war ein deutscher [[Agrochemie|Agrikulturchemiker]]. Sein [[Forschung]]sschwerpunkt lag auf dem Gebiet der [[Dünger]]lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Heiden studierte seit 1854 an der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]], zunächst [[Staatswissenschaften|Staatswissenschaft]], dann naturwissenschaftliche Fächer, vor allem Agrikulturchemie. 1855 ging er an die der Universität angegliederten [[Königliche Staats- und landwirtschaftliche Akademie Eldena|Königlich Staats- und landwirtschaftlichen Akademie Eldena]]. Ab 1857 arbeitete er als Assistent im chemischen Laboratorium dieser Akademie. 1858 erhielt er die &amp;#039;&amp;#039;[[Lehrberechtigung|Venia legendi]]&amp;#039;&amp;#039; für das Fachgebiet Agrikulturchemie. Als Privatdozent hielt er in Eldena Vorlesungen, nachdem er mit großer Willenskraft einen angeborenen Sprachfehler überwunden hatte. 1859 erwarb er an der Universität Greifswald den [[Doktor]]titel mit einer [[Dissertation]] über den [[Keimung|Keimvorgang]] bei der [[Gerste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1862 erhielt Heiden eine Anstellung als Assistent im Laboratorium der Landwirtschaftlichen Akademie [[Waldau (Preußen)|Waldau]] bei [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. Bis zur Auflösung dieser Akademie im Jahre 1867 hielt er hier Vorlesungen über Agrikulturchemie. In diesen Jahren führte er überwiegend Düngungsversuche durch und bereitete ein dreibändiges [[Lehrbuch]] der Düngerlehre vor, dessen erster Band 1866 erschienen ist. 1868 übernahm er die Leitung der landwirtschaftlichen [[Rittergut Pommritz|Versuchsstation in Pommritz]] (Sachsen). Hier wirkte er bis zu seinem Tode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungstätigkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitsschwerpunkt Heidens lag auf dem Gebiet der Düngung. In Fachkreisen wurde sein Name bekannt vor allem durch die von ihm in Pommritz angelegten Dauerdüngungsversuche  mit dem Ziel, „rohen Boden“ (Neuland) fruchtbar zu machen. Nachdrücklich propagierte Heiden die Ausbringung städtischer [[Kot|Fäkalien]] auf Ackerflächen zur Erhöhung der [[Bodenfruchtbarkeit]]. Beachtenswert waren auch seine [[Futtermittel|Fütterungsversuche]] zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit von [[Getreide]]arten und [[Kartoffel]]n bei der Ernährung von Schweinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse seiner intensiven Versuchstätigkeit hat Heiden überwiegend in den „Berichten“ bzw. „Mittheilungen“ der Versuchs-Station Pommritz und in der Zeitschrift „Die landwirthschaftlichen Versuchs-Stationen“ publiziert. Außerdem veröffentlichte er mehrere [[Buch|Fachbücher]]. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse den Landwirten in verständlicher Form darzustellen, war ihm ein besonderes Anliegen. Beispielhaft dokumentiert hat er das in dem 1875 erschienenen [[Volksbuch]] „Die Düngerlehre in populär-wissenschaftlicher Darstellung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiden, dem 1871 der Titel [[Professur|Professor]] verliehen worden ist, unterrichtete seitdem auch an der Landwirtschaftsschule [[Bautzen]]. Hier hat er mehrere Schüler, u. a. [[Bruno Steglich]], für die Agrikulturchemie begeistert. 1883, anlässlich der 25-jährigen Jubiläumsfeier der Versuchs-Station Pommritz, wurde Heiden mit dem [[Albrechts-Orden|Ritterkreuz des Sächsischen Albrechts-Ordens erster Klasse]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptwerke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ueber das Keimen der Gerste&amp;#039;&amp;#039;. Diss. phil. Greifswald 1859.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Phosphorsäure in ihren Beziehungen zur Landwirthschaft&amp;#039;&amp;#039;. G. Grote’sche Verlagsbuchhandlung Hamm 1865.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Düngerlehre. Zum Gebrauch bei Vorlesungen an den höheren landwirthschaftlichen Lehranstalten und zum Selbstunterricht&amp;#039;&amp;#039;. Cohen´s Verlag Stuttgart bzw. Hannover. Bd. 1, Theoretischer Theil, 1866; Bd. 2, Practischer Theil, 1868; Bd. 3, Statik des Landbaues, 1872. – 2. erw. Aufl. ebd. Bd. 1, 1879/1880; Bd. 2, 1884/1887.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden der gesamten Düngerlehre und Statik des Landbaues&amp;#039;&amp;#039;. Cohen´s Verlag Hannover 1873; 2. Aufl. 1882; 3. Aufl. umgearbeitet von H. Gräfe 1892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die landwirthschaftlichen Versuchsstationen&amp;#039;&amp;#039;. Vortrag, gehalten in der Versammlung der Sächsischen Landwirthe am 26. Mai 1873 zu Bautzen. Verlag H. Schmidt Leipzig 1873.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Düngerlehre in populär-wissenschaftlicher Darstellung&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Voigt Berlin 1875 = Reihe: Landwirthschaftliche Volksbücher. – Weitere Auflagen bis 1890.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die zweckmäßigste Ernährung des Schweines&amp;#039;&amp;#039;. Cohen´s Verlag Hannover 1879; Nachdruck: 1880.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die menschlichen Excremente in national-öconomischer, hygienischer, finanzieller und landwirthschaftlicher Beziehung, mit besonderer Berücksichtigung der verschiedenen Systeme der Ansammlung und der Verwerthung derselben&amp;#039;&amp;#039;. Cohen´s Verlag Hannover 1882.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift zur Feier des 25jährigen Bestehens der Versuchs-Station Pommritz&amp;#039;&amp;#039;. Theil I: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Anstalt&amp;#039;&amp;#039;. Theil II: &amp;#039;&amp;#039;Studien über den Boden mit besonderer Berücksichtigung der Frage: wie wird schwerer, roher Boden (Neuland) fruchtbar gemacht?&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitwirkung von Fr. Voigt, E. Güntz und Th. Wecke. Cohen´s Verlag Hannover 1883.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verwerthung der städtischen Fäcalien&amp;#039;&amp;#039;. Im Auftrage des Deutschen Landwirthschaftsrates gemeinsam mit K. von Langsdorff und Alexander Müller bearbeitet. Cohen´s Verlag Hannover 1885.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* F. Nobbe: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Heiden †&amp;#039;&amp;#039;. In: Die landwirtschaftlichen Versuchs-Stationen Bd. 36, 1889, S. 74–79 (mit Schriftenverzeichnis).&lt;br /&gt;
* Wolfgang Böhm: Biographisches Handbuch zur Geschichte des Pflanzenbaus, München, 1997, S. 105–106.&lt;br /&gt;
* [[Theophil Gerber]]: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–L.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Nora Verlag, Berlin 2014, S. 284.&lt;br /&gt;
* Tina König: Entwicklung der Ernährungsforschung beim Schwein (bis 1930). Diss. TiHo Hannover, 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://wiki2.olgdw.de/index.php?title=Eduard_Heiden | archive-is=20140111094908 | text=Eduard Heiden}} im &amp;#039;&amp;#039;[http://www.olgdw.de/biographisches-lexikon-der-oberlausitz/ Biographischen Lexikon der Oberlausitz]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|101168918}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101168918|VIAF=5288699}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heiden, Eduard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrikulturchemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Greifswald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Ritter 1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heiden, Eduard &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Agrikulturchemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Februar 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Greifswald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Dezember 1888&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pommritz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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