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	<title>Eduard Georg Simon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kunstsammler und Mäzen: &lt;/span&gt; ty&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Georg Simon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. April]] [[1864]] in [[Berlin]]; † [[3. August]] [[1929]] ebenda) war ein deutscher [[Industrieller|Großindustrieller]], [[Kunstsammler]] und [[Mäzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eduard Simon war ein Sohn des Geheimen Kommerzienrates Louis Simon und Vetter des Berliner Kunstsammlers und Mäzens [[James Simon]]. Simon besuchte das [[Berlinisches Gymnasium zum Grauen Kloster|Gymnasium zum Grauen Kloster]] und trat nach erfolgreicher Schulausbildung in das Textilgeschäft seines Vaters ein, wo er eine Lehre als Textilhändler absolvierte. Um sich weiterzubilden, reiste er daraufhin in die [[USA]], wo er sich mit den dortigen Produktionsverhältnissen in verschiedenen Unternehmen auseinandersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Berlin wurde er 1888 Teilhaber der gemeinsam von seinem Vater und seinem Onkel Isaac geführten gutgehenden Baumwoll- und Leinenfabrik Gebrüder Simon, der er später gemeinsam mit seinem Vetter James vorstand. In dieser Position brachte er es schnell zu Wohlstand und trat 1895 der [[Gesellschaft der Freunde]] bei. Gegen 1913 verfügte er über ein geschätztes Vermögen von 25 Millionen Mark und hatte ein jährliches Einkommen von 1,7 Millionen Mark. Mitte der 1890er Jahre erwarb Simon über die [[Universität Leipzig]] einen Doktortitel in Jura, 1911 verlieh ihm die Universität Breslau die medizinische Ehrendoktorwürde. 1912 erhielt er den [[Roter Adlerorden|Roten Adlerorden]] III. Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eduard Simons Sohn [[Theodor Simon (Kaufmann)|Theodor Simon]] wurde ebenfalls im [[Familienunternehmen]] Gebrüder Simon tätig. Seine einzige Tochter Charlotte heiratete den Privatbankier [[Robert Oppenheim]] (1882–1956), den Sohn des Privatbankiers [[Hugo Oppenheim]] (1847–1921) und Schwager des Malers [[Josef Block]] (1863–1943).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der schwierigen Entwicklung der Geschäftslage der Firma Gebrüder Simon wählte Eduard Simon im August 1929 den Freitod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstsammler und Mäzen ==&lt;br /&gt;
Simon begann erst relativ spät eine eigene Kunstsammlung aufzubauen. Der Grund dafür war weniger Liebhaberei als ein ausgesprochenes Repräsentationsbedürfnis. Als er 1902 beschloss, in der [[Viktoriastraße (Berlin)|Viktoriastraße]] 7 eine prächtige Stadtvilla zu errichten, wollte er sie, dem Zeitgeschmack entsprechend, auch mit bedeutenden europäischen Kunstwerken ausstatten. Einer seiner ersten Schritte als zukünftiger Kunstsammler war, noch im gleichen Jahr dem [[Kaiser Friedrich-Museums-Verein|Kaiser-Friedrich-Museums-Verein]] beizutreten. Später folgten Mitgliedschaften im [[Deutscher Verein für Kunstwissenschaften|Deutschen Verein für Kunstwissenschaften]], in dem er zeitweise das Amt eines Schatzmeisters ausübte, im [[Verein der Freunde antiker Kunst]] und in der [[Deutsche Orient-Gesellschaft|Deutschen Orient-Gesellschaft]]. 1903 erwarb er, nachdem ihm der mit dem Bau beauftragte Architekt [[Alfred Messel]] die Baupläne für den Villenneubau vorgelegt hatte, die ersten Kunstwerke, wobei er streng darauf achtete, dass sie auch in das räumliche Ambiente passten. So erwarb er zum Beispiel speziell für das Speisezimmer ein Deckengemälde und sechs auf Leinwand übertragene Grisaillen von [[Giovanni Battista Tiepolo]], die &amp;#039;&amp;#039;Die Verherrlichung der Familie Porto aus Vicenza&amp;#039;&amp;#039; darstellten und die Messel direkt in seine Baupläne einarbeitete. Speziell zur Ausstattung des Salons kaufte er ein vollständiges venezianisches Spiegelkabinett im Rokokostil, das er durch französische Möbel aus der Zeit [[Ludwig XV.]] und dem &amp;#039;&amp;#039;Bildnis einer englischen Dame&amp;#039;&amp;#039; von [[Peter Lely]] ergänzte. Schwerpunkte der Sammlung Eduard Simon waren die europäische Renaissancemalerei mit vielen Werken der italienischen Renaissance und französischen, italienischen und englischen Gemälden des 18. Jahrhunderts. Dazu gesellten sich Möbel aus diversen Epochen, kunstgewerbliche Objekte, Kleinbronzen und originale Ausstattungsstücke wie Wand-, Decken- und Fußbodenelementen ausländischer Herkunft. Beraten wurde er bei seinen Ankäufen vorwiegend von [[Wilhelm von Bode]], mit dem ihn eine lose Freundschaft verband. Zu den bedeutendsten Stücken der Sammlung Eduard Simon gehörten unter anderen eine &amp;#039;&amp;#039;Maria mit dem Kinde&amp;#039;&amp;#039; von [[Sandro Botticelli]], das &amp;#039;&amp;#039;Bildnis eines Mannes&amp;#039;&amp;#039; von [[Agnolo Bronzino]], das &amp;#039;&amp;#039;Bildnis einer Florentinerin&amp;#039;&amp;#039; von [[Giuliano Bugiardini]], eine &amp;#039;&amp;#039;Maria mit dem Kinde&amp;#039;&amp;#039; von [[Lorenzo Ghiberti]], eine &amp;#039;&amp;#039;Maria mit dem Kinde&amp;#039;&amp;#039; von [[Andrea Riccio]] und das &amp;#039;&amp;#039;Bildnis der Mrs Long&amp;#039;&amp;#039; von [[George Romney]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dank für Bodes Engagement beim Aufbau und bei der Präsentation der Sammlung stiftete Simon den [[Staatliche Museen zu Berlin|Staatlichen Museen zu Berlin]] wiederholt Kunstwerke, die besonders der [[Gemäldegalerie (Berlin)|Gemäldegalerie]], der [[Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst|Skulpturensammlung]], dem [[Kupferstichkabinett Berlin|Kupferstichkabinett]], der [[Antikensammlung Berlin|Antikensammlung]] und dem [[Museum für Islamische Kunst (Berlin)|Islamischen Museum]] zugutekamen. Damit gehört er bis heute zu den bedeutendsten Mäzenen in der Geschichte der Staatlichen Museen zu Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sven Kuhrau: &amp;#039;&amp;#039;Der Kunstsammler im Kaiserreich. Kunst und Repräsentation in der Berliner Privatsammlerkultur.&amp;#039;&amp;#039; Kiel 2005.&lt;br /&gt;
*Olaf Matthes (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Dandy - Komparse - Koch. Die Lebenserinnerungen von Theodor Simon&amp;#039;&amp;#039; (1897–1965), Berlin 2017 (darin ausführliche Schilderungen zu Eduard Simon).&lt;br /&gt;
* Bruno Jahn: &amp;#039;&amp;#039;Der [[Kaiser Friedrich Museumsverein]] (KFMV) und seine ehemaligen jüdischen Mitglieder / Mitglieder jüdischer Herkunft&amp;#039;&amp;#039;, S. 63, ([https://kaiser-friedrich-museumsverein.de/wp-content/uploads/Jahn_2018.pdf?iframe=true online]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128787309|VIAF=69990372}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simon, Eduard Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simon, Eduard Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Simon, Eduard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer, Kunstsammler und Kunstmäzen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. April 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Oursana</name></author>
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